| Rezension: Über Leben und Tod - ein behutsames Kinderbuch aus Schweden |
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Amanda Eriksson |
„Mitt svarta liv“ ist das dritte Bilderbuch
vom Amanda Eriksson über ein fünfjähriges Mädchen,
dem so allerhand im Leben passiert. Nach „Mitt andra liv“
und „Mitt rosa liv“ geht es in diesem Buch, um seinen ersten
Kontakt mit dem Thema Tod. Das kleine Mädchen begleitet seine Oma
auf die Beerdigung ihrer Cousine Astrid. Dabei erlebt es zum ersten Mal,
was auf einer Beerdigung geschieht und was alles dazu gehört: Der
Pfarrer, Taschentücher, Kerzen, Lieder, Schluchzen, Schnäuzen
und natürlich der Sarg. Als sich alle im Garten versammelt haben, muss die kleine nur noch eine Abschiedsrede halten … wenn da nicht plötzlich dieses trockene Gefühl im Hals wäre … Zu Beginn beschäftigt sich das Mädchen eher aus kindlich unsentimentaler Perspektive mit den Themen Tod, Trauer und Beerdigung. Während des Begräbnisses wird sie sich des Todes als eines endgültigen Abschiedes bewusst und ist erleichtert über die tröstenden Worte ihres Großvaters über das Leben nach dem Tod. „Mitt svarta liv“ beschäftigt sich auf eine sehr natürliche und lebensnahe Weise mit dem Tod. Der spielerische Umgang mit Tod und Trauer aus der kindlich-neugierigen Perspektive des kleinen Mädchens, erzeugt eine Stimmung, bei der man auch schon ganz kleine Kinder behutsam an dieses Thema heranführen kann. Website von Amanda Eriksson: http://www.amandaeriksson.se/ |
| Kathrin Friedrich | |
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