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| Skandinavien und Ostsee an Berliner Bühnen |
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25./27./30. September | 20 Uhr | Schaubühne Berlin In Strindbergs berühmter Tragödie treffen die adlige Julie und der Diener Jean in der Küche des gräflichen Hauses aufeinander. Während Jeans Verlobte Kristin hin und wieder in die Küche kommt und schließlich dort einschläft, flirten Jean und Julie ungehemmt miteinander. In den frühen Morgenstunden der langen Sommernacht begleitet Julie Jean in sein Zimmer und schläft mit ihm. Doch nach der Liebesnacht sind die Rollen vertauscht: jetzt ist Jean der Stärkere und Julie die Gedemütigte. Jean überredet Julie, Geld von ihrem Vater zu stehlen und mit ihm zu fliehen; doch als der Graf zurückkehrt und nach Jean klingelt, verwandelt der sich wieder in den unterwürfigen Diener. Er gibt Julie sein Rasiermesser und drängt sie zum letzten Ausweg, der ihr bleibt: Selbstmord. Katie Mitchell und Leo Warner erzählen das Stück aus der Perspektive der Köchin Kristin und zeigen in einem live auf der Bühne entstehenden Film, was, während der Geschlechterkampf tobt, mit Jeans Verlobter geschieht... Karten unter www.schaubuehne.de Schaubühne am Lehniner Platz |
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09.10., 20:15 Uhr; 10.10., 18:00
Uhr; 10.10., 20:15 Uhr | Gorki Studio Berlin Gastspiel des Staatstheater Göteborg In schwedischer Sprache mit deutschen Übertiteln Lise Meitner (1878-1968) widmete ihr Leben der physikalischen Forschung. Ungeachtet der Hindernisse ihrer Zeit, arbeitete sie daran, den hürdenreichen Weg für Frauen in Wissenschaft und Lehre zu ebnen und galt als Deutschlands wichtigste Kernforscherin. Als Jüdin verließ sie Deutschland infolge der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten und kam als Emigrantin nach Schweden, wo sie erneut, in ihrer Rolle als Fremde und Forscherin, den vergangen geglaubten Diskriminierungsmomenten ausgesetzt wurde. Lise Meitner gilt als die eigentliche Entdeckerin der Kernspaltung; eine Errungenschaft, für die ihr Zeit ihres Lebens keinerlei Anerkennung zukam. Das Stück „Meitner“ von Robert Marc Friedman ist in der Jetzt-Zeit angesiedelt und schafft Raum für das historische Gedächtnis. Es holt die Protagonisten Lise Meitner, Otto Hahn und Manne Siegbahn auf die Bühne, wo schließlich jene Konflikte zwischen den beiden Nobelpreisträgerin und einer ungekürten Lise Meitner aufbrechen, die Zeit ihres Lebens nicht zur Sprache gekommen waren. Mit freundlicher Unterstützung von Nordiska Råds Kulturfonds
und Stiftung Fritt Ord (Oslo) Eintritt 12,- EUR Gorki Studio Berlin |
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