Liebe Freunde und Freundinnen von KULTURHUS
BERLIN,
mit dem Juli-Newsletter kommt das Sommerprogramm von KULTURHUS BERLIN.
Der riesige Audimax-Saal der Humboldt-Universität öffnet in
Kürze seine Türen – für Kinder. Wir werden an der
Kinder-Uni eine literarische Reise durch Skandinavien starten und laden
Euch und Eure Freunde hierzu vielmals ein. Außerdem beginnen nun
wieder unsere Stadtrundgänge auf den Spuren berühmter Skandinavier
in Berlin.
Die skandinavische Filmsaison eröffnen wir, noch bevor unser NORDISCHER
FILMKLUB im September beginnt. Wir möchten Sie schon jetzt zu den
Veranstaltungen einladen, die KULTURUS BERLIN zum Kinostart des dänischen
Films „Tage des Zorns“ im August durchführt. Im Felleshus
der Nordischen Botschaften wird es eine Sondervorführung und Podiumsdiskussion
geben, die sich diesem außergewöhnlichen, erfolgreichsten
dänischen Film des Jahres widmen.
Noch eine weitere erfreuliche Nachricht: Die Deutsch-Skandinavische
Orchesterwoche soll es auch in diesem Jahr wieder geben. Mitglieder
der Deutsch-Skandinavischen Jugendphilharmonie werden in diesem Monat
in Berlin musizieren und ihr unterstützenswertes, allerdings immer
wieder gefährdetes internationales Projekt vorstellen.
Wir wünschen viel Spaß im Juli!
Ihr KULTURHUS BERLIN
Inhalt
1 VORSCHAU: KULTURHUS BERLIN lädt ein
2 RÜCKBLICK: Besucheransturm auf der ”klügsten
Nacht des Jahres”
3 WETTBEWERB für KINDER: Dein Bild von Skandinavien!
KULTURHUS BERLIN sucht die schönsten Fotos, Bilder und Geschichten
4 REZENSIONEN
5 Nordische KULTURTIPPS für Berlin
6 Der NORDEN im TV
7 KULTURNOTIZEN aus dem Norden
1 VORSCHAU: KULTURHUS BERLIN lädt ein
1.1 KULTURHUS BERLIN präsentiert Dänemarks
Kinoerfolg 2008
Mehr
als 650 000 Menschen in Dänemark haben die Geschichte um „Flammen”
und „Citronen” bislang gesehen. Im März gestartet,
füllte der Film innerhalb kürzester Zeit die Kinosäle
des Landes. Und: Er löste eine breite gesellschaftliche Debatte
über Geschichte und Erinnerung aus.
KULTURHUS BERLIN präsentiert Dänemarks Kinoerfolg des Jahres
und zeigt den Film - der unter dem Titel ”Tage des Zorns”
ab August in die deutschen Kinos kommt - exklusiv im Felleshus der Nordischen
Botschaften. KULTURHUS BERLIN lädt dazu Sie und ein dänisch-deutsches
Podium ein, in Berlin den herausragenden dänischen Film sowie die
Reaktionen im Königreich zu diskutieren.
Zum Film:
Kopenhagen 1944: Die Widerstandskämpfer Flame (Thure Lindhardt)
und Citron (Mads Mikkelsen) gehören zu den meistgesuchten Männern
Dänemarks. Die kaltblütige Beseitigung von Kollaborateuren
hat sie bei den deutschen Besatzern und deren Oberbefehlshaber, Gestapo-Chef
Hoffmann (Christian Berkel), zu Staatsfeinden Nr. 1 gemacht. In der
eigenen Bevölkerung hingegen werden sie als Helden verehrt. Als
jedoch die Ermordung des vermeintlichen Chefs der deutschen Abwehr,
Gilbert (Hanns Zischler), nicht so verläuft, wie sie es geplant
hatten, beginnen sich bei Flame und Citron Zweifel an ihrer Mission
einzuschleichen. Rechtfertigt ihr Kampf gegen das Böse tatsächlich
ihre tödlichen Mittel? Oder sind sie gar nur die Ausführungsgehilfen
in einem doppelbödigen Spiel, das ihr Auftraggeber Winther (Peter
Mygind) mit rein egoistischen Interessen verfolgt? Genährt werden
ihre Zweifel durch Flames mysteriöse Geliebte, Geheimagentin Ketty
(Stine Stengade), die mit ihrer eigenen Version der Ereignisse eine
völlig andere Wahrheit vor Flames und Citrons Augen auftauchen
lässt. Doch können sie ihr glauben, ist Ketty wirklich die,
die sie zu sein vorgibt? Als immer undurchschaubarer wird, wer auf der
richtigen Seite steht, beschließen Flame und Citron, ihren eigenen
Krieg gegen die Besatzer zu führen. Und bringen sich damit in höchste
Gefahr...
Mehr
Informationen und die genauen Veranstaltungstermine finden Sie im August-Newsletter
von KULTURHUS BERLIN.
[nach oben]
1.2 Stadtrundgänge mit KULTURHUS BERLIN. Auf
den Spuren großer Skandinavier
Wieder
im Programm: Säufer, Künstler und Gelehrte – Skandinavier
in Berlin
Von August bis Zylinder haben die skandinavischen Klassiker in Berlin-Mitte
mehr Spuren hinterlassen als gemeinhin angenommen: Während Hans
Christian Andersen mit Vorliebe „Unter den Linden“ seine
Zylinder kaufte und Henrik Steffens aus finanziellen Gründen bei
Schleichermachers wohnte, schrieb Søren Kierkegaard ein paar
Häuser weiter an seinem ersten Bestseller – gemeinsam traf
man sich dann in den berühmten Salons und dem Berliner Gesellschaftsleben.
Nicht viel später soff August Strindberg mit Edvard Munch und anderen
(Nord-)Europäern in der berüchtigten Weinstube „Das
schwarze Ferkel“ und buhlte mit Berliner Schriftstellerkollegen
um Frauen und um die Liebe des Berliner Publikums – wann immer
Skandinavier in Berlin weilten, wurden sie zum Mittelpunkt des Berliner
Kulturlebens.
Unser Rundgang folgt diesen berühmten Besuchern vom Brandenburger
Tor über den Gendarmenmarkt bis zum Berliner Dom. Entlang erhaltener
Gebäude und Spuren führen wir Sie durch Tagebucheinträge,
Briefe und Originaltexte und gestatten Ihnen einen Blick durch das Schlüsselloch
der Berliner Kulturgeschichte.
Wenn Sie glauben, über Berlin wurde bereits alles gesagt, lassen
Sie uns erzählen.
Ein Stadtrundgang dauert 1,5 bis 2 Stunden und wird auf Deutsch durchgeführt.
Treffpunkt: vor dem Berliner Dom, Haupteingang. Preis: 9,00 EUR; erm.
6,00 EUR.
Aktuelle
Termine finden Sie auf unserer Website oder können erfragt
werden: per Email an info@kulturhus-berlin.de oder unter Tel. 030-36
46 49 82.
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2 RÜCKBLICK: KULTURHUS BERLIN lud ein. Besucheransturm
auf der Langen Nacht der Wissenschaften am 14. Juni in Berlin
Wer
ist dieser Mann? Die neunjährige Linda trägt ein Kärtchen,
von dem aus August Strindberg ernst in die Welt guckt. Das Mädchen
kennt den schwedischen Dramatiker nicht. Deshalb muss Linda recherchieren,
wer das war, woher der Mann mit dem komischen Bart kam und was er so
gemacht hat. An diesem 14. Juni ist das nur eine von vielen Aufgaben
der Nordischen Entdeckertour zur Langen Nacht der Wissenschaften. Linda
und ihre Freunde gucken sich echte Zeitungen aus Skandinavien an; sie
überlegen, welche Farben die Flaggen von Norwegen und Island haben,
und sie hören skandinavische Geschichten im kleinen schwedischen
Holzhäuschen, das heute hier mitten im Foyer des Neubaus am Hegelplatz
steht.
Die Größeren lernen derweil Schwedisch in 20 Minuten, hören
sich Finnisch an oder testen ihre Kenntnisse über Dänemark.
Passend dazu spielt Schweden gegen Spanien auf der Großleinwand,
es gibt dänische Schnittchen, und immer wieder quietscht eines
der bei Kindern wie Erwachsenen begehrten gelben Badeentchen von Dancenter.
Am Stand von KULTURHUS BERLIN informiert sich, wer mehr über Kultur
aus dem Norden, Schulbildung in Skandinavien oder nordische Sprachangebote
der Berliner Volkshochschulen erfahren will. Wir beantworten Fragen
wie: Wo in Berlin kann ich schwedischsprachige Bücher kaufen? An
welcher Volkshochschule kann ich Isländisch lernen? Oder: Wer ist
dieser Mann?
Mehr
Fotos finden Sie auf unserer Website www.kulturhus-berlin.de.
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3 WETTBEWERB für KINDER: Dein Bild von
Skandinavien! KULTURHUS BERLIN sucht die schönsten Fotos, Bilder
und Geschichten
Dänemark
und Schweden, Norwegen, Finnland oder auch Island. Wie sehen diese fünf
Länder aus? Wir meinen natürlich: Wie sehen diese skandinavischen
Länder in Deiner Phantasie aus, auf Deinen Fotos, was ist auf Deinen
selbstgemalten Bildern zu sehen oder was steht in Deiner Geschichte?
Und was hast Du in den Ferien in Skandinavien erlebt? Was gehört
für dich zu Skandinavien? Wir freuen uns über Deine Einsendung
und verlosen unter den schönsten Beiträgen Bücher und
Freikarten. Die besten Einsendungen werden außerdem auf www.kulturhus-berlin.de
und in einer Extra-Ausgabe des monatlichen Newsletters von KULTURHUS
BERLIN veröffentlicht.
Schickt uns Eure Geschichten, Bilder, Fotos entweder per Brief an
KULTURHUS BERLIN
im Nordeuropa-Institut der
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin
oder einfach per Email an
info (at) kulturhus-berlin.de
---
Und hier noch ein Veranstaltungstipp für alle Extra-Neugierigen:
9. September 2008 | 17 Uhr | Audimax, Humboldt-Universität zu
Berlin
Pippi will Professor werden!
Eine literarische Entdeckungsreise durch Nordeuropa
Wenn ihr mehr über die Länder, Menschen und die Sprachen
in Skandinavien erfahren wollt, dann besucht am 9. September die KINDER-UNI
der Humboldt-Universität zu Berlin. Wir laden euch ein, mit uns
und Pippi eine virtuelle Reise durch den Norden zu unternehmen!
Mehr
Informationen findet ihr im nächsten Newsletter und auf unserer
Website www.kulturhus-berlin.de.
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4 REZENSIONEN
4.1 Über Leben und Tod - ein behutsames Kinderbuch aus Schweden
„Mitt
svarta liv“ ist das dritte Bilderbuch vom Amanda Eriksson über
ein fünfjähriges Mädchen, dem so allerhand im Leben passiert.
Nach „Mitt andra liv“ und „Mitt rosa liv“ geht
es in diesem Buch, um seinen ersten Kontakt mit dem Thema Tod. Das kleine
Mädchen begleitet seine Oma auf die Beerdigung ihrer Cousine Astrid.
Dabei erlebt es zum ersten Mal, was auf einer Beerdigung geschieht und
was alles dazu gehört: Der Pfarrer, Taschentücher, Kerzen,
Lieder, Schluchzen, Schnäuzen und natürlich der Sarg.
Wieder zu Hause beschließt das Mädchen, „So eine Beerdigung
will ich auch machen.“ Da ihr Opa gerade eine tote Maus im Keller
gefunden hat, kann sie sofort mit den Vorbereitungen für das Begräbnis
beginnen. Gäste werden eingeladen, ein kleiner Sarg aus einer Streichholzschachtel
wird gebastelt und Zimtschnecken für die Kaffeetafel besorgt.
Als sich alle im Garten versammelt haben, muss die kleine nur noch
eine Abschiedsrede halten … wenn da nicht plötzlich dieses
trockene Gefühl im Hals wäre …
Zu Beginn beschäftigt sich das Mädchen eher aus kindlich
unsentimentaler Perspektive mit den Themen Tod, Trauer und Beerdigung.
Während des Begräbnisses wird sie sich des Todes als eines
endgültigen Abschiedes bewusst und ist erleichtert über die
tröstenden Worte ihres Großvaters über das Leben nach
dem Tod.
„Mitt svarta liv“ beschäftigt sich auf eine sehr natürliche
und lebensnahe Weise mit dem Tod. Der spielerische Umgang mit Tod und
Trauer aus der kindlich-neugierigen Perspektive des kleinen Mädchens,
erzeugt eine Stimmung, bei der man auch schon ganz kleine Kinder behutsam
an dieses Thema heranführen kann.
Katrin Friedrich
Amanda Eriksson
Mitt svarta liv
Natur och Kultur, 2007
ISBN10: 9127105814
ISBN13: 9789127105812
95 SKR
Website von Amanda Eriksson: http://www.amandaeriksson.se/
4.2 Hörbuch: Versuch, einen Klassiker neu in
Szene zu setzen
Kaum
ein Kommissar aus Skandinavien ist bekannter als Martin Beck, die Romanfigur
vom Krimiautorenpaar Sjöwall und Wahlöö. Ihre Romane
übten in den 70ern starke Gesellschaftskritik aus und waren darin
Vorbild und Vorgänger des jüngsten skandinavischen Krimis.
Martin Beck und sein eigenwilliger Kollege Gunvald Larsson sind keine
vergessenen Figuren, sondern tauchen noch heute in den aktuellen Verfilmungen
auf der Mattscheibe auf.
Bei so viel Erfolg ist nun auch ein Hörspiel produziert worden,
welches vier Kommissar Beck-Romane inszeniert: 1. Die Tote im Götakanal,
2. Der Mann, der sich in Luft auflöste, 3. Das Ekel aus Säffle,
4. Verschlossen und verriegelt.
Mit Sprechern wie Christian Brückner, Matthias Ponnier und Sabine
Postel sind sowohl bekannte als auch erfahrene Sprecher am Projekt beteiligt.
Die Dialoge sind in Jazzpassagen eingebettet, die Geräuschkulisse
ist ansonsten sehr dezent.
Und dies ist wohl auch eins der Probleme dieser Hörspielproduktion.
So richtig wird man nicht von der Spannung gepackt. Ist der Romanstoff
nun doch nicht so aktuell? Oder liegt es an der Inszenierung? Leider
fällt die Kritik auf die Dramaturgie zurück. Die Dialoge bleiben
unaufgeregt, die Interaktion beschränkt. Da nützen auch die
bekannten Stimmen nichts.
Dieses Hörspiel bietet jedoch all denjenigen Hörgenuss, die
Radiokrimis jeder Art mögen und beim Autofahren gerne mal einer
Geschichte lauschen. Sjöwall/Wahlöö-Neulingen seien eher
die Originalromane ans Herz gelegt.
Anna Mamar
Kommissar Beck ermittelt. Die besten Fälle
5 Audio-CDs [Audiobook] (Audio CD)
Von Maj Sjöwall (Autor), Per Wahlöö (Autor)
Der Audio Verlag, Dav; Auflage: 1 (August 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3898137090
ISBN-13: 978-3898137096
[nach oben]
5 NORDISCHE KULTURTIPPS für Berlin
5.1 Musik
11. Juli | 19 Uhr | Felleshus
Skandinavisches Orchesterkonzert
Ein gutes halbes Jahr nach dem wunderbaren Abschlusskonzert der 32.
Deutsch-Skandinavischen Orchesterwoche in der Berliner Philharmonie
sind nun die Planungen für die 33. Orchesterwoche in vollem Gange.
In diesem Jahr wird Dänemark das Schwerpunktland für ein abwechslungsreiches
Programm sein.
Um das diesjährige Orchesterprojekt vorzustellen, aber auch um
auf Sorgen und Nöte bei der Planung aufmerksam zu machen, wird
am 11. Juli im Auditorium der Nordischen Botschaften ein kleiner Konzertabend
veranstaltet, der Appetit auf das große Projekt am Ende des Jahres
machen soll. Unter anderem mit einem Vortrag über nordische Musikgeschichte.
Eintritt frei!
Felleshus der Nordischen Botschaften
Rauchstraße
Anmeldung erbeten unter
0157/71413412
s.brueckner@dskjph.de
www.dskjph.de
5.2 Theater
17. bis 19. Juli | 21 Uhr | Engelbrot
Fräulein Julie
Von August Strindberg
Fräulein Julie, die stolze, mannstolle und zugleich Männer
verachtende, seelisch tief zerrüttete Tochter des Grafen, fordert
den Diener Jean, der mit der Köchin Christine so gut wie verlobt
ist, zum Tanz. Jean, selbstgefällig, ehrgeizig und nüchtern
berechnend zugleich, hat hochfliegende Pläne und will sich später
einmal als Hotelier in der Schweiz etablieren...
Eintritt: 8 bis 16 EUR, Ermäßigung 2 EUR
Engelbrot
Alt Moabit 48
10555 Berlin
5.3 Für Kinder
Mi 16. Juli | 10:00 Uhr | Mirakulum
Däumelinchen findet Freunde
Farbschemenspiel nach dem Märchen von H. C. Andersen für Zuschauer
von 4 bis 10 Jahren
Damals,
vor vielen Jahren, als die Pflanzen und Tiere noch sprechen konnten,
lebte ein kleines Mädchen, das nur so groß war wie der Daumen
einer Hand. Sie war leicht wie eine Schwanenfeder und lieblich wie der
Frühling. Sie stammte aus einem Samenkorn, das die Mutter in einen
Blumentopf gepflanzt hatte. Daraus erwuchs eine wunderbare Tulpe. In
ihrem Inneren saß Däumelinchen und träumte von der großen,
weiten Welt.
Däumelinchen muss viele Abenteuer bestehen bis sie Freunde findet.
Die alte Kröte will, dass sie für immer mit ihrem Sohn spielt,
der tief unten im Sumpf lebt, wo es feucht und glitschig ist. Aber die
Fische befreien sie und sie lernt den fröhlichen Schmetterling
kennen, der ihr wunderbare Tänze beibringt. Doch da wird sie plötzlich
von dem liebestollen Maikäfer entführt - und wieder allein
gelassen...
Kartenreservierungen über Telefon 030-4490820 oder info@mirakulum.de
Mirakulum
Brunnenstraße 35
10115 Berlin – Mitte
---
6. Juli bis 21. August | Freilichtbühne an der Zitadelle Spandau
Pettersson und Findus
Pettersson,
ein etwas schrulliger alter Mann, lebt zusammen mit Kater Findus auf
einem kleinen alten Bauernhof am Rand eines Dorfs. Er ist ein Tüftler,
und ein verlässlicher Partner der immer zur Stelle ist, wenn der
quirlige und ungeduldige Findus wieder einmal Hilfe braucht. So ist
das Landleben bei Pettersson und Findus alles andere als eintönig.
Manchmal bekommen sie Besuch vom Nachbarn Gustavsson, aber meistens
erfinden sie etwas und dann sind da noch die Hühner…
Eintritt: 9,- € / 8,- € / Gruppen bei Vorbestellung: 5,-
€
Freilichtbühne
an der Zitadelle
Mauerstr. 6
13599 Berlin-Spandau
5.4 Film
28./30. Juli | 20.30 Uhr | Filmmuseum Potsdam
Szenen einer Ehe
S 1973, Regie: Ingmar Bergman
Am 30. Juli 2007 starb Ingmar Bergman, einer der bedeutendsten Filmemacher
des Nachkriegskinos, 89-jährig in seinem Haus auf Fårö.
Seinen letzten Film drehte er 2003 mit „Sarabande”, die
Fortsetzung von „Szenen einer Ehe”. Der Film aus dem Jahr
1973 zeichnet die Stationen im Leben eines Paares nach, das verdrängte
Konflikte schmerzhaft aufarbeitet, um sich aus der gemeinsamen Ehe zu
befreien. Jahre später, nach Erfahrungen mit anderen Partnern,
finden sie zu einer neuen Form der Gemeinsamkeit. Mit analytischem Scharfsinn
protokolliert Bergman die Alltagsprobleme des Paars und verdichtet sie
zu existentiellen Modellsituationen. Über den innersten Kern seiner
Filmarbeit sagte er einmal: „Ich weiß nämlich, dass
wir mit Hilfe des Films in bisher nie gesehene Welten eindringen können.
In Wirklichkeiten außerhalb der Wirklichkeit.”
Filmmuseum
Potsdam
Breite Straße 1A / Marstall am Lustgarten
14467 Potsdam
---
11./14.-16. Juli | Kino Krokodil
Meine Mütter – Spurensuche in Riga
BRD 2006, R: Rosa von Praunheim
Im Jahr 2000 erfuhr Rosa von Praunheim von seiner damals 94-jährigen
Mutter, dass er ein adoptiertes Kind sei. In "Meine Mütter"
begibt sich der Regisseur in deutsche Archive und in die Straßen
von Riga, wo er 1942 geboren wurde, erzählt seine deutsche Familiengeschichte
parallel zum Holocaust im nazibesetzten Lettland und entdeckt schließlich
tatsächlich Spuren seiner leiblichen Mutter.
Kino Krokodil
Greifenhagener Str. 32
10437 Berlin (Prenzlauer Berg)
5.5 Ausstellung

Foto:
Joakim Allgulander
Burned, 2006
Sunchair and neon light |
5. Juli bis 2. August | IAC Galerie
Joakim Allgulander: Exploring The Mundane
Die erste Berliner Einzelausstellung des multimedial arbeitenden schwedischen
Künstlers Joakim Allgulander präsentiert Objekte, Malerei
und Zeichnungen. Seine Arbeit basiert auf einer Recherche des Alltäglichen
und der Massenkultur.
IAC Galerie
Brunnenstraße 29
10119 Berlin
Website des Künstlers: http://www.allgulander.just.nu/
6 Der NORDEN im TV
Wenn es zu heiß wird oder wenn es regnet oder wenn Sie einfach
so zu Hause bleiben möchten – Fernsehen kann schön sein.
Mit skandinavischen Filmen und Dokumentationen aus dem Norden. Einige
nordische TV-Tipps wie immer schon hier, das gesamte nordische Fernsehprogramm
für Juli haben wir für Sie unter www.kulturhus-berlin.de
SWR SR/BW/RP | Samstag, 19.07.2008 | 08:30 Uhr
Spiele der Welt
Eissegeln in Schweden (5/30)
Die Gewohnheit, mit einem Segel und Kufen über das Eis zu rasen,
ist in Schweden schon sehr alt. Die Bauern haben früher in strengen
Wintern ihre Transportschlitten mit einem Segel zu schnellen Eisflitzern
gemacht.
hr-fernsehen | Dienstag, 22.07.2008 | 05:55 Uhr
Mit Koriander und Cumin - eine exotische Sommerreise durch Helsinki
Finnland
Voileipäkakku und finnischer Tango - das haben Finnen nach Hessen
gebracht. Finnland ist ungefähr so groß wie Deutschland,
aber viel dünner besiedelt. In Finnland wohnen weniger Menschen
als im Rhein-Main-Gebiet, nämlich 5,2 Millionen gegenüber
5,5 Millionen zwischen Mainz und Hanau. Hier ist auch die größte
finnische Gemeinde Deutschlands zu Hause. Ob finnische Trolle aus Holz,
geräucherter Lachs, finnisches Bier oder finnisches Design…
RBB | Mittwoch, 23.07.2008 | 20:15 Uhr
Von Friesen und Jüten
Dänemark. Urlaub im Norden
Die Nord- und Ostseeküste Schleswig-Holsteins und Dänemarks:
Es gibt wohl kaum eine schönere Urlaubsregion, speziell für
Familien mit Kindern. Die Sendung "Urlaub im Norden" beweist,
dass die wunderschönen Küstenlandschaften weitaus mehr zu
bieten haben als Strandurlaub, Pølser und Lakritz…
DR | Freitag, 25.07.2008 | 00:00 Uhr
Hakan Nesser: Der unglückliche Mörder
Carambole
Schweden 2005
Van Veeterens Sohn Erich wird erschlagen aufgefunden. Alles deutet
darauf hin, dass der kürzlich aus der Haft entlassene Ex-Junkie
wieder in ein Drogengeschäft verwickelt war.
[nach oben]
7 KULTURNOTIZEN aus dem NORDEN
DK: Dänischer Film im Wettbewerb von San Sebastian
Kristian Levrings neuer Spielfilm läuft in der Hauptkonkurrenz
des San Sebastian International Filmfestival. „Den du frygter“
ist ein psychologisches Drama um einen Mann, der an einen medizinischen
Versuch für ein neues Antidepressivum teilnimmt, und diesen Versuch
eigenmächtig fortführt, nachdem er wegen medizinischer Bedenken
abgebrochen wurde. Es spielen Søren Ulrich Thomsen, Paprika Steen,
Lars Brygmann, Stine Stengade und Bodil Udsen mit. Der Agentur Ritzau
zufolge ist es das sechste Mal, dass ein dänischer Film in der
Hauptkonkurrenz von San Sebastian läuft. Per Flys 'Arven' und Susanne
Biers 'Brødre' hatten in der baskischen Stadt bereits Hauptpreise
erhalten. (Quelle: Dänisches Filminstitut)
SV/NO: Fußball-EM in Skandinavien?
Norwegen und Schweden wollen sich für eine gemeinsame Ausrichtung
des Fußballturniers 2016 bewerben. Man werde voraussichtlich im
Herbst die Unterlagen bei der UEFA einreichen, sagte Sune Hellströmer
(Generalsekretär des schwedischen Verbandes SFF) im Stockholmer
Rundfunksender SR. Schweden richtete bereits die EM 1992 aus, Norwegen
wäre zum ersten Mal Gastgeber bei einem Fußball-Großereignis.
Größter Konkurrent im Rennen um die Austragung ist Frankreich,
das die Endrunde bereits 1984 ausgetragen hat. (Quelle: Radio Schweden)
SV: Legende kommt nach Göteborg
Neil Young kommt nach Göteborg. Im August wird er am Musikfestival
Way Out West teilnehmen. Vom 7. bis 9. August 2008 geht das Festival
in der westschwedischen Metropole an den Start, mitten in der Stadt
im Park Slottskogen. Auf dem Programm: Musiker der schwedischen und
internationalen Rock-, Indie- und Alternativ-Szene. Darunter Sonic Youth,
The Flaming Lips, Franz Ferdinand, Sigur Rós, Iron & Wine,
Sonic Youth, Okkervil River, Lightspeed Champion, N.E.R.D., Silverbullit
und viele mehr. Das hochkarätige Programm ist von Times Online
als eines der 20 besten Sommerfestivals in Europa gelistet (timesonline.co.uk).
Mehr Infos unter: www.wayoutwest.se
(Quelle: Dagens Nyheter)
DK: Arnold-Busck-Konzern kauft Buchläden
Arnold Busck A/S hat Dänemarks B.O. Bøger A/S gekauft.
Die Übername der Buchhandelskette sei der wichtigste Meilenstein
in der 112jährigen Geschichte des Unternehmens, hieß es.
Der Konzern übernahm 18 Buchläden und verfügt damit landesweit
über insgesamt 37 Filialen. Zudem gibt es einen Verkauf über
das Internet.
(Quelle: Politiken)
SV: Schwedischer Film gewinnt in Brüssel
Ein schwedischer Film hat den Hauptpreis des diesjährigen internationalen
Filmfestivals in Brüssel gewonnen. Ruben Östlunds "De
ofrivilliga" wurde als bester europäischer Film gewählt
und erhielt den mit 10 000 Euro dotierten "Iris Award". Seine
Weltpremiere hatte "De ofrivilliga" in Cannes. Jetzt geht
der Film nach Karlovy Vary, wo das wichtigste internationale Filmfestival
dieses Sommers stattfindet und eine Reihe schwedischer Filme im Wettbewerb
zu sehen ist. In die schwedischen Kinos kommt "De ofrivilliga"
am 7. November, zuvor ist er auf den Filmtagen in Malmö zu sehen
(25. bis 28. August). (Quelle: Schwedisches Filminstitut)
LIT: Thomas-Mann-Festival in Litauen
Vom 15. bis 19 Juli 2008 findet in Nida auf der Kurischen Nehrung
in Litauen das 12. internationale Thomas Mann-Festival statt. Es gilt
als der bedeutendste alljährliche Zyklus von Kulturveranstaltungen,
der den Dialog zwischen den Kulturen Deutschlands, Litauens und weiterer
Ostseeländer anregt. Das diesjährige Festival wird mit dem
Thema "Kulturlandschaften Mare Balticum" aktuelle Probleme
der kulturellen Ökologie ansprechen. Das Thomas-Mann-Festival ist
eines der wenigen Festivals in Litauen, das Veranstaltungen verschiedener
Künste vorstellt. Besondere Aufmerksamkeit erhält das Musikprogramm.
Außerdem wird die Autobiografie "Achterbahn" des Thomas-Mann-Enkels
Frido Mann vorgestellt. Das Filmprogramm zieht seit einigen Jahren immer
mehr junge Zuschauer an. Vor allem bei Studenten, Schülern und
jungen Künstlern sind die Kinonächte im Freien an Nidas Leuchtturm
beliebt. (Quelle: HL-live)
SV: Sommerhörbuch – Schwedisch hören auf DN.se
Die Online-Ausgabe der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter
bietet in diesem Sommer drei Hörbücher zum kostenlosen Download
an: Während Jens Lapidus’ Stockholm-Krimi „Aldrig fucka
upp“ nicht mehr zum Download bereitsteht,
können Sie sich mit „Trollkarlen von Oz“ noch bis zum
13. Juli in L. Frank Baums Märchenwelt entführen lassen. Das
letzte und dritte Sommerhörbuch ist Helena von Zweigbergks Familiendrama
„Ur vulkanens mun“, das bis zum 30. Juli 2008 zum Download
bereitgestellt wird: http://www.dn.se/DNet/jsp/polopoly.jsp?d=3358
NO: Oslos neue Oper erhält prominente Nachbarn
In Oslo wird in den nächsten sechs Jahren entlang der Bjørvika-Bucht
ein völlig neues Museums- und Kulturufer entstehen. Das teilt die
Stadt Oslo mit. Ende Mai gaben Norwegens Kulturminister Trond Giske
und der Stadtratsvorsitzende Erling Lae bekannt, dass Oslos spektakuläres
neues Opernhaus in den nächsten Jahren prominente Nachbarn bekommen
wird: In einem gemeinsamen Gebäude östlich der Oper sind mit
dem Munch-Museum und dem Stenersenmuseum, das Malerei aus dem 19. und
20. Jahrhundert und zeitgenössische Bildkunst aus Norwegen zeigt,
künftig zwei der bedeutendsten Kunstmuseen Norwegens unter einem
Dach vereint. Die Deichman'sche Bibliothek, die größte öffentliche
Bibliothek Norwegens, wird von ihren angestammten Räumlichkeiten
im Stadtzentrum ebenfalls nach Bjørvika in ein eigenes Gebäude
umziehen. Außerdem hat der norwegische Staat das freie Grundstück
des ehemaligen Westbahnhofes gekauft, auf dem das Nationalmuseum ein
neues Zuhause finden wird. Alle Umbau- und Umzugsmaßnahmen sollen
bis 2014, rechtzeitig zur Hundertjahrfeier des norwegischen Grundgesetzes,
abgeschlossen sein.
Dann wird sich eine Kulturmeile vom ebenfalls neuen Astrup-Fearnley-Museum
für Moderne Kunst auf Tjuvholmen über das Nationalmuseum im
Westbahnhof und das Konzerthaus bis nach Bjørvika erstrecken,
wo Oper, Hauptbibliothek und Munchmuseum ein ganz neues Kulturviertel
bilden. Die Kulturmeile ist Teil des Fjordbyen-Projekts, das die Einbeziehung
der alten Hafenanlagen im Zentrum Oslos in die Stadt vorsieht und diese
komplett zum Fjord hin öffnet. Weitere Informationen:
www.byradet.oslo.kommune.no
DK: Beste U-Bahn der Welt
Kopenhagens Metro ist die beste U-Bahn der Welt. Den Titel The
World's Best Metro erhielt das erst 2002 eröffnete moderne
Verkehrmittel im Rahmen der internationalen Konferenz Metrorail 2008,
die im April diesen Jahres in der dänischen Hauptstadt stattfand.
Damit lag die Öresundmetropole vor U-Bahn-Traditionsstädten
wie Madrid, Singapur und sogar London. Die Jury mit Transportfachleuten
aus aller Welt überzeugte an der Kopenhagener Metro die besonders
hohe Zuverlässigkeit und Frequenz, die Kundenzufriedenheit und
die Sicherheit. Als bislang jüngste Strecke der Metro eröffnete
Ende vergangenen Jahres die neue Linie zwischen der Kopenhagener City
und dem internationalen Flughafen Kopenhagen Kastrup, dem größten
Airport Nordeuropas. Die Fahrt dauert nur 15 Minuten. Weitere Metro-Ringrouten
sind im Bau. Die Kopenhagener Metro hatte 2007 rund 40 Millionen Fahrgäste.
(Quelle: Dänische Botschaft)
[nach oben] |