|
|||
| Liebe Freundinnen und Freunde des KULTURHUS BERLIN, Dänemark hat eine Lieblingsschriftstellerin. Eine Krimi-Königin. Sie kommt am 8. Juni zu uns nach Berlin: Sara Blædel wird zur "Langen Nacht der Bibliotheken" ihre Kopenhagener Krimis präsentieren. Sie wird – und das ist uns eine ganz besondere Freude – begleitet von einer phantastischen Schauspielerin aus Berlin: Ute Lubosch. In der Skandinavistik-Bibliothek der Humboldt-Universität findet damit erstmals eine Lesung statt. Für Sie also auch eine Chance, diese moderne, weit und breit einzigartige Bibliothek kennenzulernen. Bei gutem Wetter wird die Lesung mit Sara Blædel im Lichthof der Bibliothek stattfinden. Übrigens: Der Eintritt ist frei! Das Leben wird jetzt wieder nach draußen verlagert, auch zu Mittsommer. Der 21. ist traditionell ein Festtag in Skandinavien, zu dem Erdbeeren, gutes Essen und gutes Wetter gehören. Mit jeder Menge nordischer Kultur im Juni können Sie auch mitten in Berlin skandinavisch-mittsommerlich feiern. Ein schönes Mittsommerfest wünscht Inhalt2 TIPPS & TERMINE für den Norden in Berlin 4 KULTURNOTIZEN aus dem NORDEN
1 KULTURHUS BERLIN lädt ein1.1 Lange Nacht der Bibliotheken mit Dänemarks Krimi-Königin Sara BlædelKulturhus Berlin und die Zweigbibliothek Germanistik/Skandinavistik der
Humboldt- 8. Juni | 20 Uhr | Humboldt-Universität zu Berlin, Zweigbibliothek
Germanistik/Skandinavistik
|
|
Sie ist zu Dänemarks Lieblingsschriftstellerin gewählt worden. Und das bereits zum dritten Mal. Sara Blædels Bücher sind nicht nur in ihrer Heimat Bestseller. Mit ihren Kriminalromanen um Kommissarin Louise Rick und die Journalistin Camilla Lind als Ermittlerinnen feiert die Dänin auch international Erfolge.
Zur "Langen Nacht der Bibliotheken" kommt Sara Blædel nach Berlin. Im Gespräch mit Lene Mortensen wird die Autorin über die Hintergründe ihrer Romane, über tatsächliche Kriminalität und die ungewöhnlichen Recherchen einer Krimi-Autorin sprechen.
Den deutschen Text liest die Berliner Schauspielerin Ute Lubosch.
Zur Autorin:
Sara Blædel, geb. 1964, ist Journalistin und debütierte
2004 als Autorin mit "Grüner Schnee", dem ersten Krimi
in der Serie um Louise Rick von der Mordkommission des Kopenhagener Polizeipräsidiums.
Schon mit ihrem zweiten Buch "Tödliches Schweigen" hatte
Sara Blædel ihren Durchbruch und wurde als eine der führenden
Krimiautorinnen Dänemarks bekannt. Nach den Bestsellern "Nur
ein Leben" und "Unschuld" wurde sie 2010 von den Dänen
erneut zur Lieblingsschriftstellerin des Jahres gekürt.
Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Dänischen Literaturfonds.
Eintritt frei!
Ort:
Humboldt-Universität zu Berlin
Zweigbibliothek Germanistik/Skandinavistik
Dorotheenstr. 24
10117 Berlin
![]() Ute Mousa, Foto: KULTURHUS BERLIN. Ulrike Schulz |
Ute Mousa ist Diplom-Bibliothekarin und hat Bibliotheks- und Informationswissenschaft in Borås (Schweden) studiert. Seit 1994 ist sie verantwortliche Bibliothekarin für Skandinavistik an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin.
KULTURHUS BERLIN: Im Juni findet der Deutsche Bibliothekartag in Berlin statt. Die Skandinavistik-Bibliothek der Humboldt-Uni wird sich im Rahmen der "Langen Nacht der Bibliotheken" beteiligen. Eine dänische Krimiautorin wird zu Gast sein. Sara Blaedel. Weshalb fiel die Wahl auf diese Dänin?
Ute Mousa: Zum einen, weil wir eine Autorin gesucht haben, die viele Gäste anziehen kann – das Genre Krimi spricht hier für sich, und gerade die vielen Bibliothekarinnen und Bibliothekare, die zum 100. Bibliothekartag nach Berlin kommen werden, sind oft große Krimi-Fans. Zum anderen ist Sara Blædel zwar in ihrer Heimat Dänemark fast schon ein Star, hier in Deutschland ist sie jedoch noch nicht so bekannt. Ich freue mich sehr, dass ich sie für diese Lesung gewinnen konnte.
KULTURHUS BERLIN: Die Skandinavistik-Bibliothek ist eine Zweigbibliothek an der Humboldt-Uni. Was ist das Besondere, wie und wann ist sie entstanden und wie viele Titel umfasst der Bestand?
Ute Mousa: Der Bestand der Skandinavistik geht in die Zweigbibliothek Germanistik/Skandinavistik mit ein. Entstanden sind wir 1994 durch die Zusammenlegung der Skandinavistik-Bestände der Freien Universität und des Nordistik-Bestandes der Humboldt-Universität. Wir sind in der Region Berlin-Brandenburg die einzige Bibliothek mit dem Sammelschwerpunkt Skandinavien und mit etwa 60 000 Bänden und über 100 laufenden Zeitschriften gehören wir zu den vier größten Skandinavistik-Bibliotheken Deutschlands, neben Kiel, Greifswald und München.
KULTURHUS BERLIN: Welche Themenschwerpunkte beinhaltet die Bibliothek? Welche Sprachen und Regionen sind vertreten?
Ute Mousa: Gute Frage! Wir haben hier einen sehr umfangreichen Bestand, der weit über die Sprachen und Literaturen der nordischen Länder hinausgeht. Es gibt einen großen Bestand an Büchern zur Landeskunde bzw. Kulturwissenschaft und Geschichte von Dänemark, Schweden, Norwegen, Island, Grönland, den Färöern, aber auch zu Finnland, dem Baltikum und sogar zur Arktis. Außerdem gibt es einen Bestand zur saamischen Sprache und Kultur. Natürlich haben wir hier die wichtigsten Titel der nordischen Nationalliteraturen in den Originalsprachen. Übersetzungen skandinavischer Autoren haben wir vor allem bei isländischer und finnischer Belletristik angeschafft, da diese Sprachen schwerer zugänglich sind. Im Übrigen: Unsere Sammlung an nordischen Krimis in Originalsprachen kann sich wirklich sehen lassen. Und wer gern in Zeitungen blättert: Schweden, Norwegen und Finnland bezahlen die Abos einiger Tages- und Wochenzeitungen, die bei uns eine gewisse Zeit lang ausliegen und gelesen werden können.
KULTURHUS BERLIN: Worauf, auf welchen Bestand, ist die Skandinavistik-Bibliothek ganz besonders stolz?
Ute Mousa: Vielleicht auf unsere Sammlung von DVD der wichtigsten nordischen Filme, besonders der letzten Jahre. Außerdem haben wir eine stattliche Sammlung von Faksimiles wichtiger mittelalterlicher Texte. Aber wir sind auch sehr stolz darauf, in den vergangenen Jahren dank der langjährigen Förderung durch die Carl Friedrich von Siemens Stiftung und deren Gegenfinanzierung aus dem HU-Haushalt immer genügend Geld für die Anschaffung der neuesten Fachliteratur und einschlägiger Belletristik gehabt zu haben. Auch die Anschaffungswünsche unserer Nutzer konnten dadurch fast immer erfüllt werden.
KULTURHUS BERLIN: Und wer kommt zu Ihnen in die Bibliothek, wer sind die Nutzer?
Ute Mousa: Natürlich wird die Bibliothek vorrangig von den Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Nordeuropa-Instituts genutzt. Auch Historiker und Politologen werden oft bei uns fündig. Außerdem gibt es einige in Berlin ansässige Skandinavier, die hier regelmäßig ausleihen, aber auch Leserinnen und Leser, die skandinavische Sprachen erlernt haben und unseren Bestand an Belletristik zu schätzen wissen. Da einige unserer Titel nur hier in Deutschland vorhanden sind, gibt es übrigens auch immer mehr Anfragen für die Fernleihe aus ganz Deutschland. Allerdings verschicken wir nur sehr restriktiv unsere Bücher, denn schließlich sind wir eine Präsenzbibliothek. Anmelden kann sich hier jede Person mit einem Wohnsitz in Deutschland. Man muss also nicht Student oder Studentin der HU sein. Wissenschaftliche Literatur wird nur über Nacht oder übers Wochenende entliehen, aber Belletristik kann man für vier Wochen entleihen und auch verlängern. Die Bibliothek hat sehr viele öffentliche Computerarbeitsplätze, die von allen registrierten Lesern frei genutzt werden können, und einen Schulungsraum. Außerdem gibt es einen schönen Lesehof, in dem bei gutem Wetter auch unsere Lesung stattfinden wird.
KULTURHUS BERLIN: Kann man jetzt vielleicht öfter eine Lesung in der Skandinavistik-Bibliothek erleben?
Ute Mousa: Wenn es nach mir geht – sehr gern! Vielleicht bleibt ja die "Lange Nacht der Bibliotheken" keine einmalige Veranstaltung. Dann könnte ich mir gut vorstellen, wieder mit dabei zu sein. Aber auch die tolle Zusammenarbeit mit Euch vom Kulturhus könnte dazu führen, dass hier öfter Lesungen stattfinden. Mir hat die Vorbereitung der Lesung sehr viel Spaß gemacht. Nun hoffen wir, dass viele der Einladung folgen!
Das Interview führten Virginia Wegner und Ulrike Schulz
Herzlich Willkommen zu unserem Rundgang auf den Spuren berühmter Skandinavier in Berlin. Um die Mittagshitze zu vermeiden, haben wir die Touren im Juni auf die langen hellen Abende gelegt.
Auf unserer Route vom Berliner Dom über den Gendarmenmarkt bis zum Brandenburger Tor begegnen wir u. a. Persönlichkeiten wie H.C. Andersen, August Strindberg, Edvard Munch oder Jenny Lind. Entlang erhaltener Gebäude und Spuren führen wir Sie durch Originaltexte, Tagebucheinträge und Briefe und gestatten Ihnen einen Blick durch das Schlüsselloch der Berliner Kulturgeschichte.
Wenn Sie glauben, über Berlin sei bereits alles gesagt, lassen Sie uns erzählen.
12. Juni | 19.30 Uhr | Maxim-Gorki-Theater
Peer Gynt
Von Henrik Ibsen (zum letzten Mal)
Er ist ein Mensch, der stets unterwegs ist, unbehaust und immer auf dem Sprung: Peer Gynt. In seinen Träumen und Visionen flieht er vor der Realität und treibt mit seinem ungelebten Leben durch Raum und Zeit. Er sucht das Unmögliche, die Verschwendung, den Rausch und findet immer wieder nur Ernüchterung. Sein Vater hatte einst den Hof und das Erbe ruiniert und seine Mutter Aase ihn mit der Macht der Phantasie getröstet. Das war damals in seiner Heimat Norwegen, wo alles begann. Mit dem Brautraub der reichen Ingrid provoziert Peer Gynt die dörfliche Gemeinschaft. Seine große Liebe Solveig verlässt er und zieht in die Welt. Er wird Prophet und Goldsucher, Waffenhändler und Reeder. Alt und erschöpft kehrt Peer Gynt am Ende seines Lebens in die Heimat zurück, wo Solveig noch immer auf ihn wartet.
Von Henrik Ibsen im Sommer 1867 auf Ischia und in Sorrent als Abrechnung mit seiner norwegischen Vergangenheit geschrieben, spiegelt "Peer Gynt" bis heute die Widersprüchlichkeit menschlichen Handelns zwischen Kreativität und Destruktion, Macht und Wahnsinn.
Deutsche Fassung von Jan Bosse und Andrea Koschwitz unter Verwendung der Übersetzung von Christian Morgenstern
Koproduktion mit dem Thalia Theater Hamburg
Maxim Gorki Theater Berlin
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin
17. Juni | 0 Uhr | Volksbühne
SCANDINAVIAN DISCO
Live: Vinnie Who (DK)
|
DJs:
Nordic by Nature, Bror, visuals by flipacoin
Über Vinnie Who:
"I just move my hands randomly on the keyboard, and then I say: 'Hey,
that's cool." Das istdie Art und Weise wie Vinnie Who alias Niels
Bagge Hansen auf die Fragen antwortet: "Wie machst du deine Musik?"
Er schwärmt von Cindy Lauper's "Time After Time", dem seiner
Meinung nach perfekten Popsong. Und der 22 Jahre alte Däne weiß
wovon er redet. "What You Got Is Mine" und "Remedy"
wurden über Nacht zu Radiohits genauso wie Dance-Granaten auf den
dänischen Tanzflächen. Jetzt schwappen die Geräuschwellen
auch über die Grenzen Dänemarks weit hinaus. Nordic by Nature
präsentierte diese unglaubliche Live-Band letztes Jahr auf dem Scandinavian
Popkomm Showcase, wo sie ihrem Ruf alle Ehre gemacht haben. Ein ansteckender
Mix aus Pop, Dance und souligen Stimmen.
Eintritt: 8,- EUR
Volksbühne
am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227
10178 Berlin
16. – 17. Juni | ab 10.30 Uhr | FEZ Berlin
Pippi Langstrumpf
Ab 5 Jahre; Regie: Günther Jankowiak; Produktionsleitung: Gabriele
Hilsberg
"Sag mal, wie heißt Du eigentlich?" will Frau Prysselius wissen. "Wie ich heiße?" antwortet Pippi, "Pippilotta Viktualia Rollgardina Schokominza Efraimstochter Langstrumpf." Kurz heißt sie Pippi Langstrumpf, ist neun Jahre alt und wohnt in der Villa Kunterbunt mit einem kleinen Affen, genannt Herr Nilsson, und einem Pferd namens Kleiner Onkel, das sie auf den Händen tragen kann. Außerdem hat sie einen Koffer voller Gold, den hat sie von ihrem Vater bekommen, dem Kapitän, der von einer großen Welle ins Meer gespült wurde und seitdem verschwunden ist. Seit Pippi in der Stadt ist, kennen auch Tommy und Annika keine Langeweile mehr, denn ihre bärenstarke, neue Freundin kann wundervolle Lügengeschichten erzählen und jede Menge toller Spiele erfinden.
Astrid-Lindgren-Bühne
An der Wuhlheide 197
10459 Berlin (Treptow-Köpenick)
Bis 7. Juli | 19–21 Uhr
Design-Ausstellung: AALTO+AALTO
anlässlich des DMY International Design Festival 2011 und des finnischen
Design-Fokus.
Do 2.6. 12 + 14 Uhr | Ausstellungsführungen
Sa 4.6. 12 + 14 Uhr | Ausstellungsführungen
Die Designer Elina und Klaus Aalto verwirklichen nicht nur einfach ihre Produktideen, sondern möchten durch ihre Arbeit eine neue Sichtweise auf alltägliche Gebrauchsgegenstände bewirken. Ihre ideenreichen und originellen Produkte haben oft eine Doppelfunktion: das Kinderbett kann auch ein spannendes Baumhaus sein oder der Tisch eine Wanddekoration.
Elina und Klaus Aalto gründeten 2010 das Design Studio AALTO + AALTO mit dem Fokus auf Produktdesign. Sie legen großen Wert auf schöne und durchdachte Gegenstände, die alles andere als protzig sind und im Gegensatz zu unserer konsumorientierten Welt stehen. Beide Designer wurden mehrfach ausgezeichnet, Elina Aalto beispielsweise mit dem Bryggman Stipendium 2009. Darüber hinaus wurden ihre Produkte u.a. in New York, Tokio, London und Mailand ausgestellt
Öffnungszeiten: Mo 10–17 Uhr, Di–Do 11–19 Uhr,
Fr 9–15 Uhr
Pfingstmontag 13.6. sowie Fr 1.7. geschlossen
Finnland-Institut
in Deutschland
Georgenstr. 24 (1. OG)
10117 Berlin-Mitte
16. Juni 2011 | 19 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
Bei betagten Schiffen / Islands "Atomdichter"
Der Debattenlärm am Anfang der 50er Jahre war groß in Island:
Der Kampf der
Traditionalisten gegen eine Gruppe junger Dichter, alsbald von Halldór
Laxness mit dem Spottwort "Atomdichter" belegt, wurde über
Jahre, Jahrzehnte nicht nur unter den Poeten allein ausgefochten. Früh
mischten sich Exponenten aller Bevölkerungsschichten in diesen Kulturstreit
ein. Ein Land stand Kopf – und es wurde nicht weniger befürchtet
als der Untergang einer mehr als ein Jahrtausend alten Kultur und die
Zerrüttung aller Werte der isländischen Nation.
Ein literarischer Abend mit Eysteinn Þorvaldsson, Kristín Steinsdóttir & Kristof Magnusson (Weggefährten, Zeitzeugen & Vermittler) – Frank Arnold, Nina Petri & Johann P. Tammen (Rezitation) – Gerður Gunnarsdóttir & Claudio Puntin (Musikalische Intermezzi) – Wolfgang Schiffer (Moderation).
Um Anmeldung wird gebeten über das Anmeldeformular.
Felleshus
der Nordischen Botschaften
Rauchstr. 1
10787 Berlin
---
23. Juni | 20 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
Karl Ove Knausgård - Sterben
Lesung und Gespräch
"Sterben" – der erste Roman eines sechsbändigen, autobiographisch angelegten literarischen Projektes, wurde in Norwegen zur Sensation, war das meist diskutierte Buch der letzten Jahre und wurde mit dem wichtigsten norwegischen Literaturpreis, dem Bragepreis ausgezeichnet. In Norwegen stand es monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste, wurde in der Zeitung VG zu einem der besten Bücher der letzten zehn Jahre gewählt sowie von den Lesern der Tageszeitung Morgenbladet zum Buch des Jahres.
Moderation: Peter Urban-Halle
Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten unter ra (at) mfa.no
Rauchstraße 1, 10787 Berlin
Felleshus
der Nordischen Botschaften
Rauchstr. 1
10787 Berlin
Von traurigen Liedern und glücklichen Finnen, der nordfinnischen Tundra (Näkkälä) und dänischen Inseln, kalten Gletschern und heißen Quellen auf Island sehen Sie im Juni im Fernsehen einiges. Und damit es nicht zu harmonisch wird, gibt’s auch noch Verbrechen. In den neuen Wallander-Filmen.
Mehr
NORDEN in TV und Radio gibt es unter www.kulturhus-berlin.de
– erste Tipps wie immer schon hier.
Als in der Nähe von Ystad eine Frau ermordet wird, deutet alles darauf hin, dass ihr hemaliger Arbeitgeber, der zwielichtige Malmöer Kneipier Hansson, in die Sache verwickelt ist: Offenbar wusste die Tote zu viel über die kriminellen Geschäfte ihres Ex-Chefs. Während Kommissar Wallander sich an Hanssons Fersen heftet, beginnt sein Kollege Stefan Lindman in der Malmöer Unterwelt zu ermitteln. Dabei bekommt er Unterstützung von dem Großstadtfahnder Frank Borg, der für seine brachialen Methoden berüchtigt ist.
Das Südfünische Inselmeer, auch als "Dänische Südsee" bekannt,ist etwas für Kenner original skandinavischer Lebensart. MareTV besucht einige der vielen kleinen Inseln dort.
Eis, Wasser und Feuer - darum geht es bei Willis Reise zur Vulkaninsel Island. Willi hat eine Verabredung an einem Gletschersee. Die Isländerin Hlin erwartet ihn an Bord eines ungewöhnlichen Gefährts: einem Amphibienfahrzeug. Gemeinsam erkunden die beiden damit die riesigen Eisbrocken, die der größte Gletscher Europas, der "Vatnajökull", regelmäßig in den See "kalbt".
Das Volk der Samen lebt mit seinen Rentieren in der nordfinnischen Tundra
bedächtig im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Wenn Freunde zusammenkommen,
wird oft geschwiegen statt geredet, und es stört sich niemand daran.
Finnland und Tango: So ungewöhnlich diese Kombination auch scheint,
fest steht
jedenfalls, dass der sinnliche Tanz und seine Musik fast nirgendwo außerhalb
Argentiniens einen derartigen Stellenwert haben wie dort.
Kalle Blomquist und seine Freunde Anders, Eva-Lotta und die Bande der "Weißen Rosen" führen einen "Kleinkrieg" gegen die "Roten Rosen".
Kultur ist gut für die Gesundheit. Das hat jetzt eine norwegische Studie herausgefunden. Auch dänische Forscher hatten bereits einen Zusammenhang zwischen dem "Hunger nach Kultur" und besserer Gesundheit entdeckt. Wenn man öfter ins Theater, Konzert oder Museum geht, zählt man zu den glücklicheren Menschen. Die aktuelle Studie der Forscher aus Trondheim zeigt nun, dass Kultur und physisches Wohlbefinden viel miteinander zu tun haben. 50 000 Menschen aus Norwegen wurden nach ihrer kulturellen Aktivität befragt. Danach sind 84 Prozent aller kulturell-aktiven Norweger gesund bzw. sehr gesund. Menschen, die ihr Leben und ihre Umgebung positiv einschätzten, so die These, hätten eine Tendenz gesünder zu sein und auch verstärkt an Kulturaktivitäten teilzunehmen. (Quelle: Dankmarks Radio)
Eine Berliner Initiativgruppe bereitet derzeit die Gründung einer Deutsch Skandinavischen Gemeinschaftsschule vor. Die Einrichtung soll die Klassenstufen 1 bis 13 umfassen. Deutsche oder skandinavische Interessenten können sich auf der Internetseite www.dsg-schule.de informieren. (Quelle: Kulturhus Berlin)
Der Saxofonist und Komponist Mats Gustafsson aus Schweden erhielt den diesjährigen Großen Musikpreis 2011. Der als Improvisationsmusiker bekanntgewordene Gustafsson habe einen völlig neuen Saxofon-Stil geschaffen, der die Grenzen musikalischer Genres sprenge. Er habe die Ausdrucksform des Instrumentes nicht nur erneuert, sondern wiederentdeckt. Der Preis wird im November in Kopenhagen übergeben. (Quelle: Nordischer Rat)
Das Peace-and-Love-Festival in Borlänge ist schon jetzt das größte seiner Art in Schweden und es wächst stetig weiter. Bisher sind für dieses Jahr bereits 41298 Tickets verkauft. Im vergangenen Jahr erreichte das Festival 35 500 verkaufte Tickets. Mit voraussichtlich 42 000 verkauften Tickets, übertrifft das Festival erneut seinen Besucherrekord vom letzten Jahr. Auf dem Peace and Love treten in diesem Jahr unter anderem Bob Dylan, MIA, Kings of Leon und The Strokes auf. Das Festival findet vom 28. Juni bis 2. Juli 2011 statt. (Quelle: Svenska Dagbladet )
Das Münzprägewerk in Eskilstuna muss schließen. Damit verlagert sich die Herstellung des vielleicht Schwedischsten der Schweden, der Nobelpreismedaillen, ins Ausland. Das finnische Münzprägewerk als der Besitzer von Eskilstuna hat vor, die Werkstore dort zu schließen. Damit geht eine tausendjährige Epoche zu Ende, und Schweden steht ohne eigene Münzprägung da. Zwar zog die eigentliche Münzherstellung bereits vor einigen Jahren nach Finnland um, aber das schwedische Münzwerk erfüllte immer noch Prestigezwecke, u. a. für den Hof oder die Nobelstiftung. Die Nobelpreismedaillen werden damit nun nicht länger in Schweden hergestellt. Das schwedische Münzwerk, das bereits 1995 seine Produktion einstellen musste, wurde 2002 von dem Münzwerk in Finnland übernommen. Das Münzwerk in Eskilstuna hat bis dato noch sechs Angestellte. Nach Angaben des Münzwerkes in Finnland sind gestiegene Löhne die Ursache für die Schließung. (Quelle: Schwedisches Fernsehen)
Hollywood verfilmt Stieg Larssons Romane. Das irritiert in Skandinavien
viele Fans, vor allem natürlich in Schweden, wo bislang eine gewisse
Skepsis gegenüber den Neuverfilmungen herrscht. Der britische Schauspieler
Daniel Craig hat die Hauptrolle in der Hollywoodproduktion von Stieg Larssons
Millenium-Trilogie ergattert. der 42jährige Craig, vor allem durch
seine Rolle als James Bond bekannt, wird den Journalisten Mikael Blomqvist
spielen. Regie führt David Fincher, der mit Filmen wie "Fight
Club", "Panic Room" oder "Der seltsame Fall des Benjamin
Button" bekannt geworden ist. Die Rolle der Lisbeth Salander wird
von der noch unbekannten Rooney Mara gespielt werden. Für die Rolle
des Patriarchen Henrik Vanger ist zurzeit Max von Sydow im Gespräch.
"The Girl with the Dragon Tattoo", ist der amerikanische Titel
des ersten Buches und Films "Män som hatar kvinnor" (Männer,
die Frauen hassen) aus der Millenium-Trilogie und soll voraussichtlich
im Dezember 2011 in den USA anlaufen.
(Quelle: Dagens Nyheter)
"Du kennst ja die Geschichte von Holger Danske..." – mit diesen Worten beginnt das Märchen von H.C. Andersen "De vises sten" ("Holger Danske" im Deutschen). Das Manuskript des Märchens hat seit 1999 mehrfach den Besitzer gewechselt. Immer wieder wurde spekuliert, ob es ein Original sei, was den Preis zuletzt auf Rekordhöhe trieb und es zum teuersten H.C.-Andersen-Manuskript aller Zeiten machte. Jetzt hat die Königliche Bibliothek dieses Dokument als Geschenk erhalten, um sicherzustellen, dass die Schrift bewahrt und der Öffentlichkeit erhalten bleibt. Das Geschenk kam vom "15. Juni Fonden", der das Manuskript kaufte. Das Märchen wurde von Andersen 1858 geschrieben und erstmals im Volkskalender für Danmark 1859 veröffentlicht. (Quelle: Danmarks Radio)
"Wenches verden" (Wenches Welt) wird im "Norsk senter for Pop og Rock" in Trondheim gezeigt. In Rockheim, dem nationalen Erlebniszentrum für Pop und Rock, wird damit die lange Karriere der norwegischen Sängerin geehrt. Bei der Eröffnung waren auch der Großherzog von Luxemburg und das norwegische Königspaar anwesend. (Quelle: Norwegisches Fernsehen)
---
Dieser Newsletter informiert in regelmäßigen Abständen über Veranstaltungen
und Aktivitäten des Kulturhus Berlin e.V. Wir übernehmen
keine Haftung für die Richtigkeit der Informationen.
Wollen Sie diesen Newsletter abbestellen, schicken Sie uns bitte eine
kurze Mail an
newsletter (at) kulturhus-berlin.de.
---
KULTURHUS BERLIN wird unterstützt vom Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Finnland-Institut in Deutschland.
---
Werden Sie Mitglied im Förderverein und nutzen Sie die Vorteile eines
besseren nordeuropäischen Kultur- und Wissensangebotes in Berlin!
Informationen zum Förderverein unter www.kulturhus-berlin.de/wir/wir.htm