Berlin, Dezember 2008

Liebe Freundinnen und Freunde des KULTURHUS BERLIN,

„komisch hört sich das ja an“, sagt Sirka aus dem Wedding. So eine Musik hat sie jedenfalls noch nie gehört, und auch das riesige Instrument kennt die Sechsjährige nicht, den Kontrabass. Es ist Vorweihnachtszeit, und KULTURHUS BERLIN hat für Sie im Dezember noch zwei Termine der musikalischen Geschichte "Der Tannenbaum", die Ilka Sonntag erzählt und Michael Waterstradt mit dem Kontrabass begleitet. Unsere weihnachtliche Basslese für Kinder und Familien – wo und wann, erfahren Sie von uns in diesem Newsletter.

Das neue Lese- und Ausstellungsprojekt „Schweben – Träumen – Leben“ des KULTURHUS BERLIN beschäftigt sich mit Tove Jansson und ihren berühmten Mumin-Trollen. Mehr über die Ausstellung, welche neuen Bücher über die Mumins und ihre Verfasserin es gibt sowie ein Interview mit der Mumin-Forscherin Boel Westin bietet Ihnen unser Dezember-Thema.

Sie können weihnachtliche Bücher aus Skandinavien oder eine Mumin-Tasse von Iittala gewinnen, wenn Sie unser nordeuropäisches Weihnachtsquiz richtig beantworten. Alle Fragen finden Sie auf unserer Homepage www.kulturhus-berlin.de. Hier gibt’s wie immer auch weitere Kulturtipps, Kulturnotizen aus dem Norden und unsere Fernsehtipps.

Ihnen und Ihrer Familie wünschen wir schöne Weihnachten und ein wirklich gutes neues Jahr!
Ihr KULTURHUS BERLIN

Nordische Weihnachten – Newsletter SPEZIAL des KULTURHUS BERLIN

1 KULTURHUS BERLIN lädt ein: Lucia Weihnachtsmarkt und musikalische Lesung "Der Tannenbaum"

2 RÜCKBLICK: Besucherrekord im NORDISCHEN FILMKLUB

3 AKTUELL: Das neue Lese- und Ausstellungsprojekt von KULTURHUS BERLIN „Schweben – Träumen – Leben. Tove Janssons Mumin-Geschichten“ ab Dezember 2008

4 VOR ORT: Finnisches Design in Berlin

5 TIPPS & TERMINE

6 Der NORDEN im TV

7 KULTURNOTIZEN aus dem NORDEN

 

1 KULTURHUS BERLIN lädt ein

Lucia Weihnachtsmarkt und musikalische Lesung „Der Tannenbaum“

13. Dezember 2008 | 11 Uhr | Bibliothek am Luisenbad
Familiensamstag in der Bibliothek am Luisenbad
„Der Tannenbaum“

Basslese: Musikalische Erzählstunde für Kinder und ihre Familien, ab 7 Jahren
Erzählerin: Ilka Sonntag
Musik: Michael Waterstradt, Kontrabass

Weihnachten steht vor der Tür! Aufgeregt laufen alle durch den Winterwald, besorgen Geschenke, Weihnachtsbäume und bereiten das Festmahl vor. Nur die Mumintrolle – eben erst aus dem Winterschlaf geweckt – können mit dem ganzen Durcheinander nichts anfangen. Ilka Sonntag erzählt vom ersten Weihnachtsfest der Mumintrolle, Michael Waterstradt zupft, streicht und klopft auf seinem Kontrabass bis endlich ein bisschen Ruhe eingetreten ist und wir mit dem kleinen Knütt und seiner Verwandtschaft über den wunderlichen Weihnachtsbaum der Mumintrolle staunen können.

Eintritt frei!

Bibliothek am Luisenbad
Travemünder Straße 2
13357 Berlin
Ecke Badstraße

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14. und 21. Dezember | 16 Uhr | Lucia Weihnachtsmarkt (Alte Kantine)
Basteln, Rätseln, Kekse knabbern – KULTURHUS BERLIN auf dem Lucia Weihnachtsmarkt

Ein skandinavisch-weihnachtliches Programm für Kinder bietet KULTURHUS BERLIN auf dem Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei an. Kinder können mit uns in 10 Minuten Schwedisch und Norwegisch lernen, Julnisse für den Weihnachtsbaum oder Troll-Grußkarten basteln und knifflige Fragen rund um skandinavische Weihnachtstraditionen lösen – an allen Adventssonntagen von 16 bis 18 Uhr. Und am 20. Dezember gibt es in der Kulturbrauerei ab 16 Uhr die Basslese „Der Tannenbaum“.

Lucia Weihnachtsmarkt – Alte Kantine
auf dem Hof der Kulturbrauerei
Knaackstraße 97 | Sredzkistraße 1 | Schönhauser Allee 36 - 39

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2 RÜCKBLICK: Besucherrekord im NORDISCHEN FILMKLUB

Besucherrekord im NORDISCHEN FILMKLUB

Applaus für einen isländischen Film! Mit „Heima“ hat der NORDISCHE FILMKLUB seinen bisherigen und gleichzeitig wohl auch unübertreffbaren Besucherrekord erzielt. 117 Gäste kamen am 12. November ins Felleshus der Nordischen Botschaften, das damit bis auf den allerletzten Platz besetzt war. Zu erleben war die Musikdokumentation „Heima“, das Filmporträt der isländischen Band Sigur Rós, welches am Ende dieses nordischen Kinoabends dann auch den Applaus des Berliner Publikums erhielt.

Der Platz im NORDISCHEN FILMKLUB reichte an diesem Tag bei weitem nicht aus. Wegen des großen Zuspruchs konnten viele Besucher leider keinen Platz mehr im Auditorium bekommen. Für sie und alle anderen bemühen wir uns deshalb, eine zweite Vorführung von „Heima“ zu organisieren und werden demnächst an dieser Stelle darüber informieren. Weitere Informationen unter www.kulturhus-berlin.de

Vielen Dank!

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3 AKTUELL: Das neue Lese- und Ausstellungsprojekt von KULTURHUS BERLIN „Schweben – Träumen – Leben. Tove Janssons Mumin-Geschichten“

3.1 Die Mumins kommen nach Berlin – das Projekt:

PostkarteDie berühmtesten Trolle der Welt kommen aus Finnland. Kleine Knubbel, liebenswert naiv, humorvoll und tolerant. Erfunden hat sie Tove Jansson. Die Finnlandschwedin schrieb und illustrierte die vielen Abenteuer der Mumins, die bislang in 38 Sprachen übersetzt und verfilmt wurden.

Von März bis August 2009 veranstaltet das KULTURHUS BERLIN ein großes Ausstellungsprojekt über die Schriftstellerin Tove Jansson und ihr weltweit bekanntes Werk „Die Mumins“. Neben der Ausstellung „Schweben – Träumen – Leben. Tove Janssons Mumin-Geschichten“ gibt es ein buntes Veranstaltungsprogramm für Kinder und Erwachsene. Einen Vorgeschmack bieten bereits im Dezember die Kinderveranstaltungen auf dem Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei und die Buchpräsentation des Mumin-Comics, der am 11. Dezember im Finnland-Institut vorgestellt wird. Im Februar geht es dann weiter mit einem Vortrag für Erwachsene, und am 25. März laden wir in den NORDISCHEN FILMKLUB zum Themenabend „Tove Jansson und die Mumins“ ein. Wir zeigen ein buntes Porträt der Kinderbuchautorin; dokumentarisches Material, Erinnerungen und Filmausschnitte, die für Kinder wie auch Erwachsene unterhaltsam sind...

Lesen Sie weiter auf unserer Website www.kulturhus-berlin.de.

Das Projekt wird gefördert von der Jugend- und Familienstiftung des Landers Berlin und Svenska kulturfonden.

3.2 PORTRÄT: Tove Jansson

Tove Jansson und die Mumins
Foto:
C.G. Hagström

Tove Jansson war eine finnlandschwedische Autorin und Illustratorin. Von 1914 bis 2001 lebte und wirkte sie in Finnland. Sie wuchs in dem schwedischsprachigen Teil des Landes auf, der Finnland-Schweden genannt wird. Berühmt wurde sie mit ihren Büchern über die Mumins, sie schrieb aber auch Bücher für Erwachsene. Das Zusammenspiel von ihren selbstgestalteten Bildern und Texten macht den besonderen Reiz ihrer Werke aus.

Tove Jansson wuchs als älteste Tochter des Bildhauers Viktor Jansson und der Illustratorin Signe Hammersten Jansson in einer Künstlerfamilie in Helsinki auf. Später lebte sie in der Sommerzeit mit ihrer Lebensgefährtin Tuulikki Pietilä, einer Grafikerin, auf einer kleinen Insel im finnischen Meerbusen – die Winter verbrachten sie in Helsinki, wo Tove Jansson auch ihr Atelier hatte. Nachdem sie mit 15 Jahren die Schule beendet hatte, studierte sie Malerei in Stockholm (1930–1933), Helsinki (1934–1936) und Paris (1938). Bereits ab 1938 verdiente sie ihr Geld mit Pressezeichnungen und nahm an Ausstellungen teil. Schon auf ihren ersten Karikaturen tauchen kleine Mumins auf, die sie am Bildrand versteckte. Ihr erstes Mumin-Buch erschien 1945 auf Schwedisch unter dem Titel “Småtrollen och den stora översvämningen“ (deutscher Titel: „Mumins lange Reise“. Der erste Mumin war auf einer Anti-Hitler-Karikatur zu entdecken, die Tove Jansson in den späten 1930er Jahren veröffentlichte.

Geboren wurden die Mumins aber schon früher auf der Ferieninsel der Janssons: Tove Jansson ergänzte ein Zitat von Immanuel Kant, das eine Toilettentür zierte, mit einem Mumin. Anfang der 1950er Jahre erhielt sie von der englischen Associated Press den Auftrag, die Abenteuer der Mumins als Comic zu zeichnen. Die erste Folge erschien 1954 in The Evening News. Der Comic-Strip wurde später in 120 Zeitungen in 40 Ländern veröffentlicht und ist damit bis dato die erfolgreichste finnische Comicserie.

Neben ihren insgesamt neun Mumin-Büchern und fünf Mumin-Bilderbüchern illustrierte Tove Jansson u. a. auch „Der Kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien sowie „Alice im Wunderland“ von Lewis Carrol. 1968 erschien das autobiographische Buch „Die Tochter des Bildhauers“.

Für ihr Werk hat Tove Jansson weltweit viele Auszeichnungen erhalten. 1966 wurde sie für ihre Mumin-Bücher mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis geehrt. Sie erhielt darüber hinaus u. a. den von Kindern vergebenen internationalen Preis „Kavalier des Lächelns“, den Internationalen Jugendbuchpreis, den Nils-Holgersson-Preis, die Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie und drei Mal den Finnischen Staatspreis. 1995 wurde sie zur Honorarprofessorin der Åbo Akademie in Finnland ernannt.

Inken Dose, Kathrin Friedrich

3.3 INTERVIEW mit Boel Westin: „Idee von Freiheit durch die Idee einer Familie“

Boel Westin
Foto: privat

Boel Westin ist Professorin für Literaturwissenschaft an der Universität Stockholm, sie ist Autorin und Rezensentin der schwedischen Tageszeitung „Dagens Nyheter“, vor allem aber ist sie die bekannteste Expertin für das Werk von Tove Jansson. 1988 schrieb sie die erste Doktorarbeit über die Mumins, es folgten weitere Bücher über das Gesamtwerk von Tove Jansson. Im Februar kommt sie auf Einladung des KULTURHUS BERLIN in die Stadt, um über Tove Jansson und die Muminwelt zu sprechen und uns einen Einblick in ihre Forschung über die finnlandschwedische Künstlerin zu geben.

KULTURHUS BERLIN: Seit wann interessieren Sie sich für die Geschichten der Mumins – haben Sie die Bücher als Kind gelesen bzw. haben Ihre Eltern sie Ihnen vorgelesen oder haben Sie sie später entdeckt?

Boel Westin: Ja, ich habe sie als Kind gelesen – mein erstes Buch war „Winter im Mumintal“. Seitdem ich das erste Buch gelesen habe, folgen mir die Bücher.

KULTURHUS BERLIN: Sie haben bereits Ihre Doktorarbeit über Tove Jansson und die Mumins geschrieben. Haben die Mumins Ihr wissenschaftliches Interesse an Tove Jansson geweckt?

Boel Westin: In der Tat, aber ich wollte über ihr ganzes Werk schreiben – Literatur und Kunst – von Anfang an. Während meiner Arbeit an der Doktorarbeit entdeckte ich zum Beispiel Tove Janssons frühe Kurzgeschichten und ihre Karriere als politische Satirikerin, die damals unbekannt waren...

Das komplette Interview von Inken Dose finden Sie auf www.kulturhus-berlin.de in der Rubrik > Interviews.

3.4 REZENSIONEN

CoverNeues aus dem Mumintal

Die Finnin Tove Jansson hat mit ihren Mumin-Geschichten Generationen von Kindern verzaubert. Bis heute sind die Abenteuer der nilpferdähnlichen Trolle in Finnland außerordentlich populär und auch hier in Deutschland haben die Mumins ihre Fans. Der Arena Verlag hat die Mumingeschichten in deutscher Sprache veröffentlicht, insgesamt 9 Bände wurden von Birgitta Kicherer neu übersetzt.

Der Band „Geschichten aus dem Mumintal“ enthält neun kurze Erzählungen, die dem Lauf der Jahreszeiten folgen: Von „Die Frühlingsmelodie“ bis „Der Tannenbaum“. Letztere Geschichte überzeugt inhaltlich am stärksten – sie klärt die LeserInnen darüber auf, dass nicht jeder das Weihnachtsfest mit all seinen Bräuchen kennt: Die Mumins werden kurz vor Weihnachten unsanft aus dem Winterschlaf geweckt. Zum ersten Mal in ihrem Leben erleben sie Schnee und Frost und verfolgen erstaunt die Festvorbereitungen der anderen Bewohner ihres Tals. Eine sehr verwirrende Erfahrung für die Mumins, anfangs halten sie Weihnachten sogar für eine Naturkatastrophe. Bis zum Happy End sind einige Hürden zu meistern!

Lesen Sie die vollständige Rezension von Skadi Borchert in der Rubrik > Rezensionen auf www.kulturhus-berlin.de.

Tove Jansson
Geschichten aus dem Mumintal
Orgintaltitel: Det osynliga barnet och andra berättelser
Arena Verlag, 2007
gebundene Ausgabe
ISBN 978-3-401-06213-6

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CoverZum Schmökern und Vorlesen: Das große Buch über Mumin

Auf Schwedisch erschien in diesem Jahr eine Sammlung von Mumin-Texten unter dem nicht sehr poetischen Titel „Stora Boken om Mumin“ („Das große Buch über Mumin“). Was man dem Titel nicht anmerkt: Es handelt sich um eine wirkliche Schatzkiste für große und kleine Mumin-Fans.

Schon das Inhaltsverzeichnis macht deutlich, dass es nicht notwendig ist, chronologisch zu lesen. Wie auf kleinen Karteikärtchen wird jeweils der Titel und eine passende Illustration verzeichnet. Die Seitenränder sind farbig gestaltet – jeder Textart wurde eine Farbe zugeordnet (blau – Geschichten, lila – Lieder, gelb – Bilderbücher, rot – Rezepte, grau – Comic-Strips, grün – Mumin-Lexikon und Mumin-Familie), die entsprechende Illustration aus dem Inhaltsverzeichnis findet sich am Seitenrand wieder. Auch die Kleinsten können Dank dieser Gestaltung schnell ihre Lieblingstexte wiederfinden. Das Buch lädt mit seiner guten Auswahl und ansprechenden Gestaltung zum Vorlesen und Schmökern ein...

Lesen Sie die vollständige Rezension von Ilka Sonntag in der Rubrik > Rezensionen auf www.kulturhus-berlin.de.

Tove Jansson:
Stora boken om Mumin
Arena Bokförlag, Stockholm 2008
ISBN 978-91-501-0904-7

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CoverDie Mumin-Erfinderin Tove Jansson – von der Wissenschaft wiederentdeckt

„Frohe Weihnachten“, flüsterte das Knütt schüchtern. „Du bist wirklich der Erste, der sagt, Weihnachten sei froh“, bemerkte Muminvater. „Hast Du denn gar keine Angst vor dem, was passiert, wenn Weihnachten kommt?“("Geschichten aus dem Mumintal": Der Tannenbaum)

„Tove Jansson Rediscovered“ („Tove Jansson wiederentdeckt“) ist der Titel einer englischsprachigen Sammlung wissenschaftlicher Aufsätze, die Kate McLoughlin and Malin Lidström Brock herausgegeben haben. Wiederentdeckt? War Tove Jansson (1914–2001) jemals verschwunden? Diese Frage sei erlaubt, angesichts des weltweiten Erfolgs, den ihre Bücher, insbesondere die Mumin-Geschichten, seit Jahrzehnten genießen...

Lesen Sie die vollständige Rezension von Inken Dose in der Rubrik > Rezensionen auf www.kulturhus-berlin.de.

Kate McLoughlin und Malin Lidström Brock (Hg.)
Tove Jansson Rediscovered
Newcastle: Cambridge Scholars Publishing, 2007,
249 S., 39.99 £
ISBN 978-1847182692

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Endlich die Mumins für Erwachsene

CoverDem Berliner Reprodukt Comic Verlag ist es zu verdanken, dass auch hierzulande die Mumin-Comics von Tove Jansson erstmalig komplett und der Originalfassung getreu in Buchform erscheinen. Gerade ist der erste von insgesamt fünf Bänden erschienen, mit dem schlichten, aber prägnanten Titel „Mumins 1“. Liebhabern der schwedischen Sprache sei die ebenfalls gerade veröffentlichte Ausgabe des Alfabeta-Verlags empfohlen...

Lesen Sie die vollständige Rezension von Lena Svensson in der Rubrik > Rezensionen auf www.kulturhus-berlin.de.

 

Mumins 1. Die gesammelten Comic-Strips von Tove Jansson
96 Seiten, 23,5 x 31 cm, schwarzweiß, Hardcover
Reprodukt: Berlin 2008
ISBN 978-3-941099-04-3
24,00 EUR

Mumin. Tove Janssons samlade serier, del 1
96 s.
Alfabeta Bokförlag: Stockholm 2008
ISBN 978-91-501-0942-9

3.5 TERMINE

Achtung! Die geplante Veranstaltung um 18 Uhr ist bereits ausgebucht, es gibt jedoch eine Zusatzveranstaltung am gleichen Abend um 20 Uhr, zu der wir Sie herzlich einladen:

11. Dezember 2008 | 20 Uhr | Finnland-Institut
Mumin-Comics
Buchpräsentation mit Puppentheater für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene

Mumin jetzt in Comic-Form! Die Strips erzählen natürlich von den Erlebnissen Mumins. Der neugierige und fantasievolle kleine Troll meistert zusammen mit seinem Freund Sniff einige haarsträubende Abenteuer. Viele wunderbare und geheimnisvolle Freunde trifft er dabei, muss sich jedoch auch manch zwielichtiger Gestalt erwehren, seien es stinkende Ungetüme, ruchlose Räuber oder gar bekannte Filmstars. Marjaliisa Hentilä und Christian Maiwald erzählen von der Welt der Mumins und dem neuen Buch. Ein Höhepunkt des Abends wird das Mumins-Puppentheater von Sidekick-Productions aus Berlin sein.

Veranstalter: Finnland-Institut und Reprodukt

Eintritt frei!
Um Anmeldung wird gebeten unter Tel: 030-520 02 60 10 oder per Email: info@finstitut.de

Finnland-Institut in Deutschland
Georgenstr. 24 (1. OG)
10117 Berlin-Mitte

Sämtliche Termine zum Projekt finden Sie hier www.kulturhus-berlin.de/mumin

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4 VOR ORT: Finnisches Design in Berlin

Zwei Mal Finnisches Design in Berlin: Die finnische Firma Iittala eröffnet ein neues Geschäft in Berlin-Mitte. Der Geschäftsführer des neuen Geschäftes, Nils Kuhlmann, hat mit KULTURHUS BERLIN über finnisches Design, Berlin und die Mumins gesprochen.

KULTURHUS BERLIN: Vor kurzem haben Sie ein Iittala Geschäft in der Friedrichstraße eröffnet, nun folgt bereits das zweite in der Münzstraße. Wie kam es zu der Entscheidung, zwei Läden gerade in Berlin-Mitte zu eröffnen, wo es insgesamt nur vier Iittala Stores in ganz Deutschland gibt? Was ist an Berlin besonders attraktiv?

Nils Kuhlmann: Berlin gilt als gute Einstiegsmöglichkeit in den deutschen Markt. Viele deutsche als auch ausländische Touristen besuchen die Stadt und bringen ihre Eindrücke mit nach Hause. Zudem ist Berlin im Moment bei Kunst- und Design-Interessierten – unserer potentiellen Kundschaft – sehr angesagt. Die Kaufkraft der Berliner mag nicht so groß sein wie in Hamburg oder München, dafür ist der Berliner sehr neugierig und interessiert sich besonders für skandinavisches Design. Iittala ist fest davon überzeugt, dass Berlin eine Stadt ist, die das Potential für zwei Iittala-Läden mit unterschiedlichem Konzept hat.

Das komplette Interview von Inken Dose finden Sie auf www.kulturhus-berlin.de in der Rubrik > Interviews.

Adresse:
Iittala store Friedrichstrasse, Berlin
Münzstr. 7
Berlin-Mitte

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5 TIPPS & TERMINE

5.1 Musik

11. Dezember 2008 | 20 Uhr | Festsaal Kreuzberg
ANGEL feat. Ilpo Vaisanen (PAN SONIC)
Dirk Dresselhaus (SCHNEIDER TM)
Hildur Gudnadottir (PAN SONIC BJ Nielsen& Hildur Gudnadottir)

Veranstaltungsort:
Festsaal Kreuzberg
Skalitzerstraße 30

Tel: 030-616 560 03
Fax: 030-616 561 95

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4. Januar 2009 | 20 Uhr | Philharmonie
ABSCHLUSSKONZERT der Deutsch-Skandinavischen Jugend-Philharmonie

u. a. mit Stücken von Niels Wilhelm Gade (1817 – 1890) und Knudåge Riisager Quarrtsiluni (1897 – 1974) und einer Uraufführung

Kubrick-Quartett (Kopenhagen)
Deutsch-Skandinavische Jugend-Philharmonie
Dirigent Andreas Peer Kähler

Philharmonie, Großer Saal
19:15 Uhr im Hermann-Wolff-Saal: Konzerteinführung
Herbert-von-Karajan-Straße 1

EINTRITT 15, 20, 25 EUR (ermäßigt 10, 15, 20 EUR)
VORVERKAUF Philharmonie, www.ticketonline.de, Tel: 030-32 89 46 76, Mail: tickets@dskjph.de | Web: www.dskjph.de

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5. Januar 2009 | 19 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
NEUJAHRSKONZERT JUNGER SOLISTEN

Musiker der Deutsch-Skandinavischen Jugend-Philharmonie spielen Solistisches und Kammermusikalisches zum neuen Jahr.

Rauchstraße 1, Berlin-Tiergarten
EINTRITT 10 EUR (ermäßigt 8 EUR)
RESERVIERUNG Tel: 030-50 50 0, Mail: info@nordischebotschaften.org

5.2 Für Kinder

28., 29. Dezember | 16 Uhr | Atze Theater- und Konzerthaus für Kinder
Ronja Räubertochter

Der 1981 von Astrid Lindgren geschriebene Roman Ronja Räubertochter erzählt die Geschichte zweier Kinder, die verfeindeten Räuber-Clans angehören. Zwischen ihnen entwickelt sich eine abenteuerliche Freundschaft, die jedoch davon belastet ist, dass sie vor ihren rauflustigen Eltern streng geheim bleiben muss.

Ab 7 Jahren

Atze Theater- und Konzerthaus für Kinder
Luxemburger Straße 20
13353 Berlin
Tel.: 030-817 991 88

5.3 Theater

06., 07., 13. Dezember 2008 | 20 Uhr | Haus der Jugend Zehlendorf
Betty und Morris spielen: Ich brauch dich mehr als ich dich liebe und ich liebe dich so sehr
Nach dem Roman von Gunnar Ardelius
Orgintaltitel: Jag behöver dig mer än jag älskar dig och jag älskar dig så himla mycket

Der preisgekrönte Jugendroman des jungen schwedischen Autors Gunnar Ardelius wurde von Christian Tietz erstmals in Berlin inszeniert. Betty und Morris´ Liebesgeschichte ist eine moderne Variante von Romeo und Julia. Nur stellt sich ihre Liebe nicht gegen ihre Familien, sondern gegen die Welt an sich. „Da draußen sind irgendwelche anderen. Geh nicht hin.“ Die SchaupielerInnen stammen von den Berliner Jugendtheaterclubs des Deutschen Theaters, dem Grips-Theater, der Schaubühne und der Vagantenbühne.

Eintritt 7 EUR, ermäßigt 5 EUR

Haus der Jugend Zehlendorf
Argentinische Allee 28
14163 Berlin-Zehlendorf

Tel: 030-80 90 99 13
Email: email@hdjzehlendorf.de

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08., 09., 24. Januar 2009 | 20.30 Uhr | DT in der Box
Persona, Ingmar Bergmann
Premiere, deutsche Erstaufführung,
Der Kartenvorverkauf beginnt ab dem 13. Dezember

Als nach einem Auftritt als Elektra die Schauspielerin Elisabeth Vogler in ein ebenso rätselhaftes wie beharrliches Schweigen verfällt, erhält sie zu therapeutischen Zwecken eine junge Krankenschwester zur Pflege. Diese vertraut sich der Diva an, kümmert sich um sie und versucht die Künstlerin ins Leben zurückzuholen.
Ingmar Bergmanns cineastisches Meisterwerk „Persona“ ist ein hintergründiges Doppelspiel von Archaik und Moderne, Ritual und Psychologie. Die Tragödie Elektras erweist sich dabei als zeitloser Stoff, dessen Muster sich noch in den modernen Seelen abzeichnen.

Regie: Phillipp Preuss, Bühne: Ramallah Aubrecht, Kostüme: Isabel Robson, Darsteller: Margit Bedokat, Valery Tscheplanowa, Almut Zilcher, Gabor Biedermann

Deutsches Theater
Schumannstraße 13a
10117 Berlin
Tel: 030-28441-0

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6. Der NORDEN im TV

Auf unserer Website www.kulturhus-berlin.de werden wir immer regelmäßig eine große Anzahl Seh- und Hörtipps veröffentlicht. Hier finden Sie eine kleine Auswahl:

MDR | 13.12.08 | 07:30
Die Farbe der Milch
Ikke Naken
Norwegen 2004

Die zwölfjährige Selma ist der festen Überzeugung, dass Jungen - wie später dann auch die erwachsenen Männer - nichts als Probleme bereiten. Die Beweise dafür hält ihre Verwandtschaft parat: Schon seit Jahren wollen ihre Tante und ihr Verlobter heiraten, aber kaum steht ein Termin fest, geraten sie in einen so heftigen Streit, dass der Priester nach Hause geschickt und die Feier abgesagt werden muss. Und ist nicht Selmas Mutter aus Liebe gestorben? Darum will Selma von Liebe nichts wissen. Sie widmet ihr Leben der Wissenschaft!

ZDF | 14.12.08 | 22:00
Kommissar Beck: Zerschlagene Träume

Monika Everdag wirkt eingeschüchtert und angespannt zugleich. Sie weiß was kommt -und tatsächlich: Ihr Partner betritt die Küche, beschwert sich über das Essen und schlägt zu. Immer und immer wieder. Er lässt sich davon auch nicht abhalten, als Monikas Kinder im Türrahmen auftauchen.

Schließlich fällt er betrunken auf das Sofa. Monika weiß, dass sie dieses Mal handeln muss: Sie packt hastig ein paar Sachen und stiehlt sich mit den Kindern aus dem Haus. Doch am Auto fällt ihr ein, dass sie etwas vergessen hat. Sie geht zurück: Ihr Mann ist wieder wach, bedroht sie erneut...

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7. KULTURNOTIZEN aus dem NORDEN

DE/SE: Noch mehr Information über, aus, zu Schweden

Schwedenstube.de – das große deutschsprachige Internet-Portal zum Thema Schweden, hat die Diskussionsplattform schwedenforum.de übernommen. Damit ist das Portal nunmehr eine zentrale Anlaufstelle im Internet, die umfangreiche Informationen zu Schweden bündelt. Bereits jetzt finden Besucher im Forum mehrere tausend Beiträge zu allen Themen rund um Schweden. Es gibt wertvolle Links, ein umfangreiches Lexikon, Informationen über Ferienhäuser sowie, wenn es einmal schnell gehen soll, auch eine Chatfunktion. Für die Anwender sind alle Dienste kostenfrei verfügbar. Das Schweden-Informationsportal schwedenstube.de erreicht monatlich mehr als 45.000 Besucher, vor allem Schweden-begeisterte Internetnutzer. Mit knapp 1,8 Millionen Besuchern seit Gründung im Jahr 2002 ist schwedenstube.de eines der reichweitenstärksten Informations-Portale in Deutschland. Der vom Portal angebotene wöchentliche Newsletter „Schwedenwoche“ verzeichnet derzeit knapp 10.000 Abonnenten: www.schwedenstube.de

NO: Acht norwegische Grammy-Nominierungen

Der Pianist Leif Ove Andsnes, das Folk-Trio Mediaeval, TrondheimSolistene und die Produzenten Morten Lindberg und Hans Peter L´Orange wurden für den Grammy nominiert. Außerdem dabei: das Songwriterduo Mikkel Eriksen und Tor Erik Hermansen von Stargate, die gleich dreimal nominiert wurden, zweimal davon in der Kategorie Bester R&B Song. (Quelle: Norsk Rikskringkasting)

DK: Rekordjahr für dänischen Film

2008 war erneut ein Erfolgsjahr für den dänischen Film. In diesem Jahr wurden die Verkaufzahlen des Jahres 1981 überschritten, als 4,1 Millionen Tickets für dänische Filme gekauft wurden. 2008 waren es bereits Ende November 8.000 Tickets mehr. Vor 30 Jahren, 1978, wurde mit 5,4 Millionen verkauften Tickets für dänische Filme der bisherige Rekord aufgestellt. Die Dänen besuchten zwischen 1980 und den frühen 1990ern immer seltener das Kino. 16 Millionen Kinokarten waren noch 1981 verkauft worden, davon 4,1 Millionen für dänische Filme. Neun Millionen waren es insgesamt 1995, davon waren nur 780.000 Tickets für dänische Filme. Danach begann der Aufschwung. (Quelle: Dänisches Filminstitut )

SE: Schwedische Opernlegende stiftet größten Musikpreis der Welt

Die schwedische Opernsängerin Birgit Nilsson richtete noch vor ihrem Tode vor drei Jahren einen Musikpreis ein, der sich auf umgerechnet eine Million Dollar (mehr als acht Millionen schwedische Kronen) beläuft. Dies wurde erst jetzt bekanntgegeben. Der Preis soll alle zwei bis drei Jahre verliehen werden, den ersten Preisträger bestimmte Nilsson selbst. Die Bekanntgabe der Entscheidung soll voraussichtlich im März 2009 stattfinden, die Preisvergabe Ende des nächsten Jahres. Verliehen wird der Preis von der Birgit Nilsson Foundation, die selbst eine Jury für die darauffolgende Preisverleihung bestimmen wird, in der bekannte Personen aus dem Bereich der klassischen Musik sitzen werden. Den Plan für die Schaffung dieses Musikpreises hatte die Opernsängerin bereits 25 Jahre vor ihrem Tod. (Quelle: Svenska Dagbladet)

NORD: Chinesen große Fans des Nordens

Die Chinesen haben laut einer im Sommer 2008 durchgeführten Untersuchung des Nordischen Rates ein sehr positives Bild von den skandinavischen Ländern, vor allem von Schweden. Der Norden erscheint ihnen als ein guter Platz zum Leben und als Beispiel für die geglückte Übereinstimmung sozialer, ökologischer und ökonomischer Aspekte. Über Island wissen die Chinesen am wenigsten. Die Teilnahme der nordischen Länder an der Weltausstellung in Shanghai 2010 war Anlass für den Nordischen Rat, die Kenntnisse und Einstellungen der chinesischen Bevölkerung zum Norden zu untersuchen. Die gesamte Studie ist nachzulesen unter norden.org (Quelle: Norden i veckan)

SE: Bombayfestival zieht nach Stockholm

Aufgrund der Attentate in der indischen Stadt Bombay sieht sich das Sangat Chamber Music Festival, das bereits zum 13. Mal stattfindet, gezwungen, seinen Standort zu verlegen. Einer der Festivalorganisatoren, Harvey de Souza ist auf die Idee gekommen, das Kammermusikfestival in das Stockholmer Konzerthaus zu verlegen, da er den ehemaligen Chefdirigenten der Königlichen Philharmonie Alan Gilbert kennt. Dort findet das Festival jetzt vom 15. bis 18. Dezember statt. Viele der aus Europa und den USA stammenden Musiker werden auch in Stockholm auftreten, alle kostenlos. Die Einnahmen kommen der Mehli Mehta Music Foundation zugute, die die klassische Musikausbildung in Indien fördert. (Quelle: Dagens Nyheter, Svenska Dagbladet)

NO: Filme im Norden

Vom 13. bis zum 18. Januar 2009 dreht sich in Tromsø wieder alles um Film. Auf dem Tromsø International Filmfestival kann man 44 Filme aus aller Welt sehen. In der Rubrik Film fra Nord (Filme aus dem Norden) wird wieder die Tromsø-Palme für den besten Film verliehen. Akkreditierungen können im Internet beantragt werden: www.tiff.no

NO: Silvester in der neuen Oper Oslos

Am 31. Dezember verabschiedet sich Bjørn Simensen nach 18 Jahren als Opernchef mit einem spektakulären Abend. Gespielt wird die Fledermaus, aber wichtiger scheint fast das „Drumherum“. Ab 17 Uhr wird im Foyer ein Willkommensdrink serviert. Und auch in der Pause ist für das leibliche Wohl gesorgt. Ab 21.15 Uhr geht es dann mit dem Dinner los: Carpaccio, Hummersalat, Kalbsbraten und Schokoladentrüffelkuchen. Abgeschlossen wird der Abend mit einem Mitternachtschampagner auf dem Dach der Oper.
Reservierung unter (0047)21 42 21 42 oder post@opera-huset.no
Kosten 2000,- NOK oder 1500,- (alkoholfrei)
Weiter Informationen: www.operaen.no

NO: The BlackSheeps gewinnen Melodi Grand Prix Junior 2008

Die norwegische Band The BlackSheeps aus Nesseby haben den diesjährigen Melodi Grand Prix Junior Nordic (mgp jr.) gewonnen. Die Junior Variante des Eurovision Songcontest gibt es bereits seit 2002. Ursprünglich gab es ihn nur in Dänemark, später nahmen Norwegen und Schweden daran teil und seit 2007 auch Finnland. Bei Junior Grand Prix treten die zwei besten Kandidaten im Alter von 8 bis 15 Jahren aus den jeweiligen nationalen Finalshows im nordischen Finale gegeneinander an.
The BlackSheeps gewannen mit dem Song „Oro jaska beana“, in dem es um einen übergewichtigen Hund geht. Auf Platz zwei schafften es The Johannsons aus Dänemark, während die Finnen Footboys auf dem dritten und die Schwedin Jonna auf dem vierten Platz landeten. (Quelle: Norsk Rikskringkasting)

FI: Finlandia-Preis für Sofi Oksanen

In Finnland wurde am 4. Dezember 2008 zum 25. Mal der Finlandia-Preis vergeben. Diesjährige Siegerin ist die berühmte finnische Schriftstellerin Sofi Oksanen, die den Preis für ihren Roman „Puhdistus“ erhielt, der unter dem Titel „The Purge“ auch auf Englisch erschien. Das Buch basiert auf dem von ihr produzierten Theaterstück, das bereits 2007 die dramatische Geschichte von Aliiden und der plötzlichen erscheinenden Enkeltochter ihrer Schwester, Zaran, zeigte. Den beiden Frauen macht nicht nur der Altersunterschied zu schaffen, sondern auch ihre persönlichen Vergangenheiten. Aliiden trägt Schuld an der Deportation ihrer Schwester nach Sibirien. Zara muss vor ihrem Zuhälter fliehen. Und der kommt immer näher und droht die furchtbare Familiengeschichte aufzudecken. (Quelle: Helsingin Sanomat)

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Mit besten Grüßen,
KULTURHUS BERLIN und Förderverein des Kulturhus Berlin e.V.

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KULTURHUS BERLIN wird unterstützt vom Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Finnland-Institut in Deutschland und der SEB Bank.

Das Projekt "Schweben - Träumen - Leben. Tove Janssons Mumin-Geschichten" wird von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin und Svenska kulturfonden in Finnland gefördert.

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