Autorenportraits

 
Dänemark

 

Gretelise Holm
Die Robinson-Morde

List Verlag, Mai 2004

Aus dem Dänischen von Hanne Hammer



Foto: List-Verlag

Karin Sommer, die sich zu Besuch bei ihrer Großtante Agnes auf der kleinen dänischen Insel aufhält, wird hellhörig. Eigentlich will sie ausspannen und ein Buch schreiben. Doch schnell verstärken sich Gerüchte, dass es bei einem Todesfall im Altersheim nicht mit rechten Dingen zuging.

Karin Sommer beginnt zu recherchieren und stößt dabei auf einen Arzt mit einer sonderbaren Vorliebe für seine jungen Patienten, eine Pfarrerin, die allerlei zu verbergen hat, den Inselvorsteher, der angeblich die Spur eines Vampirs gesichtet haben will, und auf einen Politiker, dem das hohe Durchschnittsalter der Inselgemeinschaft zu schaffen macht.

Als eine weitere Leiche – die der unbequemen alten Johanne – im Altersheim aufgefunden wird, ist klar: Es handelt sich tatsächlich um Mord, und die Ereignisse spitzen sich zu.

 

 

Kirsten Thorup "Bonsai"

Endlich, nach 28 Jahren, gehört er mir. Ich teile ihn nicht mehr mit anderen Männern oder Frauen. Es sind nur noch zwei Menschen auf der Welt. Er und ich.

Liebe in Zeiten von Aids - unter dieses schreckensvolle Motto könnte man den Roman der bedeutendsten zeitgenössischen Autorin Dänemarks, Kirsten Thorup, stellen. Er handelt von der Liebe, der verzweifelten Nichtehe von Nina und Stefan, der seine Heirat als Tarnung betreibt, um seine Homosexualität zu verbergen. Und so wie er sein Liebesleben verbirgt, wird er später seine HIV-Infektion und den Ausbruch der Aidserkrankung zu verschleiern suchen. Nina begleitet sein Sterben und Tag um Tag rekonstruiert sie beider Zusammenleben, Einanderverfehlen, das große Versäumen, die kleinen Versäumnisse. "Man liest, daß einem der Schweiß ausbricht", schrieb das Ekstra Bladet nach seinem Erscheinen, "der Roman geht einem im Kopf herum wie ein Stück schriller Lebensmusik. Bonsai ist die weitaus beste Romanlektüre des Jahres."

 
Finnland

 

Heli Laaksonen

Die 1972 in Turku geborene und im südwestfinnischen Laitila lebende Lyrikerin Heli Laaksonen ist in vieler Hinsicht ein seltenes Phänomen am finnischen Literaturhimmel: Nicht nur, dass sie ausschließlich in ihrem westfinnischen Dialekt schreibt - ihre Lyrikbände sind ohne Ausnahme echte Bestseller geworden. Mit dem ersten Band Pulu uis (Verlag Sammakko 2002) wurde sie schon schwer klassikerverdächtig. Es folgten Raparperisyrän (Verlag Sammakko 2002) und Sulavoi (Verlag Otava 2006), alle beide große Erfolge. Von Sulavoi sind seit dem Erscheinen im März 2006 bereits sieben Auflagen erschienen, Tendenz steigend. Auch als Kolumnistin machte sich Heli Laaksonen einen Namen.

Heli Laaksonen erzählt in ihren Gedichten von den Freuden und Sorgen des Alltags und spricht die Gefühle des Lesers auch durch ihre spielerische Ironie an.

 

Kristina Carlson
Ins Land am Ende der Welt
(Alexander Fest Verlag)


Foto: Sari Poijärvi

Kristina Carlson, 1949 in Helsinki geboren, hat Gedichte veröffentlicht und einige Kinderbücher. Für ihr Romandebüt "Ins Land am Ende der Welt" wurde ihr 1999 der Finlandia-Preis verliehen, in Finnland die wichtigste literarische Auszeichnung. Kristina Carlson lebt in Helsinki und Südfrankreich.

Originaltitel: "Maan ääreen"
Aus dem Finnischen von Stefan Moster

Im Jahr 1868 macht sich der junge Student Lennart Falk auf die weite, gefahrvolle Schiffsreise von Helsinki in den Südosten Sibiriens, um dort das Glück zu finden, nachdem er in seiner Heimat vergeblich gesucht hat. In der Hafenstadt Nachodka, dem östlichsten Vorposten des riesigen russischen Zarenreiches, dort, von wo es nur ein Katzensprung bis nach Japan ist, wird er das Opfer eines seltsamen Anschlags: Auf dem Heimweg vom Kontor des Hafenmeisters Petrow, in dem er als Schreiber arbeitet, wird Lennart von einem unbekannten hinterrücks zu Boden geschlagen. Wer ist es, der ihn in dieser Stadt der Mörder, Schächer, Diebe und Fälscher hat umbringen wollen? Könnte es Petrow gewesen sein, der dahinter gekommen ist, dass Lennart ein Verhältnis mit seiner Frau Aleksandra hatte? Oder Aleksandra, die sich gekränkt fühlt, weil Lennart sie zugunsten ihrer Tochter Vera sitzen ließ? Oder hat der Mordversuch womöglich etwas mit dem Steinkohlefund zu tun, aus dem Lennart heimlich Profit schlagen will?

 

 

Outi Pakkanen (Finnland)
Taiteiden yö / Die Kunstnacht

Nähere Informationen zur Autorin auf
www.schwedenkrimi.de
www.krimicouch.de


Outi Pakkanen
wurde 1946 in Helsinki geboren. Sie ist gelernte Volkswirtin und als Chefredakteurin für einen der größten finnischen Buchverlage tätig. Seit ihrem Krimidebut im Jahre 1973 schrieb sie insgesamt dreizehn Bücher, davon zwei Biografien.

Nach Partykiller (2001) und Macbeth ist tot (2002) ist Aus dem Spiel (November 2003) bereits der dritte ihrer Krimis, der ins Deutsche übersetzt worden ist.

 
Schweden

Camilla Läckberg: Der Prediger von Fjällbacka

Aus dem Schwedischen von Gisela Kosubek

407 Seiten
Gebunden
19,90 EUR
ISBN 3-378-00669-2

»In der Dunkelheit war er ihr ein und alles geworden. Sie malte sich aus, wie seine Stimme wohl klingen würde.Väterlich, warm. Doch wenn der Schmerz kam, haßte sie ihn.«

Mitten in der Urlaubssaison wird im mondänen Badeort Fjällbacka eine deutsche Urlauberin tot aufgefunden. In ihrer Nähe tauchen die Skelette zweier vor Jahrzehnten verschwundener Frauen auf. Zum Entsetzen der Tourismusindustrie wird kurz darauf eine weitere Frau entführt. In ihrem zweiten Fall kämpfen Erica Falck und Patrik Hedström mit sommerlicher Hitze und religiösem Fanatismus. In ihr Visier rückt schon bald die zerrüttete Familie des freikirchlichen Predigers Ephraim Hult, die in der Vergangenheit blutige Schuld auf sich geladen hat.

 

Katarina Mazetti
Jede Menge Ohrenzeugen

Piper Verlag, 2003

Aus dem Schwedischen von Lotta Rüegger und Holger Wolandt

„Kein einziger Augenzeuge, aber siebzigtausend verdammte Ohrenzeugen!“ Die Polizei in der nordschwedischen Kleinstadt ist ratlos, als der Produzent des beliebten Frühstücksfunks bei laufender Sendung ermordet wird. Es gibt keine Spur von einem Täter, dafür aber jede Menge Tatmotive. Schließlich hätten manche aus dem skurrilen Redaktionsteam gute Gründe gehabt, dem selbstbewussten Frauenhelden den Tod zu wünschen. Und das Praktikum, das die junge Stockholmerin Malla in der Redaktion des Lokalsenders macht, verspricht spannender zu werden, als sie jemals erwartet hätte.

   

 

Aris Fioretos

„Die Wahrheit über Sascha Knisch“

Aris Fioretos wurde 1960 als Sohn griechisch-österreichischer Eltern in Göteborg, Schweden, geboren. Er studierte ergleichende
Literaturwissenschaften an der Universität Stockholm, an der École des Hautes Études in Paris und in Yale. Der habilitierte Literaturwissenschaftler publizierte Essays und wissenschaftliche Arbeiten – zu Hölderlin, Benjamin und Celan – und übersetzte u. a. Paul Auster, Friedrich Hölderlin und Vladimir Nabokov ins Schwedische. 1997 war er Gast des DAAD Künstlerprogramms in Berlin, 2001 Berlin Prize Fellow an der American Academy in Berlin. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Preise, u. a. den Karl Ragnar Gierow-Preis der Schwedischen Akademie (1994).

Seit 1991 hat Fioretos Kurzprosa veröffentlicht, sein Romandebüt „Stockholm Noir“ erschien 2000 und wurde mehrfach ausgezeichnet. Die deutsche Übersetzung, die unter dem Titel „Die Seelensucherin“ im selben Jahr erschien, wurde von der Kritik begeistert aufgenommen.

 

Katarina Frostenson
Die in den Landschaften verschwunden sind
Gedichte
(Hanser Verlag)

Aus dem Schwedischen von Verena Reichel

Die schwedische Literatur der Gegenwart meldet sich mit Katarina Frostenson in lyrischer Form zu Wort. Ihre moderne, eigenwillige Poesie lebt ganz vom Klang, von Tempo und Rhythmus, von der Bewegung. So entstehen Wortlandschaften aus Geschehenem und Erinnertem, die das Vertraute in ein neues Licht setzen. 1992 wurde Katarina Frostenson als jüngstes Mitglied in die Schwedische Akademie gewählt.

   

Mari Jungstedt
"Den du nicht siehst"
(Heyne Verlag)

Mari Jungstedt, 1962 in Stockholm geboren, arbeitet seit vierzehn Jahren als Radio- und Fernsehjournalistin. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. "Den du nicht siehst" ist ihr Romandebüt. Sie schreibt bereits an ihrem zweiten Krimi.

Originaltitel: Den du inte ser
Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs

Die schwedische Ferieninsel Gotland bereitet sich auf den Mittsommer vor. Helena und Per haben Freunde zum Fest eingeladen, doch die Party endet in bitterem Streit. Im Morgengrauen bricht Helena zu einem Spaziergang am Meer auf. Im dichten Nebel kann sie kaum die Hand vor Augen sehen. Stunden später wird ihre Leiche gefunden: Sie wurde mit der Axt erschlagen und mit ihrer Axt erschlagen - ihr Hund liegt enthauptet daneben.

Alles sieht nach einem Eifersuchtsdrama aus, und Hauptkommissar Anders Knutas nimmt Per fest. Doch die trügerische Ruhe wärt nicht lange. Als auf dem Friedhof von Visby eine auf gleiche Weise ermordete Frau gefunden wird, ahnt Knutas, dass er es mit einem Serienmörder zu tun hat. Statt im bewährten Team konzentriert ermitteln zu können, wird er von Politik und Vorgesetzten unter Druck gesetzt. Ein Kamerateam aus Stockholm ist ihm dicht auf den Fersen. Verzweifelt sucht er nach einer Verbindung zwischen den beiden Opfern.

 
Norwegen

 

Ketil Bjoernstad: Vindings Spiel
Insel Verlag

Aus dem Norwegischen von Lothar Schneider

Cover Ketil Björnstad 'Vindings Spiel'

Originaltitel:
Til musikken

Insel Verlag
Februar 2006
gebunden
346 Seiten

Aksel Vindings Leben gerät aus den Fugen, als seine Mutter bei einem Badeausflug vor seinen Augen ertrinkt. Der Fünfzehnjährige beschließt, die Schule abzubrechen und sich ganz dem Klavierspiel zu verschreiben, in Erinnerung an seine Mutter, die ihm die Liebe zur Musik vermittelte.

Täglich übt er bis zur Erschöpfung. Er gründet mit Gleichgesinnten die Gruppe"Junge Pianisten", zu der auch die sensible und hochbegabte Anja Skoog gehört, in die Aksel sich verliebt. Die Freunde und Konkurrenten Rebecca, Ferdinand, Margrethe Irene, Anja und Aksel fühlen sich als die zukünftige Elite.

Während ihre Altersgenossen die Beatles und die Rolling Stones verehren, schwärmen sie für Beethoven, Ravel, Bartók und träumen davon, Debussys Clair de Lune oder die c-Moll-Etüde von Chopin einzigartig zu interpretieren.

Der harte Weg durch Wettbewerbe, Debüts und Konzerte bringt sie jedoch alle an die Grenzen ihrer Kraft und ihres Lebens. Für kurze Zeit wird diese Gesellschaft zu einer Art Schicksalsgemeinschaft.

Doch Aksel beginnt sich zunehmend als Außenseiter zu fühlen, dem die Frage nach der richtigen Konzertagentur und der Inszenierung von Auftritten nichts bedeutet, der sich nicht korrumpieren lassen will.

 

 

Jon Fosse
"Das ist Alise"
(marebuch verlag)

Jon Fosse, geboren 1959 in Haugesund in Norwegen, ist der bedeutendste europäische Dramatiker der Gegenwart. Seine Stücke und Prosatexte wurden in 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Jon Fosse lebt mit seiner Familie in Bergen; seine Bücher schreibt er in einem abgelegenen Landhaus am Osterfjord.

Das ist Alise
In einem Haus an einem Fjord liegt Signe, eine alte Frau, auf einer Bank und sieht sich selbst als junge Frau durch die Räume gehen. Sie sieht sich am Fenster stehen und auf das Wasser blicken. Sie sieht ihren Mann Asle, den es in seinem kleinenBoot immer wieder auf den Fjord hinauszog, bis er eines Tages nicht zurückkehrte. In dem alten Haus, das erfüllt ist von den Stimmen seiner ehemaligen Bewohner, traumwandelt Signe durch die Vergangenheit und begegnet den vorangegangenen Generationender Familie - bis zurück zu Asles Ururgrossmutter Alise, die in der Nacht am Ufer ein Feuer hütet. Denn schon damals hatte es einen gegeben, der nie mehr vom Fjord zurückkam...

 

Island

Hallgrímur Helgason
"Rokland"
www.klett-cotta.de

Hallgrimur Helgasson
© Ari Magg

Hallgrímur Helgason,
1959 geboren, ist einer der meistgelesenen Autoren Islands. Zahlreiche Lesereisen führten ihn nach seinem Studium in München auch immer wieder nach Deutschland.
Mit seinem Roman »101 Reykjavík«, der auch als Film in ganz Europa ein Erfolg wurde, gelang ihm international der Durchbruch.
Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet er als Zeichner.
»Rokland« ist sein dritter ins Deutsche übersetzter Roman.

Quelle: www.klett-kotta.de

Buchcover

Schlechter kann es für Böddi nicht laufen. Erst fliegt er als Lehrer, dann erfährt er, daß er gerade der Tochter seines ehemaligen Rektors ein Kind gemacht hat. Dann verliert er nach dem Tod der Mutter auch noch sein Elternhaus. Das reicht, um durchzudrehen: Böddi steigt auf sein Pferd und bricht zu einem Amokritt in die Hauptstadt auf. In Reykjavík ruft er zum allgemeinen Umsturz der Lebensverhältnisse auf, doch hinter seinem Rücken vermarktet ihn der eigene Bruder schon in den Medien …

»Rokland« ist als literarische Gesellschaftssatire eine konsequente Fortsetzung der beiden vorangegangenen Romane von Hallgrímur Helgason. Der isländische Don Quijote des 21. Jahrhunderts kämpft allerdings nicht gegen Windmühlen, sondern gegen die Allgegenwart des Fernsehens und die allgemeine Verflachung und Verblödung seiner Landsleute. Den großen Showdown inszeniert Helgason, wie er es zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen gemacht hat: sarkastisch, ketzerisch und voll schräger Ideen.

 

Mikael Torfason
"Der dümmste Vater der Welt"

(Tropen Verlag 2003)

Mikael Torfason, geboren 1974 in Reykjavik, schreibt Radio- und Fernsehbeiträge und ist Drehbuchautor des Spielfilms "Made in Iceland". Sein dritter Roman, "Der dümmste Vater der Welt", wurde 2002 für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert. Mikael Torfason lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Kopenhagen.

Die Website von
Mikael Torfason


 

Aus dem Isländischen von Tina Flecken.

Marteinn Mani Saevarsson ist 28 Jahre alt und steckt, gelinde gesagt, in der Krise. Nach seiner Krankschreibung findet sich der völlig verunsicherte Sportjournalist plötzlich in der Rolle des Familienvaters und Hausmanns wieder. Doch seine Kinder begegnen ihm mit Desinteresse. Nur die mittlere der drei Töchter liebt ihn abgöttisch, aber die, so vermutet Marteinn, entstammt der Affäre seiner Frau mit einem Schauspieler. Zu allem Überfluss wurde ihm ein künstlicher Darmausgang gelegt und nun beschleicht ihn auch noch das beunruhigende Gefühl, die Ärzte hätten dabei etwas in seinem Inneren vergessen. Kein Wunder, dass er jegliche Lust auf Sex verloren hat. In dieser Situation ringt Marteinn darum, sich selbst zu finden und die Fehler der Elterngeneration nicht zu wiederholen.

   

Yrsa Sigurdardóttir
"Das letzte Ritual"
Island-Krimi | Fischer Taschenbuch Verlag


© Atli Mar Hafsteinsson

Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist Ingenieurin, momentan beschäftigt in einem internationalen Team als technische Leiterin bei einem der größten europäischen Kraftwerkprojekte in der isländischen Wildnis. Dort verbringt sie in ihrer Hütte die Freizeit mit Schreiben.

In der Universität von Reykjavík wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent war fasziniert von alten Hexenkulten, und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Aber die isländische Polizei glaubt an einen Drogendelikt und verhaftet einen Dealer. Die Eltern des Opfers misstrauen den Ermittlungen: Sie beauftragen die junge Anwältin Dóra Gudmundsdóttir, den Fall noch einmal aufzurollen. Und auf der Suche nach dem wahren Mörder findet Dóra über dunkle Rituale mehr heraus, als ihr lieb ist ...

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Yrsa Sigurdardóttir
Das letzte Ritual
Island-Krimi
Aus dem Isländischen von Tina Flecken
384 Seiten, Broschur
7,95 EUR
ISBN: 3-596-17132-6

   
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