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Liebe Freunde und Freundinnen von KULTURHUS BERLIN, der April steht ganz im Zeichen Finnlands, und es ist wirklich eine schöne bunte Mischung, die hier nach Berlin kommt: eine Kinderoper, jede Menge Konzerte, Filme, Lesungen, Wettbewerbe im Gummistiefelweitwurf, Tanz in den Mai und viel Tango. Für 10 Tage verwandelt sich der Alexanderplatz in einen Markt, auf dem finnisches Essen, Getränke und finnische Produkte angeboten werden. KULTURHUS BERLIN bringt Ihnen ein Interview über die neue sehenswerte Ausstellung im Finnland-Institut und stellt Ihnen mit Kjell Westö einen der erfolgreichsten zeitgenössischen Autoren Finnlands vor. Neu im Netz ist eine Rubrik unter www.kulturhus-berlin.de, in der wir ab nun aktuelle Kulturnotizen aus dem Norden veröffentlichen. KULTURHUS BERLIN liefert Ihnen damit noch mehr Informationen aus dem Kulturleben unserer Nachbarn aus dem Norden - zeitnah und aus erster Hand. Ein besonderes Angebot für Erwachsene mit Kindern im Schulalter macht jetzt die Volkshochschule Berlin-Neukölln. Für Familien, die gemeinsam Dänisch oder Schwedisch lernen möchten, bietet sie Eltern-Kind-Kurse an. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Internetseite www.kulturhus-berlin.de unter der Überschrift "Sprachkurse". Hier präsentieren wir Ihnen wie immer weitere Veranstaltungshinweise für den Norden in Berlin, das aktuelle Fernsehprogramm, neue Bücher, Filme und vieles mehr. Haben Sie einen schönen April und: Entdecken Sie Finnland in Berlin! Inhalt1 Hohe Besucherzahlen im NORDISCHEN FILMKLUB. Das neue Programm kommt 2 NEU IM NETZ: KULTURHUS BERLIN präsentiert aktuelle Kulturnotizen aus dem Norden 4 FINNISCHE APRILFRISCHE: HelsinKissBerlin 5 THEMA: Neue finnische Literatur
5.2 Wenn Fiktion zur Realität wird. „Glasauge“ von Johanna Sinisalo ist bei Tropen erschien 6.1 Unbedingt hörenswert: „Kim Novak badete
nie im See von Genezareth“ 7 NORDISCHE KULTURTIPPS für Berlin
7.2 Film: Das jüngste Gewitter 7.3 Musik: Maria Mena | Morgenrot 7.4 Ausstellung: True North 7.5 Symposien: Integration beginnt im Vorschulalter... | Von Finnland lernen 7.6 Theater: Die Wildente 7.7 Kindertheater: Ronja Räubertochter 7.8 Party: Europäische Clubnacht 9 KULTURNOTIZEN AUS DEM NORDEN
1 Hohe Besucherzahlen im NORDISCHEN FILMKLUB. Das neue Programm kommt
Auch in diesem Jahr sind uns die Anregungen und Hinweise unseres Publikums, Ihre Kritik und Ihre Wünsche wichtig. Deshalb bitten wir Sie: Schicken Sie der Programmredaktion des NORDISCHEN FILMKLUB mit dem untenstehenden Formular Ihre Filmwünsche und Hinweise. Haben Sie vielen Dank! Evaluation NORDISCHER FILMKLUB: 2 NEU IM NETZ: KULTURHUS BERLIN präsentiert aktuelle Kulturnotizen aus dem NordenUnter www.kulturhus-berlin.de veröffentlichen wir ständig Aktuelles aus dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben unserer Nachbarländer. Mit der Einrichtung der neuen Rubrik reagieren wir auf den mehrfach geäußerten Wunsch nach aktuellen Informationen aus Nordeuropa im Netz. In der neuen Rubrik bringen wir vor allem Nachrichten überregionaler Medien aus den einzelnen Ländern, daneben Informationen von nordeuropäischen Kultureinrichtungen oder –portalen. 3 INTERVIEW: „Plötzlich war etwas
Besonderes auf Helsinkis Straßen“ –
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Bis zum 2. Mai ist im Finnland-Institut in Berlin eine Ausstellung über finnische Straßenmode zu sehen. Unter dem Titel HEL LOOKS – Straßenmode aus Helsinki präsentieren Liisa Jokinen und Sampo Karjalainen großformatige Fotografien, die sie von Passanten auf der Straße gemacht haben. HEL LOOKS ist ein Hobbyprojekt. Liisa Jokinen arbeitet hauptberuflich als freie Journalistin und Autorin, ihr Partner und Lebensgefährte Sampo Karjalainen ist kreativer Leiter beim Technologieunternehmen Sulake. Sie leben in Helsinki.
KULTURHUS BERLIN: Was bedeutet HEL LOOKS? Wie sind Sie auf den Titel gekommen?
Liisa Jokinen: Mit HEL assoziiert man natürlich Helsinki. Im Flugverkehr ist das die Abkürzung für Helsinki. Wenn man ein L hinzufügt, ergibt das lustigerweise Hell: HEL LOOKS und HELL LOOKS. Mit LOOK wollten wir Aspekte des Stils und der Mode hervorheben, die uns wirklich wichtig sind. Und es klingt einfach gut. Wir haben einen englischen Namen gewählt, weil wir das Projekt von Anfang an als ein internationales verstanden haben.
KULTURHUS BERLIN: Ihre Arbeit ist nicht in erster Linie ein Ausstellungsprojekt, sondern ist hauptsächlich im Internet zu sehen (unter www.hel-looks.com).
Liisa Jokinen: Wir haben im Juni 2005 angefangen, Bilder zu machen und diese ins Internet zu stellen. Unsere erste Ausstellung war dann im Herbst 2006.
KULTURHUS BERLIN: Warum haben Sie mit diesem Projekt angefangen?
Liisa Jokinen: Das hatte unterschiedliche Gründe. Es sind mehrere Dinge gleichzeitig passiert. Vor allem waren wir schon immer sehr an Mode und Style interessiert und auch an Fotografie, so dass es eine Art ideales Hobby für uns darstellt. Angeregt wurden wir auch durch die Arbeit des japanischen Fotografen Shoichi Aoki...
Das
vollständige Interview von Constanze Gestrich lesen Sie hier.
Die
ganze Kraft einer Kultur – der finnische Monat, überall in
Berlin. HelsinKissBerlin bringt Helsinki, die Hauptstadt des Landes
der tausend Seen und von Millionen Mobiltelefonen, und die finnische
Kultur in die deutsche Hauptstadt. Das Programm ist prall gefüllt:
Musik, Design, Mode, Tanz, Literatur, Kino, Kulinarisches sowie wissenschaftliche,
gesellschaftliche und wirtschaftliche Begegnungen.
Von der Kinderoper bis zum Heavy-Metal-Konzert, von Tanzpädagogik für Jungs bis zum Metropolenforschungsseminar. Gummistiefelweitwurf, Tanz in den Mai und viel Tango. Für 10 Tage verwandelt sich der Alexanderplatz in einen Markt, auf dem finnisches Essen, Getränke und finnische Produkte angeboten werden.
Außerdem im Programm: Eine Ausstellung über das finnische Musikleben ist in der Philharmonie Berlin zu sehen. Taavi Soininvaara liest aus seinem neuesten Krimi. Eine Gedenktafel für Jean Sibelius wird in der Marienstraße 4 in Berlin Mitte enthüllt, wo der Finne im Berlin des 19. Jahrhunderts seine erste Wohnung hatte. Bildungspolitiker aus Finnland, Wissenschaftler und Lehrer diskutieren über das finnische Schulsystem, das als Paradebeispiel für chancengerechte Bildungspolitik gilt. Helsinkis Straßenmode zeigen die Fotos, die das Finnland-Institut am Bahnhof Friedrichstraße ausstellt. Fotografie und Videokunst kommt direkt aus Helsinki zu uns. Finnische Musiker treten auf zur Europäischen Clubnacht und während der Finnish Musik Week. Zu sehen ist außerdem eine filmische Hommage an das 125jährige Philharmonische Orchester Helsinki, dem ältesten Orchester der nordischen Länder. Eine internationale Woche an der Humboldt-Universität hat Finnland zum Schwerpunkt. Und die Mensa der Uni serviert passenderweise in dieser Woche Gerichte der nordeuropäischen Küche.
Das aber sind nur einige der vielen Termine, die Sie komplettiert unter www.helsinkissberlin.de finden.
Bekannt, beliebt und finnlandschwedisch? Auf Kjell Westö, das 39jährige Erzählgenie aus Helsinki, passen all diese Attribute. – Ein Kurzporträt von Jenniina Ylönen
![]() Foto: Ulla Montan, btb |
Hut ab für Kjell Westö, denn der finnlandschwedische Autor hat etwas geschafft, was seinen finnlandschwedischen Kollegen oft schwer gefallen ist: das finnischsprachige Lesepublikum zu gewinnen. Mit seinem Debütroman „Drakarna över Helsingfors“ und allerspätestens seit der Auszeichnung 2006 mit Finlandia, dem renommiertesten finnischen Literaturpreis, hat Westö auch das große finnischsprachige Publikum überzeugt. Ist dies die Krönung dafür, dass Westö es neben Bo Carpelan, Lars Sund, Märta Tikkanen und Tove Jansson in den kleinen Kreis der finnlandschwedischen Klassiker geschafft hat?
Lesen
Sie mehr über Kjell Westö auf
unserer Website.
Johanna Sinisalo
Glasauge (Lasisilmä)
Übersetzung Elina Kritzokat
Tropen-Verlag, gebunden, 248 S.
ISBN: 3932170997
Im Herbstprogramm des Berliner Tropen-Verlages kam der Roman „Glasauge“ der finnischen Fantasy-Autorin Johanna Sinisalo auf den deutschen Buchmarkt. „Glasauge“ ist bereits der zweite ins Deutsche übersetzte Roman von Sinisalo; 2005 erschien bei Tropen der renommierte „Troll: eine Liebesgeschichte“ (Ennen päivänlaskua ei voi). Dazu wurden noch zwei Kurzgeschichten von ihr in zwei Anthologien veröffentlicht. „Glasauge“ erzählt von der jungen Studentin Taru, die es beinahe unabsichtlich schafft, ins Drehbuchteam einer beliebten Seifenoper aufgenommen zu werden...
Die
vollständige Rezension von Jenniina Ylönen lesen Sie hier.
Kim
Novak badete nie im See von Genezareth
von Håkan Nesser (Autor), Dietmar Bär (Sprecher)
(BRIGITTE Hörbuchedition - Starke Stimmen. Die Männer.)
Audio CD: 4 CDs
Random House Audio Editionen, 15. Oktober 2007, Deutsch
ISBN-10: 3866047533 | ISBN-13: 978-3866047532
Preis: 9,95 Euro
„Das wird ein schwerer Sommer“, seufzt Eriks Vater. Und wahrhaftig … irgendwie wird er das auch, dieser Sommer 1962. Erik soll die Sommerferien zusammen mit seinem großen Bruder Henry und seinem Freund Edmund in dem familieneigenen Ferienhaus namens Genezareth verbringen. Das Ferienhaus liegt abseits der Stadt, abseits des Krankenhauses, in dem Eriks Mutter an Krebs erkrankt und im Sterben liegt. Doch die Ferien ohne Erwachsene erweisen sich zunächst als wunderbar und aufregend ...
Die
vollständige Rezension von Anna Mamar lesen Sie hier.
Katyn
Polen 2007, 118 Minuten
Regie: Andrzej Wajda;
Drehbuch: Andrzej Wajda, Wladyslaw Pasikowski, Przemyslaw Nowakowski
Musik: Krzysztof Penderecki;
Kamera: Pawel Edelman
Auf dem Berliner FilmPolska-Festival Ende April wird der Film Katyn zu sehen sein. Ein sehr persönlicher, sehr polnischer Film über ein verbotenes Wissen
Von beiden Seiten einer Brücke laufen Menschen aufeinander zu
und rufen sich entgegen: „Die Russen sind hier“, kommt von
der einen Seite – „Hinter uns sind die Deutschen“,
ruft es von der anderen. Man fragt sich: Wo wollen bzw. können
die hin?
Dies ist die Eröffnungsszene des neuesten Films von Andrzej Wajda,
der mit Katyn nicht nur einen weiteren in einer Reihe von Filmen über
Polens Geschichte und Schicksal gemacht hat, sondern damit auch noch
ein eigenes, sehr persönliches Anliegen erfüllt hat. Katyn
gehört zu den Schlüsselereignissen der polnischen Geschichte
im 20. Jahrhundert ...
Die
vollständige Filmkritik von Valeska Henze lesen Sie hier.
Das
komplette Programm des polnischen Filmfestivals finden Sie unter: www.filmpolska.de
![]() Foto: Glenn Røkeberg |
14. April | 19 Uhr | Kleisthaus
Ketil Bjørnstad auf musikalischer Lesereise
Deutsche Lesung: Ruth Geiersberger
Moderation: Sophie Wennerscheid
Mit seinem jüngst ins Deutsche übersetzten Roman „Oda“ reist der Norweger Ketil Bjørnstad, gleichermaßen bekannt als Autor und Pianist, im April erneut durch Deutschland. „Oda“ dreht sich um die norwegische Malerin Oda Krohg, die in Kristiania, dem heutigen Oslo, eine zentrale Gestalt der Künstler-Bohème des ausgehenden 19. Jahrhunderts wird und viele zeitgenössische Künstler wie Edvard Munch und Hans Jæger beeinflusst.
Oda Krohg, 1860 geboren und in konservativ-liberalem Elternhaus aufgewachsen, trennt sich mit Anfang zwanzig von ihrem Mann und gibt ihrem Leben eine ganz andere Richtung. In Kristiania nimmt sie sich eine Wohnung, wird Schülerin bei dem Maler Erik Werenskiold und später bei Christian Krohg, den sie 1888 heiratet. Sie zieht nach Berlin und später nach Paris, wo sie unter anderem Henri Matisse kennenlernt, und kehrt nach einem Verhältnis mit dem Dichter Jappe Nilsson zu Christian Krohg zurück, der mit den gemeinsamen Kindern in Berlin lebt. 1935 stirbt sie ein Oslo.
Ketil Bjørnstad, der als Autor in Deutschland vor allem mit den Romanbiografien über Edvard Grieg und Edvard Munch bekannt wurde und zuletzt in Vindings Spiel von einem jungen Pianisten erzählte, wird auch seine Virtuosität als Musiker unter Beweis stellen.
Kleisthaus
Mauerstr. 53
10117 Berlin
Weitere Stationen seiner Lesereise:
15. April - Rostock
16. April - Frankfurt am Main
17. April - Tübingen
18. April - Nordhausen
Die
Adressen und weitere Informationen finden Sie unter: www.norwegen.no
Informationen
zu Ketil Bjørnstad: www.ketilbjornstad.com
Das
jüngste Gewitter
Original: „Du Levande“
Schweden, Deutschland, Frankreich, Dänemark, Norwegen 2007
Laufzeit: 94 Minuten, 35mm, Farbe, FSK: ab 12 Jahre
Zwischen schwarzhumoriger Komödie und existentiellem Drama erzählt der Schwede Roy Andersson von der Absurdität und Trivialität des menschlichen Lebens.
In der Hávamál Ballade, einer Sammlung von Sprichwörtern aus einem der ältesten Texte der skandinavischen Literatur, heißt es „Der Mensch ist des Menschen Freude“. Oder anders gesagt: die größte Freude des Menschen ist der Andere. Der Mensch ist ein soziales Wesen, sein Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Beziehungen bringt ihm Schmerz und Freude.
DAS JÜNGSTE GEWITTER spielt in einer großen Stadt irgendwo in der nördlichen Hemisphäre. Wie ein Mosaik setzt der Film seine Geschichte aus verschiedenen alltäglichen Situationen zusammen und zeigt Menschen, die sich miteinander streiten, die sich beobachten, meiden, den Anderen vermissen, reden, lieben und zusammen leben. Jede Szene hält einen Lebensmoment fest, der zeigt, wie schön oder pathetisch, grausam oder gemein menschliche Beziehungen sein können. So zeigt der Film den Menschen in seiner Selbstsucht, Scheinheiligkeit, Arroganz und Gleichgültigkeit aber auch in seinem Mitgefühl, seiner Großzügigkeit, Zärtlichkeit und Liebe. Der Film zeigt all das, was es bedeutet, lebendig zu sein.
Ab 27.03.2008 in folgenden Kinos:
- Berlin: Moviemento, Hackesche Höfe Filmtheater, Kant, Kulturbrauerei,
Filmtheater am Friedrichshain, Babylon Kreuzberg (OmU), Union Friedrichshagen
- Potsdam: Thalia
Website:
www.das-juengste-gewitter.de
9. April | 20:00 Uhr | Postbahnhof
Maria Mena
Der norwegische Teenieschwarm Maria Mena geht im April auf Deutschlandtournee. Sie ist in Deutschland sehr erfolgreich, unter anderem mit der Single ”Just hold me”, die ein Riesenhit wurde.
Website:
www.mariamena.de
Ort:
Postbahnhof
Straße der Pariser Kommune 8
10243 Berlin
VVK: 29,- EUR
Tipp:
Maria Mena wird am 24. April gemeinsam mit ihrem Gitarristen Elias und
der Helmut Zerlett Band bei Schmidt & Pocher auftreten (ARD | 22.45
Uhr).
Tourneedaten:
01. 04. 2008 Offenbach, Capitol
02. 04. 2008 München, Muffathalle
04. 04. 2008 Köln, E-Werk
05. 04. 2008 Trier, Europahalle
06. 04. 2008 Stuttgart, Theaterhaus
08. 04. 2008 Hannover, Capitol
09. 04. 2008 Berlin, Postbahnhof
10. 04. 2008 Hamburg, Docks
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13. April 2008 | 20 Uhr | Konzerthaus Berlin
„Morgenrot“
Niels Wilhelm Gade: Erlkönigs Tochter (Elverskud) op. 30
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 2 „Lobgesang“
Aline Vogt, Sopran
Undine Dreißig, Mezzosopran
Manfred Wulfert, Tenor
Gabriel Urrutia-Benet, Bariton
Magdeburgische Philharmonie
BERLINER CAPPELLA
Leitung: Kerstin Behnke
Niels Wilhelm Gades Ballade Erlkönigs Tochter (Elverskud) gilt bis heute als eines der Hauptwerke der dänischen musikalischen Romantik und ist eines der am häufigsten aufgeführten Chorwerke der vergangenen 150 Jahre in Dänemark. In Deutschland gelangte es im März 1855 mit der Leipziger Singakademie im Gewandhaus zur Erstaufführung. Dort hatte Gade zwölf Jahre zuvor seinen internationalen Durchbruch als Komponist erlebt. Im Laufe eines fünfjährigen Aufenthaltes in Leipzig erhielt er durch persönliche Freundschaft und enge Zusammenarbeit mit Felix Mendelssohn Bartholdy fruchtbare Anregungen, auf die er nach seiner Rückkehr bei der Modernisierung des dänischen Musiklebens zurückgreifen konnte.
Der Konzertabend greift mit den Beziehungen Gades nach Leipzig ein bedeutendes Kapitel wahlverwandtschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und Dänemark auf. Neben Erlkönigs Tochter kommt Mendelssohns Sinfonie Nr. 2 (Lobgesang) zur Aufführung. Der Sieg des Lichtes über die Finsternis und der von Dunkelheit und Tod rettende Gott sind das zentrale Thema dieser Zusammenstellung. In beiden Werken steht das Dunkel der Nacht für Verderben und Tod, während der Morgen und der helle Tag als das Geschenk Gottes erscheinen. Der Titel Morgenrot verknüpft die Werke inhaltlich, der Rückbezug auf alte Formen – bei Mendelssohn auf den protestantischen Choral, bei Gade auf nordische Volkssagen – verbindet sie kompositorisch.
Karten von 12 bis 28 € beim Konzertbüro Bocher (Tel. 881
71 45),
im Konzerthaus sowie an den Theaterkassen
Ort:
Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt
10117 Berlin-Mitte
Noch bis 13. April 2008
True North
True North präsentiert Werke von sieben zeitgenössischen Künstlern, deren Foto- und Videokunst Bezug nimmt auf die Tradition der romantischen Landschaftsmalerei sowie auf deren Echo in der Pionierzeit der Fotografie. Im Gegensatz zu ihren romantischen Vorläufern beziehen die gezeigten Arbeiten kritische Positionen zu Geschichte und Politik und widersetzen sich dem Ideal eines unberührten, unwandelbaren Nordens. In vielen der melancholisch gestimmten Fotos und Videoprojektionen klingt der Verlust einer ursprünglichen Reinheit an. Sie beleben die angeblich unberührte Landschaft des Nordens mit menschlichen Akteuren, die die unerbittliche Natur der Region bewohnen, besiedeln oder auf andere Art zu erfahren suchen.
Deutsche
Guggenheim
Unter den Linden 13/15
10117 Berlin
Täglich 10 bis 20 Uhr
Donnerstags bis 22 Uhr
Eintritt: 4 EUR / ermäßigt: 3 EUR, Montags: Eintritt frei!
11.04.08 | 10:30 bis 16 Uhr | Friedrich-Ebert-Stiftung
Integration beginnt im Vorschulalter - von Schweden und Dänemark
für zukünftige Konzepte lernen
Verschiedene Studien haben sehr deutlich gemacht, dass Kinder mit Migrationshintergrund in Deutschland deutlich schlechtere Bildungschancen haben, als ihre deutschen Mitschüler/innen. Um die Bildungschancen und die gesellschaftliche Teilnahme dieser Kindern zu fördern, muss bereits im Vorschulalter mit der außerfamiliären Förderung begonnen werden. Schweden und Dänemark haben in dieser Hinsicht erfolgreiche Maßnahmen umgesetzt. Wie muss die vorschulische Betreuung in Deutschland reformiert werden, damit Kinder aus Zuwandererfamilien von Anfang an eine gute Basis für die nachfolgende Schulausbildung und damit für eine gesellschaftliche Integration gewinnen können.
Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastraße 17
D-10785 Berlin
Fax 030-26935-858
glasnecg@fes.de
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18.04.08 | 14 bis 17 Uhr | Friedrich-Ebert-Stiftung
Von Finnland lernen
Die aktuelle PISA-Studie hat gezeigt, dass in keinem anderen der untersuchten Länder der Abstand zwischen dem/der stärksten und schwächsten Schüler/in größer ist, als in Deutschland. Gesucht ist ein Schulsystem, das auch Schüler/innen aus bildungsfernen Familien gleiche Chancen ermöglicht. Die skandinavischen Länder - insbesondere Finnland - gelten als Paradebeispiel für eine chancengerechte Bildungspolitik. Bildungspolitiker/innen, Wissenschaftler/innen und Lehrer/innen sind herzlich eingeladen, von Finnland zu lernen und über Reformüberlegungen für das deutsche Schulwesen zu diskutieren.
Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastraße 17
D-10785 Berlin
Fax 030-26935-858
SEYFFERA@fes.de
8., 25. April | 19.30 Uhr | Deutsches Theater
DIE WILDENTE
Auf dem Dachboden der Familie Ekdal lebt zwischen Kaninchen und Hühnern eine angeschossene Wildente, die sich mit ihrem flügellahmen Leben arrangiert hat. Diese Wildente ist der Stolz der Familie und wird von allen, insbesondere von der 14jährigen Hedwig, innig geliebt. Als der Idealist und Wahrheitsfanatiker Gregers Werle in die Stadt kommt, findet er in Hjalmar Ekdal seine Aufgabe: In seinem Rechenschaftsfieber klärt er den Jugendfreund über die Wahrheit seines bescheidenen Lebens auf und enthüllt die Vergangenheit von Hjalmars Frau Gina. Hjalmars Welt bricht zusammen. "Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, so nehmen Sie ihm sein Glück.", heißt es in dem Stück, in dem Henrik Ibsen, der norwegische Spezialist für Lebenslügen, mit dem Ideal der unbedingten Aufrichtigkeit ebenso abrechnet wie dem fanatischen Willen zur Aufklärung.
Deutsches
Theater
Schumannstraße 13a
10117 Berlin
Theaterkasse - Tel: 030 28441-225
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11.4. | 10.30 Uhr | ATZE Musiktheater
12.4. | 16.30 Uhr | ATZE Musiktheater
Ronja Räubertochter
Theaterstück mit Musik
Der 1981 von Astrid Lindgren geschriebene Roman Ronja Räubertochter erzählt die Geschichte zweier Kinder, die verfeindeten Räuber-Clans angehören. Zwischen ihnen entwickelt sich eine abenteuerliche Freundschaft, die jedoch davon belastet ist, dass sie vor ihren rauflustigen Eltern streng geheim bleiben muss. Um endlich zusammen sein zu können, flüchten die beiden Kinder, Ronja und Birk, gemeinsam in die wilden Wälder, wo sie die Freiheit und Unabhängigkeit von ihren Familien ausleben, die jedoch auch Gefahren und Schattenseiten birgt. Nach vielen Turbulenzen steht am Ende die Freundschaft der ehemals verfeindeten Clans, aber auch die Absage der Kinder an ein zukünftiges Räuberleben.
Es geht um Freundschaft, die Konflikte überwindet, um den Prozess der Selbständigkeit und Ablösung von den Eltern, und es geht um Mut.
Atze Musiktheater
Luxemburger Straße 20
13353 Berlin
Tel: 030 / 614 52 44
Fax: 030 / 616 095 44
19. April | 23:00 Uhr | Maschinenhaus der Kulturbrauerei
Europäische Clubnacht: "Northern
Border Crossing - Electro Lounge Hip Hop Pop Beats aus Dänemark"
Live:
Esben Schack (Electro/Accoustic Pop)
Nomadix (Urban R&B)
Konrad Korabiewski feat. Roger Döring (Ambient & Techno)
DJ's:
DJ Schack (Urban Beats)
Steen Lorenzen (Lounge & Jazz Moods)
Unser nördliches Nachbarland Dänemark schickt 3 Liveacts und einen DJ als musikalische Botschafter zur Clubnacht in das Maschinenhaus.
Konrad Korabiewski ist in Dänemark ein gefragter Remixer. In 2 Sets präsentiert er einerseits atmosphärische Ambient Music andererseits rhythmisch vertrackten, klangexperimentellen Techno Sound. Unterstützung erhält er durch den Berliner Saxophonisten Roger Döring (Dictaphone).
Esben Schack ist Singer Songwriter & Begleitband in einer Person. Akustikgitarrenspiel trifft spannungsreich auf, mal opulente mal dezente, Elektronikklänge aus dem Laptop; live gesampelte Human Beat Box Loops bilden die rhythmische Basis. Resultat sind wunderschöne Popsongs, die er mit betörender Stimme vorträgt.
Das Motto Border Crossing trifft insbesondere für das Duo Nomadix zu. Sowohl Sängerin Aisha Ahmed Thorsen als auch Produzent und Bassist Søren Kabu Ocansey haben einen gemischt-ethnischen Background. Persönliche Erfahrungen mit Integration, Vorurteilen und Rassismus sind wichtige Aspekte ihrer Botschaften, mit denen sie einen Beitrag zum Abbau von Barrieren zwischen den Kulturen leisten wollen. Neben eindringlichem Rapgesang auf rauhen Hip Hop Beats gehören auch cooler R&B und melodiöse Pop-Arrangements im Ethnosoundgewand zu ihrem musikalischen Spektrum.
DJ Schack (nicht verwandt mit Esben) ist Veranstalter, Mashup Produzent und Resident DJ in den besten Clubs von Kopenhagen. Regelmäßig legt er in Rio, New York und London auf und hat mit seinen Urban Beats mehrfach auch Berliner Clubs gerockt (WMF, Café Moskau, Tape Club). In den letzten Jahren hat Schack mit vielen namhaften Künstlern die Bühne geteilt, u.a. Kool Herc, Bonde de Role und A Trak.
Für auditive Erfrischung sorgt zudem Gast DJ Steen Lorenzen, aufgewachsen im norddänischen Aarhus und Radiomoderator.
Maschinenhaus
der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin
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19. April | 23:00 Uhr | Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin
Europäische Clubnacht meets "HelsinKissBerlin"
Live:
Jimmi Tenor and Kabu Kabu (AfroBaltic Underground Jazz)
Rinne Radio (Ambient Jazz)
DJ-Team:
We are
Jimi
Tenor - Musikalischer Genius, Mastermind, Freak. Das Unerwartete, die
Überraschung ist bei ihm von Anbeginn Programm. Legendär sind
seine exaltierten Bühnenauftritte, z. B. der, bei dem er hoch auf
einem Schimmel auf die Bühne reitet, bekleidet mit einem Hochzeitskleid
mit acht Meter langer Schleppe.
Der Kosmos des Jimi Tenor speiste sich schon zu seinen frühen Electro Techno Zeiten immer wieder aus Jazz, Rock, Funk und Soundtracks der 70er.
Seit einigen Jahren verbindet er diese Wurzeln mit seiner Leidenschaft für Afrobeat. Mit Kabu Kabu wird Jimi Tenor im Rahmen der Clubnacht auf großer Bühne das Publikum mit funkigem Afro Jazz begeistern.
Zuvor steht mit Tapani Rinne als Mastermind von Rinne Radio ein in
Finnland nicht minder populärer Musiker und Komponist auf der Bühne.
Wie Jimmi Tenor ist er ebenfalls Saxophonist, der passioniert und virtuos
Brücken zwischen Jazz und „U“-musikalischen Stilen
wie House, Industrial, Techno oder Drum’n’Bass schlägt.
Der Auftritt von Rinne Radio beschert dem Publikum heiße Beats
und Soundclips von Elektroniker Tuomaas Norvio alias Verneri Lumi, flauschige
Klangteppiche von Tapani Rinnes diversen Klarinetten und Saxophonen,
und originelle Verzierungen der rhythmischen Parts durch Perkussionist
Juuso Hannukainen. Verstärkt wird das Trio durch die coole Gastsängerin
Sanni Orasmaa.
Nach den Konzerten legt das im Berliner Lovelite-Club beheimatete DJ-Team „We Are…“ auf.
Kesselhaus
der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin
Neues zum finnischen Mann, die Kunst des richtigen Saunierens und über Helsinki - die klassizistische Architekturschönheit Nordeuropas - liefert Ihnen im April das deutsche Fernsehen. Finnland nämlich ist in diesem Monat mit einer Reihe von Dokumentationen und Spielfilmen präsent. Außerdem erfahren Sie mehr über die Schwierigkeiten des Eissegelns in Schweden und die Snowmobile auf den Gletschern von Island, die Geschichte des Danebrog und die neuen Musterschüler der EU.
KULTURHUS
BERLIN sagt Ihnen, wann und wo. Einiges schon hier, das gesamte Fernsehprogramm
finden Sie unter www.kulturhus-berlin.de
in der Rubrik Seh- und Hörtipps
> Fernsehen.
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ARTE | 08.04.2008 | 16:20 Uhr
Ich bin ein Finne
Finnland/Frankreich 2007, Regie: Pertti Pesonen
Der finnische Mann gilt als melancholisch und zurückhaltend. Nicht zu verwechseln mit gefühlskalt. Ganz im Gegenteil: Die Gefühle der Finnen sind manchmal zu stark für Worte. Das zeigen die Filme des finnischen Filmemachers Aki Kaurismäki ganz deutlich, in denen ein Blick mehr sagt als tausend Worte. Die Dokumentation beobachtet die männlichen Bewohner Finnlands und versucht ihre Mentalität zu erfassen, die zweifellos stark geprägt ist von dem Klima und der Landschaft des hohen Nordens...
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ARTE | 06.04.2008 | 13:00 Uhr
ARTE | 13.04.2008 | 01:55 Uhr
ARTE | 17.04.2008 | 05:00 Uhr
Sauna - die Finnen mögen's heiß
Finnland/Frankreich 2007, Regie: Nina Stenros, Anu Valve
Die finnische Sauna gehört zu den heißesten Orten der Welt, die Menschen freiwillig aufsuchen. Anfängern mutet die waschechte finnische Sauna zuweilen als Strapaze an. Allein der Gedanke an die intensive Mischung aus Hitze, Holz, Düfte und Nacktheit kann sie überfordern. Für die Finnen jedenfalls ist ein Leben ohne Sauna undenkbar.
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EinsFestival | Freitag, 11.04.2008 | 23:10 Uhr
Miffo - Da Braut sich was zusammen (Miffo)
Spielfilm Schweden 2003
Weil der behütete Sohn aus gutem Hause das 'wahre Leben' kennenlernen will, hat er dazu eine heruntergekommene Plattenbausiedlung in Göteborg gewählt, die als sozialer Brennpunkt gilt. Dort ist die Kirche leer, die Moschee nebenan voll, und sein Vorgänger hat längst resigniert. Tobias' erster näherer Kontakt mit den Bewohnern besteht denn auch darin, von einer Bande Halbwüchsiger routiniert ausgeraubt zu werden.
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ARTE | Sonntag, 20.04.2008 | 22:25 Uhr
ARTE | Montag, 21.04.2008 | 01:25 Uhr
Tagebuch eines Verbrechens
Frankreich/Finnland 2008, Regie: Jerzy Sladkowski
Skandinavien ist beliebter Schauplatz für Morde. Wer denkt sie sich aus? Und wer klärt sie auf? Der Dokumentarfilmer Jerzy Sladkowski geht dem skandinavischen Krimi-Erfolgsrezept auf den Grund. Sein Film führt nach Finnland, Schweden, Island und Norwegen, stellt berühmte nordische Krimiautoren vor und versucht nicht nur eine Antwort darauf zu geben, was das Besondere am skandinavischen Krimi ist. Das "Tagebuch eines Verbrechens" wird am Ende selbst zu einem Krimi...
Deutschlandfunk | 08.04. | 19.15 Uhr
Love Police
Feature
Prix Europa 2007
von Krister Moltzen
Übersetzung aus dem Dänischen: Karin Hutzler
Produktion: Danmarks Radio/Südwestrundfunk 2007
Warum heiraten Sie einen Ausländer? Muss man verliebt sein, um zu heiraten? Wie kann man feststellen, ob sich Paare wirklich lieben?
In Dänemark, und nicht nur dort, müssen binationale Ehepaare beweisen, dass ihre Verbindung "echt" ist und keine Scheinheirat. Um das zu prüfen, hat die dänische Einwanderungsbehörde einen Test entwickelt. Unabhängig voneinander werden den Partnern Fragen zum gemeinsamen Leben gestellt, und es kann passieren, dass die Polizei im Morgengrauen vorbeikommt, um zu kontrollieren, ob und wie sie zusammenleben. Dieses Verfahren ist nicht frei von Absurditäten, aber wenn das Leben zur Quizshow wird, hat das für die betroffenen Paare oft einschneidende Konsequenzen.
Krister Moltzen schaute sich die Aktivitäten der dänischen Einwanderungsbehörde genauer an, und er hat ein ganz normales junges Ehepaar zum Test geschickt. "Love Police" wurde mit dem "Prix Europa" für das beste europäische Feature 2007 ausgezeichnet.
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DR Kultur | 30.04. | 21.33 Uhr
Geselliebe
Von Märta Tikkanen
Aus dem Schwedischen von Verena Reichel
Regie: Ulrike Brinkmann
Komposition: Klaus Buhlert
Mit Eva Renzi und Isabel Karajan
RIAS Berlin 1990
Die Frau und das Mädchen erzählen von der Liebe. Für das Mädchen war "Geselliebe" die Gemeinschaft mit anderen als ein Schutz gegen kindliche Ängste. Später bedeutete es Liebe überhaupt. Aber als Frau ist sie nicht mehr sicher, ob "Geselliebe" vor dem Alleinsein schützt, selbst wenn es Liebe ist.
Märta Tikkanen wurde in Deutschland mit ihrer "Liebesgeschichte des Jahrhunderts" bekannt, die 1982 vom SDR und zugleich vom Rundfunk der DDR als Hörspiel produziert wurde. Auch in "Geselliebe" bleibt sie dem Thema der Zweierbeziehung treu.
Am 12. April wird die neue Nationaloper in Oslo (KULTURHUS BERLIN berichtete) mit einer großen Galavorstellung feierlich eröffnet. Am 15. Juni 1999 entschied das norwegische Parlament, Stortinget, ein neues Opernhaus in Bjørvika in Oslo zu bauen. Das Architekturbüro Snøhetta überzeugte mit einem spektakulären Entwurf eines Gebäudes, das einem aus dem Wasser herausragenden Eisberg gleicht und ging damit als Sieger eines international ausgelobten Wettbewerbs hervor. Die Arbeiten begannen 2003, und am 7. Januar 2008 konnten die Nutzer in die neue Oper am Kirsten Flagstads Platz 1 am Oslofjord einziehen. Die Oper ist das größte Kulturgebäude, das seit dem Nidarosdom zu Trondheim in Norwegen gebaut wurde. (Quelle: Norwegische Botschaft)
Wie das Dänische Transportministerium mitteilte, wird Post Danmark A/S wird mit der schwedischen Posten Sverige A/B fusionieren. Der Hauptsitz der Gesellschaft soll in Stockholm sein, die nationalen Betriebsstandorte in Dänemark sollen erhalten bleiben. In der neuen Gesellschaft arbeiten 50 000 Mitarbeiter. (Quelle: Danmarks Radio)
Für den Verkauf des traditionsreichen schwedischen Staatskonzerns Vin & Sprit erhält der schwedische Staat 5,626 Milliarden Euro. Der neue Eigentümer ist Pernod Ricard aus Frankreich, einer der weltweit wichtigsten Wein- und Spirituosenanbieter. Der weltberühmte Absolut Vodka wird die größte Einzelmarke des französischen Alkoholriesen. Um Vin & Sprit hatten sich insgesamt fünf Konkurrenten beworben, darunter die dänische Carlsberg Brauerei. (Quelle: Dagens Nyheter)
Mit den Filmen „Heftig og begeistret“ und „Elling", die innerhalb kürzester Zeit zu großen Kinoerfolgen in Norwegen wurden, startete im März in Havanna auf Kuba eine Tournee des Norwegischen Filminstituts durch Lateinamerika. Gezeigt wird eine Vielzahl neuer norwegischer Filme, die danach in Nikaragua, Argentinien, Uruguay, Chile, Mexiko und Venezuela zu sehen sind. Ein Extra-Programm wird es in Brasilien geben. (Quelle: Norwegisches Filminstitut)
Wie die Produktionsgesellschaften TV4 und Yellow Bird bekanntgaben, sollen dreizehn neue Filme, geschrieben von Henning Mankell, gedreht werden. Die ARD wird mit DEGETO das Projekt von deutscher Seite unterstützen. Drehbeginn, der neuen Filme aus Ystad soll im Sommer sein. Krister Henriksson wird wieder den Kommissar Wallander spielen. Die Besetzung der weiteren Rollen wird demnächst bekanntgegeben. (Quelle: Norwegisches Filminstitut)
In
Dänemark feiert der Film "Flammen og Citronen" einen
gigantischen Erfolg. Mehr als 92 000 Dänen gingen am letzten März-Wochenende
ins Kino, um den Film zu sehen, der am 28. März startete. Der 45
Millionen Kronen teure dänische Film erzählt die Geschichte
zweier Dänen, die während der deutschen Besatzung in der Widerstandsorganisation
"Holger Danske gruppen" gegen die Besatzungsmacht kämpfen.
Die Filmgesellschaft rechnet damit, dass insgesamt mindestens eine halbe
Million Tickets verkauft werden. (Quelle: Berlingske Tidende)
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