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| Liebe Freundinnen und Freunde des KULTURHUS BERLIN, wir freuen uns über die riesige ratefreudige Resonanz auf den Adventskalender des KULTURHUS BERLIN! Damit können Sie noch bis zum 24. Dezember nordeuropäische Kultur gewinnen. Öffnen Sie jeden Tag ein Türchen und finden die richtige Antwort! Und: Gewinnen Sie! Unseren Adventskalender finden Sie hier. Viel Glück. Und worauf Sie sich noch ganz besonders freuen können: Am Freitag, dem 17. Dezember – diesmal also ausnahmsweise nicht an einem Mittwoch – steht ein echtes dänisches Weihnachtsfest auf unserem Programm: "Julefrokosten" im Nordischen Filmklub, eine Weihnachtssatire aus Dänemark, die – typisch dänisch – natürlich alles andere als rührselig ist. Sehen Sie ein Ensemble, das besser nicht sein kann: Thure Lindhart, Kim Bodnia, Ghita Nørby, Mick Øgebdahl, Thomas Voss, Julie Ølgaard, Dick Kaysø und Anders W. Bertelsen – und zwar alle zusammen in einem Film. Für das traditionelle Konzert der Deutsch-Skandinavischen Jugendphilharmonie in Berlin verlosen wir im Dezember Freikarten. Zudem stellen unsere Partner von www.schwedenstube.de zwei der neuen Schweden-Kalender zur Verfügung, die Sie mit etwas Glück und Recherche bei uns gewinnen können. Lesen Sie außerdem in diesem Newsletter unsere Buchtipps fürs Weihnachtsfest, einen Rückblick auf die wichtigsten Filme der Nordischen Filmtage in Lübeck und wie immer unsere Veranstaltungstipps für Nordisches in Berlin. Ein richtig schönes Weihnachtsfest für Sie und kommen Sie gut ins neue Jahr! Ihr KULTURHUS BERLIN
Inhalt1 NORDISCHER FILMKLUB des KULTURHUS BERLIN: Julefrokosten – bestes dänisches Kino zu Weihnachten 2 Skandinavische Weihnachten mit KULTURHUS BERLIN auf dem Lucia-Markt in der Kulturbrauerei 3 LESETIPPS & REZENSIONEN zu Weihnachten: Bücher und mehr aus und über Skandinavien 4 GESEHEN: Nordische Filmtage in Lübeck 5 INTERVIEW: Die Geschichte eines kämpfenden europäischen
Denkers. 6 VERLOSUNG: Konzert und Kalender 7 TIPPS & TERMINE für den Norden in Berlin 9 KULTURNOTIZEN aus dem NORDEN
1 NORDISCHER FILMKLUB des KULTURHUS BERLIN: Julefrokosten – bestes dänisches Kino zu Weihnachten17. Dezember 2010 | 19 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
Weihnachten in Dänemark, das ist "Julefrokosten" – die gesellige Weihnachtsfeier am Arbeitsplatz. Auch in der kleinen, gemütlichen Autowerkstatt "Holgers Auto" sitzen die Kollegen bis tief in die vorweihnachtliche Nacht zusammen. Bei Schnaps und Würstchen und Schnaps. Eine Reihe der renommiertesten dänischen Schauspieler im wohl mutigsten Film zum Fest. 2009 feierten in Dänemark 200.000 Menschen "Julefrokosten" im Kino. God jul! 2 Skandinavische Weihnachten mit KULTURHUS BERLIN auf dem Lucia-Markt in der Kulturbrauerei19.12.2010 | 16–18 Uhr | Alte Kantine
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24 Kapitel über einen schusseligen Weihnachtsmann und kluge WeihnachtsmäuseAuch die Tiere haben ihren Adventskalender – vom 1. bis zum 24. Dezember versammeln sie sich friedlich auf der Lichtung, um den Erzählungen der Stadtmaus zu lauschen. Nur läuft dieses Mal nicht alles so wie gewohnt, denn die Stadtmaus liegt mit gebrochenem Knöchel zu Hause und die Kirchenmaus wurde geschickt, um die Briefe der Stadtmaus vorzulesen. Das aber tut sie so gekonnt, dass die Tiere mit Spannung der Geschichte über die Katastrophen bei den Weihnachtsmännern folgen. Die nämlich liegen mit einer schrecklichen Erkältung im Bett und nur der schusselige Friedebert ist noch gesund. Aber er verliert seinen Reiseplan und auch die Wunschliste der Kinder – und hier nun müssen die Weihnachtsmäuse einspringen und Friedebert helfen… Wie die Tiere im Buch werden auch kleine und große lesende Menschen in den Bann der Geschichte gezogen. Anu Stohner hat ein unterhaltsames und spannendes Buch geschrieben, das die Wartezeit auf den Weihnachtsabend versüßt. Ilka Sonntag
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Oje, schon wieder Weihnachten! – Wann ist denn endlich Weihnachten?Erwachsene wie Kinder zählen die Tage bis Weihnachten. Für die Erwachsenen rennt die Zeit davon, den Kindern wiederum kann es nicht schnell genug gehen. Auch Mama Muhs Freundin die Krähe, kann nun nicht mehr warten. Sie wälzt sich in ihrem Bett hin und her und denkt an all die schönen Geschenke, die sie sich eingepackt hat: ein Legoteil, ein Stück Wurst und was sie sonst noch so in ihrem Nest das ganze Jahr über gesammelt hat. Noch in der Nacht vor dem Weihnachtstag packt sie alles aus. Und so bleibt nicht viel von der fröhlichen Weihnachtsstimmung übrig. Aber zum Glück hat sie ihre treue Freundin Mama Muh, die es immer wieder versteht, sie zu überraschen. Um Freundschaft geht es auch bei der zweiten Geschichte auf der CD: Krähe zieht um zu ihrer Freundin – und das ist nicht etwa Mama Muh sondern die Bäuerin, die ihr einen Pfannkuchen geschenkt hatte. Dass die Kuh nicht ihre Freundin sein kann, ist eindeutig – denn noch nie hat sie sie in ihrem Krähennest besucht! Aber Mama Mu wäre nicht Mama Mu, wenn sie nicht auch das versuchen würde und auf Bäume klettern könnte. Und zum Schluss zeigt sich, was echte Freundschaft bedeutet. Die Geschichten werden von der Autorin Jujja Wiesander selbst eingelesen, sie leiht sowohl Mama Muh als auch der Krähe jeweils auf eindringliche Weise ihre Stimme. Abgerundet werden die Geschichten durch jeweils ein Lied – schön zum mitträllern. Mit den Geschichten von Mama Muh und der Krähe können alte und junge Menschen gemeinsam die vorweihnachtliche Zeit in Ruhe und mit ein bisschen Aufregung verbringen.
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| In Aufregung wird auch der kleine Weihnachtsmann versetzt, denn hinter seinem Rücken gibt es beim Oberweihnachtsmann Getuschel und Geheimnisse – und er darf nicht dabei sein. Traurig geht er nach Hause. Als aber die Tiere, denen er jedes Jahr die Geschenke bringt, hören, was geschehen ist, sind sie empört und begleiten ihn zurück, um den großen Weihnachtsmännern ordentlich die Meinung zu sagen. Am Ende ist dann alles doch ganz anders als erwartet – und einem fröhlichen Weihnachtsfest steht nichts mehr im Wege. Die Geschichten vom kleinen Weihnachtsmann finden sich sicher schon in vielen Kinderzimmern wieder. Diese liebevoll von Henrike Wilson illustrierten großformatigen Bücher laden Kinder jedes Jahr wieder zu neuen Abenteuern mit dem kleinen Weihnachtsmann und seinen großen Kollegen ein.
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| Über Weihnachtstraditionen in anderen Ländern erfährt man viel in dem Wimmelbilderbuch "Rund um die Welt ist Weihnachten" von Catharina Westphal. Die Reise geht von Deutschland aus über Südafrika, Schweden, Indien, Grönland, die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Russland, Brasilien, die Schweiz, die Bahamas zurück nach Deutschland. Jedem Land ist eine Doppelseite gewidmet. Ein kleines Detail jedoch führt durch alle Länder – aber da muss man schon ganz genau hinschauen. So sieht z. B. ein Kind in Südafrika im Fernsehen, wie in Schweden das Lucia-Fest gefeiert wird. Die Kinder in Indien indes packen Geschenke aus Schweden aus usw. Zum Glück gibt es Hinweise zu den verbindenden Elementen auf der ersten Seite. Am Anfang und am Ende des Buches wird jeweils ein Weihnachtsbrauch pro Land genauer vorgestellt. Hier erfährt man zum Beispiel, dass in Russland erst am 7. Januar Geschenke ausgepackt werden, das in Kanada Kerzen in Fenster gestellt werden - und zwar in ausgehöhlten Rüben -, und das in Grönland die Weihnachtsbäume aus gesammeltem Treibholz gebaut werden. Und ganz nebenbei kann das Kind noch die Flaggen der einzelnen Länder kennen lernen, denn auch die sind in jedem Bild versteckt. Ein Wimmelbuch, das alle Erwartungen erfüllt - zum Schmökern und Entdecken, zum Finden von Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Ein schönes, prall gefülltes, buntes Buch für die kalte Jahreszeit! Ilka Sonntag
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Festlich gedeckt! Norwegisches für das Weihnachtsbuffet und zum VerschenkenIngrid lädt ein zum Weihnachtsfest – und mit Ingrid Espelid Hovigs Rezepten zum Backen, Kochen, Schmoren, Braten – gibt es einen üppig gedeckten Tisch mit gesunden und schmackhaften Speisen. Kekse, Kuchen, Pfefferkuchen und sogar ein ganzes Pfefferkuchenhaus bilden den Anfang in diesem dicken, weihnachtlichen Buch mit unglaublich vielen Rezepten aus Norwegen. Dann folgen Süßigkeiten wie "Snøballer" (Schneebälle), Fruchtkonfekt, Mozartkugeln und Trüffel. Weiter geht es mit verschiedenen Broten (herzhaft oder süß, flach oder rund). Schon die Fotos zeigen, dass dies alles auch hübsch verpackt als Geschenk anderen Freude machen kann. Mehr Geschenk-Rezepte gibt es dann im letzten Kapitel: Orangenmarmelade, Chutney, eingelegte Tomaten oder Kräuter-Essig – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Nach Vorspeisen, verschieden Fleisch- und Fischzubereitungen, bei denen unterschiedliche Zubereitungsarten von Lachs nicht fehlen dürfen, kommt die Reihe an Salate und Dipps und nicht zuletzt die Desserts. Aber auch weihnachtliche Getränke finden Beachtung: Glögg – mit und ohne Alkohol und Kaffeevariationen runden das Ganze ab. Was man beim Anblick des Buchcovers, der etwas altmodisch daherkommt, zunächst nicht vermutet: Das Buch ist äußerst ansprechend gestaltet. Großformatige Fotos, übersichtliche Rezepte, zurückhaltend verschnörkelte Elemente - die die rechte Weihnachtsstimmung aufkommen lassen. Die Rezepte sind traditionell und doch modern. Ein Buch, das Appetit macht und zum Ausprobieren anregt. Ilka Sonntag
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Norwegische Lieblingslieder – Kerstin Blodigs SoloalbumKerstin Blodigs Markenzeichen sind ihre klare, ruhige Stimme und ihr vielseitiges Gitarrenspiel, die hier unaufgeregt in Szene gesetzt werden. Nordisk Sjel ist eine Sammlung von Blodigs Lieblingsliedern aus ihrem Soloprogramm und aus verschiedenen Projekten wie Kelpie und Talking Water mit befreundeten Musikern. Die Bandbreite der Lieder ist groß: von stimmungsvollem Pop über schottische und norwegische Folklore-Variationen bis zur lautmalerischen Rush-hour der Trolle kurz vor Sonnenaufgang ist alles dabei. Auch die Bearbeitungen gar nicht so harmloser Kinderlieder, wie die norwegischen Versionen von Auf einem Baum ein Kuckuck und des durch Frederik Vahle bekannten Lieds von der Krähe im Winterwald erscheinen wie alte Freunde mit schrillen Frisuren. Die CD ist vielseitig, immer sanft und versammelt viele der Hits aus Blodigs Auftritten (die z.T. auch auf anderen CDs zu finden sind), und ist mit der Karaoke-Version von Kråka nicht nur als Geschenk sondern auch für Versammlungen textsicherer Fans geeignet! Malte Piersig
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Von dem sagenumwobenen norwegischen König Harald HårfagreHarald Hårfagre gilt der Überlieferung zufolge als der erste norwegische König, der über ein geeintes Gebiet herrschte, in dem abhängige Fürsten nach seinen Machtvorstellungen das Land regierten. Nun erzählt Bjørn Ingvaldsen die sagenumwobene Legende Harald Hårfagres – zu Deutsch: Harald Schönhaar – in einem neuen kleinen Buch und auf eine einfache, kindgerechte und sachliche Weise, die auf einigen Seiten von kleinen Illustrationen unterstützt wird...
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Licht am KrimihimmelJussi Adler Olsen gehört zu den besten neueren Krimiautoren. Er kommt aus Dänemark. Und da spielen auch seine Geschichten. Die haben alles, was man von einem guten skandinavischen Krimi erwartet, und das ist neben Sprache, Stil und Spannung nicht zuletzt die Haltung zu den Dingen. In seinem aktuellen Buch ermitteln Carl Mørck und sein ganz und gar nicht marginalisierter syrischer Assistent Assad in einem ungeklärten, zwanzig Jahre zurückliegenden Geschwistermord. Allerfeinste Ware aus Skandinavien! Ulrike Schulz
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Abschied von KurtMan mag Henning Mankell für den großen Alten der schwedischen Kriminalliteratur halten. Vor allem aber ist er eines - ein Großer. Sein neues ist sein letztes Buch aus der Wallander-Reihe. Und das ist ein typischer Mankell, ein Buch, das man einfach nicht zur Seite legen kann. Kalter Krieg, Marine, ein verschwundener U-Boot-Kapitän. Kurt Wallander, konsequent alternd, hat nicht einmal ein Navigationssystem. Und fährt geradeaus aus Schweden über Oranienburg nach Berlin. Das geht in echt natürlich nicht so leicht, und so wundert man sich über manches Detail im Buch auch. Aber im Großen und Ganzen stimmt´s dann wieder. Und liest sich – wie gesagt – überaus spannend. Ulrike Schulz |
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Auf Rasmussens SpurenEs ist ein ansehnlicher Bildband, den National Geographic herausgegeben hat: In Bildern und Worten erzählt er von der Natur und den Menschen Grönlands, ihrem Leben, ihrer Kultur. Gewaltig, empfindsam und mit einer spürbaren Sympathie für das Land und seine Bewohner...
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Tiefe AbgründeOpfer. Täter. Ermittler. Natur. Geschichte. Ein Hauch Gesellschaftskritik. So könnte das Rezept für einen schwedischen Kriminalroman lauten. Diese Grundzutaten finden sich auch bei Ann Rosman, nur dass der Ermittler eine junge Frau ist, frisch entlobt und leidenschaftliche Seglerin – ein Hobby, das sie mit ihrer Schöpferin teilt...
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Macht Bier warm und Brot!
Ulrike Schulz Manfred Krug spricht und singt |
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Weihnachtszeit - MärchenzeitDisse Jung hier, du kannst em sehn, Aber zum Glück hat er eine Großmutter und diese findet in einer alten Kiste eine Zaubermühle. Nun muss er nur noch den Spruch sagen "Mühle, Mühle, mahle mir..." oder auch auf Plattdeutsch: "Möhl, Möhl, mohl för mi..." und schon bekommt er, was er möchte. Mit seiner Zaubermühle im Gepäck heuert der Junge auf einem Schiff an, um etwas von der Welt zu sehen und sich ein paar Taler zu verdienen. Dann aber bekommt der gierige Kapitän die Mühle in die Hände, weiß sie aber nicht zu stoppen. Was nun passiert, kann man in dem wundervollen Buch nachlesen – auf Deutsch oder Plattdeutsch - immer aber in Reimen. Die Geschichte bekommt dadurch ein Tempo, so dass man am Ende ganz enttäuscht ist, wenn sie schon vorbei ist – aber auch gleich wieder von vorne anfangen möchte. Aber auch die Illustrationen von Meike Teichmann sind überraschend: mal komisch, wie die in der Kiste wühlende Großmutter - mal furchteinflößend, wie der wütende übergroße Kapitän mit seinem unendlich langen Bart - und am Ende auch fröhlich, wenn dem Jungen die... Aber das soll hier nicht verraten werden. Nur soviel: wir wissen nach der Lektüre, wie das Salz in die Nordsee kam. Die Märchenerzählerin Linde Knoch hat das friesische Märchen aufgeschrieben, Christiane Lange hat es ins Plattdeutsche übertragen. Beim Willegoos-Verlag ist das Buch außerdem im ostfriesischen Platt (übertragen von Ilse Gerdes) und auf Öömrang (übertragen von Jens Quedens) erschienen.
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| Im Thienemann-Verlag sind bereits einige Bilderbücher mit Hans Christian Andersens Märchen erschienen. Nun kann man diese in einem Sammelband vereint finden – eine wahre Schatzkiste an wunderbar illustrierten Geschichten, die immer wieder faszinieren und verzaubern. Da fliegen die wilden Schwäne übers Meer, die Schneekönigin hält Kai in ihrem Palast gefangen, Däumelinchen erlebt wundersame Abenteuer, das hässliche Entlein verwandelt sich, der Kaiser wird von einem Kind bloßgestellt, die Prinzessin kann wegen einer Erbse nicht schlafen und die kleine Meerjungfrau verliebt sich in einen Prinzen. Ein wunderbares Buch zum Verschenken, das garantiert schnell zum Lieblingsbuch der kleinen Märchenliebhaber wird.
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Kleine Geschichten – große FragenHelena Willis und Mikael Engström erzählen die Geschichte von Ika und Ibsen. Die beiden sind beste Freunde und erleben die großen und kleinen Herausforderungen des Alltags gemeinsam. Auch ihren ersten Schultag, einen aufregenden Tag. ...
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Starke Bildersprache mit eigener LogikAuf dem Campingplatz des Bären geschehen merkwürdige Dinge: Erst verschwindet Sonjas Luftmatratze, dann werden immer mehr Sachen vermisst. Es muss einen Dieb hier geben, denken sich die beiden Kinder Sonja und Boris und beschließen, dem Bären, dem der Campingplatz gehört, dabei zu helfen, den Dieb zu finden... |
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Wer sind eigentlich Grönländer?Julie Edel Hardenberg ist Grönländerin, Künstlerin, Fragenstellerin. In ihrem Buch "Den stille mangfoldighed" zeigt sie ein Grönland, das so ganz anders ist, als das Grönland, das so gerne in Fernsehreportagen und Reisedokumentationen präsentiert wird. Doch ihre Fotos sind keine Dekonstruktion überkommener Vorurteile, sondern eine Erweiterung der bekannten Perspektive...
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Ein Streifzug durch das atemberaubende NorwegenNorwegen ist das Land der steilen Fjorde, einsamen Fjells, spektakulären Gletscher, eisblauen Seen und dichten Wälder – aus denen einem vielleicht sogar ein schelmischer Troll entgegen zwinkert...
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Eine (falsche) Entscheidung15 Jahre sind es, die in diesem Buch erzählt werden. 15 Jahre aus dem Leben mehrerer Frauen, die wegen ihres gemeinsamen Wohnorts einerseits und durch die jeweils gleiche, falsche Entscheidung andererseits miteinander verbunden sind. Und die ein ähnliches Schicksal teilen...
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4 GESEHEN: Nordische Filmtage in LübeckMit einem erneuten Besucherrekord gingen in diesem Jahr die Nordischen Filmtage in Lübeck zu Ende. Die größte Schau nordeuropäischen Kinos in Deutschland präsentierte neben Specials zur skandinavischen Filmgeschichte die neuesten Produktionen aus dem Norden. Skandinavistik-Studierende der Universität Münster haben einige der interessantesten Filme gesehen und für KULTURHUS BERLIN rezensiert. Außerdem dabei: Ein Interview mit dem Filmwissenschaftler Florian Vollmers, der bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck die Pressearbeit betreut.
5 INTERVIEW: Die Geschichte eines kämpfenden europäischen
Denkers.
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![]() Bjørnstjerne Bjørnson 1908 Foto: Norwegische Nationalbibliothek |
Er gehörte zu den "Vier Großen", die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die norwegische Literatur prägten. Heute steht Bjørnstjerne Bjørnson (1832-1910), Autor der norwegischen Nationalhymne und erster Literaturnobelpreisträger seines Landes, im Schatten seines Dichterkollegen Henrik Ibsen. Hundert Jahre nach seinem Tod hat Norwegen sich 2010 daran gemacht, den Staub von Bjørnsons Büchern und Büsten zu bürsten – das Motto: "Bjørnson für unsere Zeit". Einer der bedeutendsten Gegenwartsautoren des Landes, Edvard Hoem, hat zu diesem Jahrestag eine opulent angelegte Bjørnson-Biographie vorgelegt, die vor allem auch Bjørnsons politische Rolle beleuchtet. Nach begeisterten Kritiken für den ersten Band erscheint in Norwegen nun pünktlich zu Weihnachten auch der zweite.
KULTURHUS BERLIN sprach mit ihm über den norwegischen Dichterfürsten.
KULTURHUS BERLIN: Was hat Sie bewegt, der Vielzahl von Biographien über Bjørnstjerne Bjørnson eine weitere hinzuzufügen?
Ich denke, dass die alten Bjørnson-Biographien vorwiegend Heiligenbiographien sind, d.h. diese Bücher wurden geschrieben, als Norwegen eine sehr junge Nation war. Bjørnson war einer unserer Helden, die man einfach nicht kritisieren konnte, obwohl er in seiner eigenen Zeit sehr umstritten war. Nach seinem Tod wurde er in die nationale Ahnengalerie aufgenommen, doch gegen Anfang der 1970er Jahre erschien er vielen Norwegern zu monumental und zu pompös. Die 68er haben Björnson demontiert.
Für mich war es Zeit, Bjørnson vom Sockel zu heben und als Menschen zu behandeln, mit seinen Stärken und Schwächen. Ich habe also versucht, den Menschen Bjørnson zu beschreiben, auch mit seinen großen politischen und menschlichen Fehlern, und besonderes Gewicht auf die politische Seite Bjørnsons gelegt. Früher wurde er meist nur als Dichter beschrieben, aber seine gesellschaftliche Rolle war viel größer. Er war einer der Gründungsväter des norwegischen Theaters, er war Politiker, er war Journalist und hat die moderne journalistische Sprache in Norwegen begründet. Er war also auf sehr, sehr vielen verschiedenen Gebieten aktiv.
KULTURHUS BERLIN: Bjørnson gilt als Dichter mit einer beinahe manischen Produktivität. Die Norwegische Nationalbibliothek besitzt rund 800 von ihm signierte Manuskripte, knapp 20.000 Briefe und fast 200 Manuskripte über ihn – das umfangreichste biographische Material in ganz Norwegen. Wie haben Sie sich diesem gewaltigen Archiv genähert?
Seit vier oder fünf Jahren sitze ich da jeden Tag, wenn ich in Oslo bin, und arbeite von morgens bis abends, um durch diese Dokumente durchzukommen. Die Briefe sind teilweise gedruckt, aber die meisten nicht. Außer in Oslo befinden sich auch Originaldokumente in Kopenhagen und Schweden, aber auch in Prag, in Bratislava usw. Überall findet man die Spuren des europäischen Bjørnson, der sich in seinen letzten Jahren so stark für wichtige Fragen engagierte.
Es ist schon schwer für eine Person, das ganze Material zu sichten. Aber ich versuche natürlich so viel wie möglich zu lesen. Oft findet man in so genannten uninteressanten Briefen, z.B. an die Familie, Erläuterungen, die sehr wichtig für das Verständnis von Bjørnson als Schriftsteller sind. Es ist eine umfangreiche Arbeit, aber nie langweilig. Plötzlich findet man etwas, was einen sehr glücklich macht. Das geschieht die ganze Zeit. Ich lache und ich weine.
Bisher wussten wir wenig über Bjørnsons Charakter. Er war Volksredner, er war ein großer Poet, er war Politiker usw. Aber, und das zeigen gerade die Briefwechsel mit seiner Familie, er war auch ein Mensch mit einem sehr labilen Temperament. Er war sehr generös, aber er konnte auch sehr kritisch und hart sein. Deshalb hoffe ich natürlich, ihn uns näher zu bringen, denn seine Lebensgeschichte ist die Geschichte eines kämpfenden europäischen Intellektuellen, der auch in unseren Tagen als Vorbild dienen könnte...
Lesen
Sie das vollständige
Interview von Tanja Bradtke auf unserer Website www.kulturhus-berlin.de
in der Rubrik >> Kultur >> Interviews.
KULTURHUS BERLIN verlost den neuen Schwedenkalender von schwedenstube.de sowie Freikarten für das traditionelle Abschlußkonzert der Deutsch-Skandinavischen Jugend-Philharmonie in Berlin.
Zum 35sten Mal sorgt die Deutsch-Skandinavische Jugend-Philharmonie dafür, dass auch unbekanntere Werke der nordischen Klangkunst in den Konzerthallen zu hören sind. In diesem Jahr kommen rund 80 junge Musiker aus 15 Nationen – alle mit dem Berufsziel Orchestermusiker – in Berlin zusammen, um mit Hilfe eines erfahrenen Dozententeams ein anspruchsvolles Konzertprogramm zu erarbeiten. Die mitreißende Spielfreude dieses außergewöhnlichen Nachwuchsorchesters hat bereits zahlreiche Uraufführungen und deutsche Erstaufführungen, u. a. von Werken von Allan Petterson, Jón Leifs und Edvard Grieg, zu Gehör gebracht.
KULTURHUS
BERLIN verlost 3 x 2 Freikarten für das große
Abschlusskonzert der Deutsch-Skandinavischen Jugend-Philharmonie am 7.1.2011
in Berlin.
In welcher deutschen Stadt arbeitete der norwegische Komponist Johan Svendsen?
Ihre Antwort können Sie bis zum 21. Dezember 2010 an info (at) kulturhus-berlin.de unter dem Stichwort "Konzert" senden. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Programm:
Johan Svendsen: Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 4
Johan Svendsen: Fantasieouvertüre Romeo og Julia
Kreisler/Rothe: Liebesleid, arr. für Bigband
Mendelssohn/Rothe: Hochzeitsmarsch, arr. für Bigband
Sergei Prokofiev: aus den Suiten zu Romeo und Julia
Leonard Bernstein: Ouvertüre zu Candide
Dirigent: Andreas Peer Kähler
Ort:
Philharmonie
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Wohl jedem kommen die kleinen, roten Häuser in den Sinn, wenn man an Schweden denkt. Das sogenannte Falun-Rot wurde im 16. Jahrhundert aus Abfällen der Kupferproduktion von Schwedens damals größter Kupfermine Falun Gruva entwickelt. Der Hauptbestandteil, verwittertes, mageres Kupfererz, und die Eisenbestandteile der Farbe konservieren das Holz. Jedoch wurde die Farbe nicht nur wegen der praktischen Eigenschaften damals schon zum Trend.
Welchen weiteren Grund gab es noch? Und wie heißt die größte, aktive Kupfermine Europas und wo liegt sie?
Unter
den richtigen Einsendungen verlost KULTURHUS BERLIN zwei Schwedenkalender.
Ihre Antwort können Sie bis zum 21. Dezember 2010 an
info (at) kulturhus-berlin.de unter dem Stichwort "Schwedenkalender"
senden. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Skandinavisches im Theater ist in den Wintermonaten reichlich zu sehen, darunter August Strindbergs "Fräulein Julie" in der Schaubühne Berlin und Strindbergs weniger bekanntes Stück "Die erste Warnung" im Coupé-Theater in Wilmersdorf. Eine Premiere gibt es mit Dostojewskijs "Aufzeichnungen auf dem Kellerloch" (ebenfalls in der Schaubühne Berlin) in der Fassung von Egill Heiðar Anton Pálsson (Island) und Friederike Heller.
Ein
paar Theatertipps finden Sie hier in unserem Newsletter, ausführliche
Informationen auf unserer Website www.kulturhus-berlin.de
in der Rubrik
>> Kultur >> Kulturtipps für Berlin >> Theater.
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Seit 01. Dezember 2010 | 19.30 Uhr | Maxim Gorki Theater, Bühne
Peer Gynt
Schauspiel, deutsche Fassung von Jan Bosse und Andrea Koschwitz unter
Verwendung der Übersetzung von Christian Morgenstern
Er ist ein Mensch, der stets unterwegs ist, unbehaust und immer auf dem Sprung: Peer Gynt. In seinen Träumen und Visionen flieht er vor der Realität und treibt mit seinem ungelebten Leben durch Raum und Zeit. Er sucht das Unmögliche, die Verschwendung, den Rausch und findet immer wieder nur Ernüchterung. Sein Vater hatte einst den Hof und das Erbe ruiniert und seine Mutter Aase ihn mit der Macht der Phantasie getröstet. Das war damals in seiner Heimat Norwegen, wo alles begann. Mit dem Brautraub der reichen Ingrid provoziert Peer Gynt die dörfliche Gemeinschaft. Seine große Liebe Solveig verlässt er und zieht in die Welt. Er wird Prophet und Goldsucher, Waffenhändler und Reeder. Alt und erschöpft kehrt Peer Gynt am Ende seines Lebens in die Heimat zurück, wo Solveig noch immer auf ihn wartet.
Eintritt: 32,- bis 10,- EUR/ ermäßigt 9,-
EUR
letzter Termin: 09.01.2010 | 18.00 Uhr | Maxim Gorki
Theater
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17. und 18. Dezember 2010 | 19.30 Uhr | Deutsches Theater
Der Mann ohne Vergangenheit
Nach dem Film von Aki Karusmäki
PREMIERE
Ein Mann wird zusammengeschlagen. Der schwer Verletzte verliert alles: sein Gedächtnis, seine Identität, sein bisheriges Leben. Vollkommen allein, in einer ihm unbekannten Stadt, ausgeschlossen von den gewöhnlichsten gesellschaftlichen Verrichtungen, geht es für den Namenlosen von nun an nur noch um eines: ums Überleben. Aki Kaurismäki, der vielleicht melancholischste unter den großen europäischen Filmregisseuren, erzählt in ‚Der Mann ohne Vergangenheit‘ ein wundersam zärtliches Märchen: über Freundschaft und Liebe, Egoismus, strukturelle Gewalt, Hoffnung und die Angst vor dem Absturz. Das ist oft traurig, häufig komisch und immer ohne falsche Sentimentalität. Und ganz nebenbei setzt Kaurismäki dem Gewicht der Geschichte(n), die das Individuum ausmachen, etwas anderes entgegen: seine Präsenz und die Kraft seiner Handlungen.
Eintritt: 45,- bis 6,- EUR/ ermäßigt 9,- EUR
Astrid Lindgrens Geschichten passen ebensogut in die Weihnachtszeit wie Hans Christian Andersens Märchen: Besuchen Sie also mit Ihren Kindern "Die Brüder Löwenherz" und "Die Schneekönigin" im Theater an der Parkaue, "Ronja Räubertochter" und "Die kleine Meerjungfrau" im Atze Musiktheater.
Die
genauen Termine finden Sie auf unserer Website www.kulturhus-berlin.de
in der Rubrik >> Kultur >> Kulturtipps für Berlin >>
Kinderveranstaltungen.
Außerdem empfehlen wir für Groß und Klein:
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Jeden Adventssonntag | 16.00 bis 18.00 Uhr | Lucia Weihnachtsmarkt/ Alte
Kantine
Basteln, Quiz und Spaß für Jung und Alt mit KULTURHUS
BERLIN
Wie Weihnachten woanders gefeiert wird, welche Traditionen unsere nordeuropäischen Nachbarn haben und was dort zu einem echten Weihnachtsfest gehört, erzählt KULTURHUS BERLIN. Das Weihnachtsprogramm von KULTURHUS BERLIN mit skandinavischen Mini-Sprachkursen für Kinder, einem Weihnachtsquiz für die ganze Familie, Basteln von Weihnachtswichteln und Weihnachtskarten und Malen für die ganz Kleinen findet jeden Adventssonntag statt.
Eintritt frei
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18.12.2010 | 15.00 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
Weihnachten mit Astrid Lindgren
Lesung und Musik
Ab 5 Jahre
Ein ebenso fröhliches wie stimmungsvolles Programm, das sich gleichermaßen vor den wunderbaren schwedischen Traditionen das Weihnachtsfest zu feiern wie auch vor der großen Kinderbuchautorin selbst verneigt.
Im Zentrum eines abwechslungsreichen und humorvollen Nachmittags steht Astrid Lindgrens Vorweihnachts-Erzählung "Als der Bäckhult-Bauer in die Stadt fuhr". Dazu gibt es Musik aus dem alten Schweden, die Astrid Lindgren in ihrer Jugend vielleicht selbst einmal zu Weihnachten gehört oder getanzt hat, gespielt von Jörg-Michael Krah, Violine und Andreas Peer Kähler, Klavier.
Eintritt: Kinder 5,- EUR, Erwachsene 8,- EUR
Reservierung: Tel. 030-5050-0 oder unter info (at) nordischebotschaften.org
18.12.2010 | 18.30 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
Andreas Peer Kähler
Konzerteinführung
Ausgehend von den Themen der 35. Deutsch-Skandinavischen Orchesterwoche (100. Todestag des norwegischen Komponisten Johan Svendsen sowie »Romeo und Julia«) gibt der Dirigent und musikalische Edutainer Andreas Peer Kähler einen Einblick in die Hintergründe des Konzertprogramms am 7. Januar 2011 in der Philharmonie.
Kompetent, charmant und mit vielen Musikbeispielen porträtiert er den norwegischen Komponisten Johan Svendsen, stellt seine wunderbare 1. Sinfonie vor und geht der Frage nach, welche musikalischen Gestaltungsmöglichkeiten in dem Thema »Romeo und Julia« verborgen liegen.
Eintritt: 8,- EUR
Reservierung: Tel. 030-5050-0 oder unter info (at) nordischebotschaften.org
Ort:
Frannz-Club
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin
bis zum 15.01.2010 | A trans
Birgit Kjærsgaard
Ausstellung
»Verdensrum« (World Spaces)
Die Architektin und Künstlerin forscht und arbeitet an der Schnittstelle
von Kunst, Architektur und Medien. Seit 2005 entwickelt sie ein disziplinenübergreifendes
künstlerisches 3D-Film Projekt über kulturelle Zeichensysteme
wichtiger Weltkulturen und deren Metaphorik.
Ort:
A trans Pavilion curated by Isolde Nagel
Hackesche Höfe Hof III
Rosenthalerstr. 40|41
10178 Berlin
Öffnungszeiten:
Freitag und Samstag 14.00 bis 19.00 Uhr u. n. V.
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bis 04.02.2011 | Finnland-Insitut
Hanna Haaslahti: Space of Two Categories
Ausstellung
In der Kunst Hanna Haaslahtis geht es um die Wechselwirkung zwischen
Mensch und
Technologie. In ihrer Videoinstallation (Programmierung: Seppo Heikkilä)
schafft sie
einen "Raum zweier Kategorien": Kindheit hat jeder Erwachsene
durchlebt, und wir bleiben ihr instinktiv stets verbunden. Hanna Haaslahti
setzt in der Installation den Schatten des Ausstellungsbesuchers als Zugang
zu dieser verlorenen Welt ein. Die Installation gehört zu der Schau
Alice im Wunderland – Liisa Ihmemaassa, einer der größten
Ausstellungen zeitgenössischer Fotokunst, die es in Finnland je gegeben
hat. Sie zeigt finnische Fotografie, die seit Jahren große internationale
Aufmerksamkeit genießt, in einem internationalen Kontext. Die Themen
basieren auf dem erstmals 1865 erschienenen Kinderbuch des britischen
Schriftstellers Lewis Carroll. Genau, wie die Alice im Buch in ein Wunderland
ohne Logik und Sinn gerät, begegnen sich in der Ausstellung Alltag
und Fantasie in der Welt der Fotografie. Die Koproduktion der Stiftung
Turku 2011 und des Finnischen Fotografie-Museums wird vom 16.1.–18.12.2011
in der europäischen Kulturhauptstadt Turku zu sehen sein. Schon zuvor
hat das Finnland-Institut Gelegenheit, Hanna Haaslahtis Werk zu präsentieren
und so das Jahr für die europäische Kulturhauptstadt einzuläuten.
Öffnungszeiten: Mo 10-17 Uhr | Di-Do 11-19 Uhr
| Fr 9-15 Uhr
Schließtage: vom 20.-31.12.2010 geschlossen
Ort:
Finnland-Institut
Georgenstr. 24 (1. OG)
10117 Berlin
Home for Christmas
Drama, Komödie, NO/DE/SE 2010
Regie: Bent Hamer
Mit Nina Zanjani, Fritjof Saheim
In dem kleinen Dorf Skogli bereiten sich die Menschen auf das Fest der Liebe vor – mal mehr, mal weniger liebevoll, mal vergnüglich und ausgelassen, mal einsam oder lieber gar nicht. Während die einen nach Hause wollen und die anderen sie dort erwarten, wird ein Kind geboren, stirbt ein Reisender, endet eine Affäre und eine junge Liebe beginnt. Es ist der ganz normale Lauf des Lebens. An einem ganz besonderen Abend.
HOME FOR CHRISTMAS ist ein modernes Weihnachtsmärchen, in dem Humor und Tragik, Zärtlichkeit und Verzweiflung, Hoffnung und Versöhnung ganz nah beieinander liegen. Nach "Kitchen Stories" und "O´Horten" präsentiert Regisseur Bent Hamer einmal mehr einen Film in der für ihn so typisch lakonischen Art und mit seinem besonderen Blick auf die skurrilen Seiten des menschlichen Zusammenlebens.
home-for-christmas.pandorafilm.de
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Ein Mann von Welt (En ganske snill mann)
Tragikkomödie, NO 2010
Regie: Hans Petter Moland
Mit Gard B. Eidsvold, Stellan Skarsgard
lrik (Stellan Skarsgård) ist gerade den schwedischen Gardinen entronnen,
da stellt sich
ihm die Frage – neues Leben oder altes? Eigentlich möchte er
schleunigst die ungnädige Vergangenheit so weit wie möglich
hinter sich lassen. Seinen Sohn will er wiedersehen und sich an dessen
Nachwuchs erfreuen. Wie es sich für einen in die Jahre gekommenen
Gangster gehört. Er findet einen Job in einer Autowerkstatt, bekommt
eine Topfpflanze geschenkt und verliebt sich in die Tochter vom sehr redseligen
Chef. Eine verschrobene alte Dame gibt ihm Kost und Quartier und will
als Gegenleistung lediglich auch ihren – erotischen – Appetit
gestillt wissen. Einem ganz normalen Leben steht also eigentlich nichts
mehr im Wege. Wenn da nicht die offen gebliebenen Rechnungen wären.
Sein Gangsterfreund Jensen bedrängt ihn, dort weiterzumachen, wo
er einst aufgehört hat. Den Verräter von damals hat Ulriks alte
Bande ausfindig gemacht und den nötigen Schlachtplan noch dazu. Doch
ganz so einfach gehen Familie und Verbrechen eben nicht zusammen. Plötzlich
soll Ulrik seinen Enkel nicht mehr sehen dürfen, seine Freundin will
nichts mehr von ihm wissen und Jensen drängelt immer weiter, endlich
auf Rache statt auf Ruhe zu sinnen. Denn Gangster vergessen nicht. Obwohl
sie manchmal gerne würden.
Das Fernsehprogramm zur Adventszeit lässt uns an Kindheitstage zurückdenken! Denn an den vielen Nachmittagen bis zum 24. werden wie jedes Jahr die schönsten skandinavischen Verfilmungen Astrid Lindgrens Bücher gezeigt. Wir treffen auf die Brüder Löwenherz, Ronja Räubertochter, Karlsson vom Dach und Lotta aus der Krachmacherstraße. Am 17. November gab es den neuesten "Varg Veum" Film im NORDISCHEN FILMKLUB zu sehen. Wer daran Gefallen gefunden oder den Termin verpasst hat kann sich auf einen weiteren Teil des norwegischen Publikumserfolgs mit dem Detektiv Varg Veum freuen: Am 22. Dezember im Hessischen Rundfunk.
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NORDEN im TV gibt es unter www.kulturhus-berlin.de
– erste Tipps wie immer schon hier.
Die Brüder Löwe, Karl - genannt "Krümel" - und sein großer Bruder Jonatan, kommen aus unserer Welt in Täler, in denen die Mythen noch zu Hause sind, stellen sich Ungeheuern zum Kampf und werden schließlich die tapferen Brüder Löwenherz. Sie kämpfen für das Gute und gegen das Böse, für die Wahrheit und gegen die Lüge, vor allem aber für die Freiheit und gegen die Tyrannei. Das Zuhause von Karl und Jonatan ist das Kirschtal, in dem auch ein altes weißes Gehöft mit einem Strohdach steht. Ihre Pferde, Grim und Fyalar, warten im Stall darauf, dass es in den Kampf gegen Tengil, den Führer von Karmanyka, und dessen Ungeheuer geht.
Das Volk der Samen lebt mit seinen Rentieren in der nordfinnischen Tundra bedächtig im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Wenn Freunde zusammenkommen, wird oft geschwiegen statt geredet, und es stört sich niemand daran. Die Samen haben auch eine andere Auffassung von Leben und Tod, von Einsamkeit, Moral und Lebensfreude. Der pensionierte Emmentaler Hans Ulrich Schwaar lebt seit über 20 Jahren bei den Samen. Iisakki-Matias Syväjärvi, Besitzer der größten Rentierherde, war anfänglich Schwaars Gastgeber und ist heute sein Freund. Das Wissen und die Lebensanschauung des Samen wurden für den Schweizer zu einem Quell der Inspiration und des Glücks. Der Dokumentarfilm "Näkkälä" von Peter Ramseier begleitet die beiden Männer im Jahresablauf durch betörend schöne Landschaften, gewährt Einblick in alltägliche Tätigkeiten und spezielle Ereignisse im Leben der Samen.
Der berühmte dänische Dichter Hans Christian Andersen schrieb die Märchen, die als Vorlage für neuen Märchen-Filme der ARD dienten. Zu sehen sind die dänischen Klassiker jetzt in der Weihnachtszeit. Die Prinzessin auf der Erbse unter der Regie von Bodo Fürneisen und Des Kaisers neue Kleider des Finnen Hannu Salonen, der vielen Fernsehzuschauern auch als Tatort-Regisseur bekannt sein dürfte, haben es in die dritte Staffel von "Sechs auf einen Streich" geschafft – den erfolgreichen Märchen-Neuverfilmungen der ARD.
KULTURHUS BERLIN wird in Kooperation mit dem rbb beide Filme am 20. Februar und am 20. März 2011 als SPEZIAL im NORDISCHEN FILMKLUB zeigen. Mit einem bunten Rahmenprogramm und Überraschungsgast – im Felleshus der Nordischen Botschaften. Sehen, vormerken, noch einmal sehen!
ARD
| Sa, 25.12.2010 | 16.40 Uhr
Die Prinzessin auf der Erbse
Märchenfilm Deutschland 2010
Länge: 60 Minuten
Regie: Regie: Bodo Fürneisen
Mit: Rike Kloster (Prinzessin), Robert Gwisdek (Prinz), Iris Berben (Schwester
des Königs), Michael Gwisdek (König) u.a.
Nur noch wenige Tage bis zum 70. Geburtstag des Königs. Dann, so ist es festgelegt, wird er die Krone abgeben. Darauf hat seine Schwester lange gewartet: Endlich will sie aus dem Schatten ihres Bruders heraustreten und die Macht im Königreich übernehmen. Oder wird doch der Sohn des Königs auf den Thron steigen? Nur mit einer Prinzessin an seiner Seite kann er der Thronfolger werden. Die ganze Welt hat der junge Prinz schon bereist, um eine Braut zu finden, die er lieben könnte - ohne Erfolg, denn immer fehlte etwas.
ARD
| So, 26.12.2010 | 16.05 Uhr
Des Kaisers neue Kleider
Märchenfilm Deutschland 2010
Länge: 60 Minuten
Regie: Hannu Salonen
Mit: Matthias Brandt (Kaiser), Sergej Moya (Jakob), Alissa Jung (Maja),
Catherine Flemming (Adele) u.v.a.
Kaiser Friedhelm, der Fesche, hat bald Geburtstag und nichts anzuziehen. Dabei gibt er sagenhafte Reichtümer für seine Garderobe aus. Doch ihn langweilen all die prächtigen Roben. Ein ausgefallenes Gewand zum Fest muss her, koste es, was es wolle. Als der junge Jakob beim Kaiser vorspricht, ist dieser entzückt. Jakob gibt vor, der beste Weber weit und breit zu sein, und will dem eitlen Regenten zum Geburtstag Kleider schneidern, die es kein zweites Mal gibt. Doch der Kaiser sei gewarnt: Wer dumm ist oder seines Amtes nicht würdig, für den sind diese Kleider unsichtbar!
Der mit 8.000 Euro dotierte Jugendbuchpreis Luchs 2010 geht an die Norwegerin Maria Parr. Die 1981 geborene Autorin erhält die Auszeichnung für ihren zweiten Roman "Sommersprossen auf den Knien". Der Roman erzählt die Geschichte der knapp zehnjährigen Tonje Glimmerdal, die als einziges Kind in einem abgelegenen norwegischen Tal aufwächst. Ihre große Aufgabe besteht darin, ihren besten Freund, den alten Griesgram Gunnvald, mit seiner Tochter Heidi zu versöhnen, um die er sich viele Jahre lang nicht gekümmert hat. Die Jury lobte die "bestechende sprachliche und erzählerische Qualität" des Buches. (Quelle: Radio Bremen)
In Oslos "Det Norske Teatret" wird seit dem 22. Oktober ein Stück aufgeführt, in dem es dem Zuschauer schwerfällt, zwischen Realität und Traum unterscheiden zu können. Der Titel Ne-verland erinnert zwar stark an den verstorbenen Michael Jackson, ist aber nur rahmengebend dafür, dass Menschen sich in eine Fantasiewelt flüchten, wenn sie sich in einer Lebenskrise befinden oder unter starkem Druck zu leiden haben. Schauspieler als Hasen in Ganzköperkos-tümen, stark reduzierte Dialoge und eine sehr musisch präsente Inszenierung. Eine Welt, be-stimmt durch eine Flucht in eine Fantasiewelt namens Neverland. Eine Welt, in der Kinder nie erwachsen werden und sich einer Realität des Lebens, dem Tod, nicht stellen müssen. Das ironische an dem Stück ist, dass gerade der todkranke 7jährige Mikkel der einzige ist, der den Tod anerkennt und akzeptiert. (Quelle: Aftenposten, Det Norske Teatret)
Der Debütroman von Jonas Jonasson gehört seit 2009 zu den Spitzentiteln der schwedischen Bestsellerliste. Nun wird das Buch von Regisseur Felix Herngren verfilmt. "Es ist enorm visuell und von der Situation getrieben. Das Buch ist genau mein Geschmack; gespickt mit viel Humor. Die Erzählung des Hundertjährigen Allan, welcher ein unglaubliches Leben geführt hat, bewegt sich forsch durch Zeit und Raum.", so der Regisseur über das Buch. Für die Hauptrolle hat er bereits einen Schauspieler im Visier, mehr wird allerdings nicht verraten. (Quelle: Dagens Nyheter)
Herbjørg Wassmo, in Norwegen eine der "meistgelesenen Schriftstellerinnen der Gegenwart", ist die diesjährige Gewinnerin des mit 50.000 Kronen dotierten Brage hederspris. Dieser wird an Menschen oder Institutionen verliehen, die mit ihrer Arbeit als Schriftsteller, Übersetzer oder in ähnlicher Form dazu beitragen, Ausbreitung und Verständnis norwegischer Schriftkultur in höhere Qualität zu steigern. Herbjørg Wassmo habe die Fähigkeit, über schwierige Themen so zu schreiben, dass Leser sich und ihr eigenes Leben in den Büchern wiederfänden. Sie schaffe es, die Leser zum Mehrlesen zu verführen und ungeduldig auf die neue Ausgabe warten zu lassen. So heißt es u. a. in der Begründung, die Norwegens Wissenschaftsministerin Kristin Halvorsen bei der Preisverleihung vortrug. (Quelle: Aftenposten)
... – und zwar in Pension. Der Direktor des Dänischen Filminstituts war in den letzten zwanzig Jahren eine wichtige Triebkraft bei der Bewahrung und Förderung des dänischen Films. Zunächst arbeitete er als Museumsdirektor des Det Danske Filmmuseum, seit der Gründung von Det Danske Filminstitut 1997 als dessen Direktor. (Quelle: Det Danske Filminstitut)
Die schwedische Musikakademie, Kungliga Musikaliska Akademien, verleiht dem international bekannten Jazz-Bassisten Anders Jormin den diesjährigen Jazzpreis. In der Begründung heißt es unter anderem, dass Anders als Musiker "eine sehr persönliche Anrede und eine Verhaltensweise zur Improvisation hat, welche von Kompromisslosigkeit geprägt ist und ihn somit zu einem Musiker mit großer internationaler Leuchtkraft macht."
Als Jazzmusiker hat sich Anders Jormin einen großen internationalen Ruf geschaffen; auch durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Pianisten Bobo Stenson, dem Saxofonisten Charles Lloyd und dem Trompeter Tomasz Stanko. (Quelle: Göteborgsposten)
Die Leitung des Museums Malmö hat beschlossen, die Ausstellung "Jerusalem" von Elisabeth Ohlson Wallin nicht zu zeigen. Die Ausstellung behandelt die Einstellung des Juden- und Christentums sowie des Islams zu Homo-, Bi- und Transsexualität. "Jerusalem" wurde zuvor unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen im Världskulturmuseet Göteborg gezeigt. Die Ablehnung begründete Ausstellungschef Magnus Metz damit, dass bereits 2009 eine Ausstellung von Wallin in Malmö zu sehen war. (Quelle: Dagens Nyheter)
Der schwedische Autor Håkan Nesser erhält den Europäischen Preis für Kriminalliteratur. Der "Ripper Award" wurde zum zweiten Mal ausgelobt. Im Rahmen des Festivals "Mord am Hellweg – Tatort Ruhr" der Stadt Unna ermittelte das Publikum den Gewinner des mit 11.111 Euro dotierten Preises. An der Abstimmung haben sich nach Angaben der Veranstalter rund 10 000 Menschen aus mehr als 20 Ländern beteiligt. Erster Preisträger war 2008 Henning Mankell. (Quelle: Festival Mord am Hellweg)
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