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Nordeuropäische Literatur in Berlin |
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Montag, 6. September | 19.30 Uhr | Felleshus
der Nordischen Botschaften Der norwegische Autor, Musiker und Komponist Ketil Bjørnstad kommt zu Lesung und kleinem Konzert ins Felleshus. Er stellt seinen gerade auf deutsch erschienenen Roman »Die Frau im Tal« vor. In seinem neuen Buch beschreibt Bjørnstad einfühlsam den Weg des jungen Pianisten Aksel Vinding, der nach dem Freitod seiner Frau zu neuer Hoffnung – und zu einer neuen, verhängnisvollen Liebe findet. Eine mitreißende, leidenschaftliche Geschichte vor der Kulisse der kargen Landschaft Nordnorwegens. Die deutschen Texte liest Frank Arnold. Ketil Bjørnstad begleitet den Abend auch am Klavier. Ketil Bjørnstad wurde 1952 in Oslo geboren und lebt dort als Schriftsteller, Pianist und Komponist. Er studierte in Oslo, London und Paris klassisches Klavier. Sein musikalisches Debüt gab er im Alter von 16 Jahren im Philharmonischen Orchester Oslo. Er hat eine Serie von LPs und CDs mit eigener von Jazz und Rock beeinflusster Musik produziert und zahlreiche Romane veröffentlicht. Für den Roman »Nade« (Gnade) erhielt er 1998 den Riksmalspreis. In Deutschland wurde er u. a. durch seine Romanbiographien über Edvard Grieg und Edvard Munch bekannt. Eintritt frei. Um Anmeldung bis zum 31. August wird gebeten an ackermann@suhrkamp.de. Eine Veranstaltung der Kgl. Norwegischen Botschaft und dem Suhrkamp Verlag. Felleshus
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Mittwoch, 8. September | 19.30 Uhr |
Felleshus der Nordischen Botschaften Was ist die Liebe? Eine Kraft, die größer ist als der Mensch, überall und nirgends, ein allumfassendes Gefühl, wie eine Vibration im Weltall. Wir leiden, verzehren uns, fliegen zu den Sternen. Aber wer wusste je eine genaue Antwort? Guldbergs Erzähler findet keine Ruhe, bevor er nicht das Geheimnis der Liebe gelüftet hat. Rastlos treibt ihn die Frage durch fünf Jahrhunderte rund um die Welt. In Amsterdam, Berlin und New York sammelt er Liebesgeschichten: leidenschaftlich und zärtlich, zerstörerisch und rebellisch. Mit einem gigantischen Fernrohr sucht er die Liebe zu bündeln. Sein Experiment mündet in eine Katastrophe, eine Feuersbrunst vernichtet die ganze Stadt. Was ist die Liebe? Sie ist das unbeschreibliche Glück, von dem wir nie aufhören werden zu erzählen. Ein Roman von bewegender Schönheit. Torben Guldberg, geboren 1975, war zunächst Schauspieler, bevor er mit dem Schreiben begann. »Thesen über die Existenz der Liebe« wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Guldberg gehört zu den aufregendsten Autoren in Europa. Deutscher Text: Dominic Raacke Eine Veranstaltung der Kgl. Dänischen Botschaft in Zusammenarbeit mit dem S. Fischer Verlag. Eintritt frei Felleshus
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16. September | 20.30 Uhr | Haus der
Kulturen der Welt Sofi Oksanen schildert in ihrem Roman "Fegefeuer" das Schicksal zweier Frauen in den Wirren europäischer Geschichte. Eine alte estnische Frau entdeckt eine schutzsuchende junge Russin in ihrem Garten und versteckt sie vor ihren mafiösen Peinigern. Was sie nicht weiß – die beiden Frauen verbindet ein lang zurückliegendes Familiendrama. "Fegefeuer" erzählt europäische Geschichte zwischen Sowjetbesatzung und neuen Realitäten, in der Frauen Opfer männlicher Gewalt und politischer Systeme sind. Sofi Oksanen (* 7. Januar 1977 in Jyväskylä, Finnland) ist eine finnisch-estnische Schriftstellerin und Dramaturgin. Bislang hat sie drei Romane und ein Schauspiel veröffentlicht und für ihre literarische Arbeit mehrere Auszeichnungen erhalten. Anmeldung unter www.berlinerfestspiele.de | Eine Veranstaltung des Internationalen Literaturfestivals Berlin Haus der Kulturen der Welt,
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21. September | 09.00 Uhr | Haus
der Kulturen der Welt "Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun." Mit diesen Worten lässt der Schüler Pierre-Anthon innerhalb weniger Momente die Kleinstadtidylle seines Wohnortes zerbrechen. Was hat heute noch Bedeutung? In ihrer fesselnden Parabel über das Erwachsenwerden setzt sich die Autorin mit der Suche des Einzelnen nach dem persönlichen Platz im Leben auseinander. Sie beschreibt die soziale Dynamik, die sich innerhalb der Schulklasse entwickelt und brutale Züge annimmt, um den vom gesellschaftlich normierten Verhalten abweichenden Mitschüler zu überzeugen. Janne Teller wurde am 8.4.1964 in Kopenhagen geboren. Als Makroökonomin arbeitete sie von 1988 bis 1995 als Beraterin für die EU und für die UNO in Dar-es-Salaam, Brüssel, New York und in Mosambik. Seit 1995 widmet sie sich ganz ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin und lebt abwechselnd in New York, Mailand, Paris und Kopenhagen. Werke von Janne Teller wurden in 13 Sprachen übersetzt, darunter ins Englische, Deutsche, Französische, Italienische und Spanische. Besonderes Aufsehen erregt hat ihr Jugendroman "Intet" (deutsch "Nichts"). Er wird seit dem Erscheinen der dänischen Ausgabe im Jahr 2000 in Skandinavien kontrovers diskutiert. Anmeldung erforderlich unter Tel. 030-278786 -66/-70 Haus der Kulturen der Welt,
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27. September | 19.00 Uhr | Finnland-Institut Berlin Von einem Tag auf den anderen beschließt Olli Repo, seine vielversprechende Karriere in der Werbebranche aufzugeben und Polizist zu werden. Ein Praktikum führt ihn ausgerechnet in seine verhasste Heimatstadt. Zu allem Überfluss wird ihm auch noch Tossavainen als Betreuer zugeteilt, der auf den ersten Blick genau den Typus Mensch verkörpert, den Olli verabscheut. Doch als in einem Kaufhaus eine Bombendrohung eingeht und in einer stillgelegten Fabrik tatsächlich eine Bombe explodiert, lernt Olli die nüchterne Arbeitsweise seines Kollegen zu schätzen. Denn ihn selbst verunsichern die Ermittlungen immer mehr: Olli erfährt nicht nur beunruhigende Dinge über seine eigene Vergangenheit, sondern muss sich nach Jahren des Schweigens auch wieder mit seinem herrschsüchtigen Vater auseinandersetzen. Wieso weiß ausgerechnet der so viel über die Bombendrohung und das mögliche Muster, nach dem der Täter vorgeht? Olli begreift plötzlich, dass er diesen Fall lösen muss, um die Schatten seiner Kindheit hinter sich zu lassen … Marko Kilpi wurde 1969 in Rovaniemi geboren. Er war mehrere Jahre in der Filmindustrie tätig, bevor er sich entschloss, eine Ausbildung an der Polizeihochschule zu absolvieren. Sein Arbeitsalltag bei der Polizei in Kuopio lieferte ihm schließlich auch den Stoff für seinen Debütroman "Erfrorene Rosen", für den er von der Finnish Whodunnit Society mit dem Finnischen Krimipreis für das beste Debüt 2008 ausgezeichnet wurde. Außerdem stand er mit demselben Roman auf der Shortlist des Glasnyckel 2009, dem höchstdotierten skandinavischen Krimipreis. Finnland-Institut
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