Kinderbuchrezension
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Drei Kinder beschließen an einem
schrecklich langweiligen Sommertag ein skurriles Spiel zu spielen –
Sie gründen eine Firma für die besten Beerdigungen der Welt. Und so ist eines der Kinder für das Graben zuständig, ein anderes schreibt philosophische Gedichte ("Das Lied ist zu Ende. Aus Leben wird Tod. Dein Körper wird kalt. Alles wird dunkel. Im Dunkeln warst du wie ein Licht, danke, wir vergessen dich nicht." ). Und der kleine Putte muss am Grab weinen. Die drei sind richtig eifrig bei der Sache und suchen überall tote Tiere um sie dann feierlich auf ihrem sonnigen Friedhof zu begraben. Während ihrem Spiel imitieren sie auf kindliche Weise die Erwachsenenwelt und machen sich Gedanken über Leben, Trauer und Tod – ganz unsentimental und lebensnah aus kindlicher Perspektive. Text und Illustrationen harmonieren wunderschön miteinander und die schlichten Bilder geben die besondere Stimmung der Geschichte passend wieder. Gute kindgerechte Bücher die sich mit dem Thema Tod und Trauer auseinandersetzen sind selten, doch Ulf Nilsson ist es gelungen ein solches zu schreiben. Seine Geschichte macht nicht traurig und hält die Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Spaß. Er widmet sich den Themen Trauer und Ehrfurcht und zeigt am Ende doch, dass der Tod etwas Natürliches ist (so spielen die drei Kinder am nächsten Tag etwas völlig anderes). Eine so leichte und genaue Geschichte über den Tod ist wirklich schwer zu finden! Kathrin Friedrich |
Auszeichnungen
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