| Rezension |
|
|
Zuviel des Bösen |
Christian Dorph und Simon Pasternak Aus dem Dänischen von Ulrich
Sonnenberg 978-3518460894 € 9,95 |
Die Geschichte handelt von schwulen, pädophilen Dänen. Ein Kapitalist, ein Grönlandforscher, ein Staatssekretär im Verteidigungsministerium, die zu Nazis werden, weil ein schwuler SS-Mann sie fasziniert und ihr privater "Führer" wird. Außerdem gibt’s da noch Geldgründe, denn der Kapitalist betreibt in Litauen eine Firma, die Juden und Zigeuner als Zwangsarbeiter ausbeutet. Der Krimi beginnt mit dem Mord an dem Kapitalisten, den ein Eskimo auf rituelle Weise begeht – sehr grausam. Entführte türkische Kinder spielen eine Rolle, die persönlichen Probleme aller beteiligten Polizisten, die Stasi, die CIA, die dänischen Geheimdienste, der KGB, Lech Walesa und die Lenin-Werft. Ach ja: Man schreibt das Jahr 1979. Kollaboration von Dänen mit deutschen Besetzern, der Kalte Krieg, Kinderhandel, das kaputte Leben der Kriminalisten und drei Brüder, die sterben müssen – Exkurse in Eskimo-Mystik und dänische Grönland-Verachtung. Das alles ist zum Schluss ein bisschen viel Fracht. |
| Mario Fechner | |
| Sollten Sie diese Seite außerhalb der
Website vom KULTURHUS BERLIN geöffnet haben, hier erreichen Sie uns:
|
|