Filmtipp-Archiv

 

1:1
Originaltitel: EN TIL EN
Dänemark/Großbritannien 2006
Ein Film von Annette K. Olesen

Der dänische Spielfilm „1:1 (Eins zu Eins)“ war der große Gewinner der 48. Nordischen Filmtage Lübeck 2006. Die von Annette K. Olesen inszenierte Geschichte über die Entstehung von Angst zwischen sozialen Gruppen wurde mit insgesamt drei Preisen ausgezeichnet.

Romeo und Julia in einem Kopenhagener Vorort: Die Dänin Mie und der Palästinenser Shadi lieben sich. Doch dann wird Mies Bruder Per brutal zusammengeschlagen. Während Per im Koma liegt, tappt die Polizei im Dunkeln; die Medien sehen in dem Fall nur eine weitere Bestätigung für die Zunahme der Ausländerkriminalität in dem sozialen Brennpunkt. Mie sucht Trost bei ihrem Freund Shadi. Der jedoch weicht ihr aus, denn er hat Grund zur Annahme, daß sein eigener Bruder hinter dem Überfall auf Per steckt.

   

101 Reykjavik

IS/FIN/DK, 00, 100 Minuten

Literaturverfilmung über eine Dreiecksgeschichte. Ein junger Mann, der nicht erwachsen werden möchte, schwängert die Freundin seiner Mutter. Problematisch wird es, als er erfährt, dass sie auch deren Geliebte ist.

Regie: Baltasar Komäku

   

Aaltra (OmU)
B/F 2004, 92 min.

Einen Bauer und seinen in der Stadt arbeitenden Nachbarn verbindet ein tiefer Hass. Eine Auseinandersetzung endet für die beiden tragisch. Sie werden zu Rollstuhlfahrern. Der Zufall will es, dass sich die beiden kurz darauf auf einer Reise ohne Geld nach Finnland befinden, wo sie ihrem Glück, sich selbst, dem Leben näher kommen, als sie es je zu hoffen wagten. Mit seinem wortkargen lakonischen Witz ist "Aaltra" eine körnige Schwarzweiß-Hommage an das Kino Aki Kaurismäkis, der hier auch einen Auftritt hat.

Buch: Gustave Kervern, Benoit Delephine
Darsteller: Benoit Delephine, Gustave Kervern, de Michel Gavre
Regie: Benoit Delephine, Gustave Kervern

   

Adams Äpfel [Adams Æbler]
DK 2005

Landpfarrer Ivan widmet sich in seinem kleinen Gotteshaus der Resozialisierung Straffälliger. Zu seinen Schäfchen zählen der kleptomanische Alkoholiker und Vergewaltiger Gunnar sowie der schießfreudige arabische Tankstellenräuber Khalid. Neuzugang Adam, misanthropischer Neonazi, dessen Bibel "Mein Kampf" ist, gerät sofort in Rage über Ivans Gutmütigkeit.

www.adams-aepfel.de

Unser Interview mit dem Regisseur Anders Thomas Jensen können sie in der Rubrik "Interviews" lesen.

   

 

A Hole In My Heart [Ett hal i mitt hjärta]
S 2004, 98 Minuten

Der Vater eines jungen Mannes und sein Freund drehen Amateurpornos in einem Appartement.

   

Bad Boys - A True Story
[Pahat pojat]
FI 2003, 120 Min.

“Pahat Pojat“ führte wochenlang die Spitze der Kinohitliste Finnlands an und ist mit 800 000 Zuschauern der erfolgreichste finnische Film aller Zeiten!

Es geht um vier Brüder, die unter der tyrannischen Herrschaft ihres bigotten Vaters leiden. In einem heruntergekommenen, abgelegenen Haus erzieht er sie zu strengster Disziplin, bis er eines Tages wegen Schizophrenie in eine Anstalt eingewiesen wird. Auf sich allein gestellt, kommen die vier Brüder zunächst mit dem Knacken von Geldautomaten über die Runden. Sie merken, wie einfach Verbrechen doch zu begehen sind und gehen allmählich zu größeren Aktionen über. „Bad Boys" greift die wahre Geschichte der vier Koistinen-Brüder, genannt die „Euro-Daltons", auf, die in Finnland für mehr als 100 Diebstähle und Raubüberfälle verurteilt wurden. Die Filmhelden sind eine Gruppe liebenswürdiger, naiver Jungs, denen das Leben eine harte Probe stellt - und die niemals gewalttätig werden. Die köstliche und sympathische Komödie des finnischen Erfolgsregisseurs Aleksi Mäkelä wurde 1999 auf den Nordischen Filmtagen Lübeck für „The Tough Ones" mit dem Kirchlichen Filmpreis ausgezeichnet wurde."

Regie: Aleksi Mäkelä
Drehbuch/ Screenplay: Peeka Lehtosaari
Darsteller: Peter Franzén (Otto Takkunen), Niko Saarela (Matti Takkunen), Lauri Nurkse (Ilkka Takkunen), Jasper Pääkkönen (Eero Takkunen), Vesa-Matti Loiri (Jouko Takkunen), Risto Tuorila (Ensio Suutari), Elsa Saisio (Pirjo Suutari), Hannu-Pekka Björkman (Muukkonen), Janna Herttuainen (Leena), Eero Milonoff (Aulis)

   

Blinkende Lichter
[Blynkende Lygter]
DK 2000, 109 Minuten

Bei Torkild läuft alles schief: Zusammen mit seiner Gang, den Jugendfreunden Peter (kokssüchtig), Arne (schießsüchtig) und Stefan (fresssüchtig) hat sich Torkild jahrelang aufrichtig durchs Leben gestohlen, geschmuggelt und gehehlt, ohne den wirklich großen Coup zu landen. Im Gegenteil - es läuft richtig schlecht: Die Bande erledigt ihre Jobs auf eine Art, die jeden ordentlichen Kriminellen in die Depression treibt. Sie arbeitet nur noch als "Subunternehmer" für professionelle Gangsterbanden, denen Torkild Geld schuldet.

Und ausgerechnet an seinem vierzigsten Geburtstag verlässt ihn seine Freundin Therese. Da beschließt Torkild, dass Schluss sein soll mit Waffen, Verbrechen und ewiger Flucht! Ein allerletzter Bruch, richtig durchgezogen, soll ihm und seinen Jungs ein sorgenfreies Leben ermöglichen.

In diesem Moment bietet sich die Chance des Lebens: Der "Faröer", ein berüchtigter Pate, beauftragt Torkilds Bande, einen Geldkoffer zu stehlen. Der Überfall gelingt. Aber als sie, berauscht vom Erfolg ihres Coups, feststellen, dass sie plötzlich mit 4 Millionen Kronen in den Händen dastehen, beschließen die vier, mit dem Geld abzuhauen - dorthin, wo es warm ist, in den Süden ...

Nach wenigen Kilometern allerdings fängt ihr gestohlener Fluchtwagen, ein abgewrackter Ford Transit, Feuer, mitten in einer einsamen Waldgegend. Da entdecken sie ein altes verlassenes Gasthaus am Waldrand - ein ideales Versteck. Zur Tarnung gegenüber neugierigen Nachbarn geben sie sich als die neuen Besitzer aus. Doch sie haben ihre Rechnung ohne argwöhnische Jäger und verlassene Freundinnen gemacht … und vor allem: ohne den Faröer!

Regie: Anders Thomas Jensen
Darsteller: Soren Pilmark, Ulrich Thomson, Mads Mikkelsen
Buch: Anders Thomas Jensen

   

 

Brothers - Zwischen Brüdern

DK 2004, 110 Minuten

Ein dänischer Major gerät während eines Einsatzes in Afghanistan in die Gefangenschaft der Taliban. Seine Familie hält ihn für tot und hat sich halbwegs mit dem Verlust arrangiert, als er befreit und traumatisiert nach Dänemark zurückkehrt. Wie ein Fremdkörper irrt er durchs neue Leben seiner Familie, bis es schließlich zur Katastrophe kommt. "Brothers" hat viele berührende Momente, trägt aber schwer an dem aufdringlichen Soundtrack, der mit schluchzenden Geigen großes Gefühl vermitteln will.

Buch: Anders Jensen Thomas
Darsteller: Nikolaj Kaas Lie, Connie Nielsen, Ulrich Thomsen
Regie: Susanne Bier

 

 

Children of Nature (Börn náttúrunnar)
IS 1991, 85 Minuten

Flucht aus dem Altersheim ins Paradies, begleitet von Bruno Ganz als Engel

Regie: Friðrik Þór Friðriksson

   

 

Dancer in the Dark
DK/F/S (1999), 140 Minuten

Amerika in den 60ern: Die Fabrikarbeiterin Selma weiß, dass sie erblinden wird und dass ihrem Sohn das gleiche Schicksal bevorsteht. Als ihr das mühsam zusammengesparte Geld für seine Operation gestohlen wird, wird Selma zur Mörderin - die Todesstrafe droht. Von Trier inszeniert eine düstere Passionsgeschichte, ein nachtschwarzes Melodram, ein Musical, das zugleich ein Anti-Musical ist.

Genre: Drama
Buch: Lars von Trier
Darsteller: Catherine Deneuve, Björk, David Morse
Regie:Lars von Trier

   

Dänische Delikatessen
[De Gronne Slagtere]

DK (2003), 95 Minuten

Svend und Bjarne wollen sich mit einer eigenen Fleischerei selbständig machen. Als Svend aus Versehen den Elektriker über Nacht im Kühlraum einsperrt, hat er am Morgen ein Problem. Doch wozu schließlich beherrscht man die Kunst des Tranchierens und Portionierens? Bald schon stehen die Kunden Schlange, und Nachschub muss her. Drehbuchautor und Regisseur Jensen schickt Verlierertypen auf die Suche nach dem Glück und legt ihnen, sowie sie auf dem richten Weg sind, einige ziemlich große Steine in denselben.

Buch: Anders Jensen Thomas, Anders Jensen Thomas
Darsteller: Line Kruse, Bodil Jorgensen, Nikolaj Kaas Lie, Line Kruse
Regie: Anders Jensen Thomas, Anders Jensen Thomas

   

szene aus Dark Horse

Dark Horse [Voksne mennesker]
DK/IS 2005, 104 min.

"Dark Horse" ist eine liebenswürdige, intelligente Komödie über den etwas verantwortungslosen, aber charmanten jungen Künstler Daniel, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, für andere Leute Liebeserklärungen an Wände zu sprühen. Offiziell hat er damit in den letzten vier Jahren sieben Kronen verdient, was ihn beim Finanzamt einigermaßen verdächtig macht. Da er sich allerdings im Umgang mit der Polizei und seinem Vermieter ebenso sorglos zeigt, gerät sein Leben langsam aus der Bahn. Eines Tages verlieben sich er und sein bester Freund Opa, ein passionierter Fußballschiedsrichter, in ein und dasselbe Mädchen.

Francesca ist ähnlich unbekümmert wie er und hat gerade ihren Job in der Bäckerei verloren, weil sie unter Einfluß psychedelischer Pilze Brot verkauft hat. Wenig später muß Daniel entdecken, dass es noch mehr Dinge gibt, die sich in seinem bisher so sorglosen Dasein ereignen können. Francesca ist schwanger, und nichts in seinem zurückliegenden Leben konnte ihn darauf vorbereiten. Erstmals müsste er nun Verantwortung übernehmen.

Mit "Dark Horse" gelang Dagur Kári eine wunderbar absurde Komödie, die mit ihren körnigen Schwarzweiß-Bildern Kopenhagen von einer überraschend anderen Seite zeigt.

weitere Informationen:
www.dark-horse.de
www.neuevisionen.de

Regie: Dagur Kári
Darsteller: Jakob Cedergren, Nicholas Bro, Tilly Scott Pedersen, Morten Suurballe

   

Das Erbe
[Arven]

DK 2003, 115 Min

Christoffer, Sprössling einer dänischen Stahldynastie hat vor Jahren Firma, Familie und Land verlassen. Jetzt lebt er in Stockholm und ist glücklich verheiratet.

Nach dem Tod seines Vaters besteht die Mutter darauf, dass Christoffer die Geschäfte übernimmt, um die angeschlagene Firma zu retten. Trotz gegenteiliger Interessen akzeptiert er. Bald sieht sich Christoffer widerwillig zu drastischen Maßnahmen gezwungen - ohne die Konsequenzen für sein eigenes Leben abschätzen zu können.

Einer der großartigen Filme von Per Fly, dessen filmischer Ansatz ist, die Welt durch die Augen der beteiligten Figuren zu sehen, nicht notwendigerweise mit Sympathie, aber mit einem gewissen Verständnis für ihre Verhaltensweisen. Das Erbe ist ein ebenso ungewöhnliches wie kraftvolles Drama aus dem Milieu der oberen sozialen Klassen, gekrönt von einer beißend-satirischen Vorstellung von Ulrich Thomsen (“Das Fest”). Das Erbe (”Arven”) ist nach “Baenken” (Die Bank”) der zweite Teil von Per Flys sozialrealistischer Trilogie.

Regie: Per Fly
Darsteller: Ulrich Thomsen, Ghita Norby, Lisa Werlinder, Lars Brygmann, Karina Skands
Buch: Per Fly, Kim Leona, Mogens Rukov, Dorthe Høgh

   

Szenenfoto

Das jüngste Gewitter
Original: „Du Levande“
Schweden, Deutschland, Frankreich, Dänemark, Norwegen 2007
Laufzeit: 94 Minuten, 35mm, Farbe, FSK: ab 12 Jahre

Zwischen schwarzhumoriger Komödie und existentiellem Drama erzählt der Schwede Roy Andersson von der Absurdität und Trivialität des menschlichen Lebens.

In der Hávamál Ballade, einer Sammlung von Sprichwörtern aus einem der ältesten Texte der skandinavischen Literatur, heißt es „Der Mensch ist des Menschen Freude“. Oder anders gesagt: die größte Freude des Menschen ist der Andere. Der Mensch ist ein soziales Wesen, sein Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Beziehungen bringt ihm Schmerz und Freude.

DAS JÜNGSTE GEWITTER spielt in einer großen Stadt irgendwo in der nördlichen Hemisphäre. Wie ein Mosaik setzt der Film seine Geschichte aus verschiedenen alltäglichen Situationen zusammen und zeigt Menschen, die sich miteinander streiten, die sich beobachten, meiden, den Anderen vermissen, reden, lieben und zusammen leben. Jede Szene hält einen Lebensmoment fest, der zeigt, wie schön oder pathetisch, grausam oder gemein menschliche Beziehungen sein können. So zeigt der Film den Menschen in seiner Selbstsucht, Scheinheiligkeit, Arroganz und Gleichgültigkeit aber auch in seinem Mitgefühl, seiner Großzügigkeit, Zärtlichkeit und Liebe. Der Film zeigt all das, was es bedeutet, lebendig zu sein.

Website:
www.das-juengste-gewitter.de

   

Das Mädchen aus der Streichholzfabrik
[TULITIKKUTEHTAAN TYTTÖ]

FIN 1989, 70 min.

Der Alltag einer unscheinbaren Fabrikarbeiterin als schleichende Katastrophe. Der Film erreicht in der genau durchdachten Komposition der Bilder und im radikalen Verzicht auf überflüssige Details unter allen Filmen Kaurismäkis den höchsten Grad an Konzentration.

Buch: Aki Kaurismäki
Darsteller: Elina Salo, Esko Nikkari, Kati Outinen
Regie: Aki Kaurismäki

   

filmszene

Der Letzte macht das Licht aus!
Deutschland 2006/2007, Spielfilm

Gemeinsam mit 17 anderen Berliner Bauarbeitern drücken Norbert, Silvio und Micha die Schulbank, um Norwegisch zu lernen. Da ihnen der Arbeitsmarkt in Deutschland keine Perspektive bietet, wollen sie in dem skandinavischen Land einen Neuanfang wagen. Die letzten Tage in Deutschland sind geprägt durch turbulente Ereignisse, die die Protagonisten und die Menschen, denen sie begegnen, vor die Entscheidung stellen, was ihnen im Leben wirklich wichtig ist.

Quelle: Filmfestival Max Ophüls Preis 2007

Genre: Komödie
Regie: Clemens Schönborn
Darsteller: Jürgen Tarrach, Wolfram Koch, Mario Irrek
Buch: Clemens Schönborn, Knud Kohr

Weitere Informationen und Trailer: www.kino-zeit.de

   

Der Mann ohne Vergangenheit
[Mies vailla menneisyyttä]
FIN (2001), 97 Minuten

Nach einem nächtlichen Überfall verliert ein Mann sein Gedächtnis. In einer Obdachlosensiedlung am Hafenrand wird er gesund gepflegt. Hier beginnt sein neues Leben. Er verliebt sich, doch als dem Glück nichts mehr im Weg steht, wird seine Identität aufgedeckt. Es gibt eine Ex-Frau und es gibt ein überraschendes Ende. Ohne peinlich zu werden, gelingt Aki Kaurismäki mit seinem Film eine Hymne auf die Menschlichkeit.

Genre: Tragikomödie
Filmreihe: Aki Kaurismäki
Buch: Aki Kaurismäki
Darsteller: Kati Outinen, Markku Peltola, Annikki Tähti
Regie: Aki Kaurismäki
FSK: 12

   

 

Der Traum
Originaltitel: Drømmen
Dänemark/Großbritannien 2005
Ein Film von Niels Arden Oplev

Im Jahr 1969 erfährt die Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King auch in Europa großen Widerhall. Es ist die Zeit der Anti-Atomwaffen-Bewegung, dem Beatles-Haarschnitt, von Rock 'n' Roll und Rebellion.

Nach den Sommerferien 1969 kommt der 13jährige Frits in eine neue Schule. Dort schaltet und waltet der autoritäre Schulleiter Lindum Svendsen, der sich nicht um das Verbot körperlicher Bestrafung schert. Als Frits vom Direktor beinahe ein Ohr abgerissen wird, verstärkt sich in ihm der Widerstand und die Rebellion, motiviert von Martin Luther Kings Vorstellungen von einem besseren Leben und größerer Gerechtigkeit. Unterstützt von dem jungen, unkonventionellen Lehrer Freddie Svale und seinen Eltern Stine und Peder, die jedoch auch alle ihre Probleme haben, nimmt Frits den Widerstand gegen den Schulleiter auf… Der Film wurde mehrfach mit internationalen Preisen gekrönt.

   

Der Typ vom Grab nebenan ... oder Wo die Liebe hinfällt
[Grabben i graven bredvid]

S (2002), 90 Min.

Auf einem Friedhof begegnen sich Desiree, die Bibliothekarin, und Benny, der Bauer, das erste Mal. Sie betrauert den toten Ehemann, während er nebenan das Grab seiner Eltern harkt. Ein Lächeln, eine vergessene Mütze, ein schüchternes Wiedersehen ­ die beiden kommen sich näher und beginnen eine leidenschaftliche Affäre, die der Film als vorhersehbare Klischeeparade inszeniert.

Buch: Sara Heldt
Darsteller: Michael Nyqvist, Annika Olsson, Elisabet Carlsson
Regie: Kjell Sundvall

   

Die kalte See
[Hafið]

Is/Fin/N (2002), 109 Min.

Der Besitzer einer isländischen Fischfabrik will in Rente gehen und bestimmt Sohn Ágúst als würdigen Nachfolger. Doch der lebt längst in Paris und hat andere Pläne. Also schürt der unnachgiebige Patriarch mit materiellem Druck Zwietracht unter seinen drei Kindern. Sie scheinen nur aufs Materielle fixiert, als fänden sie darin den Ausgleich für ihre verkorkste Jugend. Doch nun schälen sich die Konflikte aus der dunklen Vergangenheit und eskalieren in einem Desaster. Kormákur zeichnet ein schonungsloses Familienporträt und verknüpft es mit dem Wandel in der Fischindustrie, dem wichtigsten Wirtschaftszweig Islands.

Buch: Baltasar Kormákur
Darsteller: de Hélène Fougerolles, Gunnar Eyjolfsson, Hilmir Gudnason Snaer
Regie: Baltasar Kormákur

   

Dogville
DK/S/F/N (2003), 177 Minuten

Nachdem Grace auf der Flucht vor Gangstern in dem amerikanischen Städtchen Dogville gelandet ist, nimmt eine Opfergeschichte ihren Lauf. Die Bürger sind ihr unfreundlicher gesonnen als es auf den ersten Blick scheint.

Genre: Drama
Regie: Lars von Trier
Darsteller: Nicole Kidman, Harriet Andersson, Lauren Bacall
Buch: Lars von Trier
Altersfreigabe: 12

   

Eine Familie – En familie
DK 2011 | Regie: Pernille Fischer Christensen

Ditte, älteste Tochter der dänischen Bäckerfamilie Rheinwald, führt eine erfolgreiche Galerie in Kopenhagen. Als ihr ein Job in New York angeboten wird, scheint für sie und ihren Freund Peter ein lang gehegter Traum in Erfüllung zu gehen. Doch der anstehende Umzug in den Big Apple wird von einer familiären Krise überschattet. Dittes Vater Rikard ist schwer erkrankt und sorgt sich um den Fortbestand des seit drei Generationen bestehenden Familienbetriebes. Dittes inniges, liebevolles Verhältnis zu ihrem Vater wird auf eine harte Probe gestellt: Soll sie ihren eigenen Lebenstraum verwirklichen oder sich den Wünschen ihres Vaters beugen und die Leitung der traditionsreichen Bäckerei übernehmen?

Regisseurin Pernille Christa Christensen gelingt in sehr gut beobachteten und dennoch unaufdringlichen Bildern das Portrait einer zeitgenössischen Familie zwischen Tradition und Moderne. Es ist ein Film über Eltern und Kinder, über das Leben und den Tod, Trauer und Hoffnung.

„Eine Familie“ wurde auf der Berlinale 2010 als bester Film im Wettbewerb mit dem FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritiker- und Filmjournalisten-Vereinigung ausgezeichnet.

   

Ein Mann von Welt (En ganske snill mann)
Tragikkomödie, NO 2010
Regie: Hans Petter Moland
Mit Gard B. Eidsvold, Stellan Skarsgard

lrik (Stellan Skarsgård) ist gerade den schwedischen Gardinen entronnen, da stellt sich ihm die Frage – neues Leben oder altes? Eigentlich möchte er schleunigst die ungnädige Vergangenheit so weit wie möglich hinter sich lassen. Seinen Sohn will er wiedersehen und sich an dessen Nachwuchs erfreuen. Wie es sich für einen in die Jahre gekommenen Gangster gehört. Er findet einen Job in einer Autowerkstatt, bekommt eine Topfpflanze geschenkt und verliebt sich in die Tochter vom sehr redseligen Chef. Eine verschrobene alte Dame gibt ihm Kost und Quartier und will als Gegenleistung lediglich auch ihren – erotischen – Appetit gestillt wissen. Einem ganz normalen Leben steht also eigentlich nichts mehr im Wege. Wenn da nicht die offen gebliebenen Rechnungen wären. Sein Gangsterfreund Jensen bedrängt ihn, dort weiterzumachen, wo er einst aufgehört hat. Den Verräter von damals hat Ulriks alte Bande ausfindig gemacht und den nötigen Schlachtplan noch dazu. Doch ganz so einfach gehen Familie und Verbrechen eben nicht zusammen. Plötzlich soll Ulrik seinen Enkel nicht mehr sehen dürfen, seine Freundin will nichts mehr von ihm wissen und Jensen drängelt immer weiter, endlich auf Rache statt auf Ruhe zu sinnen. Denn Gangster vergessen nicht. Obwohl sie manchmal gerne würden.

www.einmannvonwelt.de

   

Elling - Nicht ohne meine Mutter
[Mors Elling]
N (2003), 80 Minuten

Elling kehrt zurück. Statt Petter Næss hat sich diesmal die Regisseurin Eva Isaksen des schrulligen Romanhelden von Ingvar Ambjørnsen angenommen. Sie zeigt die letzten Wochen einer unheilvollen Mutter-Sohn-Symbiose, die Elling so zurück lässt, wie ihn das Publikum vor zwei Jahren lieben lernte. Ein viel zu warmherzig gezeichnetes Muttertier überredet Elling zum Mallorca-Urlaub. Logisch, dass er dort schnell an seine Grenzen stößt, sich an seine lebenslustige Mama klammert und ihr jeden Flirt vermiest. Leider reduziert sich dabei Ellings komplexer Charakter sukzessive auf seine sexuelle Verklemmung - wie lustig, wie traurig!

Buch: Axel Hellstenius
Darsteller: Grete Nordrå, Christin Borge, Per Ellefsen Christian
Regie: Eva Isaksen

   

Engel des Universums
[Englar alheimsins]

IS (2000), 97 Minuten

Die Geschichte eines Mannes, der langsam in die Schizophrenie hinübergleitet und am Ende in einer Anstalt landet. Ein ebenso feinfühliges wie anrührendes Psychodrama, das jedoch niemals ins Sentimentale abrutscht.

Genre: Drama
Regie: Fridrik Thor Fridriksson
Darsteller: Ingvar Sigurdsson, Baltasar Kormákur, Baltasar Fridbjornsson

   

Europa
DK/S/D/F (1990/91), 112 Minuten

Ein Deutschamerikaner reist als Schlafwagenschaffner durch das verwüstete Deutschland des Jahres '45 und wird mit nazistischen "Werwölfen" konfrontiert. Mit einem technischen Aufwand sondergleichen bebildert dieses experimentelle Opus die trivialen Konventionen des Horrorfilms.

Genre: Thriller
Buch: Lars von Trier, Niels Vorsel
Darsteller: Ernst Järegard Hugo, Udo Kier, Barbara Sukowa
Regie: Lars von Trier

   

Evil
[Ondskan]

S (2003), 107 Min.

Ein schwedischer Internatszögling kämpft mit dem Dilemma, sich entweder von einigen dünkelhaften Oberstufenschülern demütigen zu lassen oder zurückzuschlagen, was Schulverweis und den Verzicht aufs Studium zur Folge hätte. Das sozialkritische Jugenddrama "Evil" stellt drastisch die Vergewaltigung des Einzelnen durch ein autoritäres System dar.

Buch: Mikael Hafström, Hans Gunnarsson
Darsteller: Henrik Lundström, Andreas Wilson, Linda Zilliacus
Regie: Mikael Hafström

 

 

 

Flickering Lights [Blinkende Lygter]
DK 2000, 109 Minuten

Regie: Anders Thomas Jensen
Darsteller: Sören Pilmark, Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen

Gaunerkomödie um vier ewige Verlierer, die mit einem Geldkoffer nach Barcelona fliehen wollen, es aber nur bis nach Jütland schaffen. Auf ihre Fährte setzt sich ein berühmt-berüchtigter Unterwelt-König, der seine Außenstände eintreiben will. Genüsslich demontiert Drehbuchautor Anders Thomas Jensen in diesem Regiedebüt die rot-weiße Biederkeit seiner dänischen Heimat.

   

 

Goodbye Bafana
Originaltitel: Goodbye Bafana
D/F/GB/I/B (2007), 118 Minuten
Ein Film von Bille August

Der südafrikanische Gefängniswärter James Gregory nach Robben Island abkommandiert. Als Zensuroffizier ist er dort für die Überwachung der Kommunikation einer Gruppe politischer Häftlinge zuständig, deren prominentestes Mitglied Nelson Mandela ist. Im Kontakt mit dem charismatischen Widerstandskämpfer lernt er sodann, seine rassistischen Ansichten zu überdenken. Bedauerlich, dass Bille August mit seinem Stoff so gar nichts anzufangen wusste.

Ausführliche Informationen:
www.goodbyebafana-derfilm.de

   

Heftig und begeistert
[Heftig og begeistret]
NO 2000, 106 Min

Die norwegische Antwort auf „Buena Vista Social Club“: Im äußersten Norden Norwegens, an der stürmischen Barentssee liegt das kleine Fischerdorf Berlevåg. Hier hat Isak Dinesen/Karen Blixen den Roman „Babettes Fest” angesiedelt und den Ort damit weltberühmt gemacht. Doch nun ist Berlevåg auf dem besten Wege neue Berühmtheit zu erlangen durch die 30 Mitglieder seines Männerchores unter der Leitung von Oddo Marino Frantzen. Regisseur Knut Eric Jensen beobachtet die Männer bei ihrer Arbeit und spricht mit ihnen über das Leben unter den extremen Bedingungen des hohen Nordens und über die Bedeutung, die die Musik in ihrem Leben einnimmt. Er zeigt sie beim Singen in der Kirche, auf eiskalten Straßen im Schneesturm und an der Küste unter der Mitternachtssonne. Und schließlich begleitet er sie zu einem Auftritt in Russland.

Der Film brach in Norwegen alle Zuschauerrekorde und erhielt unter anderem den norwegischen Filmpreis „Amanda“ als „Bester Dokumentarfilm“ und als „Bester Spielfilm“.

Regie: Knut Erik Jensen
Musik und Darsteller: Männerchor Berlevåg

   

 

Ich pfeif' auf eure Hilfe [Täältä tullaan elämä]
FIN 1980, (Drama)

Regie: Tapio Souminen
Darsteller: Esa Niemelä, Toni Holmström, Kati Outinen

Drama um rebellische Jugendliche in Helsinki.

 

 

IN DEINEN HÄNDEN
[Forbrydelser]

DK (2003), 102 Minuten

Die junge Pfarrerin Anna (Ann Eleonora JØrgensen) wird kurzfristig als Vertretung in ein Frauengefängnis berufen. Dort macht sie Erfahrungen mit einer Realität, von der sie bisher wenig wusste: Florierender Drogenhandel unter den Gefangenen, knallharte Hierarchiestrukturen, Aufseher, die täglich nicht nur die Gefühle der Insassen, sondern auch ihre eigenen unter Kontrolle halten müssen. Nur allmählich kann Anna unter diesen Umständen die Sympathie der Frauen gewinnen.

Als sie überraschend schwanger wird, scheint zumindest ihr privates Glück perfekt. Sie selbst und ihr Mann (Lars Ranthe) hatten die Hoffnung auf ein eigenes Kind schon fast aufgegeben. Doch dann muss das glückliche Paar bei einer Routine-Untersuchung erfahren, dass das Baby möglicherweise nicht gesund zur Welt kommt. Annas Glaube wird auf eine harte Probe gestellt. In ihrer Verzweiflung und auf der Suche nach Hilfe wendet sie sich schließlich sogar an Kate (Trine Dyrholm), eine Gefangene, der an Wunder grenzende, übersinnliche Kräfte nachgesagt werden....

Danish Dogme # 10
Regie: Anette K. Olesen
Musik: Jeppe Kaas
Darsteller: Ann Eleonora JØrgensen, Trine Dyrholm, Nikolaj Kopernikus, Sonja Richter, Lars Ranthe, Henrik Prip, Jens Albinus, Kirsten Olesen, Mette Munk Plum u.a.

   

In einer besseren Welt (Hævnen)
Drama – DK/SE 2010 | R: Susanne Bier | D: Mikael Persbrandt, Trine Dyrholm, Ulrich Thomsen u.v.a. | 117 min

Anton lebt den Spagat zwischen zwei Welten: Mehrere Monate im Jahr rettet er als idealistischer Arzt in einem afrikanischen Flüchtlingscamp Menschenleben. Zuhause, in der Idylle der dänischen Provinz, muss er sich als engagierter Vater und Ehemann den Herausforderungen des Familienalltags stellen. Seine Ehe mit der Ärztin Marianne steht kurz vor dem Aus, als die innige Freundschaft seines Sohns Elias zu seinem einsamen Schulkameraden Christian eine lebensgefährliche Wendung nimmt und Anton vor die Frage stellt: Wie stark sind sein Glaube an die Gerechtigkeit und der Wunsch, seine Haltung zu bewahren?

„In einer besseren Welt“ erzählt eindrucksvoll intensiv und zeitlos von Liebe, Rache, Gerechtigkeit und der Zerbrechlichkeit zwischenmenschlicher Beziehungen. Regisseurin Susanne Bier erhielt für ihre Leistung einen Oscar in der Kategorie “Nicht-englischsprachiger Film”; als bester ausländischer Film gewann das Drama den Golden Globe.

   

IT'S HARD TO BE A ROCK'N'ROLLER
Norwegen 2006, norw.OmeU, 90'
Regie: Gunhild Asting
Mit Tor Heine Rosdahl, Arild Halse und den übrigen Mitgliedern der Band Merkesteinane

Die Band „Merkesteinane” ist nicht mehr wegzudenken aus der musikalischen Leben in der norwegischen Region Sunnmøre. In monatlichen Konzerten und auf regelmässigen Tourneen verbreiten sie Musik und Freude im Land. Von den zehn Mitgliedern der Band sind acht geistig behindert. Und sie haben alle ausgeprägt unterschiedliche Persönlichkeiten, Fähigkeiten und nicht zuletzt: eigene Pläne.

Der Schlagzeuger Tor Heine zum Beispiel träumt davon, alleine auf Tournee zu gehen, seine eigenen Stücke zu spielen und eine eigene Platte herauszubringen. Er vermisst im Repertoir der Gruppe den echten Rock und bei den Bühnenshows die Spannung, der er gerne mit etwas Rauch und das Feuer auf die Sprünge helfen würde. Aber es ist nicht so leicht ein Rock'n'Roller zu sein - zumal der Rest der Gruppe mit dem musikalischen Profil ganz zufrieden ist. Sein Freund, der Bassist Arild, versucht Tor von seinen Höhenflügen anzubringen und zurück auf den Boden zu holen. In Gunhild Astings klugen und warmen Debütdokumentation wird man daran erinnert, dass die Menschen unterschiedlich sind, aber dass gerade die Unterschiede sind, die ein Zusammenleben bereichern.

   

Italienisch für Anfänger
[Orginaltitel: Italiensk for Begyndere]
DK (2000), 118 Minuten

In Kopenhagen treffen sich ein paar Singles einmal in der Woche zum Italienischkurs. Ihre Einsamkeit und Verunsicherung, ihre Gutherzigkeit und Sehnsucht nach einem besseren Leben bringt sie einander allmählich näher.

Genre: Melancholische Komödie
Regie: Lone Scherfig
Darsteller: Anders W. Berthelsen, Ann Eleonora Jørgensen, Anette Støvelbæk
Buch: Lone Scherfig
Altersfreigabe: 6

   

Jalla! Jalla!
S (2000), 88 Minuten

Die Schweden Mans und Roro haben nicht gerade einen Traumjob - sie sind Aufleser von Hundekot. Während sie das jedoch überhaupt nicht stört, muss sich Mans mit sexuellen Problemen herumschlagen und sieht sich der Exillibanese Roro mit ihm widerstrebenden Eheplänen seiner Familie konfrontiert.

Genre: Komödie
Regie: Josef Fares
Darsteller: Fares Fares, Torkel Petersson, Tuva Novotny
Buch: Josef Fares
Altersfreigabe: 12

   

Juha (1998)
[Orginaltitel: Juha]
FIN (1999), 78 Minuten

Eine junge, naive Bäuerin wird von einem Zuhälter in die Stadt gelockt. Ihr Mann richtet daraufhin ein Blutbad an.

Genre: Drama, Stummfilm
Regie: Aki Kaurismäki
Darsteller: Sakari Kuosmanen, Kati Outinen, André Wilms
Buch: Aki Kaurismäki
Altersfreigabe: 6

   

Kira
DK 2001, 92 Minuten

Kira kehrt nach einem psychiatrischen Aufenthalt nach Hause zurück. Zurück zu ihrem Mann, ihren beiden kleinen Söhnen, dem stilvoll eingerichteten Haus - zurück zu dem sorglosen Leben einer gutsituierten jungen Familie. Ihr Mann Mads bereitet unterdessen alles für Kiras Rückkehr vor. Dazu gehört auch die Beendigung einer Affäre mit einer anderen Frau - Kiras Schwester. Mads möchte sich und seiner Frau eine wirkliche Chance zu einem Neuanfang geben. Doch Kiras Heimkehr gestaltet sich schwierig. Inmitten eines bürgerlichen Lebens, das eigentlich vertraut sein sollte, bewegt sich Kira merkwürdig deplaziert und fremd. Immer wieder gerät sie - allein oder mit ihrer Familie - in peinliche Situationen, provoziert Skandale, erlebt aber andererseits auch Momente intensiven Glücks und großer Leidenschaft.

Mads möchte Kira bei ihrem Versuch, den Kontakt zu ihrem Leben zurückzugewinnen, unterstützen. Vehement hält Mads am Regelwerk einer bürgerlichen Erfolgsgeschichte fest, bis er einsehen muss, dass er seine Idee von Normalität neu definieren muss, wenn er ihre Beziehung retten möchte.

Kira wurde beim 19. Internationalen Film Festival in Viareggio mit dem FIPRESCI-Preis der Internationalen Kritiker ausgezeichnet: "fur die authentische und hervorragende Darstellung einer zwischenmenschlichen Beziehung, die in einer Krise steckt"

Regie: Ole Christian Madsen
Darsteller: Stine Stengade, Lars Mikkelsen
Buch: Ole Christian Madsen, Mogens Rukov

   

Kitchenstories
N (2003), 95 Minuten

Schweden in den 50er Jahren. Die Technik soll Einzug in die privaten Haushalte halten.

Um den Werbefeldzug für die moderne Küche einleiten zu können, werden zuvor vom schwedischen Forschungsinstitut für Heim und Haushalt eingehende Studien zum Verhalten der Hausfrau in ihrer Küche vorgenommen. Am Ende der Versuchsreihe steht fest: Um ihrer Familie jeden Tag das Essen servieren zu können, läuft die schwedische Hausfrau jedes Jahr eine Strecke, die der zwischen Schweden und dem Kongo gleicht. Wenn man die Küche jedoch nach einem bestimmten Muster anordnen würde, dann müsste sie nur noch bis nach Norditalien laufen, um allen Küchenpflichten nachzugehen.

Von diesem Erfolg beflügelt, sucht das Institut nun nach einer neuen Herausforderung. Diesmal sollen verlässliche Daten über eine weitere Zielgruppe eingeholt werden: Den männlichen Junggesellen. Zu diesem Zweck werden 18 Beobachter in das kleine Dorf Landstad in Norwegen geschickt, um an freiwilligen Probanden deren Küchenroutine zu studieren. Beobachter Folke (Tomas Norström) bekommt den kauzigen Junggesellen Isak (Joachim Calmeyer) zugeteilt. Von einem eigens für das Experiment konzipierten Hochsitz in der Ecke der Küche wird Folke nunmehr Isak tagein tagaus beobachten. Dabei darf kein persönlicher Kontakt entstehen und schon gar nicht miteinander gesprochen werden. Der Proband muss zu jeder Zeit dem Beobachter den Zutritt zum Haus gewähren, der Beobachter hingegen darf dem Probanden zu keiner Zeit helfen oder zur Hand gehen. Harte Regeln in der Einsamkeit Norwegens...

Regie: Bent Hamer
Darsteller: Joachim Calmeyer, Thomas Norström, Bjørn Floberg

www.kitchenstories.de
www.arsenalfilm.de/kitchenstories/

   

Kites over Helsinki
[Drakarna över Helsingfors]

FIN (2001), 100 Minuten

Familiengeschichte nach dem Roman Kjell Westö. Im Mittelpunkt stehen die Brüder Riku und Dani, die sich von ihrem dominanten Vater Henrik lösen wollen.

Regie: Peter Lindholm

   

Kletter-Ida
[Klatretøsen]
DK/S/N (2002), 89 Minuten

Um das Geld für die Behandlung ihres sterbenskranken Vaters aufzutreiben, heckt Ida mit zwei Freunden einen Plan aus: Zu dritt wollen die Kinder eine Bank ausrauben.

Genre: Action, Komödie
Regie: Hans Fabian Wullenweber
Darsteller: Julie Zangenberg, Stefan Pagels Andersen, Mads Ravn
Buch: Nicolai Arcel
Altersfreigabe: 6

   

Kukushka - Der Kuckuck
RUS/FIN 1993, 63 Min

Eine Frau, zwei Männer, drei Sprachen, oder: Liebe und Verständigung in den Zeiten des Krieges. Alexandr Rogoshkins Tragikomödie spielt im Herbst 1944 an der deutsch-russischen Front, wo sich ein finnischer Scharfschütze, von den Deutschen zurückgelassen, und ein russischer Korporal, der wegen eines Naturgedichtes hingerichtet werden sollte, in der Hütte einer samischen Witwe begegnen.

Buch: Alexander Rogoshin
Darsteller: Ville Haapasalo, Viktor Bychkov, Anni-Christina Juuso
Regie: Alexander Rogoshin

   

Kops
S (2003), 90 Minuten

Die Polizisten im schwedischen Högsboträsk haben wenig zu tun: Vom Vormittagsschläfchen geht's direkt in die Mittagspause und weiter in den Feierabend. "Kops" begnügt sich leider rund um diese ruhig gestellten Charaktere mit allzu naiven Kapriolen: Nötig werden die, als das Innenministerium die Dienststelle mangels vorhandener Kriminalität schließen will. Um die Statistik schnell nach oben zu bringen, werden die Landpolizisten selbst heimlich straffällig, doch die Übertreibungen, zu denen sich Regisseur Josef Fares ("Jalla! Jalla!", 2000) dabei hinreißen lässt, schaden ihren Karrieren so sehr wie der matten Komödie.

Genre: Komödie
Buch: Josef Fares, Mikael Hafström
Darsteller: Torkel Petersson, Göran Ragnerstam, Fares Fares
Regie: Josef Fares
FSK: 12

   

Leningrad Cowboys go America
FIN (1989), 78 Minuten

Die Reise einer skurrilen sowjetischen Band durch Amerika auf der Suche nach Ruhm und Erfolg.

Genre: Komödie, Musikfilm
Regie: Aki Kaurismäki
Darsteller: Matti Pellonpää, Kari Väänänen, Leningrad Cowboys
Buch: Aki Kaurismäki, Sakke Järvenpää
Altersfreigabe: 12

   

Leningrad Cowboys Meet Moses
FIN/D/F (1994), 95 Minuten

Einst sind die Schunkelrocker unter der Regie Aki Kaurismäkis durch Amerika bis nach Mexiko gereist. Jetzt folgt die Rückkehr. Leider scheint das Drehbuch verloren gegangen zu sein und damit die ganze Komödie. Nur die Kostüme, Spitzschuhe und -frisur sind uns geblieben. Lache wer kann.

Genre: Musikfilm
Filmreihe: Aki Kaurismäki
Buch: Aki Kaurismäki
Darsteller: Matti Pellonpää, Leningrad Cowboys, Kari Väänänen
Regie: Aki Kaurismäki
FSK: 6

   

Lichter der Vorstadt
Regie und Drehbuch: Aki Kaurismäki
Rollen: Janne Hyytiäinen (Koistinen), Maria Järvenhelmi (Mirja), Maria Heiskanen (Aila), Ilkka Koivula (Lindholm), Sergei Doudko, Andrei Gennadiev, Arturas Pozdniakovas (drei Russen), Matti Onnismaa (Schichtführer), Sulevi Peltola (Aufsicht), Kati Outinen (Kassiererin im Supermarkt)

Der Wachmann Koistinen bewacht in Ruoholahti, dem reichen Büro- und Geschäftsviertel von Helsinki, beträchtliche Reichtümer. Dieser Koistinen ist einsamer Mann und ein paar Kriminelle wissen das auszunutzen. Sie setzen die verführerische Mirja auf Koistinen an, und tatsächlich vernachlässigt er daraufhin seine Pflichten. Der Raubüberfall, den Mirjas Komplizen verüben, hat für Koistinen vernichtende Konsequenzen: Er verliert seinen Job und kommt ins Gefängnis. Nach seiner Entlassung trifft er wieder auf Mirja.

   

Lilja 4-ever
S (2001), 109 Minuten

Nachdem die junge Russin Lilja von ihrer Mutter allein zurück gelassen wird, führt ihr Lebensweg nur noch bergab. Sie verliert die Wohnung, wird zu Unrecht der Prostitution bezichtigt, sieht aber schon wenig später tatsächlich keinen anderen Ausweg als den Verkauf ihres Körpers. Bald findet sie sich als Sexsklavin in Schweden. Durch die Vorhersehbarkeit seines Worst-Case-Szenariums verspielt Moodysson viele der Potenzen seines Stoffes. Das wichtige Anliegen verschwimmt zuletzt in allzu beliebiger Metaphorik und gibt letzte kritische Positionen auf.

Genre: Drama
Buch: Lukas Moodysson
Darsteller: Artyom Bogucharsky, Elina Benenson, Oksana Akinshina
Regie: Lukas Moodysson
FSK: 12

www.lilja-4-ever.de/
www.arsenalfilm.de/lilja/

   

Man tänker sitt (Burrowing)
Drama - SE 2009 | R: Henrik Hellström, Fredrik Wenzel | D: Jörgen Svensson, Hannes Sandahl | 76 min | OmU

„Man tänker sitt“ beschreibt das Leben in einer schwedischen Reihenhaussiedlung aus der Sicht des elfjährigen Sebastian. Da gibt es, Jimmy, der noch bei seinen Eltern wohnt, obwohl er selbst schon Kinder hat. Anders, der gerade eine Baugenehmigung für einen Carport bekommen hat, und Mischa, der in den 70ern als Gastarbeiter nach Schweden kam und versucht, Fische in einem kleinen Tümpel aus Regenwasser zu fangen. Sebastian beobachtet seine Mutter und seine Großeltern. Er sieht, wie der Asphalt verrottet, wie sich die Wurzeln der Rosenstöcke durch den Erdboden bohren und die Betonplatten sprengen. Die Spannungen der Reihenhaussiedlung, samt ihrer ungeschriebenen Regeln, veranschaulichen, dass ein Aufbruch nicht ohne Gewalt geschehen kann…

   

 

Manderlay
DK/S/NL 2005, 139 min.

Mit dem Rassismusdrama "Manderlay" legt der dänische Filmemacher Lars von Trier den zweiten Teil seiner Amerika-Trilogie vor - und er bleibt beim (ein wenig quälenden) Stil: großes zynisches Gefühlstheater auf einer schwarzen, fast leeren Bühne, von einer wackeligen Handkamera beäugt und einer sehr gestischen Montage überantwortet. Und dass die junge Schauspielerin Bryce Dalles Howard kein allzu stimmiger Ersatz für "Dogville"-Star Nicole Kidman ist, muss man nicht noch betonen.

Buch: von Lars Trier
Darsteller: Lauren Bacall, Willem Dafoe, Danny Glover
Regie: von Lars Trier

   

Menolippu Mombasaan
[One-way Ticket to Mombasa]

FIN 2003, 86 Minuten

Regie: Hannu Tuomainen

   

 

Moro no Brasil - Ich lebe in Brasilien
D/BR/FIN (2001), 105 Minuten

Reisebericht aus Brasilien, der Ursprünge und Spielarten südamerikanischer Musikkultur dokumentiert und dabei Straßenmusikanten und Instrumentenbauer, Komponisten und Tanzkapellen vorstellt.

Genre: Dokumentarfilm
Buch: Mika Kaurismäki
Regie: Mika Kaurismäki

   

 

Nach der Hochzeit (Efter brylluppet)

Über 400 000 Zuschauer in Dänemark haben den Film bislang gesehen. Nach den preisgekrönten Filmen „Brødre“ und „Open hearts“ erzählt Susanne Bier erneut eine dramatische Familiengeschichte, die 2006 in Dänemark zum Kinoerfolg des Jahres wurde.

Es geht um zwei ganz unterschiedliche dänische Männer: Jacob leitet ein Kinderheim im indischen Bombay. Er ist Däne, wohnt aber seit langem nicht mehr in Dänemark. Sein Heim soll geschlossen werden, denn es fehlt Geld. Rettend taucht der dänische Geschäftsmann Jørgen auf. Er bittet Jacob nach Dänemark, wo er eine großzügige Unterstützung für sein Heim bekommen soll. Jacob wird eingeladen zur Hochzeit von Jørgens Tochter und muß eine Entdeckung machen, die sein ganzes Leben umwirft: Jørgens Frau Helene ist Jacobs große Jugendliebe und die junge Braut seine eigene Tochter.

In „Nach der Hochzeit“ geht es um Armut und Reichtum, um Machtmenschen, Prinzipien, um Idealismus, um Familie und - um Geld. Susanne Bier hat in einem Interview gesagt, der Film solle eine Frage stellen: Welches moralische Recht haben Menschen, in bestimmten Situationen in das Leben anderer einzugreifen?

   

Niceland [Naesland]
IS (2004), 86 Minuten
Regie: Fridrik Thór Fridriksson
Darsteller: Martin Compston, Gary Lewis, Kerry Fox
Buch: Hulda Breidfjord

Jed und Chloe sind Anfang zwanzig, verliebt und geistig behindert. Als eines Tages Chloes Katze, die ihr Ein und Alles ist, ums Leben kommt, hört Chloe auf zu sprechen und verliert ihren Lebensmut. Jed macht sich auf die Suche nach etwas, das Chloe neue Kraft schenken kann. In dem Glauben, der Schrotthändler Max kennen den Sinn des Lebens, freundet sich Jed mit dem Einzelgänger an. Als Chloe ins Koma fällt, fleht Jed ihn an, ihm sein Geheimnis zu verraten.

"Ein kleines, persönliches Drama über Menschen, die sich ein Stück jenseits der Normalität bewegen." (FILMECHO/FILMWOCHE)

www.niceland-derfilm.de

   

Noi Albinoi
[Nói Albinói]

IL/D/GB/DK (2003), 93 Minuten

Die Geschichte eines jungen Idealisten, der bei einem Banküberfall scheitert und doch nicht aufhört von einem anderen Leben zu träumen. Iris, eine charmante Tankstellen-Angestellte, leistet ihm dabei Gesellschaft.

Genre: Tragikomödie
Regie: Dagur Kari
Darsteller: Tómas Lemarquis, Throstur Leo Gunnarsson, Elin Hansdóttir
Buch: Dagur Kari

 

 

 

Nord
Regie: Rune Denstad Langlo

Jomar raucht, schläft und trinkt ziemlich viel – mit Vorliebe hochprozentigen Alkohol. Seit ein Unfall seine Sportkarriere beendet hat, gibt er sich als Liftwärter in der verschneiten Einöde Norwegens seinem Selbstmitleid hin. Als Jomar erfährt, dass er einen vierjährigen Sohn hoch im Norden haben soll, begibt er sich mit seinem Schneemobil und einem Fünf-Liter-Kanister Alkohol als einzigem Proviant auf eine ebenso kuriose wie poetische Reise. Unterwegs durch atemberaubende Landschaften Richtung Polarkreis begegnen ihm allerhand seltsame Gestalten. Ein einsames junges Mädchen, ein lebensmüder Greis, ein fröhlicher Panzerfahrer und ein Junge mit originellen Trinkgewohnheiten weisen Jomar den Weg zurück ins Leben.

“Nord” ist ein skurriles Off-Road Movie. Als Eröffnungsfilm des Panoramas der Berlinale 2009 wurde „Nord“ mit dem FIPRESCI Preis und dem EUROPA CINEMA LABEL ausgezeichnet, auf der Filmkunstmesse Leipzig erhielt die Komödie den Publikumspreis. Ein lakonischer Film über die beredten Eigenheiten der wortkargen Norweger und ihre ungewöhnlichen Trinkgewohnheiten als präziser Beobachter der absurden Seiten des Lebens.

 

 

Numd sjarda
[Jumalan morsian - A Bride of the Seventh Heaven]

FIN (2003)

Wo der Fluss Seregg Ngyne entspringt,
dort begann sie, die sieben Zöpfe hat, zu singen.
Sie, die sieben Zöpfe hat und eine Krone aus Metall,
Sie ist eine Braut Gottes.
Über drei Flüsse hinweg können die Menschen
Das Klingeln ihrer Schlittenglocken hören.
Der Besatz ihrer Mütze ist weißer als der erste Winterschnee.

Dieser Film ist ein Tribut an die Frauen, die aus dem einen oder anderen Grund dem Gott Num als Bräute übergeben wurden. Dieser Brauch existiert noch immer, aber das Ritual wird nur noch selten durchgeführt – zum Beispiel, wenn im gleichen Jahr viele Menschen an einer Krankheit oder wenn viele Neugeborene sterben, oder wenn sich wiederholt eine andere Art von Unglück ereignet. Dann bitten die Eltern den Schamanen, ihre weniger als sieben Jahre alte Tochter dem höchsten Gott Num, der im siebten Himmel lebt, für den Rest ihres Lebens als Braut zu übergeben. Kein Mann hat das Recht, die heilige Braut auch nur anzusehen, geschweige denn zu berühren. Die Mission der Braut ist es, als Mittler zwischen den Menschen auf der Erde und den Göttern im Himmel zu agieren. Nach Ablauf einer festgelegten Reihe von Jahren als Braut kann das Mädchen vom großen Schamanen von ihrer Verpflichtung befreit werden. (...)

Regie: Anastasia Lapsui, Markku Lehmuskallio

... mehr Infos zum Film.

 

 

 

Oh Happy Day!

DK 2004, 98 Minuten

Hannah hat eigentlich eine wunderbare, volle Altstimme. Doch irgendwie hat es die schnarchige dänische Hausfrau zeitlebens versäumt, etwas daraus zu machen. Als es eines Tages den charismatischen Gospel-Dirigenten Moses Jackson in die Einöde verschlägt, erwacht in der scheuen Frau plötzlich ungeahntes Leben - mit positiver Nebenwirkung auf den minder begabten örtlichen Kirchenchor. "Oh Happy Day!" ist weniger ein Weihnachtsfilm als eine zeitlose Hommage an die Musik - und wäre ohne den bisweilen weihevollen Unterton viel besser.

Buch: Hella Joof
Darsteller: Malik Yoba, Kurt Ravn, Lotte Andersen
Regie: Hella Joof

   

 

Old Men In New Cars
[Gamle mænd i nye biler]
DK 2002, 95 Minuten

Schwarze Gaunerkomödie aus Dänemark. Harald, ruppiger Held des ersten Teils ("In China essen sie Hunde") und krimineller Restaurantbesitzer, erfüllt dem alten Gangster Munken einen letzten Wunsch und befreit dessen Sohn Ludvig aus dem Knast. Doch der ist ein Frauenserienkiller, den man keine fünf Minuten aus den Augen lassen kann. Das bleibt nicht das einzige Problem für Harald: Munken braucht eine neue Leber, die Serbenmafia fordert ihr Geld zurück, die dänische Konditorenmeisterschaft steht an, und dann soll auch noch Ludvig unter die Haube.

Buch: Anders Jensen Thomas
Darsteller: Iben Hjejle, Tomas Jensen Villum, Kim Bodnia
Regie: Lasse Olsen Spang

   

 

OM GUD WILL/GOD WILLING
Schweden 2006, schwed.OmeU, 77'
Regie: Amir Chamdin
Drehbuch: Amir Chamdin, Martina Stöhr, Erik Eger
Mit Amir Chamdin, Nina Persson, Janne Carlsson, Meliz Karlge, Julia Alenius, Sunil Munshi, Hassan Brijany, Alexander Karim, Tito Pencheff, Georgi Staykov, Kalle Josephson

Rekordsommer im Stockholm des Jahres 1975: Juan ist aus einem arabischen Land nach Schweden ausgewandert und arbeitet tagsüber in einem Gemüse-Großlager, nachts putzt er in einem Hamburger-Restaurant. Anschluss an die schwedische Gemeinschaft hat er noch nicht gefunden, Juan fühlt sich einsam. Bis er eines Morgens an der Bushaltestelle Juli trifft, eine wunderschöne finnische Tango-Sängerin. Die beiden verbringen ein paar verträumte Tage in der Hitze der Großstadt - und verlieben sich. Doch Juan erwartet Besuch von seiner Frau. Amir Chamdin hat in dieser poetischen Love-Story nicht nur die Hauptrolle übernommen, er führte auch Regie und schrieb das Drehbuch. Dabei ist ihm mit seinem Film über die Schönheit und Zerbrechlichkeit erster Liebesgefühle ein unvergessliches Kinoerlebnis mit hypnotischen Schwarzweiß-Bildern gelungen. Die Rolle der Juli spielt Nina Persson, die Sängerin der Band The Cardigans.

   

 

Open hearts
[Elsker dig for evigt]

DK 2001, 113 Minuten

OPEN HEARTS erzählt die Geschichte von vier Menschen, die plötzlich und unvorbereitet auf die Zerbrechlichkeit des Lebens und die Macht der Liebe treffen.

Marie, die Frau eines Arztes fährt mit dem Auto einen jungen Mann an. Joakim überlebt schwerverletzt. Während er sich zunehmend aufgibt, kämpft dessen Freundin Cecilie um seine Liebe, braucht aber selbst Unterstützung. Maries Mann, der als Arzt in dem Krankenhaus arbeitet, redet mit Cecilie – erst um seiner Frau einen Gefallen zu tun, dann, weil Cecilie ihn mehr und mehr anzieht. Ein bemerkenswerter Film um Kontrollverlust, Liebe, Mut und den Zufall, den es nicht gibt.

"Susanne Bier, die mit 'The One and Only' einen unerwartet großen Publikumserfolg für das dänische Kino inszeniert hat, legte mit dieser Dogma-Produktion ihre Regiearbeit vor. Mit einem ausgesprochenen Gespür für Atmosphäre und die leise Komik hinter der Tragik führt die Regisseurin durch ein Wechselbad der Gefühle. Darsteller wie Mads Mikkelsen ('Flickering Lights', NFL 2001), Paprika Steen ('Das Fest', NFL 1998) und Nikolaj Lie Kaas ('Truly Human', NFL 2001) waren selten so überzeugend wie in OPEN HEARTS, der in Dänemark alle Kassenrekorde gebrochen hat.

Regie: Susanne Bier
Darsteller: Mads Mikkelsen, Sonja Richter, Nikolai Lie Kaas, Paprika Steen
Buch: Anders Thomas Jensen

   

Pelle, der Eroberer
[Pelle Eroberen]

DK 1987, 157 Min

"Wenn du willst, kannst du die ganze Welt erobern", sagt Lasse zu seinem Sohn Pelle. Es ist Ende des 19. Jahrhunderts, als die beiden mit einem Boot voller Auswanderer auf der dänischen Insel Bornholm ankommen. Ihre Hoffnung: hier Arbeit zu finden und ein besseres Leben zu haben. Sie finden Arbeit auf dem Gutshof von Herrn Kongstrup - allerdings müssen sie sehr schnell feststellen, dass das Arbeitsleben dort hart und Schweden nicht unbedingt willkommen sind. Es herrschen sklavenähnliche Bedingungen, der Vorarbeiter schikaniert seine Arbeiter, wo er nur kann. Doch während Lasse an diesem Schicksal zu zerbrechen droht, blüht der 13jährige Pelle mehr und mehr auf und beginnt seine neue Heimat zu erkunden, Abenteuer zu erleben und neue Kontakte zu knüpfen. Er versucht, in der Schule anerkannt zu werden und lernt dänisch zu sprechen. Mit seiner Intelligenz und voll Lebensdrang erfreut er die Menschen. Dabei kommt er dem Ziel der Freiheit und der Eroberung der Welt immer näher. Gleichzeitig sucht er nach einer neuen Frau für seinen Vater, aber auch das gestaltet sich mehr als schwierig...

"Pelle der Eroberer" zählt zu den erfolgreichsten und international beachteten skandinavischen Produktionen. Bille Augusts Romanverfilmung wurde 1989 mit dem Oscar und dem Golden Globe als bester ausländischer Film ausgezeichnet. Der Streifen erhielt die Goldene Palme in Cannes, die Darsteller Max von Sydow und Pelle Hvenegaard erhielten für Ihre brillanten schauspielerischen Leistungen den europäischen Filmpreis.

Regie: Bille August
Drehbuch: Bille August, Per Olov Enquist, Bjarne Reuter
Darsteller: Pelle Hvenegaard (Pelle), Max von Sydow (Lasse), Erik Påske (Farm Foreman), Bjørn Granath (Farmhand Erik), Astrid Villaume (Mrs. Kongstrup), Axel Strøbye (Kongstrup), Troels Asmussen (Rud), Kristina Törnqvist (Anna), Karen Wegener (Mrs. Olsen)

   

POLL
D/AUT/EST 2010 | R: Chris Kraus | D: Paula Beer, Edgar Selge, Tambet Tuisk, Jeanette Hain, Richy Müller u.a. | 129 min

Juni 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Die 14jährige Oda kehrt nach Poll zurück, dem Gut ihrer adligen Familie an der Ostseeküste. Nach einem Massaker an estnischen Revolutionären durch Zarentruppen findet Oda einen Überlebenden und versteckt ihn. „Schnaps“ stellt sich als verfolgter Autor heraus und wird zum Fixpunkt von Odas Sehnsucht nach Romantik und Gefahr. Als er Poll so schnell wie möglich wieder verlassen will, hat er die Rechnung ohne Oda und ihre Gefühle gemacht.

   

Populärmusik aus Vittula [Populärmusik från Vittula]
S 2004, 101 min.

In der nördlichsten Ecke Schwedens, ist das Leben so rau wie die Einwohner selbst. Furchtlose Elchjäger, Holzfäller und Flößer, schweigsam, störrisch und von enormer Körperkraft. Hier stehen Trinkgelage, Saunawettbewerbe und Fingerhakeln hoch im Ansehen und für alles Unmännliche und Verweichlichte gibt es nur ein verächtliches Schimpfwort: Knapsu, das Synonym für alles.
Die verschworenen Freunde Matti und Niila träumen in den 60er Jahren von der großen Welt, von Südschweden, Stockholm, Paris... und China, das am Ende der Straße von Vittula liegen soll. Eines Tages verändert eine Beatles-Single ihr Leben: Rock’n’roll Music, ein Urknall, die mitreißende, unwiderrufliche Verheißung der Freiheit doch Musik ist in Vittula geradezu der Inbegriff von knapsu.

Wildes und zärtliches Kino, ergreifend, schräg, komisch, märchenhaft und mitreißend wirklich. Eine Liebeserklärung an das verschrobene Niemandsland zwischen Schweden und Finnland.

Buch: Reza Bagher
Darsteller: Kati Outinen, Göran Forsmark, Gustav Wiklund
Regie: Reza Bagher

   

Raus aus Åmål
[Fucking Åmål]

S/DK 1999, 90 Minuten

In der schwedischen Kleinstadt Åmål, die Jugendlichen wenig zu bieten hat, leben die beiden Teenager Elin und Agnes. Die selbstbewusste, gutaussehende Elin, beliebtestes Mädchen der Klasse, lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter und ihrer älteren Schwester Jessica in ärmlichen Verhältnissen. Während Elin bei ihren Mitschülern und Freunden beliebt ist und sich den langweiligen Alltag mit Eroberungen und der Hoffnung auf eine Zukunft als Star vertreibt, hat die fragile Agnes keine Freunde und träumt sehnsüchtig davon Elin näher kennenzulernen. Nach einer missratenen Geburtstagsfeier, die Agnes´ Mutter gegen den Willen ihrer Tochter organisiert hat, kommen sich die beiden Mädchen doch noch näher. Elin entdeckt in der bisher eher verachteten Agnes eine mögliche Freundin. Eher ungewollt kommt es zu einer ersten Annäherung, doch aus Angst zur Außenseiterin zu werden, zieht Elin sich wieder zurück. Nach einigem Hin und Her kommt es zur finalen Aussprache zwischen Agnes und Elin auf dem Schulklo. Vor der Tür hat sich in der Zwischenzeit eine Meute grölender Schulkameraden eingefunden, die wissen wollen, mit welchem der Jungs Elin sich ins Klo eingesperrt hat.

In Skandinavien war die sensible, wie auch witzige Geschichte jugendlicher Selbstfindung ein Kino-Höhepunkt des Jahres. "Raus aus Amall" ist ein humorvolles, vor Energie sprühendes Pubertätsdrama, in dem das Motiv der Homosexualität nicht im Stil eines "Problemfilms" thematisiert wird.

Lukas Moodysson, der spätestens mit "Lilja 4-ever" zu einem der profiliertesten Autorenfilmer Skandinaviens avancierte, wurde für sein Regiedebüt mit einer Oscar-Nominierung belohnt.

Regie: Lukas Moodysson
Buch: Lukas Moodysson
Darsteller: Alexandra Dahlström, Rebecca Liljeberg, Erica Carlson, Mathias Rust, Stefan Hörberg, Ralph Carlsson, Maria Hedborg, Axel Widegren, Jill Ung, Lisa Skagerstam, Josefin Nyberg u.a.

   

 

Schwedisch für Fortgeschrittene
Schweden 2006, Regie: Colin Nutley

Geschieden? Verwitwet? Kinder aus dem Haus? Na und! Diese erfrischend respektlose Komödie um die temperamentvolle Gynäkologin Elisabeth und die spröde Politesse Gudrun auf dem Weg in die bessere Halbzeit ihres Lebens zeigt: Es gibt ein Leben nach Ehe- und Geschlechterkampf!

Mit dabei in dieser mitreißend abgedrehten Komödie: Abgelegte Ehemänner, durchtanzte Nächte, Vibratoren, jede Menge Tequila, irritierte Töchter und spießige Söhne, attraktive Flirtpartner, überraschte Polizisten und ein beneidenswert positives Lebensgefühl…

Nach WIE IM HIMMEL wieder ein Kassenerfolg aus dem Land der Elche, der nicht nur in Schweden die Kinocharts stürmte, sondern auch Kritik und Publikum auf dem Hamburger Filmfest 2006 überzeugte und dort mit dem TV-Movie-Publikumspreis ausgezeichnet wurde.

Trailer zum Film und ausführliche Informationen:
www.schwedischfuerfortgeschrittene.de

   

Sound of Noise
Schwedisch-Französische Komödie/Krimi/Thriller aus dem Jahr 2010

Eine Gang exzentrischer Schlagzeuger beschließt ein musikalisches Attentat auf ihre Stadt. Sie spielt dabei auf allem anderen, als gewöhnlichen Instrumenten. Der Polizeibeamte Warnebring nimmt sich diesem seltsamen Fall an. Die Jagd auf die Musik-Terroristen wird mehr und mehr zur persönlichen Vendetta.

   

Straße der Kindheit
[Barndommens Gade]

DK 1986, 90 Min

„Straße der Kindheit“ erzählt – nach einem autobiografischen Roman von Tove Ditlefsen – die Geschichte der 14jährigen Ester, die in den 30er Jahren als Tochter eines linientreuen Sozialisten in einem Kopenhagener Arbeiterviertel heranwächst. Angesichts der bescheidenen Lebensumstände sucht sie ihr stilles Glück im Gedichteschreiben und träumt davon, erwachsen und eine große Schriftstellerin zu werden. Wohl nie zuvor hatte Regisseurin Astrid Henning-Jensen eine glücklichere Stoffwahl getroffen: Die Probleme des heranwachsenden Mädchens interessieren sie, die zu schildernde Zeit erlaubt ihr sozialrealistische Züge, und in der Umsetzung kann sie all ihre technischen Fertigkeiten beweisen, die sie inzwischen erworben hat. In der jungen Sofie Gråbøl findet sie eine Hauptdarstellerin, die den Film prägt und trägt. Hier zeigt Henning-Jensen sich als Meisterin in der Inszenierung jugendlicher Darsteller, und so wird „Straße der Kindheit“ zu einem Meisterwerk ihres Filmschaffens, in dem sie alle ihre Figuren mit Respekt, Wärme und Liebe behandelt.

Regie: Astrid Henning-Jensen
Drehbuch: Astrid Henning-Jensen
Darsteller: Sofie Grabøl (Ester), Louise Fribo (Lisa), Viggo Bro (Mutter), Carl Quist Møller (Carl), Torben Jensen (Vater)

 

 

Schatten im Paradies
FIN (1986), 76 Minuten

Er ist Müllmann, sie Supermarkt-Kassiererin. Beide sind verletzt und gehemmt. Gefühle werden bedeckt gehalten, Ängste und Frust überall, dennoch geht man aufeinander zu. Ein interessantes Werk, das keine glatten Lösungen anbietet. Ein Film über Verlierer, die sich nicht aufgeben.

Genre: Melodram
Filmreihe: Aki Kaurismäki
Buch: Aki Kaurismäki
Darsteller: Matti Pellonpää, Saku Kuosmanen, Kati Outinen
Regie: Aki Kaurismäki

   

SEITSEMÄN LAULUA TUNDRALTA
[Sieben Lieder aus der Tundra - Seven Songs from the Tundra]

FIN (2000)

"Anastasia Lapsui und ich haben in den 90er Jahren zahlreiche Dokumentarfilme gedreht und waren dabei immer von der momentanen Situation abhängig. Wir dachten, daß ein Spielfilm mehr ausdrücken könnte, facettenreicher, freier wäre. Anastasia Lapsui verwandelte einige Legenden und ihre eigenen Erfahrungen in Geschichten, die das Leben der Nenets und anderer Menschen aus der Region über einen langen Zeitraum hinweg beschreiben. So entstanden die Sieben Lieder aus der Tundra. (...)"

Markku Lehmuskallio

Buch: Anastasia Lapsui
Kamera: Johannes Lehmuskallio
Ton: Antero Honkanen, Pekka Martevo, Arto Jokisuu, Markku Lehmuskallio
Schnitt: Markku Lehmuskallio
Darsteller: Vitalina Hudi, Hatjako Yzangi, Gregory Anaguritsi, Nadeshda Wolodejewa, Nadeshda Horotetto.

... mehr Infos zum Film.

   

 

Sofies Welt
N (1998), 112 Minuten

Die 14-jährige Sofie surft an der Hand ihres Philosophielehrers durch die opulent ausstaffierte Ideengeschichte, vorbei an Schweinebacke Sokrates und tristen mittelalterlichen Pestilentopfern, hinein in eine Kathedrale namens Renaissance, und irgendwie hört die Historie dann mit der russischen Revolution auf (sicher in Lenins Sinne). Philosophie- und Weltgeschichte als Disneyland.

Buch: Petter Skavlan
Darsteller: Silje Storstein, von Thomas Brömssen, Andrine Sæther
Regie: Erik Gustavson

   

Stealing Rembrandt - Klauen für Anfänger
[Rembrandt]

DK (2003), 109 Minuten

Eine intelligente Sozialkomödie wie man sie sonst eher aus England kennt: Mit "Stealing Rembrandt" bietet der dänische Regisseur Jannik Johansen einen von sarkastischem, staubtrockenem Humor geprägten Einblick in das Dasein von reichlich hoffnungslosen Verlierern. Im Mittelpunkt der tragikomischen Geschichte steht weniger der ­ versehentlich große ­ Coup von vier Kleinkriminellen, sondern das verkorkste Vater-Sohn-Verhältnis zwischen Mick und Tom, die den größeren Teil ihres Lebens bislang hinter schwedischen Gardinen verbracht haben.

Buch: Jannik Johansen, Anders Jensen Thomas
Darsteller: Nicolas Bro, Lars Brygmann, Nikolaj Coster-Waldau
Regie: Jannik Johansen

   

Szene aus Terkel in Trouble

Terkel in Trouble [Terkel i knibe]
Animationsfilm, DK 2004, 81 min.

Ein böser kleiner Computeranimationsfilm, der von den Problemen des Siebtklässlers Terkel erzählt, einem ängstlichen Antihelden mit Zahnspange und Ringelpulli: Nicht nur, dass seine Eltern nie zuhören, die kleine Schwester nervt und er das bevorzugte Opfer der Klassenrowdys ist ­ irgendwer trachtet ihm auch noch nach dem Leben. Der Humor der horriblen Familienkomödie ist durchweg bitterböse und politisch ganz und gar unkorrekt.

Regie: Stefan Fjeldmark

 

 

 

The Element of Crime

DK, 1984, 104 Minuten

In trübes gelbes Licht getaucht, verrottet und triefend vom ewigen Regen liefert ein diffuses Europa die angemessen düster-surreale Atmosphäre für die seltsamen Erlebnisse, die der Profiler Fisher mit seinem Therapeuten in Kairo zu verarbeiten sucht. Unter Hypnose berichtet Fisher von seinem letzten Fall, der Jagd nach einem Massenmörder, mit dem sich der Polizist offenbar etwas zu intensiv identifizierte, obwohl er die Regeln des obskuren Kriminalistik-Lehrbuchs "The Element of Crime" strikt befolgte. Lars von Triers Regie-Debüt, zugleich der erste Teil seiner expressiv-artifiziellen Europa-Trilogie.

Buch: von Lars Trier
Darsteller: Esmond Knight, Michael Elphick, Jerold Wells
Regie: von Lars Trier

   

The Five Obstructions
[De fem Benspænd]

DK/CH/B/F (2003), 90 Minuten

Lars von Trier, Regisseur, Theoretiker, Puppenspieler und Kontrollneurotiker, fordert den dänischen Experimentalfilmer Jørgen Leth zu einem filmischen Duell: Leth soll seinen Kurzfilm "The Perfect Human" aus dem Jahre 1967 nochmals drehen, und zwar in fünf verschiedenen Fassungen, die jeweils bestimmte Auflagen erfüllen müssen. Nach und nach steigern sich die Hindernisse, doch jedes Mal bringt Leth von Trier wieder ein kleines filmisches Juwel.

Buch: von Lars Trier, Jørgen Leth, Jørgen Leth, von Lars Trier
Regie: Jørgen Leth, von Lars Trier, von Lars Trier, Jørgen Leth

 

 

Verschwörung im Berlin-Express

S 2003, 97 Minuten

Es ist 1945, und der schwedische Lektor Gunnar Wern besteigt in Stockholm den Berlin-Express, um die zerbombte Reichshauptstadt mit aufbauen zu helfen. Doch im Zug kommt es nach einem Mordkomplott zu einer absurden Kettenreaktion aus gut gemeinten Absichten und boesen Konsequenzen. Eine rabenschwarze Komödie, die Regisseur Peter Dalle geschickt in das Film-Noir-Ambiente der 40er eingebettet hat und respektlos die großen Klassiker des Zug-Komplott-Genres wie "Mord im Orient-Express" zerfleddert.

Buch: Peter Dalle
Darsteller: Gustav Hammarsten, Magnus Roosmann, Anna Björk
Regie: Peter Dalle

   

Szene aus Wie im Himmel

Wie im Himmel [As it is in Heaven]
S 2004, 125 min.

Nach einem Herzinfarkt versucht der Stardirigent Daniel in seinem Kindheitsdorf zur Ruhe zu kommen. Doch als er den kleinen Gemeindechor übernimmt, findet er sich bald in einem im Tumult aus Gefühlen wieder: Die Dorfgemeinschaft teilt sich auf in Bewunderer und Neider. Ein steiniger Weg steht bevor, bis sich das Credo des Heimkehrers von der verbindenden Kraft der Musik erfüllen soll. Bei seiner Regierückkehr nach 18 Jahren bietet Kay Pollak großes, leider aber auch bleiernes Gefühlskino.

Buch: Anders Nyberg
Darsteller: Frida Hallgren, Axelle Axell, Michael Nyquist
Regie: Kay Pollak

   

 

Wilbur wants to kill himself
[Wilbur Begår Selvmord]
DK/GB (2002), 105 Minuten

Wilbur will nichts lieber als sterben. Sein Bruder Harbour wünscht allen nur Gutes. Während Wilbur im Laufe der Geschichte die Lebensfreude zurückgewinnt, wird Harbour mit dem eigenen Sterben konfrontiert.

Genre: Tragikomödie
Regie: Lone Scherfig
Darsteller: Adrian Rawlins, Jamie Sives, Shirley Henderson
Buch: Anders Thomas Jensen, Lone Scherfig
Altersfreigabe: 12

   

Zurück nach Dalarna - Filmszene

Zurück nach Dalarna!
S 2004, 98 min.

Als die Mittdreißigerin Mia, die in Stockholm ihre Karriere und ein schickes Apartment hat, zum 70. Geburtstag ihres Vaters erstmals nach Jahren nach Hause fährt, trifft sie auch jene Verwandten wieder, die sie eher weniger vermisst hat. Maria Bloms "Zurück nach Dalarna!" beginnt als wohlig angewärmte Familienkomödie, doch die Konflikte spitzen sich auf der Feier bald zu, als Zwistigkeiten und Eifersüchteleien an die familiäre Oberfläche treiben.

Buch: Maria Blom
Darsteller: Sofia Helin, Kajsa Ernst, Ann Petrén
Regie: Maria Blom

   
 

KINDERFILME

Asterix und die Wikinger
F/DK 2006, 79 min.

Das achte Asterix-Zeichentrickabenteuer punktet mit exzellenter Grafik, prominenter Synchronisation (u.a. Smudo als Grautvornix) und einer actionreichen Dramaturgie mit liebenswerten Zweideutigkeiten aus der Comicvorlage "Asterix und die Normannen". Dennoch will der Funke nicht recht überspringen. Das liegt vor allem am versuchten Spagat zwischen Hinkelsteinzeit und Neuzeit: Manchmal noch witzig - Grautvornix Brieftaube heißt SMSix - sind hier einige Anspielungen allzu sehr um Modernität und Coolness bemüht, wenn Asterix und Obelix in den Norden reisen, um Majestix' Neffen zu befreien.

Buch: Jean-Luc Goossens, Stefan Fjeldmark
Regie: Jesper Möller, Stefan Fjeldmark

weitere Informationen zum Film: www.universumfilm.de

   

Aufregung um Weihnachten [Ziemassvetku jampadracis]
LV/D (1993), 81 Minuten

Fünf hungrige Mäuler hat das Ehepaar Cirulitis zu stopfen. Das ist gar nicht so einfach, denn Vater Cirulitis, ein Musiker, ist arbeitslos. Kurz vor Weihnachten passiert der Familie ein Unglück nach dem anderen: Da kommt die Absage auf Vaters Bewerbung an der Musikschule ins Haus!!!Sohn Willi kriegt schlechte Noten und hat Ärger mit der Polizei!!!die Vermieter drohen mit der Kündigung!!!einer klaut der Familie die letzten Ersparnisse.

Genre: Modernes Märchen
Regie: Varis Brasla
Darsteller: Lasma Zostina, Liene Zostina, Liga Zostina
Buch: Alvis Lapins

   

filmplakat

Das hässliche Entlein und ich [The Ugly Duckling and Me]
DK (2006), 89 Minuten

Ratso, eine Stadtratte mit Ambitionen im Showbusiness und ein gerissener Gauner, landet auf der Flucht vor einer Rattenbande in einem Entengehege. Dort wird Ratso von den gefiederten Bewohnern als Eierdieb verdächtigt. Da hilft nur, dass er sich zum Vater des Eies erklärt. Das daraus schlüpfende Entlein Ugly ist so hässlich, dass Ratso es zu einer Jahrmarktsattraktion machen will. Auf ihrer Reise entwickelt Ratso, der Vater wider willen, jedoch echte Elternqualitäten und Ugly wird zum Held des Tages.

Genre: Animation
Regie: Michael Hegner, Karsten Kiilerich
Webseite des Films: Das hässliche Entlein und ich

   

Eine kleine Weihnachtsgeschichte [En liten julsaga]
S (1999), 58 Minuten

Die kleine Ina ist untröstlich: Sie hat ihren heißgeliebten Teddybären Noonoo in der U-Bahn verloren. Nicht einmal der angekündigte Besuch ihres grossen Bruders Jacob zu Weihnachten kann sie trösten. Ina will nur noch eins: ihren Teddy wiederhaben. Alle Bemühungen Noonoo wiederzufinden sind vergeblich, denn durch eine Reihe von Zufällen hat für den Teddy eine wahre Odyssee durch Schweden begonnen.

Genre: Weihnachtsfilm
Regie: Asa Sjöström
Darsteller: Thomas Hedengran, Gunilla Röör, Lisa Malmborg

   

Emil und der kleine Skundi
D/DK/IS (1994), 86 Minuten

Emil wünscht sich nichts sehnlicher als einen kleinen Hund. Wie der aussehen soll, weiß er auch schon ganz genau, weil er sich bei einem Züchter schon einen kleinen Welpen ausgesucht hat. Doch seine Eltern mögen keine Hunde. Emil reicht's. Er kauft sich seinen Hund und reißt von zu Hause aus ...

Genre: Tierfilm
Buch: Thorsteinn Johnsson
Darsteller: Hjalti Rögnvaldsson, Steindor Hjörleifsson, Kari Gunnarsson
Regie: Thorsteinn Johnsson
FSK: ohne Altersbeschränkung

   

 

Findus geht zelten
Zeichentrick

Kater Findus möchte unbedingt im Zelt übernachten, aber bitte ohne die neugierigen Hühner! Aber so ganz allein ist es ihm auch ein bisschen unheimlich...

   

Goldregen
[Guldregn]

DK (1987), 97 Minuten

Vier Kinder aus einem Vorort von Kopenhagen entdecken im Wald etwas, wovon jeder träumt: Eine Kiste voll mit Geld. Sie sind natürlich hocherfreut über diesen Fund, bis ... ja bis sie kurz darauf hören, dass gerade ein Postraub stattgefunden hat. Und die Vier vermuten ganz richtig, dass da ein Zusammenhang besteht ...

Genre: Abenteuer
Regie: Sören Kragh-Jacobsen
Darsteller: Tania Frydenberg, Nanna Boendergaard, Ricki Rasmussen
Buch: Sören Kragh-Jacobsen

   

Hodder rettet die Welt
[En Som Hodder]
DK (2002), 80 Minuten

In seiner Klasse ist der Halbwaise Hodder der Sonderling ohne Freunde. In seiner Fantasie hingegen wird der Drittklässler von einer Fee dazu berufen, die Welt zu retten. Doch Hodder fängt klein an und plant mit seinen imaginierten Freunden wie der roten Lola oder dem reimenden Boxer Big Mac erst mal die Rettung der Insel Guambilua. In der Verfilmung von Bjarne Reuters Kinderbuch lässt Regisseur Henrik Ruben Genz ganz unaufgeregt Hodders schwierige Wirklichkeit und dessen Fantasiewelt ineinander fließen.

Genre: Modernes Märchen
Buch: Bo Hansen Hr.
Darsteller: Lars Brygmann, Birthe Neumann, Frederick Johansen Christian
Regie: Henrik Genz Ruben
FSK: ohne Altersbeschränkung

   

 

Immer dieser Michel 1 - Michel in der Suppenschüssel
[Emil I Lönneberga]

S (1971), 95 Minuten
Regie: Olle Hellbom
Darsteller: Jan Ohlsson, Lena Wisborg, Allan Edwall
Buch: Astrid Lindgren

Weil er den Rest aus einer Suppenschüssel schlürfen möchte, steckt Michel den ganzen Kopf hinein - und, oh Schreck: der Kopf sitzt fest! Wie soll man jetzt noch klaren Kopf bewahren? Immer passieren dem armen Michel solche Mißgeschicke, so daß sich sein Vater ganz fürchterlich aufregen muß. Dabei hat Michel meistens Gutes im Sinn, bevor daraus ein Streich wird, über den sich dann ganz Lönneberga entsetzt.

"Michel war mir so nahe wie ein eigenes Kind. All die Abenteuer, die wir gemeinsam bestanden haben! Eigentlich ist der Michel bis heute meine Lieblingsfigur." (Astrid Lindgren)

   

 

Immer dieser Michel 2 - Michel muss mehr Männchen machen [Nva hyss av Emil I Lönneberga]
S (1972), 90 Minuten

Michel hat seine Umwelt so zur Verzweiflung gebracht, dass die Bewohner von Lönneberga schon Geld gesammelt haben, um ihn nach Amerika loszuwerden. Aber da meint Lina, die Magd, die Amerikaner wären schon genug mit den Erdbeben bestraft, da sollte man sie doch besser vor der Katastrophe Michel bewahren.

Genre: Komödie
Regie: Olle Hellbom
Darsteller: Jan Ohlsson, Lena Wisborg, Allan Edwall
Buch: Astrid Lindgren

   

Kalle Blomquist lebt gefährlich
S (1953), 85 Minuten

Kalle Blomquist im heldischen Kampf gegen skrupellose Agenten. Ansprechender Kinderkrimi aus dem Astrid-Lindgren-Kosmos.

Buch: Rolf Husberg
Darsteller: Lars-Erik Lundberg, Eskil Dalenius, Peter Dam
Regie: Rolf Husberg

   

 

Karlsson auf dem Dach
S (1975), 101 Minuten

Eigentlich atmet Astrid Lindgrens Geschichte vom kleinen Lillebror und seinen Abenteuern mit dem flugfähigen Karlsson den Geist der 50er Jahre. Es war nicht zuletzt die Biederkeit der Epoche, die das egozentrische Männchen vom Dach mit seinem anarchistischen Geist konterkarierte. Doch die Verfilmung des Kinderbuchklassikers stammt aus den liberalen 70er Jahren. Und da wirkt der dicke Karlsson nur noch deplatziert.

Genre: Modernes Märchen
Buch: Olle Hellbom, Astrid Lindgren
Darsteller: Mats Wikström, Catrin Westerlund, Lars Söderdahl
Regie: Olle Hellbom

   

Karlsson vom Dach
[Karlsson på taket]
S/N (2002), 76 Minuten

Der muntere Karlsson und der einsame Lillebror werden Freunde. Der Rest der Familie hält Karlsson zwar für ein Hirngespinst, aber als Karlsson beim Geburtstag des Sohnes die gesamte Torte vertilgt, beginnen auch die Eltern an seine Existenz zu glauben.

Genre: Zeichentrick
Regie: Vibeke Idsöe
Buch: Vibeke Idsöe
Altersfreigabe: oA

   

Die Kinder von Bullerbü
S (1960/1961), 61 Minuten

Die liebenswerten Ereignisse von sechs Kindern in einem kleinen schwedischen Dorf. Nach einer Erzählung von Astrid Lindgren.

Genre: Komödie
Buch: Astrid Lindgren
Darsteller: Thomas Johansson, Kaj Andersson, Jan Husbom Erik
Regie: Olle Hellbom

   

 

L'enfant qui voulait etre ours: Der Junge der ein Bär sein wollte [Drengen der ville gøre det umulige]
DK/F 2002, (Animation)

Regie: Jannik Hastrup

Weil eine Eisbärin ein totes Junges geboren hat, entführt der Bärenvater einen Inuit-Säugling, der schon bald lernt, wie ein Bär zu leben. Doch die Menschen wollen ihr Kind zurückhaben. Eine Jagd beginnt...

   

Lotta aus der Krachmacherstraße
S (1992), 85 Minuten

Lottas sehnlichster Wunsch, ein Fahrrad, scheint sich nicht zu erfüllen. Harmonischer Kinderfilm ohne schrille Farben und Töne.

Genre: Komödie
Buch: Johanna Hald, Astrid Lindgren
Darsteller: Linn Gloppestad, Martin Andersson, Grete Havnesköld
Regie: Johanna Hald
FSK: ohne Altersbeschränkung

   

Lotta zieht um
S (1993), 83 Minuten

Lotta, ein kleines, ungewöhnliches Persönchen, hat seine ganz eigene Methode, mit Problemen umzugehen, und flieht zum Beispiel nach einer mütterlichen Strafpredigt auf den Dachboden des Nachbarhauses. Humorvoll und unkompliziert.

Genre: Komödie
Buch: Johanna Hald, Astrid Lindgren
Darsteller: Martin Andersson, Grete Havnesköld, Linn Gloppestad
Regie: Johanna Hald
FSK: ohne Altersbeschränkung

   

 

Lotte im Dorf der Erfinder
Animationsfilm Lettland 2006
Regie: Heiki Ernits, Janno Poldm

Lotte ist ein lebhaftes Hundemädchen. Mit ihrer Familie und ihrem besten Freund, dem ängstlichen Kater Bruno, wohnt sie in einem kleinen Dorf am Meer. Zusammen erleben sie spannende Abenteuer, sogar nach Japan zu einem Judowettkampf führt es die beiden. In Estland brach LOTTE alle Besucherrekorde.

   

Madita und Pim
S (1979), 82 Minuten

Madita hat als Töchterlein aus gutbürgerlichem Haus ein ziemlich undramatisches Leben. Nur hin und wieder gibt es Ärger mit Mia, einer ärmeren Mitschülerin.

Genre: Familiengeschichte
Buch: Astrid Lindgren
Darsteller: Liv Alsterlund, Monica Nordquist, Jonna Liljendahl
Regie: Göran Graffman

   

 

Michel in der Suppenschüssel

S 1971, 95 Min.

Astrid Lindgrens Lieblingsfigur Michel treibt wie immer mit seiner naiven Liebenswürdigkeit alle zum Wahnsinn. Diesesmal sorgt er dafür, dass der Inhalt von Porzellanschüsseln, einer Rattenfalle und Wolfsgrube alles andere ist, als erwartet.

Buch: Astrid Lindgren
Darsteller: Jan Ohlsson, Lena Wisborg, Allan Edwall
Regie: Olle Hellbom

   

 

Neues von Pettersson und Findus
Pettson & Findus - Kattonauten
S (2000), 80 Minuten

In charmantem Bilderbuchstil erzählt Regisseur Kaminski viele kleine Episoden um den skurrilen Petterson und seinen kindlichen Kater Findus, die unter anderem vom Zelten im Garten, einer Elch-Rettung sowie einem Besuch des Königs handeln. Dabei steht stets die Menschlichkeit im Vordergrund: Reinlichkeitsfanatiker, Großmäuler, Jäger und Nörgler haben im Petterson-&-Findus-Universum keinen Platz.

Genre: Zeichentrick
Buch: Torbjörn Jansson
Regie: Albert Kaminski Hanan
FSK: ohne Altersbeschränkung

   

Pippi Langstrumpf in der Südsee
S/D/CDN (1999), 80 Minuten, Zeichentrick

Pippi, Annika, Tom und Kapitän Langstrumpf machen sich auf dem Segelschiff "Hoppetosse" auf nach Taka-Tuka-Land, wo Kapitän Langstrumpf manchmal König Efraim I. spielt. Eine Abenteuerreise, auf der Piraten stören, ein Hai sich ziemlich unhöflich benimmt und zwei Perlendiebe tatsächlich Perlen stehlen wollen.

Die "Hoppetosse" gerät auf der Rückfahrt in die berüchtigte "Windstille Passage" und ein Erdbeben samt Flutwelle verschlägt Pippi, Tom, Annika und die beiden Ganoven an die Küste eines unbekannten Kontinents. Naja, nicht wirklich unbekannt, denn die Eisenbahn, auf die die Gestrandeten treffen, fährt direkt zur Villa Kunterbunt!

Buch: Laurens Geels
Regie: Paul Riley

   

Pippi Langstrumpf
S/BRD (1968), 100 Minuten

Fräulein Prüsselius vom Jugendamt hat es nicht leicht mit der Problemgöre Pippi, die in der Villa Kunterbunt eine hippiehafte Wohngemeinschaft mit einem Pferd und einem Affen unterhält. Anarchisch und kindgerecht.

Genre: Modernes Märchen
Buch: Astrid Lindgren
Darsteller: Pär Sundberg, Maria Persson, Inger Nilsson
Regie: Olle Hellbom

   

Pippi im Taka-Tuka-Land
[Pippi Långstrump På De Sju Haven]
S/BRD (1969), 92 Minuten

Pippi erfährt durch eine Flaschenpost, dass Piraten ihren Vater auf der Insel Taka-Tuka festgenommen haben. Sie wollen ihn erst freilassen, wenn er das Versteck des Familienschatzes verraten hat.

Genre: Modernes Märchen
Regie: Olle Hellbom
Darsteller: Inger Nilsson, Pär Sundberg, Maria Persson
Buch: Astrid Lindgren
Altersfreigabe: 6

   

Rasmus und der Vagabund
S (1981), 98 Minuten

Rasmus ist nicht besonders glücklich im Waisenhaus. Also reißt er aus, um sich selbst Eltern zu suchen. Unterwegs trifft der Nachwuchstippelbruder auf den Profi Paradies-Oskar, mit dem er viele Abenteuer erlebt. Am Ende findet Rasmus, was er sucht: nette Eltern mit viel Geld _ und entscheidet sich doch für den Taugenichts und Faulpelz Oskar, der sich schließlich selbst als verheiratet und mit einem Zuhause ausgestattet entpuppt. Ein Kinderfilm zwischen Postmaterialismus und heiler Welt.

Buch: Olle Hellbom, Astrid Lindgren
Darsteller: Emy Storm, Eric Lindgren, Allan Edwall
Regie: Olle Hellbom

   

 

Ronja Räubertochter
S/BRD (1984), 126 Minuten

Zwei verfeindete Räubersippen einen sich durch die Freundschaft ihrer Kinder. Bezaubernder Märchenfilm.

Genre: Fantasy
Buch: Astrid Lindgren
Darsteller: Dan Hafström, Hanna Zetterberg, Börje Ahlstedt
Regie: Tage Danielsson

Filmmuseum Potsdam

   

Zwei Kleine Helden
[Bäst i Sverige!]
S/DK (2002), 87 Minuten

Der zehnjährige Marcello hat einen Traum: den vom Fliegen. Wenn da nur nicht die verdammte Höhenangst wäre ...

Genre: Drama
Regie: Ulf Malmros
Darsteller: Ariel Petsonk, Michael Nyqvist, Zamand Hägg
Buch: Peter Birro
Altersfreigabe: oA

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