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Liebe Freundinnen und Freunde von KULTURHUS
BERLIN, Schon jetzt vormerken sollten Sie sich den 5. November. Dann nämlich wird Anne Holt – Norwegens Krimiautorin Nr. 1 – zu Gast beim KULTURHUS BERLIN sein und aus ihrem neuen Buch "Der norwegische Gast" lesen. Sie sind herzlich willkommen! Warum der finnische Krimi seit Jahren auch hierzulande auf ein breites Interesse trifft, erklärt Gabriele Schrey-Vasara vom Festival KrimiHelsinki im Interview mit KULTURHUS BERLIN. Mehr Tipps, mehr Informationen, mehr Programmhinweise im Newsletter und unter www.kulturhus-berlin.de Mit besten Grüßen Inhalt1 KULTURHUS BERLIN lädt ein: NORDISCHER FILMKLUB 2.1 Tage des Zorns – Ein Film im Gespräch 3 VORSCHAU: Anne Holt kommt nach Berlin 4 INTERVIEW mit Gabriele Schrey-Vasara: ”KrimiHelsinki – Ein Podium für finnische und deutschsprachige Krimiautoren”
7 KULTURNOTIZEN aus dem Norden
1 KULTURHUS BERLIN lädt ein: NORDISCHER FILMKLUBNORDISCHER FILMKLUB – Das neue ProgrammSkandinavischer Film gehört nach Berlin. KULTURHUS BERLIN und die Nordischen Botschaften zeigen ab Oktober wieder neues nordisches Kino. Der NORDISCHE FILMKLUB ist das Forum für aktuelle Produktionen aus dem Norden, Filmerfolge aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island. Filme, die berühren, die aufmuntern, die erklären, die angreifen, die unterhalten. Typisch skandinavisch eben! Vielfalt und Qualität im skandinavischen Kino finden sich auch im neuen Programm des NORDISCHEN FILMKLUB: Hochkarätig besetzte Komödien aus Dänemark und Schweden, Dokumentarfilm aus Finnland, ein Film über die weltweit erfolgreiche Musik von Sigur Rós aus Island und – Geschichte: der dramatische, mehrfach ausgezeichnete Spielfilm über eines der wichtigsten historischen Ereignisse Norwegens. Willkommen im NORDISCHEN FILMKLUB: Große Filmkunst für ein großes Publikum. 8.10. | 19 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
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![]() Peter Wivel |
![]() Florian Vollmers |
![]() Jan Hecker-Stampehl |
Dänisch-deutsche Zeitgeschichte und ein großartiger Film. Das interessiert. Der Andrang war riesig, bis auf den allerletzten Platz besetzt war das Auditorium des Felleshus, als KULTURHUS BERLIN am 10. September exklusiv „Tage des Zorns“ (Flammen og Citronen) präsentierte - den erfolgreichsten dänischen Film aller Zeiten. Anschließend gab es den Film im Gespräch: Der Film, die Geschichte von Menschen, die es tatsächlich gab, die gemeinsame Geschichte zweier Nachbarländer warf viele Fragen auf, die an diesem Abend ein dänisch-deutsches Podium und das Publikum diskutierten.
Aus Dänemark reiste Jens Ege an, der aktiv im dänischen Widerstand war und beeindruckender Zeitzeuge. Peter Wivel, politischer Journalist und Autor sowie Deutschland-Korrespondent der großen dänischen Tageszeitung Politiken und Florian Vollmers von den Nordischen Filmtagen Lübeck, Kenner insbesondere des dänischen Films, waren weitere Gäste. Jan-Hecker Stampehl, Historiker am Berliner Nordeuropa-Institut, moderierte die Debatte über den wichtigen Geschichtsfilm, an dem sich das Berliner Publikum intensiv beteiligte.
KULTURHUS BERLIN dankt dem NFP Filmverleih für die hervorragende Unterstützung des Abends, der Königlich Dänischen Botschaft sowie der Landeszentrale für politische Bildung Berlin und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft.
Die
Filmdokumentation der Diskussionsrunde wird in Kürze unter
www.kulturhus-berlin.de veröffentlicht.
Dr. Hendriette Kliemann-Geisinger, Ilka
Sonntag, Vanessa Isenmann, Constanze Gestrich
9. September, 17 Uhr, Audimax der Humboldt-Universität – eine große Schar Kinder wartet gespannt auf den Beginn der diesjährigen Kinderuni. Mit einem Gongschlag wird die Veranstaltung eröffnet. Auf der Leinwand erscheint Pippi, die doch so gerne Professor werden möchte und sie fragt den Institutsdirektor des Nordeuropa-Instituts Bernd Henningsen ein Loch in den Bauch. Bücher findet sie besonders spannend, deshalb läuft sie gleich weiter zur Literaturprofessorin Stefanie von Schnurbein. Wie wird man Professor oder Professorin, was lernt man im Skandinavistik-Studium, welche Sprachen spricht man? Pippi ist erstaunt, was sie alles wissen muss, um Professorin zu werden und freut sich, dass sie bereits Dänisch und Norwegisch versteht – auch ohne Übersetzungsmaschine.
Und dann kommt Pippi tatsächlich in den Hörsaal und besucht – wie viele der Kinder auch – ihre erste Vorlesung in der Universität. Sie begibt sich auf den Spuren von Nils Holgersson, von skandinavischen Wichteln und Trollen auf eine literarische Reise durch Nordeuropa und lernt dabei Naturphänomene, Sprache und herausragende Persönlichkeiten des Nordens kennen. Und sie kann den Kindern ein paar Brocken Schwedisch beibringen. Gemeinsam mit ihr reisen die Kinder durch Schweden – im Gepäck Selma Lagerlöfs „Nils Holgerssons underbara resa genom Sverige“ – die perfekte Lektüre um das Land noch besser kennen zu lernen. Es wird fleißig mitgeschrieben und eine Stunde vergeht wie im Fluge. Am Ende der Vorlesung möchten die Kinder unbedingt ein Autogramm von Pippi – und vielleicht treffen sie sich in einigen Jahren an der Universität wieder.
Ein
vom Schneesturm eingeschlossenes Berghotel, eine Schicksalsgemeinschaft
von Fremden und zwei brutale Morde. Am 5. November wird die norwegische
Star-Krimiautorin Anne Holt aus ihrem neuen Roman "Der norwegische
Gast" lesen. Das Buch ist eine Hommage an den klassischen Kriminalroman
und ein Leckerbissen für alle Fans. Die Veranstaltung des KULTURHUS
BERLIN wird von der bekannten Übersetzerin Gabriele Haefs moderiert.
Zwei Musiker sorgen für die richtige Stimmung. Ort: Kulturhaus
Mitte in der Auguststraße, Berlin-Mitte
Eine Veranstaltung des KULTURHUS BERLIN in Kooperation mit dem Piper Verlag, dem Kulturhaus Mitte und der Kgl. Norwegischen Botschaft.
Eine
Lese- und Hörprobe des Romans finden sie unter
www.piper-verlag.de/nordiska
Der finnische Krimi stößt seit Jahren auf ein breites Interesse und eine länderübergreifende Begeisterung auf dem deutschsprachigen Buchmarkt. Einerseits ist vieles dem aktuellen Trend der skandinavischen Literatur zu verdanken, andererseits machen sich die finnischen Autoren auch außerhalb Finnlands durch bessere Vermarktung bekannt. Einen Beitrag dazu leistet die seit 1996 in Helsinki stattfindende KrimiHelsinki, eine literarische Veranstaltung, die Krimiautoren aus Finnland und den deutschsprachigen Ländern in Helsinki zusammenbringt. Das Ziel ist, dass sich Schriftsteller gegenseitig kennenlernen und über das Genre Kriminalliteratur austauschen. Auf einer Theaterbühne des finnischen Nationaltheaters lesen die Autoren aus ihren Werken und lassen sich voneinander inspirieren. Während das Interesse des Publikums für den interaktiven Krimievent wächst, erweitert die KrimiHelsinki ihr Konzept. Für die nächste KrimiHelsinki im November 2008 haben die Organisatoren nämlich auch den isländischen Autor Aevar Örn Josepsson eingeladen. Zur KrimiHelsinki und zum nordischen Krimitrend befragte KULTURHUS BERLIN Gabriele Schrey-Vasara, die seit Anfang an die Veranstaltung mitorganisiert und auch moderiert.
Gabriele
Schrey-Vasara (Jahrgang1953) ist Übersetzerin und Bibliothekarin.
Sie studierte Geschichte, Romanistik und Finno-Ugristik in Göttingen
und Helsinki. Schrey Vasara hat vor allem viele finnische Kriminalromane
ins Deutsche übersetzt, u.a. von Leena Lehtolainen, aber auch von
Pentti Kirstilä, Matti Rönkä und Jarkko Sipilä.
Neben Kriminalliteratur hat Schrey-Vasara viele Sachbucher übersetzt,
vor allem im geschichtlichen Bereich. Die in Rheydt geborene Deutsche
lebt seit 1979 in Helsinki, ist verheiratet und hat zwei Kinder.
KULTURHUS BERLIN: KrimiHelsinki zählt zu den erfolgreichstem Literaturfestivals in Finnlands Hauptstadt. Wie und wann ist die Idee entstanden, dem finnischen Krimi ein solches Podium zu bieten?
G. SCHREY-VASARA: 1996. In dem Jahr war Kriminalliteratur Schwerpunktthema des von der Deutschen Bibliothek Helsinki herausgegebenen „Jahrbuchs für finnisch-deutsche Literaturbeziehungen“. Das wiederum hat den damaligen Botschaftsrat der Schweizerischen Botschaft auf den Gedanken gebracht, der Bibliothek eine schweizerisch-finnische Krimiveranstaltung vorzuschlagen. Nach Einbeziehung eines dritten Organisators, der Aue-Stiftung, wurde daraus dann eine größere Veranstaltung mit Autoren aus allen deutschsprachigen Ländern und aus Finnland. Die organisatorische Verantwortung ging dann nach einigen Jahren ganz auf die Deutsche Bibliothek über. Natürlich sind aber auch zahlreiche Kooperationspartner beteiligt.
KULTURHUS BERLIN: Welches Konzept stand seinerzeit dahinter, und hat sich das während der Jahre entwickelt oder gewandelt?
G. SCHREY-VASARA: Der Grundgedanke war und ist, einerseits dem Publikum interessante Krimiautoren und ihre Werke vorzustellen, andererseits auch finnische und deutschsprachige Krimiautoren miteinander bekannt zu machen. Was die konkrete Umsetzung dieses Konzepts betrifft, waren die ersten Jahre eine Art Orientierungsphase. Die zweistündige Veranstaltung war damals mit diversen Inhalten – Jazzmusik des Polizeiorchesters, Grußworte, Festvorträge – so überfrachtet, dass für die Autoren und ihre Texte kaum noch Raum blieb. Wir haben das Programm nach und nach entschlackt und auch den Fragemodus geändert. Anfangs wurde zum Beispiel jede Frage der Reihe nach allen Autoren gestellt und jeweils samt Antwort ins Finnische bzw. Deutsche gedolmetscht, heute ist die Hauptsprache Deutsch, und nur die Antworten des finnischen Autors werden übersetzt. Das derzeitige Konzept ist sinnvoll – zu Beginn gibt es Kurzlesungen aller Autoren, danach eine lockere Fragerunde, in der man je nachdem auf länderspezifische Besonderheiten oder übergreifende Gemeinsamkeiten eingehen oder beispielsweise über die Grenzen des Genres Krimi diskutieren kann.
Da die Veranstaltung auf einer Theaterbühne stattfindet, versuchen wir immer auch ein wenig Bewegung oder z. B. einen Schlussgag hineinzubringen.
Das
komplette Interview von Jenniina Ylonen lesen sie auf unserer Website
www.kulturhus-berlin.de.
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9.10. | 20 Uhr | Maxim-Gorki-Theater, Studio
Premiere: Lilja 4-ever
Nach dem gleichnamigen Film von Lukas Moodysson’
Deutsch von Hansjörg Betschart
Für die Bühne eingerichtet von Felicitas Brucker und Andrea
Koschwitz
Irgendwo in der Trostlosigkeit einer einst sowjetischen Trabantenstadt:
Wer diesen Ort verlassen kann, der zögert nicht. Der geht. Auch
die Mutter der sechzehnjährigen Lilja folgt einem Mann und den
Verheißungen eines neuen Lebens in den USA. Sie überlässt
ihre Tochter der vermeintlichen Obhut einer Tante und damit ihrem Schicksal.
Als Bezugspersonen bleiben Lilja die Kinder aus der Nachbarschaft, besonders
der elfjährige Volodja. Bis sie dem charmanten Andrej begegnet,
der sie nach Schweden zu bringen verspricht, in eine bessere Zukunft.
Alle Warnungen Volodjas in den Wind schlagend bricht Lilja auf.
Lukas Moodyssons Film von 2002 wirft einen genauen Blick auf unsere
erkaltende Gesellschaft und ihre Kämpfe um immer ungleicher verteilte
Ressourcen. Im Gorki Studio Berlin inszeniert die Regisseurin Felicitas
Brucker die Theaterfassung der Passionsgeschichte Liljas, deren Weg
aus der Hoffnungslosigkeit des postsowjetischen Frühkapitalismus
in die moderne Leibeigenschaft im westlichen Sozialstaat führt.
Mit: Britta Hammelstein, Julika Jenkins, Max Simonischek, Ulrich Anschütz,
Arthur Romanowski
Regie: Felicitas Brucker, Bühne: Ulrike Siegrist, Kostüme:
Sara Schwartz, Dramaturgie: Andrea Koschwitz
Weitere Termine im Oktober:
16.10. und 28.10. | 20 Uhr | Maxim-Gorki-Theater, Studio
Maxim Gorki Theater Berlin
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin
noch bis zum 21.10. | Museum für Völkerkunde Hamburg
Design S / Swedish Design Award 2008
Der Swedish Design Award ist die größte Designauszeichnung
Schwedens. Initiatoren des Preises sind die drei großen schwedischen
Designorganisationen Svensk Form, Sveriges Reklamförbund und die
Stiftung Schwedisches Industriedesign. Ziel der Auszeichnung ist es,
ein umfangreiches und anschauliches Bild hoher schwedischer Designkompetenz
zu präsentieren und Design zu fördern. Gutes Design verbessert
die Bedingungen für Menschen, Unternehmen und Organisationen und
trägt so maßgeblich zum Erfolg eines Produktes oder Konzeptes
bei. Zwei Wanderausstellungen, eine nationale und eine internationale,
zeigen einem breiten Publikum Nominierungen und Preisträger. Der
Auftakt zur internationalen Ausstellungstournee findet in Hamburg statt,
wo die Ausstellung bis Ende Oktober zu sehen sein wird. Das Museum für
Völkerkunde bietet zudem während der Ausstellungsdauer verschiedene
Vorträge zum Thema Design an.
Mehr Informationen unter: www.voelkerkundemuseum.de
und www.swedenabroad.com/hamburg.
Öffnungszeiten:
Di.-So. 10.00-18.00 Uhr
Do. 10.00-20.00 Uhr
So. 15.00 Uhr Führung durch die Ausstellung
Desgin S/Swedish Design Award
Museum für Völkerkunde Hamburg
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg
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noch bis zum 18.10. | Galerie Crystal Ball
Dreams
Ausstellung von Magnús Pálsson
Magnús Pálsson, geb. 1929, ist Mitbegründer des in den 70iger Jahren entstandenen Living Art Museums in Reykjavík. Inspiriert durch die Fluxusbewegung war das Living Art Museum offen für Experimente und neue Stilrichtungen von Kunst, eine Alternative zum klassischen Kunstmuseum.
Magnús Pálssons Präsentation in der Galerie Crystal Ball ist die erste offizielle Einzelausstellung seiner Arbeit in Berlin. In der Galerie wird Magnús Pálssons eine audiovisuelle Installation realisieren, die auf den Aufzeichnungen von Träumen basiert, die von verschiedenen Personen erzählt und von ihm aufgezeichnet und gesammelt wurden. Der Künstler arbeitet dabei mit Überlagerungen und Interferenzen der Audiowiedergaben welches eine vielschichtige erzählerische und poetische Struktur bildet.
Galerie
Crystal Ball
Schönleinstr. 7
10967 Berlin-Kreuzberg
Herbstspaziergänge
zu den Berliner Galerien lohnen sich - weitere Ausstellungstipps finden
sie auf unserer Website
www.kulturhus-berlin.de.
06.-12.10.2008
| Kleisthaus
Norwegische Filmwoche
Das Programm enthält dreizehn norwegische Filme, von denen vier
Filme in anderen Ländern koproduziert wurden. Zusätzlich zeigt
das Kleisthaus im Rahmen der Norwegischen Filmwoche eine deutsche Produktion,
die sich mit Norwegen aus deutscher Perspektive befasst: DER LETZTE
MACHT DAS LICHT AUS! ist eine lakonische Auswandererkomödie über
Männer, die in ihrer Heimat keine Arbeit finden und sich im Land
der Fjorde eine bessere Zukunft erhoffen.
Einige der Filme im Programm sind als Hörfilm zu erleben: ELLING, KITCHEN STORIES und DER LETZTE MACHT DAS LICHT AUS!. Der Begriff "Hörfilm" bedeutet, dass während der Handlung das Geschehen auf der Leinwand audiodeskriptiv erläutert wird. So können auch blinde Menschen an einem Filmerlebnis teilhaben.
Zum Abschluss der Woche wird der Publikumsliebling unter den Filmen
noch einmal gezeigt.
Programmauszug:
7.10. | 12 und 20 Uhr | Kleisthaus
Kitchen Stories
Ein schwedisches Forschungsinstitut schickt in den 50er Jahren Beobachter
in ein norwegisches Dorf, um das Verhalten männlicher Junggesellen
in der Küche zu studieren. In einer urkomischen, von politischem
Hintersinn getragenen Inszenierung werden die skurrilen Figuren und
die zeitgenössischen Fortschrittsabsurditäten liebevoll-ironisch
porträtiert und verdichten sich zu einer Geschichte um Annäherung,
Freundschaft und die Angst davor, klassifiziert zu werden.
Das Kleisthaus zeigt KITCHEN STORIES als Hörfilm.
Regie: Bent Hamer
Norwegen/Schweden 2003; 91 Min.; Komödie
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9.10. | 12 Uhr | Kleisthaus
Sofies Welt
FSK 6
Die 14-jährige Sofie Amundsen findet eines Tages eine merkwürdige
Postkarte im Briefkasten: "Wer bist Du?" steht darauf - mehr
nicht. Kurze Zeit später erhält Sofie eine zweite Karte mit
der Frage "Woher kommt die Welt?". Sofie wird neugierig, wer
ihr diese Karten schickt. Und als der Lehrer sie in der Schule für
einen Philosophie-Aufsatz lobt, den sie nie geschrieben hat, spürt
Sofie, dass hier irgendwas nicht stimmt... Ein Film nach dem gleichnamigen
Roman von Jostein Gaarder.
Regie: Erik Gustavson
Norwegen 1999; 113 Min.; Familienfilm
Eintritt ist frei!
Eine Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen wird erbeten:
Telefon: 030 18 527- 2648
Telefax: 030 18 527- 1871
Kleisthaus
Mauerstraße 53
11017 Berlin
Das
komplette Programm finden sie auf der Website
des Kleisthauses.
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29.10.-
2.11. | Lübeck
Nordische Filmtage Lübeck
Alljährlich werden in Lübek Anfang November fünf
Tage lang die neuesten Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Dänemark,
Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen und Schweden
vorgestellt. Daneben gibt es ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm
und eine Retrospektive, die wichtigen Epochen, bestimmten Genres oder
bedeutenden Persönlichkeiten der Filmgeschichte gewidmet ist. Begleitend
finden Seminare, Diskussionen und Gesprächsrunden statt.
Mehr
Informationen unter: www.luebeck.de/filmtage/
7.10. | 21.00 Uhr | Junction Bar
Kristian Fjellstad
singer/songwriter
Die Musik des norwegischen Künstlers Kristian Fjellstad wurde von
einem Musikjournalisten einmal als "Bob Dylan trifft U2 trifft
die Stones in Tom Waits' Badezimmer" betitelt. Ein Statement gegen
das Fjellstad selbst wohl nicht viel einzuwenden hätte. Nach fünf
Jahren auf Tour und im Studio hat er kürzlich seine Singer/Songwriter-Wurzeln
wiederbelebt.
Seine lyrisch komplexen aber trotzdem zugänglichen Songs und
seine aus 15 Jahren Tourerfahrung stammende Bühnenpräsenz
nehmen den Zuhörer mit auf eine beeindruckende, melancholische
aber auch humorvolle Reise durch die Nacht.
www.myspace.com/kristianfjellstad
www.reverbnation.com/kristianfjellstad
Junction Bar
Gneisenaustraße 18
D - 10961 Berlin
30.09.
| 19.00 Uhr | Felleshus der nordischen Botschaften
Tilman Bünz: Wer die Kälte liebt. Skandinavien für
Anfänger
Buchpräsentation
Tilmann Bünz, Jahrgang 1957, berichtete für die ARD fünf
Jahre lang aus Skandinavien und dem Baltikum. Sein Buch erzählt
Geschichten aus seiner Zeit als Korrespondent im Norden und hinterfragt
außerdem die Faszination der Deutschen an und ihre Sehnsucht nach
Nordeuropa.
Buchpräsentation mit Tilmann Bünz und anschließendes
Gespräch mit der in Berlin stationierten schwedischen Journalistin
Therese Larsson (FOKUS).
Anmeldung erbeten unter Tel: 030-50506664 oder grit.thunemann@foreign.ministry.se
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24.9.-5.10.
Internationales Literaturfestival Berlin
Vom
24. September bis 5. Oktober 2008 findet in Berlin das 8. Internationale
Literaturfestival statt. Zwölf Tage lang wird zeitgenössische
Prosa und Lyrik aus aller Welt in vielfältigen Veranstaltungen
präsentiert. Hier treffen arabische Lyriker auf amerikanische Shortstory-Schreiber
und russische Poeten auf südafrikanische Romanciers. Ebenso verschieden
wie die anwesenden Autoren präsentieren sich auch die Veranstaltungsorte.
So kann man Lesungen oder Diskussionsrunden wie gewohnt in Bibliotheken
oder Theatersälen beiwohnen, aber auch, ganz unkonventionell, im
Gefängnis. Auch für junge Gäste gibt es ein buntes Programm:
Neben Lesungen speziell für Jugendliche werden auch Schreibworkshops
angeboten. Ein Musikprogramm wird das literarische Geschehen begleiten
und szenische Lesungen, Filmreihen und Ausstellungen runden das Programm
ab.
Unter den ca. 100 anwesenden Literaten finden sich auch einige Autoren aus Skandinavien: Unter anderem liest der isländische Lyriker und Romancier Sjón aus seinen Werken, Mats Wahl betreut eine Literaturwerkstatt für Kinder und die Isländerin Steinunn Sigurðardóttir gibt Auskunft über ihre Wahlheimat Berlin.
Programmauszug:
Dienstag, 30.9. | 19.30 Uhr | Haus der Berliner Festspiele - Foyer
Kaleidoskop
Sjón (Island)
Der vielseitige Künstler liest aus seinem preisgekrönten Roman "Schattenfuchs". Stilistisch im Grenzbereich von Lyrik und Prosa angesiedelt, nehmen vor dem Hintergrund der eindrucksvollen landschaftlichen Kulisse Islands verschiedene, kunstvoll ineinander verwobene Handlungsstränge Motive aus isländischen Volkssagen auf und zeichnen die schicksalhafte Verstrickung eines fuchsjagenden Landgeistlichen im 19. Jahrhundert mit dem Leben und Tod eines Mädchens mit Downsyndrom, das bei einem Naturforscher Zuflucht gefunden hat.
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1.10. | 9.00 Uhr | Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne
Autorenlesung für Schüler: Mats Wahl
Hilmer Eriksson ist verschwunden. Seine Familie und vor allem Ellen,
Hilmers Freundin, sind verzweifelt. Kommissar Harald Fors stößt
bei seinen Ermittlungen in seiner Schule auf eine Gruppe rechtsradikaler
Jugendlicher. Alle haben Angst vor ihnen. Selbst der Schuldirektor verschließt
lieber die Augen und lässt die aufgesprayten Hakenkreuze überstreichen.
Nur Hilmer hat es gewagt, einen ausländischen Mitschüler in
Schutz zu nehmen...
Mats Wahl (Schweden) liest aus seinem Jugendkrimi "Der Unsichtbare"
und Kommissar
Fors' drittem Fall "Kill".
8.-10. Klasse
Nur mit Anmeldung über miriam.moellers@literaturfestival.com /
Tel. 030 - 27 87 86 66
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Alle
Veranstaltungen mit skandinavischen Autoren finden sie auf
www.kulturhus-berlin.de.
Weitere
Informationen zum Internationalen Literaturfestival Berlin und zum Gesamtprogramm
erhalten sie auf www.literaturfestival.com.
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29.10.
| 19 Uhr | Finnland-Institut
Ghita Gothóni: Die Bezauberin
mit musikalischen Appetithappen von Ghita Gothóni, Gesang, und
Sami Väänänen, Klavier, Moderation: Gerrit Schoof
Erik Sandell beschließt, einer nächtlichen Eingebung folgend,
seine finnische Heimat zu besuchen, die er vor Jahren verlassen hat.
Er mietet eine bescheidene Hütte am Rande eines Dorfes, im Schoß
unberührter Natur. Aber er ahnt nicht, auf was er sich da einlässt.
Mit ihrem Debütroman entführt Ghita Gothóni ihre Leser in eine finnisch-karelische Welt mit Menschen, die stark von ihrer nordischen Heimat geprägt sind. Einfühlsam erzählt sie von der „amour fou“ zwischen Liisa und Erik, von der Suche des Menschen nach Ursprünglichkeit, nach Heimat.
Gleichsam ist es ein hoch spannender Krimi, in dem Erik Sandell zunächst auf eigene Faust und dann an der Seite des Kommissars Mäntylä ermittelt. Es geht um ein Verbrechen, das im Dorf jahrzehntelang vertuscht wurde...
Ghita Gothóni wurde 1952 in Rauma/Finnland geboren. Sie begann
mit Geigenspiel und wechselte später zum Gesang. Nach einem Studium
an der Sibelius-Akademie, Helsinki, erhielt sie 1978 ein Jahresstipendium
in Frankfurt. Sie konzertierte in Finnland, Ungarn und Deutschland.
Seit 1990 lebt sie in Köln, wo sie u.a. auf Kleinkunstbühnen
mit Eigenkompositionen für Stimme und Klavier auftritt.
Finnland-Institut
Georgenstr. 24 (1. OG)
10117 Berlin-Mitte
Mittwochs | 18.00 - 20.00 Uhr | Nordeuropa-Institut R. 1.101
Geschichte, Politik und Kultur des Ostseeraums
Ringvorlesung
Einblicke in Geschichte, Kultur und Gesellschaft der nordischen Länder
vermittelt eine neue wissenschaftliche Vorlesungsreihe, die in diesem
Herbst in Berlin beginnt. Im Rahmen der „Ostsee-Ringvorlesung“
werden thematische Vorträge gehalten, die sich an ein breites Publikum
richten. Die Referenten stammen aus Deutschland und Skandinavien. Konzipiert
wurde die Vorlesungsreihe vom Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität
zu Berlin. Architektur, Wikingerzeit, die Hanse, nordische Wohlfahrtsmodelle,
Zeitgeschichte, die Ostsee – alle Themen der umfangreichen Vortragsreihe
finden Sie hier
als PDF.
Universitätsgebäude am Hegelplatz
Nordeuropa-Institut 1.101
Dorotheenstr. 24
10099 Berlin
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3.-5. Oktober 2008 | Litauisches Kulturinstitut in Deutschland
Wissenschaftliche Jahrestagung:
"Von Ober Ost zur Republik Litauen: der 16. Februar
1918 in historischer Perspektive"
Ausführliche Informationen auf unserer Website www.kulturhus-berlin.de in der Rubrik Vorträge oder auf www.LitauischesKulturinstitut.de
Schloss Rennhof
Lorscher Str. 1
68623 Lampertheim-Hüttenfeld
Tel.: 06571 - 46 29
Fax: 06571 - 28 644
eMail: info@LitauischesKulturinstitut.de
21.10. | 10 Uhr & 15 Uhr | Figurentheater Grashüpfer
Lillebi und Lillebo, Trollmärchen
Geschichten um eine liebenswerte Trollfamilie inspiriert durch die Bücher
von Tove Jansson: Geschichten aus dem Mumintal, Puppentheaterstück
für Kinder ab 4 Jahre vom und mit dem Puppentheater Laura Grashüpfer
Die Zuschauer lernen klitzekleine Waldtrolle kennen: Zur Familie gehören
der verträumte Lillebo, die wilde Lillebi, Mama, Papa, Onkel Ungkarl
und Tante Fastermoster. Es ist Frühling, und die Trollfamilie erwacht
aus dem Winterschlaf. Ein kleines Tier bekommt einen Namen und macht
sich selbständig. Onkel Ungkarl hat für seinen kleinen Freund
Lillebo aus Afrika einen superstarken Angelhaken mitgebracht. Damit
soll er endlich auch mal alleine einen Fisch fangen.
Aber diesmal ist alles anders. Ein Frühlingssturm bringt alles
durcheinander.
Tante Fastermoster findet ein neues Zuhause. Lillebo rettet die Familie,
weil er ... (das wird noch nicht verraten). Ein kleines Tier verwandelt
sich. Aus Lillebo wird Bo, aus Lillebi wird Bibi. Das schönste
Fest im Norden aber ist das Mittsommernachtsfest, zu dem Mama das Geheimnis
ihrer Tasche lüftet.
Weitere Termine:
22.10. | 10 Uhr & 15 Uhr
23.10. | 10 Uhr
25. 10. | 16 Uhr
26.10. | 11 Uhr & 16 Uhr
Figurentheater
Grashüpfer im Treptower Park
Puschkinallee 16 a
Berlin-Treptow
Telefon: 53 69 51 50
Weitere
Veranstaltungstipps finden sie aus www.kulturhus-berlin.de
in der Rubrik Kinderveranstaltungen.
Wie immer finden Sie an dieser Stelle unsere Fernsehtipps – weitere Programme in TV und Funk finden Sie auf www.kulturhus-berlin.de. Reinschauen lohnt sich, denn Nordeuropa ist auch im Herbst-Monat Oktober sehr präsent auf der Mattscheibe.
Schnee und Eis sind die ewigen Begleiter der Menschen, die seit Generationen den harten Lebensbedingungen im nördlichsten Teil der Welt trotzen. Etwa tausend Kilometer vom Nordkap entfernt, tief in der Wildnis Nordschwedens, liegt Jokkmokk, die kulturelle Hauptstadt der Ureinwohner Lapplands, der Sami. Jedes Jahr im Februar verwandelt sich die kleine Stadt mit ihren 3.400 Einwohnern in einen einzigen riesigen Marktplatz, denn seit über 400 Jahren treffen hier Sami aus Schweden, Finnland, Norwegen und Russland zusammen, um auf dem traditionellen Wintermarkt Handel zu treiben.
Vor 50 Jahren hat sich der Däne Jørgen Laursen Vig, inzwischen Mitte 80, in Dänemark ein Schloss auf dem Land gekauft. Seitdem lebt der frühere Theologe und eiserne Junggeselle dort allein. Jetzt scheint Mr. Vigs großer Traum wahr zu werden. Seit Jahren hofft er darauf, dass aus seinem Schloss einmal ein orthodoxes russisches Kloster wird.
Über viele Jahre hinweg hat Pernille Rose Grønkjær mit großer Geduld und wenig Geld an ihrem Dokumentarfilm gearbeitet. "Mr. Vig und die Nonne" war auf zahlreichen internationalen Festivals zu sehen und hat unter anderem in Amsterdam, Kopenhagen, Chicago, Sao Paulo, Washington und Durham Preise bekommen.
Island wurde aus Feuer und Wasser geboren. Noch heute beherrschen die beiden Elemente das Land. Der Film zeichnet die Naturgeschichte der Eisinsel nach und erforscht die Kräfte, die die Insel formten und noch heute beherrschen.
Das "Hanseblick"-Team besucht den Süden Estlands, hier ist der Herbst in den Wäldern ein wenig wie in Kanada nur kleiner. Wahrscheinlich gibt es hier die meisten Pilze Europas. Unterwegs trifft das Team auf holzfällende Weltmeister und märchenhafte Trolle und mit ein wenig Geduld vielleicht sogar auf die die stolzen Elche Estlands.
An der Musikmesse PopKomm nehmen auch dieses Jahr wieder zahlreiche Künstler aus Dänemark teil. Vom 8.-10. Oktober werden mehr als 100 Teilnehmer von 43 Plattenfirmen, Musikverlagen und -organisationen von Dänemark nach Berlin reisen, um die Messe zu besuchen – 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Unterstützt wird ihre Teilnahme vom Kunstrat. Im Rahmen der PopKomm findet am 9. Oktober findet im Fritzclub am Postbahnhof ein Konzert mit dänischen Künstlern statt, u.a. mit Spleen United, The Blue Van, Beta Satan, Carpark North, WhoMadeWho und Veto. In der Aftershow legt u.a. der DJ Mike Sheridan DJ auf. (Kunstrådet)
Der Kunstrat möchte die Zusammenarbeit ausländischer Künstler mit dänischen Kollegen fördern und ruft daher das "Danish International Visiting Artists Exchange Programme (DIVA)" ins Leben. Das Programm ermöglicht Künstlern, die von dänischen Einrichtungen eingeladen wurden, einen längeren Aufenthalt von ein bis sechs Monaten in Dänemark. Ziel ist die Zusammenarbeit mit dänischen Künstlern, die gegenseitige Inspiration und die Präsentation der Arbeit – ob Konzert, Ausstellung, Workshop, Meister-Klasse, Vortrag o.ä. Erwartet werden ca. 25-30 ausländische Künstler, die pro Jahr durch das neue Programm gefördert werden sollen. (Kunstrådet)
In Norwegen hat die Absicht der Universität Oslo, eine Sammlung von bis zu 150 Jahre alten ausländischen Zeitungen komplett zu verbrennen, für Empörung gesorgt. Die „Aftenposten“ berichtet, dass die auf 3000 Regalmeter verteilten Zeitungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert vernichtet werden, weil nach Angaben der Archivleitung "seit vielen Jahren niemand mehr hineingeschaut hat".
Kurz nachdem diese Äußerung veröffentlicht wurde, meldeten sich Wissenschaftler mit Protesten und berichteten, dass ihnen die gewünschte Arbeit in dem Archiv wegen angeblicher "Unzugänglichkeit" verwehrt worden sei. Zu der Sammlung gehören unter anderem komplette Sammlungen englischer Zeitungen wie "The Manchester Guardian" ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Aus Deutschland sind auch Zeitungen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges eingelagert. Nach den Protesten gegen die Verbrennungspläne will die Universität Oslo nun zunächst abwarten, ob sich Interessenten für die Sammlung melden. (www.newsroom.de)
Das lettische Parlament hat am Donnerstag einen Vorschlag der Parteifraktion
"Für Menschenrechte im vereinten Lettland" über
die Aufhebung des Wahlverbots für ehemalige Mitarbeiter des sowjetischen
Geheimdienstes KGB und Aktivisten der Kommunistischen Partei der Sowjetunion
(KPdSU) abgelehnt. Ehemalige Mitarbeiter des KGB und frühere Mitglieder
der KPdSU, die bis zum 13. Januar 1991 nicht aus der Partei ausgetreten
waren, sind in Lettland bei Parlamentswahlen nicht wahlberechtigt. Dieses
Verbot gilt jedoch nicht bei den Wahlen für das Europaparlament.
Die Partei "Für Menschenrechte im vereinten Lettland"
hat fünf der 100 Sitze des lettischen Parlaments inne. Sie setzt
sich für die Wahrung der Interessen der russischsprachigen Bevölkerung
der Republik ein und gehört der Opposition an. (RIA Novosti)
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