| Rückblick |
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| Filmvorführung
und Podiumsgespräch zu "Tage des Zorns" |
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700 000 Menschen in Dänemark sahen dort den Film im Kino. Mit dem Film begann in Dänemark eine breite gesellschaftliche Debatte um die Geschichte der eigenen Nation, um Besatzungszeit und Widerstand, um Mut und Feigheit, Erinnerung und das Verhältnis zum großen Nachbarn Deutschland. KULTURHUS BERLIN eröffnete die öffentliche Debatte um den dänischen Film in Deutschland mit einem dänisch-deutschen Podiumsgespräch. Film im Gespräch: Über „Tage des Zorns“, die Geschichte von Menschen, die es tatsächlich gab, die gemeinsame Geschichte zweier Nachbarländer diskutierte am 10. September in Berlin ein dänisch-deutsches Podium und das Berliner Publikum. Aus Dänemark angereist war Jens Ege, aktiv im dänischen Widerstand und beeindruckender Zeitzeuge. Dabei außerdem Peter Wivel, politischer Journalist und Autor sowie Deutschland-Korrespondent der großen dänischen Tageszeitung Politiken, und Florian Vollmers von den Nordischen Filmtagen Lübeck, Kenner insbesondere des dänischen Films. Jan-Hecker Stampehl, Historiker am Berliner Nordeuropa-Institut, moderierte die Debatte über den wichtigen Geschichtsfilm, an dem sich das Berliner Publikum mit vielen Fragen, Ansichten und großer Neugier intensiv beteiligte. KULTURHUS BERLIN dankt dem NFP Filmverleih für die hervorragende Unterstützung des Abends. Wir danken der Königlich Dänischen Botschaft, der Landeszentrale für politische Bildung Berlin sowie der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft, die mit ihrem Engagement die Veranstaltung ermöglicht haben. Die Filmdokumentation der Diskussionsrunde wird in Kürze unter www.kulturhus-berlin.de veröffentlicht. | Fotoquellen: © Ulrike Schulz, Kulturhus Berlin |
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Er arbeitete in Flensburg, Reykjavik, Moskau, Bern, Jakarta, Dhaka und Berlin, war als Wahlbeobachter in Afrika, Russland, der Ukraine und auf dem Balkan. Vor kurzem erschien sein Buch „Interneringskartoteket – Om Carsten Høeg og hans gruppe under besættelsen“, das sich mit der Widerstandsarbeit des Kopenhagener Professors Carsten Høeg beschäftigt. Jens Ege ist im Vorstand der „Frihedkampens Veteraner“, einer Vereinigung von Dänen und deren Nachkommen, die aktiv im Widerstand gegen die deutsche Besatzung waren.
Konzept und Gesamtleitung: Ulrike Schulz, KULTURHUS BERLIN |
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