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Liebe Freundinnen und Freunde des KULTURHUS BERLIN, mit Einzug des Herbstes erwarten wir Sie wieder einmal mit einem farbenfrohen Kulturprogramm. Erleben Sie mit uns in den nächsten Wochen spannende Gäste aus Nordeuropa live! Steinunn Sigurðardóttir, eine der wichtigsten literarischen Stimmen Islands, wird am 22. Oktober Gast des KULTURHUS BERLIN sein. Ein Abend mit LITERATUR, POESIE & MUSIK AUS ISLAND, zu dem wir Sie herzlich einladen. Denn die Autorin liest nicht nur aus ihrem neuen Buch, sondern zeigt sich auch einmal von einer anderen Seite und stellt ihre hierzulande bislang wenig bekannte Lyrik vor. Mit neuen Abenteuern aus dem Mumintal vorgetragen vom Duo „Basslese“ feiern wir am 28. Oktober im Finnland-Institut das Erscheinen des zweiten Bandes der Mumin-Comics. Für Groß und Klein! Feiern Sie mit! Ein weiterer Höhepunkt in unserem Herbst-Programm ist die dänisch-deutsche Krimilesung am 5. November. Die dänische Autorin Sissel-Jo Gazan liest aus ihrem spannenden Wissenschaftskrimi „Dinosaurierfedern“. Und ganz besonders freuen wir uns, dass den deutschen Text die Berliner Schauspielerin Julia Jäger vortragen wird und Marion Brasch (Radio 1) unseren dänisch-deutschen Krimiabend moderiert. Lesen Sie außerdem: Der NORDISCHE FILMKLUB feierte mit der Preview des skandinavischen Kinoereignisses des Jahres „Verblendung“ sehr erfolgreich seinen Saisonstart und hat im Oktober erneut die Musikdokumentation „Heima“ über Sigur Rós im Programm. Wie pünktlich sind Isländer? Und warum erlebt der Island-Pullover gerade eine Renaissance? Wie lebt es sich als Deutsche derzeit in Island? Dazu unser aktuelles Interview. Herzlich willkommen zu unseren Herbst-Veranstaltungen! Inhalt2 KULTURHUS BERLIN lädt ein: NORDISCHER FILMKLUB 3 KULTURHUS BERLIN lädt ein: Literatur aus Island, Finnland und Dänemark
3.2 Buchpräsentation Mumin Comics, Band 2 3.3 Dänisch-deutsche Krimilesung mit Sissel-Jo Gazan und Julia Jäger 4 RÜCKBLICK: Preview „Verblendung“ im NORDISCHEN FILMKLUB 5 INTERVIEW: „In Deutschland bin ich mehr Ausländer als in Island“ 6 TIPPS & TERMINE: Der NORDEN in Berlin 8 KULTURNOTIZEN aus dem NORDEN 1 KULTURHUS BERLIN: AktuellDie Berliner Zeitung berichtete am 15. September über das neue Programm des NORDISCHEN FILMKLUBs. Den von Jan Brachmann dort im Feuilleton veröffentlichten Text finden Sie hier: www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/ 2 KULTURHUS BERLIN lädt ein: NORDISCHER FILMKLUB Mi 28.10.09 | 19:00 | Felleshus
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„Die skandinavischen Krimiköniginnen haben eine strahlende Konkurrenz bekommen“, die dänische Presse feierte sie: Sissel-Jo Gazan. Mit „Dinosaurens fjer“ schrieb die Dänin einen Wissenschaftskrimi, der in ihrem Heimatland schnell zum Bestseller wurde und mehrere Auszeichnungen, darunter den Literaturpreis von Danmarks Radio, erhielt.
KULTURHUS BERLIN präsentiert „Dinosaurierfedern“, das jetzt auf Deutsch im Verlag Hoffmann und Campe erschienen ist.
Wir laden Sie herzlich ein zu unserer dänisch-deutschen Krimilesung mit Sissel-Jo Gazan. Den deutschen Text liest die Schauspielerin Julia Jäger, die im diesjährigen Oscargewinner „Spielzeugland“ die Hauptrolle spielte und – kriminologisch geschult – aus den Brunetti-Verfilmungen der ARD als Ehefrau des Kommissars einem größeren Publikum bekannt ist.
Weitere Informationen erhalten Sie auf www.kulturhus-berlin.de.
Um Anmeldung wird gebeten unter: info(at)kulturhus-berlin.de
Kulturhaus
Mitte
Auguststraße 21
10117 Berlin
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Fotos: © Ulrike Schulz, KULTURHUS BERLIN |
Im NORDISCHEN FILMKLUB feierten wir am 30. September die Preview von „Verblendung“ – der Verfilmung des ersten Teils der Millenium-Trilogie des Schweden Stieg Larsson.
Ulrika Holmgaard, Botschaftsrätin für Kultur der Schwedischen Botschaft, eröffnete die Preview-Feier vor ausverkauftem Hause. Über die Vorliebe seines Senders zu - vor allem - skandinavischen Krimis sprach Wolfgang Feindt, Redakteur des ZDF, das die grandiose Verfilmung koproduzierte. Und aus Stockholm angereist waren Ingerid Rudefors von der Stockholm Film Commission und Jeanette von Arnold von Stockholm Business Region, die eine Einführung zum Film gaben.
Ein phantastischer, rasanter, kurzweiliger Abend - wir danken für den Besuch und den vielfachen Zuspruch.
„Verblendung“ (Regie: Niels Arden Oplev) ist seit diesem Monat in den deutschen Kinos zu sehen. Innerhalb kürzester Zeit avancierte der Film zu einem der erfolgreichsten europäischen Filme dieses Jahrzehnts: In Skandinavien, Frankreich, Spanien und Italien sahen mittlerweile mehr als sechs Millionen Kinobesucher den Thriller.
Seit Ende September können die Kinobesucher in Schweden, Dänemark und Norwegen „Verdammnis“, den zweiten Teil der „Millennium“-Trilogie, sehen. Die Besucherzahlen liegen noch über den Rekordzahlen des ersten Films und übertreffen alle Erwartungen.
Das Filmprojekt wurde von Henning Mankells schwedischer Firma Yellowbird in Koproduktion mit dem ZDF und ZDF Enterprises produziert. Verantwortlich auf deutscher Seite sind der Produzent Peter Nadermann und die Redakteure Klaus Bassiner und Wolfgang Feindt. Die Millennium-Trilogie steht in der Tradition von Erfolgsverfilmungen wie Henning Mankells Wallander-Romanen sowie der Serien „Der Adler“ und „Kommissarin Lund“. Eine herausragende Fortsetzung internationaler Krimis im ZDF. Nach „Verblendung“ werden auch „Verdammnis“ und „Vergebung“ im Frühjahr 2010 in die deutschen Kinos kommen.
Ulrike Schulz (KULTURHUS BERLIN), Christine Denilauler (ZDF enterprises)
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Susanna Fridriksdottir, 38 Jahre, kommt aus Berlin und lebt seit 10 Jahren in Island. Sie arbeitet als Chemie-Ingenieurin beim Generika Pharmahersteller Actavis Group hf.
KULTURHUS BERLIN: Was war deine Motivation nach Island zu gehen?
Susanna Fridriksdottir: Ich wollte nach Abschluss des Studiums ein Jahr etwas ganz anderes machen und nicht sofort in mein Fachgebiet einsteigen. Und da ich bereits vorher Austauschstudent an der Uni in Island gewesen war, beschloss ich, ein weiteres Jahr dort zu verbringen, um das angefangene Isländischstudium abzuschließen und nebenbei zu arbeiten. Ich arbeitete ein Jahr in einem Wohnheim für Behinderte. Es war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte, beides – in einem neuen Gebiet zu arbeiten, und gleichzeitig in einem anderen Land zu arbeiten und die Sprache zu lernen. Dieses Jahr half mir, mich in Island zurechtzufinden und Leute kennen zu lernen. Und es war einer der Ausgangspunkte, warum ich letztendlich blieb.
KULTURHUS BERLIN: Warum bist du dann geblieben?
Susanna Fridriksdottir: Es war nicht geplant, für längere Zeit zu bleiben. Zu dieser Zeit war es allerdings in Deutschland nicht einfach einen Arbeitsplatz zu bekommen. In Island sah der Arbeitsmarkt ganz anders aus, dort wurden Ingeneure und Leute mit Hochschulausbildung gesucht. Ich schrieb eine Bewerbung zur Übung, schickte sie ab und bekam die Stelle – und dort arbeite ich heute nach fast 10 Jahren immer noch...
Das vollständige Interview von Claudia Rach finden Sie auf
www.kulturhus-berlin.de in der Rubrik >>
INTERVIEWS.
21.-25. Oktober | Schaubude Berlin
Versuchung. Internationales Forum des jungen Puppen-, Figuren-
und Objekttheaters
21. Oktober | 20 Uhr
Mieliteko
Kunstakademie Turku, Abteilung Puppentheater (Finnland)
22. Oktober | 22 Uhr
Gradualistische Annäherungen an eine Ehe
Astrid Kjaer Jensen (Dänemark / Deutschland), Hochschule für
Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin, Abteilung Puppenspielkunst
23. Oktober | 20 Uhr
Fucking Alone
GRAENSE-LOES (Dänemark)
23. Oktober | 22 Uhr
Signaux / Signale
Yngvild Aspeli (Norwegen / Frankreich) Ecole Nationale Supérieure
des Arts de la Marionnette, Charleville-Mézières
Ausführliche Informationen zum Programm auf www.schaubude-berlin.de
Schaubude Berlin
Greifswalder Str. 81-84
10405 Berlin
Tel. 030.4234314
26. September bis 14. November 2009 | Jacksons Berlin
Bruno Mathsson
Als Autodidakt in der südschwedischen Provinz, fernab der Zentren der Avantgarde, schuf der schwedische Designer Bruno Mathsson ein einzigartiges Werk. Mathsson entwarf leichte, anmutige Formholzmöbel, die dank seiner Beschäftigung mit dem, was er die „Mechanik des Sitzens“ nannte, noch heute Moderne und höchsten Komfort verkörpern.
Die schwedische Designgalerie Jacksons (Berlin) zeigt seltene Möbel und Designobjekte Bruno Mathssons. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem frühen Bugholzdesign der 30er und 40er Jahre. Neben berühmten Klassikern, wie den Eva- und Pernilla-Stühlen oder dem Tisch „Superellipse“ werden weitgehend unbekannte Entwürfe, wie etwa eine der seltenen Skulpturen Bruno Mathssons zu sehen sein. Als gelernter Tischler schätzte Mathsson das enorme Potential von Holz im modernen Design. Wie Alvar Alto war Mathsson sehr naturverbunden und stark geprägt von seiner skandinavischen Heimat.
Organische, schlichte, elegante Formen kennzeichnen seine Interieurs.
Mathsson ist ohne Zweifel eine der außergewöhnlichsten Persönlichkeiten
des skandinavischen Designs. Trotz seines weltweiten Erfolgs, insbesondere
in den USA, ist Mathsson in Deutschland weitgehend unbekannt. Die Mathsson-Ausstellung
in Berlin ist eine der ersten Einzelausstellungen in Deutschland.
Jacksons Berlin
Lindenstr. 34
10969 Berlin
Baltic Film Festival Berlin | 16.-22.10.2009 | Kino Babylon
5. Baltic Film Festival Berlin
Das Programm finden Sie unter www.balticfilmfestivalberlin.net
28.10.2009 | 20 Uhr c.t. | Nordeuropa-Institut/Humboldt-Universität
zu Berlin
Konzertante Lektion über Edvard Grieg mit zwei Klavieren
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Es spielt das “Dena Piano Duo“ mit Tina Margareta Nilssen und Heide Görtz
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) und Edvard Grieg (1843 –
1907)
Phantasie für Clavier in c-moll KV 475 (1785)
mit frei hinzucomponirter Begleitung eines zweiten Claviers
EG 113 Nr. 2 (1876/77)
Adagio, Allegro, Andantino, Più Allegro, Tempo primo
Edvard Grieg (1843 – 1907)
Altnorwegische Romanze mit Variationen für zwei Klaviere op.
51 (1890)
Moderation: Prof. Dr. Patrick Dinslage
Leiter der Edvard-Grieg-Forschungsstelle an der UdK Berlin
Mit freundlicher Unterstützung der C. Bechstein Pianofortefabrik AG.
Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit zwischen der Universität der Künste Berlin, der Musik an der Humboldt-Universität und dem Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin.
Nordeuropa-Institut/Humboldt-Universität
zu Berlin
Dorotheenstr. 24, Haus 2, Fritz-Reuter-Saal
24. Oktober | 20 Uhr | Ballhaus Ost
Mommsteatern
Beim diesjährigen internationalen Theaterfestival NO LIMITS ist auch Mommsteatern aus Malmö zu Gast. Am Samstag, dem 24. Oktober, heißt es daher Mommsteatern: Featuring Pierre Björkman - Solo On Stage. Eine Ein-Personen-Backstage-Comedy mit und über den aufsteigenden Star am Himmel des integrativen Theaters Pierre Björkman, und die Rollen seines Lebens von Hamlet über Oliver Hardy bis zum Superkapitalisten.
Ballhaus Ost
Pappelallee 15
10437 Berlin-Prenzlauer Berg
Kartenbestellung Tel. 030-47 99 74 74 (Kasse Ballhaus Ost) oder ticket (at) no-limits-festival.de
Eine preisgekrönte Coming-out-Geschichte aus Norwegen, Island im Aufstand und skandinavische Musiker im Konzert – viele gute Filme, viel Norden im Oktober im Fernsehen.
Die Dokumentation des isländischen Regisseurs Helgi Felixson zeigt in einer Langzeitbeobachtung, wie sich das Leben unterschiedlicher Bewohner Islands in den letzten zwölf Monaten verändert hat.
Am 6. Oktober 2008 hielt Islands damaliger Ministerpräsident Geir Haarde eine dramatische Fernsehansprache. Er verkündete den finanziellen Kollaps des kleinen Landes und schloss seine Rede schließlich mit den Worten "Gott schütze Island". Die internationale Finanzkrise hatte das Land eingeholt: Die Kaupthing-Bank ging bankrott und mit ihr viele Isländer, die mit der wertlosen Krone ihre ausländischen Kredite nicht mehr bezahlen konnten. Auch die Regierung Haarde konnte sich nicht halten. Aufgrund von massiven Protesten und Demonstrationen seitens der Bürger gab Haarde im Januar auf und verkündete Neuwahlen.
In dieser Zeit des Umbruchs und der Unsicherheit hat der isländische Regisseur Helgi Felixson verschiedenste Einwohner Islands mit der Kamera begleitet. Mit ihnen gemeinsam erlebte er, vom Tag der Rede Haardes an, wie sich die Krise auf ihr Leben auswirkte und welchen Stimmungsschwankungen sie in den einzelnen Phasen der Krise unterworfen waren.
1946 macht sich der junge schwedische Schriftsteller und Dichter Stig Dagerman in das vom Krieg zerstörte Deutschland auf. Seine Eindrücke und Erlebnisse hält er in Reportagen fest, die er später als "Deutscher Herbst" veröffentlicht. Historische Archivaufnahmen aus dem Jahr 1946 und elektronisch grafisch bearbeitete Originalbilder zeigen die zerstörten deutschen Städte und das Elend hungernder Menschen in kalten Kellern. "Das geschieht ihnen recht!", kommentierten die Sieger. Stig Dagerman, der den Nationalsozialismus von der ersten Stunde an verurteilt hatte, sah die Dinge anders. Er prangerte die Politik der Alliierten an und verurteilte die Unmenschlichkeit unterschiedslos zugefügten Leides und die Heuchelei einer demokratischen Schocktherapie, bei der die größten Naziverbrecher doch noch mit heiler Haut davonkamen.
Jo Nesbøs neuer Kriminalroman "Panserhjerte" mußte trotz der Rekorderstauflage in Höhe von 100 000 Exemplaren bereits nach zwei Wochen nachgedruckt werden. 20 000 neue Bücher sollen jetzt die Nachfrage decken. Panserhjerte ist in Norwegen auf Platz 1 der Bestsellerliste, seit es am 22. September erschien. (Quelle: Aschehoug forlag, Oslo)
Gabriel Garcia Marquez' Roman „Erinnerung an meine traurigen Huren“ wird derzeit von Henning Carlsen verfilmt. Im jüngsten Buch des lateinamerikanischen Literaturnobelpreisträgers geht es um einen alten Mann, der sich in ein sehr junges Mädchen verliebt. Der dänische Regisseur wurde in Mexiko jetzt dafür beschuldigt, mit seinem Film Kinderprostitution und Pädophilie zu unterstützen. Ein mexikanischer Koproduzent habe sich schon zurückgezogen, das Dänische Filminstitut hält hingegen an seiner Entscheidung fest, den Film mit 1,5 Millionen Dänischen Kronen zu unterstützen. Dem 82jährigen Henning Carlsen war der internationale Durchbruch 1966 mit der Verfilmung von Knut Hamsuns „Hunger“ gelungen. (Quelle: Politiken)
Lars von Trier macht wieder einen Film. ”Melancholia” wird im kommenden Jahr gedreht und eine Mischung aus Katastrophenfilm und psychologischem Drama sein. Zuletzt war von Triers „Antichrist“ in den dänischen Kinos, mit mäßigem Erfolg. (Quelle: ritzau/Politiken)
Norwegen bietet seinen Bürgern die höchste Lebensqualität in der Welt, das ist das Ergebnis einer Studie der Vereinten Nationen. Auf den Plätzen folgen Australien, Island und Kanada. Deutschland belegt nur den 22. Platz hinter Ländern wie den Niederlanden, Frankreich, Österreich, Spanien, Belgien, Italien und Großbritannien. Analysiert werden drei Indikatoren für den Entwicklungsstand eines Landes: Der Gesundheitszustand der Bevölkerung, gemessen an der durchschnittlichen Lebenserwartung; das Bildungsniveau, gemessen an der Alphabetisierungsquote und der Zahl der Schüler und Schülerinnen; und der Lebensstandard, gemessen am Pro-Kopf-Einkommen. Norwegen nimmt zwar in keiner der einzelnen Kategorien den ersten Platz ein, jedoch schneide im Durchschnitt der drei Indikatoren kein anderes Land besser ab. (Quelle: F.A.Z.)
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Die Mitbegründerin des Hamburger Oetinger Verlages, Heidi Oetinger, ist im Alter von 100 Jahren verstorben. Mit großem Engagement setzte sie sich über Jahrzehnte für die Bücher ein, von denen sie überzeugt war, zu diesen Büchern zählte auch „Pippi Langstrumpf“, das ohne Heidi Oetingers Einsatz hierzulande niemals diesen außergewöhnlichen Erfolg erlangt hätte. Mit Astrid Lindgren, James Krüss und anderen verband die Verlegerin eine tiefe Freundschaft. Vom schwedischen König wurde sie 1988 zum Ritter der Ersten Klasse des Königlich Schwedischen Nordsternordens ernannt. (Foto: Astrid Lindgren und Heidi Oetinger (rechts), Quelle: Oetinger Verlag)
Der „Tag der Zimtschnecke“ feierte in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Seit 1999 wird am 4. Oktober jeden Jahres in Schweden der „Tag der Kanelbulle“ gefeiert. Das Gebäck eroberte ab den 20er Jahren das Land und gehört heute zu den Nationalbackwerken ganz Schwedens. Im Jahre 1999 wurde vom Hembakningsrådet, einer Vereinigung, die das Backen im Haushalt fördert, der Kanelbullens dag eingeführt. Ziel des Zimtschneckentages ist, seine Kanelbulle nicht zu kaufen, sondern sie selbst herzustellen. (Quelle: Schwedische Botschaft)
Das Gebiet Kosterhavet im Norden der Provinz Bohuslän (Westschweden) ist Schwedens 29. Nationalpark. Gleichzeitig erhält Schweden damit seinen ersten Meeresnationalpark - und zwar mit einer Fläche von rund 450 km². Der Kosterhavet Marine National Park, der sich etwa 170 km von Göteborg und 154 km von Oslo entfernt befindet, wird zudem im Norden genau dort an Norwegen grenzen, wo zukünftig ebenfalls der norwegische Meeresnationalpark Ytre Hvaler entstehen soll. Gemeinsam werden sie eines der wenigen transnationalen Schutzgebiete in Europa bilden.
Weitere Informationen unter: www.kosteroarna.com und www.naturensar.se
Seit mehr als zwei Jahrzehnten gehören sie zu den erfolgreichsten Pop-/Rockbands weltweit. Mit dem Videoclip zu ihrem Song „Take on me“ haben sie Popgeschichte geschrieben. Nun hat die norwegische Band a-ha das Ende ihrer gemeinsamen Karriere angekündigt, nach eigener Aussage auf dem Höhepunkt des Erfolges. Die Bandmitglieder Morten Harket, Magne Furuholmen und Paul Waaktaar-Savoy wollen sich künftig stärker anderen Projekten zuwenden, „sei es humanitäre Arbeit, Politik oder neue Konstellationen im Bereich Kunst und Musik“. Aus der Öffentlichkeit werden sie also nicht ganz verschwinden. Doch bevor die Band am 4. Dezember 2010, genau 25 Jahre nach Veröffentlichung ihres Debütalbums "Hunting High & Low", in Oslo ihr letztes gemeinsames Konzert gibt, tourt sie zum Abschied noch einmal um die Welt. (Quelle: www.a-ha.com)
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