| Liebe Freundinnen und Freunde des KULTURHUS
BERLIN,
dass es in einem einsamen Holzhaus auf dem Land nicht immer friedlich
zugeht, zeigt der norwegische Thriller Øyenstikker.
Der mit skandinavischen Starschauspielern wie Maria Bonnevie, Kim Bodnia
und Mikael Persbrandt in den Hauptrollen besetzte Film ist am 8. April
im NORDISCHEN FILMKLUB zu sehen. Die dänische Komödie, die
wir Ihnen am 22. April zeigen, wurde von Paprika Steen gedreht. Das
Drehbuch stammt vom Meister höchst selbst: Anders Thomas Jensen.
Was ist eine "Rock-Universität"? Im norwegischen Kristiansand
studieren Pop-, Rock- und Jazzmusiker. Und KULTURHUS BERLIN lädt
ein zu einem Konzert, das Studenten der University of Agder am 2. April
in der Kulturbrauerei Berlin geben.
Was ist ein Mumin? Antwort auf diese Frage gibt die neue Ausstellung
des KULTURHUS BERLIN, des Finnland-Instituts in Deutschland und der
Botschaft Finnlands in der gelben Villa. Unser Mumin-April bietet eine
Erzählstunde mit Musik, viele Ferienworkshops für Berliner
Kinder in der gelben Villa in Berlin-Kreuzberg sowie einen Vortrag für
Erwachsene im Finnland-Institut, wo auch die aktuelle Foto-Ausstellung
über Tove Jansson zu sehen ist.
Mit der isländischen Autorin Steinunn Sigurðardóttir
sprach Anika Lüders über ihr neues Buch. Wir haben Kulturtipps,
das nordische Fernsehprogramm und Kulturnotizen aus dem Norden.
Grönland – ganz nah? Aus Anlass der UN Klimakonferenz in
Kopenhagen 2009 hat KULTURHUS BERLIN ein Grönland-SPEZIAL produziert,
das im April erscheint. Es enthält Themenbeiträge zur größten
Insel der Welt, zu grönländisch-dänischer Geschichte
und Kultur, aktuell-politische Standpunkte und Analysen und bringt Neues
aus der Klima- und Arktisforschung sowie ein Interview mit dem dänischen
Schriftsteller Jørn Riel. Das SPEZIAL erhalten Sie in wenigen
Tagen.
Bis dahin, beste Grüße
Ihr KULTURHUS BERLIN
Inhalt
1 NORDISCHER FILMKLUB: Filme aus Norwegen und Dänemark
2 KULTURHUS BERLIN lädt ein: Konzert und Party in
der Kulturbrauerei
3 RÜCKBLICK
3.1 Arne Dahl zu Gast beim KULTURHUS BERLIN
3.2 Die Mumins sind da! Neue Ausstellung eröffnet
3.3 Das Finnland-Institut präsentiert: „Tove
Jansson in Bildern“
4 KULTURHUS BERLIN verlost „Arn“. Neuer schwedischer
Film auf DVD
5 GELESEN: Literatur aus Island. Vom Sólskinshestur
zum Sonnenscheinpferd
6 Der NORDEN in Berlin: Tipps und Termine
6.1 Musik
6.2 Literatur
6.3 Für Kinder
6.4 Theater
6.5 Ausstellung
6.6 Festival
7 Den NORDEN sehen und hören
8 KULTURNOTIZEN aus dem NORDEN
1 NORDISCHER FILMKLUB: Filme aus Norwegen und Dänemark
08.04.2009 | 19 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
Øyenstikker (Dragonflies)
N 2001 | R: Marius Holst | 110 Min. | OmeU
Maria Bonnevie, Kim Bodnia, Mikael Persbrandt, Tintin Anderzon, Shanti
Roney, Anastasios Soulis
Eddie
und Maria wollen auf dem Land einen Neuanfang wagen. Sie sind glücklich,
bis die Vergangenheit sie einholt: Eddies alter Freund Kullmann wurde
gerade aus dem Gefängnis entlassen, wo er wegen eines gemeinsam
mit Eddie begangenen Verbrechens einsaß. Er nistet sich bei den
beiden ein und ein gefährliches Spiel beginnt... Ein hervorragend
besetztes modernes Kammerspiel über Freundschaft, Liebe und Angst.
22.04.2009 | 19 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
Til døden os skiller (With your permission)
DK 2007 | R: Paprika Steen | 96 Min. | OmeU
Lars Brygmann, Sidse Babett Knudsen, Nicolaj Kopernikus, Rasmus Bjerg,
Søren Pilmark, Jan Malmsjö
Jan
ist ein gewöhnlicher Mann. Aber er hat es nicht leicht. Auf dem
Schwedenboot ist er ohne Zweifel der unbeliebteste Mitarbeiter. Und
auch zu Hause sieht es nicht besser aus. Seine Ehe mit der überhaupt
nicht gewöhnlichen Bente ist kurz vor dem Scheitern. Jans Chef
bekommt Wind davon und schickt Jan in die Gruppentherapie. Hier lernt
Jan die Mechaniker Alf und Rudy kennen, mit denen er sich anfreundet.
Endlich scheint es ein Licht am Ende des Tunnels zu geben, aber dann
nimmt die Freundschaft eine unerwartete Wende. Hätte Jan geahnt,
dass Alf ein Opernfan ist, hätte er ihn nie Bente vorgestellt.
Und hätte Bente gewusst, was Rudy und Alf vorhaben, hätte
sie die beiden nie in ihre Wohnung gelassen. So aber geschieht etwas
ganz Unvorhergesehenes. Das Manuskript zur Regiearbeit der bekannten
dänischen Schauspielerin Paprika Steen schrieb Anders Thomas Jensen.
Das gesamte Programm des NORDISCHEN FILMKLUB finden Sie auf unserer
Website www.kulturhus-berlin.de
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2 KULTURHUS BERLIN lädt ein: Konzert und Party
in der Kulturbrauerei
2. April | 20.00 Uhr | Maschinenhaus Kulturbrauerei
Nordic Sounds: Schwung, Shimmer, Gorg, Captain Knut and the
Cabin Crew (Norwegen)
„Wir sind eine Rock-Universität.“ Dies verkündete
Rektorin Torunn Lauvdal in ihrer feierlichen Eröffnungsrede, als
2007 in Norwegen die University of Agder (Universitetet i Agder, UiA)
gegründet wurde. Und tatsächlich besitzt die akademische Ausbildung
von Pop-, Rock- und Jazzmusikern in der südnorwegischen Stadt Kristiansand
eine lange und erfolgreiche Tradition, die von den Vorgängerinstitutionen
getragen wurde und bis ins Jahr 1986 zurückreicht.
Am 2. April geben Studenten der University of Agder (Kristiansand/Norwegen)
ein Gratiskonzert in der Berliner Kulturbrauerei. KULTURHUS BERLIN lädt
zu einem Abend ein, der von vier Bands gestaltet wird. Nach dem Konzert
legen DJs norwegischen Rock und Pop auf.
SCHWUNG unternimmt eine „Gratwanderung zwischen Pop und Experiment“,
SHIMMER ist „Pop und Singer/Songwriter mit einem Schuss Bluegrass,
Blues, Funky Rhythmen und Folk“, die Band GORG unternimmt eine
„komplexe Reise von Black Metal über progressiven Rock und
Electronica bis hin zu traditionellem Jazz“, und CAPTAIN KNUT
and the CABIN CREW rühren einen “Mix aus Old School Blues,
Funk und Soul” an.
Herzlich willkommen!
EINTRITT FREI!
Maschinenhaus
Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin-Prenzlauer Berg
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3. Rückblick
3.1 Arne Dahl zu Gast beim KULTURHUS BERLIN
Mit Arne Dahl und Bernd Michael Lade waren am 11. März zwei Krimiprofis
Gast des KULTURHUS BERLIN. Der eine aus Schweden, der andere aus Deutschland.
Der eine Autor erfolgreicher Krimiromane, der andere TV-Kommissar vieler
Tatort-Krimis. Gelesen wurde aus „Totenmesse“ – Dahls
neuem, soeben auf Deutsch erschienenem Buch. Eine idyllische Krimilesung
mit Musik und ein munteres deutsch-schwedisches Gespräch über
die Ausstrahlungskraft schwedischer Krimis, künstlerische Qualitäten,
nordische Krimi-Traditionen, Gesellschaft und Gesellschaftskritik.
Aus Anlass unserer Lesung sprach RadioEins-Moderatorin Marion Brasch
mit Arne Dahl. Das Gespräch hören Sie hier.
KULTURHUS BERLIN dankt Sjödalshus für die freundliche Unterstützung
der Lesung. Wir danken ebenso der Schwedischen Botschaft, dem Piper-Verlag
und der Philipp-Schaeffer-Bibliothek in Berlin-Mitte.
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Sogar aus Finnland kamen sie am 23. März nach Berlin, um die Mumins
willkommen zu heißen: Die Schirmherrin des Ausstellungsprojektes
und Nichte von Tove Jansson, Sophia Jansson, las zusammen mit Ilka Sonntag
vom KULTURHUS BERLIN aus „Mumin, wie wird’s weitergehen?“.
Wivian Nygård-Fagerudd vom Svenska Kulturfonden sang zur Begrüßung
zwei Mumin-Lieder. Und der Zauberkünstler Erich Jäger sorgte
mit seinen fabelhaft-komischen Tricks nicht nur bei den Kreuzberger
Kindern für große Freude, die zusammen mit den großen
Gästen die Eröffnung der Ausstellung „Schweben –
Träumen – Leben. Tove Janssons Mumin-Geschichten“ in
der gelben Villa in Berlin-Kreuzberg feierten.
Die Räume der Mitmach-Ausstellung öffneten sich an diesem
Tag zum ersten Mal und es wurde Richtfest für das bunte Mumin-Haus
gefeiert und dabei die Mumins als Holzfiguren begrüßt. Anschließend
segelte das Mumin-Abenteuerboot übers Meer und es ging zum Träumen
auf die bunte Frühlingswiese oder in den Himmel weißer Mumin-Wolken.
All die schönen Holz-Objekte für Kinder, die ausdrücklich
zum Anfassen, zum Entdecken, zum Spielen da sind, entstanden nach den
Ideen des KULTURHUS BERLIN in der Kultschule Lichtenberg.. Die Ausstellung
zeigt außerdem Reliefbilder der Muminfamilie von Essi Kalima,
ein Puppentheater lädt zum Spielen ein, und es gibt viele Zeichnungen
aus den Mumin-Büchern von Tove Jansson zu sehen. Die wunderbare
Welt der Autorin haben Fotografien von Per Olov Jansson und Carl Gustav
Hagström, der ebenfalls zur Eröffnung angereist war, eingefangen
.
Die Mumins – so lässt sich jedenfalls feststellen –
scheinen sich in der gelben Villa sehr wohl zu fühlen. Kein Wunder,
denn die gelbe Villa ist selbst ein großes Mumin-Haus, dass zahlreiche
Aktivitäten für Kinder und viel zu entdecken bietet. Da fühlen
sich die kleinen Trolle aus Finnland ganz wie zu Hause.
Zum Mumin-Programm gehören neben der Ausstellung folgende Veranstaltungen:
Mi 8.4., 15.4. | jeweils 15 Uhr | die gelbe Villa
Musikalische Troll-Erzählstunden
mit Ilka Sonntag und Michael Waterstradt (Kontrabass).
Di 7.4., Mi 8.4., Di 14.4., Mi 15.4. | jeweils 10.30 Uhr | die gelbe
Villa
Mumin-Ferienworkshops
Basteln von Pop-Up-Karten und Mobiles sowie einer Puppenwerkstatt und
Klangwerkstatt.
Anmeldung erbeten unter: Tel. 030-76 76 500
Die Ausstellung ist noch bis zum 17. April, dienstags bis donnerstags
von 13.00-17.00 Uhr, im Kinderzentrum „Die
gelbe Villa“ in Berlin-Kreuzberg, Wilhelmshöhe 10,
U6, Haltsstelle Platz der Luftbrücke zu sehen, bevor sie in die
Bibliothek
am Luisenbad in Berlin-Wedding weiterzieht, wo sie ab dem 5. Mai
zu sehen sein wird.
Erwachsenen Mumin-Fans sei der folgende Vortrag empfohlen:
Donnerstag, den 16.4.2009 | 19 Uhr | Finnland-Institut
Vortrag: „Die Rezeption der Mumin-Geschichten in Deutschland“
Dr. Mareike Jendis, Umeå (Schweden)
Ausführliche Informationen und weitere Fotos finden Sie auf der
Mumin-Website www.kulturhus-berlin.de/mumin.
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3.3 Das Finnland-Institut präsentiert:
„Tove Jansson in Bildern“
Das Finnland-Institut Berlin eröffnete am
19. März die Fotoausstellung über Tove Jansson „Tove
Jansson in Bildern“.
Der berühmte Fotograf Carl Gustav Hagström,
der zur Eröffnung aus Finnland angereist war, war ein enger Freund
Tove Janssons. Durch die freundschaftliche Nähe waren ihm außergewöhnliche
Einblicke in das Leben der finnlandschwedischen Autorin und Malerin
möglich, die er in seinen Bildern für die Nachwelt festgehalten
hat. Neben den Fotografien von Carl Gustav Hagström zeigt die Ausstellung
Bilder, die Tove Janssons Bruder, Per Olov Jansson, von ihr gemacht
hat. Unter den Fotos sind neben sehr bekannten auch zahlreiche private
Aufnahmen zu sehen.
Die Ausstellung besteht aus Fotografien, aus den Jahren 1943 bis 1994,
als Tove Jansson sich an ihrem 80. Geburtstag zum letzten Mal der Öffentlichkeit
präsentierte. Darüber hinaus gibt es einige Skizzen zu sehen,
die Tove in ihrer Jugend anfertigte und die lange Zeit auf der Außentoilette
der Sommerhütte der Familie hingen.
Nicht nur die Künstlerin wird gezeigt, sondern auch
ihre private Umgebung und ihre Arbeitsplätze. Eine der Aufnahmen
beispielsweise, zeigt sie auf einem Spaziergang mit ihrer Nichte und
ihrem Neffen, eine andere zeigt sie zusammen mit ihrer Lebensgefährtin
Tuulikki Pietilä, die im Februar diesen Jahres verstorben ist.
Diese Ausstellung vermittelt völlig neue Eindrücke über
die Autorin der Mumin-Bücher und ist sehr sehenswert. Sie ist noch
bis zum 30. April im Finnland-Institut zu besichtigen.
Öffnungszeiten: Mo 10-17, Di-Do 11-19, Fr 9-15 Uhr
Finnland-Institut
in Deutschland
Georgenstr. 24 (1. OG)
10117 Berlin
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4 KULTURHUS BERLIN verlost „Arn“. Neuer
schwedischer Film auf DVD
Peter
Flinths spektakuläre Verfilmung der Romantrilogie von Jan Guillou
über den Kreuzritter Arn ist soeben in Deutschland auf DVD erschienen.
KULTURHUS BERLIN verlost drei der umfangreich ausgestatteten Filme.
Schweden und der Mittlere Osten sind die Schauplätze dieses farbigen
Breitwandepos, dessen 18-jähriger Held sich im Jahre 1168 aus Liebe
zur schönen Adligen Cecila in eine Verschwörung gegen den
König verwickeln lässt. Zur Strafe wird er als Kreuzritter
gen Jerusalem gesandt, wo er nicht nur Schlachten schlägt, sondern
sich auch die Freundschaft des Sarazenenführers Saladin erwirbt,
während Cecilia, ins Kloster verbannt und dort unter einer tyrannischen
Oberin leidend, der Geburt des gemeinsamen Kindes entgegensieht.
Zur Starbesetzung des Historienepos zählen unter anderem Bibi Andersson,
Stellan Skarsgård, Vincent Perez und Michael Nyqvist.
Unter den ersten zehn Mails, die uns unter info@kulturhus-berlin.de
erreichen, verlosen wir drei der Filme. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
[nach oben]
5 GELESEN: Literatur aus Island. Vom Sólskinshestur
zum Sonnenscheinpferd

Foto: © Claude Giger |
Die isländische Autorin Steinunn Sigurðardóttir und
ihr jüngster Roman über eine Kindheit in Reykjavík,
Gefühlskälte und die große Liebe.
„Ich fühle mich überall zu Hause. Aber Island hat eine
besondere Bedeutung für mich, die kein anderes Land übernehmen
kann.“ Die isländische Autorin Steinunn Sigurðardóttir
ist eine wahre Kosmopolitin. Sie wurde 1950 in Reykjavík geboren,
studierte Psychologie und Philosophie in Irland, war Auslandskorrespondentin
in Schweden, lebte in Frankreich, Japan und in den USA, bevor es sie
nach Berlin verschlug. Mit ihren Büchern, die seit den 1980er Jahren
fest zum isländischen Kanon gehören, verhält es sich
ähnlich. Sie sind in neun Sprachen übersetzt, und eines von
ihnen, Tímaþjófurinn/Der Zeitdieb, ist in Frankreich
sogar verfilmt worden.
Seit Jahren im Ausland zu leben und dennoch eine durch und durch isländische
Autorin zu sein ist für Steinunn Sigurðardóttir kein
Problem – im Gegenteil...
Die
komplette Rezension von Anika Lüders können Sie auf
unserer Homepage unter der Rubrik REZENSION lesen » www.kulturhus-berlin.de
Steinunn Sigurðardóttir
Sonnenscheinpferd
Aus dem Isländischen von Coletta Bürling.
Rowohlt Verlag, Reinbek 2008, 174 S.
16,90 Euro
[nach oben]
6 Der NORDEN in Berlin: Tipps und Termine
6.1 Musik
10. und 11. April | 21.30 Uhr | Schlot
Klima Kalima und Nada
Ein finnisches Jazz-Wochenende
Stellen Sie sich es vor: Kaurismäki drehte einen Film über
einen finnischen Elch, der sich in Berlin Mitte verirrte. Das noch als
Geheimtipp gefeierte Berliner Jazzgitarrentrio Klima Kalima spielt die
Filmmusik dazu.
Kunstfabrik
Schlot, Edisonhöfe
Chausseestr. 18
10115 Berlin
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14. April | 21.00 Uhr | SO36
ELÄKELÄISET
"Eläkeläiset" ist der Name der 1993
gegründeten finnischen Humppa-Band und bedeutet "Rentner".
Die Finnen haben sich ganz den Coverversionen bekannter Pop- und Rockmusik
verschrieben und spielen die bekannten Songs im schnellen Humppa- oder
langsamen Jenkka-Stil. Diese Neuinterpretation sorgt dafür, dass
die Lieder oft kaum noch zu erkennen sind.
Die Band ist aber nicht nur bei Ihren Songinterpretationen sehr kreativ:
Besucht man ein Konzert der Finnen, so gibt es immer eine kleine Überraschung,
denn die Jungs verstecken des Öfteren alkoholische Getränke
in den konzerthallen, nach denen die Fans dann suchen können.
SO36
Oranienstrasse 190
10999 Berlin
[nach oben]
6.2 Literatur
06. April | 20 Uhr | Villa Elisabeth
die aprikosenbäume gibt es - In memoriam Inger Christensen
Mit
einem beschwörenden „die aprikosenbäume gibt es, die
aprikosenbäume gibt es“ beginnt das berühmteste Gedicht
der großen dänischen Dichterin Inger Christensen. Beeinflusst
von der Sprachtheorie Noam Chomskys, den Prinzipien der musikalischen
Komposition und ihren naturwissenschaftlichen Studien, brachte Inger
Christensens Schreiben Naturwissenschaft und Poesie zusammen. So versuchte
sie, einer poetologischen Erklärung der Welt nahezukommen. Den
Weg zu dieser Poetologie ebnete die Sprache und die dem Rhythmus innewohnende
Ordnung.
„Wenn ich Gedichte schreibe, dann kann es mir einfallen, so
zu tun, als schriebe nicht ich, sondern die Sprache selbst“, sagte
Christensen einmal.
Inger Christensen, deren Lesungen besonders in Berlin
legendär sind, veröffentlichte neben mehreren Lyrikbänden
auch Romane, Essays, Theaterstücke und Hörspiele. Ihr Werk
wurde vielfach ausgezeichnet, lange Zeit galt sie als Kandidatin für
den Nobelpreis. Im Anschluss an die Lesung wird der Film „Inger
Christensen – Cikaderne findes“ von Jytte Rex gezeigt.
Ihr zum Andenken lesen Marcel Beyer, Ulrike Draesner, Elke Erb, Aris
Fioretos, Herta Müller, Lutz Seiler, Ulf Stolterfoht und der Übersetzer
Inger Christensens, Hanns Grössel sowie ihr Sohn Peter Borum.
Eine Veranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin, der Akademie der
Künste, des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, des Literaturforum
im Brecht-Haus, des Literaturhaus Berlin, des Literarischen Colloquiums
Berlin, des Suhrkamp Verlages, des Verlag Kleinheinrich und der Dänischen
Botschaft.
Eintritt: 5/3 EUR
Villa
Elisabeth
Invalidenstraße 3
10115 Berlin
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6.3 Für Kinder
10. März - 01. Mai | täglich | Felleshus der Nordischen Botschaften
Irrfahrt
„Nicht alles ist immer das, was es auf den ersten Blick zu sein
scheint"
Die Ausstellung "Irrfahrt" wendet sich insbesondere an Kinder
und Jugendliche, die auf einer spannenden Reise mit Hilfe der Sinne
zeitgenössische Kunst erleben können. Ausgangspunkt für
die Exposition sind Erlebnisreichtum und Räumlichkeit - verschiedenste
Reflexionen, Schattenrisse, Lichter, Bewegungen und ungewöhnliche
Blickwinkel.
Keines der Ausstellungsstücke ist speziell für Kinder geschaffen
worden, aber die Zielgruppe wurde bei der Auswahl der Exponate und bei
der gesamten Planung der vom Kunstmuseum Rauma produzierten Ausstellung
berücksichtigt. Zum Konzept gehört auch ein Ausstellungsführer
mit kurzweiligen Aufgaben zu den einzelnen Exponaten. Für die Museumsfachleute
sind die Kinder und Jugendlichen eine herausfordernde und anspruchsvolle,
aber auch dankbare Zielgruppe für Kunstausstellungen. Sie sind
interessiert, kreativ, neugierig, vorurteilsfrei und bereit, Neues zu
lernen. Diese Eigenschaften sollte sich der Mensch sein ganzes Leben
lang bewahren, und die Kunst ist ein Mittel, sie zu pflegen.
Führungen für Gruppen: donnerstags 10 - 11 Uhr, samstags 14
- 15 Uhr.
Felleshus
der Nordischen Botschaften
Rauchstraße 1
10787 Berlin
Kunstmuseum
Rauma
[nach oben]
6.4 Theater
20. und 21. April | 20.00 Uhr | Brotfabrik
Der kleinste gemeinsame Teiler — Pienin yhteinen jaettava
Schauspiel von Pirkko Saisio
Gastspiel des Teatteri Turmio in finnischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Regie: Mikko Roiha und Kristian Schmidt
Die Aufführung basiert auf den autofiktiven Romanen der namhaften
finnischen Autorin Pirkko Saisio Pienin yhteinen jaettava (Der kleinste
gemeinsame Teiler) und Vastavalo (Gegenlicht). Durch den Tod ihres Vaters
wird eine erwachsene Tochter in verbotene Erfahrungen ihrer Kindheit,
in das schmerzhafte und süße Reich vergessener Gefühle
gerissen. Das Stück ist eine Darstellung über Ausgeschlossenheit
und Identität, über eine verschwundene Welt, die ihre Spuren
in uns hinterlassen hat. Es wurde in Finnland bereits über 100
Mal aufgeführt.
Brotfabrik
Caligariplatz
13086 Berlin
[nach oben]
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24. April | 20.15 Uhr | Gorki Studio
Plus null Komma fünf Windstill
Mit Julischka Eichel, Ruth Reinecke und Theo Solnik
Regie: Nora Schlocker
Schauspiel der finnischen Autorin Maria Kilpi, das mit dem Theatertreffen
Förderpreis für neue Dramatik 2007 ausgezeichnet wurde.
Es ist Weihnachten. Die Wetteransage: PLUS NULL KOMMA FÜNF WINDSTILL.
Eine junge Frau hat über die Feiertage ihre Großmutter besucht.
In der letzten halben Stunde bis zur Abfahrt des Busses stehen sich
die beiden unschlüssig gegenüber und reden über das Wetter.
Ihr Vorhaben, sich mit der Großmutter über die alten Zeiten
und die Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg zu unterhalten, ist gescheitert.
Maria Kilpis Stück ist eine genaue Studie über die sich verändernden
Beziehungen der Generationen im modernen Europa. Es lotet die Kluft
zwischen Aufarbeitung und Erinnern aus. Vielschichtig ist die Beziehung
zwischen den beiden starken Frauen, Großmutter und Enkelin. Anhand
ihres Konfliktes und der Kalenderaufzeichnungen des Großvaters,
die nichts anderes sind als präzise Wetternotizen, fragt das Stück
nach der Erzählbarkeit von Erinnerung und der Weitergabe von konkreter
Lebenserfahrung.
Gorki Studio
Hinter dem Gießhaus 2
10117 Berlin
[nach oben]
6.5 Ausstellung
20. März - 25. April
Ólafur Elíasson
The colour circle series, Part 1 2008
Der isländische Künstler zeigt in der neuen Berliner Ausstellung
Arbeiten seiner Reihe „Colour circles“, die 2008 basierend
auf „The colour spectrum series“ von 2005 entstanden ist.
Isabelle
Du Moulin und Niels Borch Jensen Galerie
Lindenstr. 34
10969 Berlin
[nach oben]
6.6 Festival
22.-26. April | Flensburg
FolkBALTICA
Das 5. Festival folkBALTICA in Flensburg hat in diesem Jahr den Länderschwerpunkt
Dänemark. Hauptspielorte sind Flensburg und die dänische Region
Sønderjylland-Schleswig, das Forum der dänischen Duborg-Skolen
auf der westlichen Höhe Flensburgs, mit weitem Blick über
die Förde bis nach Dänemark.
Mit einem Rekordangebot von 41 Veranstaltungen an 31 verschiedenen
Spielstätten wird die Region zwischen Sønderborg und Husum,
Flensburg und Salzau zur Bühne für die Musikkulturen rund
um die Ostsee.
folkBALTICA präsentiert traditionelle Musik aus dem gesamten
Ostseeraum in modernen Erscheinungsformen zwischen Folk, Jazz, Weltmusik
und Klassik. Neben Gruppen aus Norwegen, Schweden, Finnland, Russland,
Lettland und Deutschland setzen die Veranstalter vor allem auf die Vielfalt
und die enorme Qualität der dänischen Folkszene. Das Programm
spannt einen Bogen von der Musik des Faaborger Spielmannes Rasmus Storm
aus dem 18. Jahrhundert bis hin zu modernen Klängen des deutsch-skandinavischen
Projektes „Fjord Skies“, das an die jazzigen Bearbeitungen
dänischer Volkslieder des vor einigen Jahren verstorbenen, weltberühmten
Bassisten Niels Henning Ørsted Petersen erinnert.
Hier
finden Sie das komplette Programm und sämtliche Spielorte. Weitere
Informationen finden Sie unter www.folkbaltica.de
[nach oben]
7 Den NORDEN hören und sehen
7.1 Flimmerkiste
An dieser Stelle finden Sie wie immer eine kleine Auswahl an Fernsehtipps
für den Monat April. Mehr lesen Sie auf unserer Website www.kulturhus-berlin.de.
BR-alpha | Samstag, 04.04.2009 | 17:00 Uhr | Länge: 25 Minuten
Fernweh - Die Reisereportage
Island
Man atmet den eisigen Hauch der Gletscher, fröstelt in der verwirbelten
Gischt tosender Wasserfälle, schüttet Glückshormone aus
beim Anblick der Wale, genießt die blau leuchtenden Lupinen-Felder
und verspürt Ehrfurcht beim Anblick einer grandiosen, archaischen
Landschaft, deren Luft vom würzigen Geruch der Islandpferde getränkt
ist.
Der Islandreisende hat Bilder im Kopf und schon bald merkt er, dass
alles genauso ist, und doch ganz anders, weil viel intensiver.
Die Insel am nördlichen Polarkreis mit der Hauptstadt Reykjavik,
erkundet man am eindrucksvollsten, während einer Fahrt auf der
1 600 Kilometer langen Ringstraße. Kaum irgendwo anders begegnet
man der ursprünglichen Natur so hautnah wie hier.
Phoenix | Mittwoch, 08.04.2009 | 21:00 Uhr| Länge: 45 Minuten
Grönland - Eine eisige Insel im Wandel
Atemberaubend schön und zugleich gefährlich, ein Naturwunder,
das bedroht ist: die Eisberge vor Ilulissat.
Ilulissat bedeutet "Eisberge". Überall auf dieser riesigen
Insel, die immer noch zu Dänemark gehört, steht das Leben
unter dem Eindruck des wärmer werdenden Klimas. Wissenschaftler
kommen aus aller Welt, um in dieser empfindlichen Region den Klimawandel
zu erforschen. Aber in Ilulissat wird die Erwärmung des Klimas
selbst für Laien sichtbar. Die Eisberge schmelzen. Der Tourismus
in der Region nimmt eine neue Form an: Eisbergtourismus. Viele sagen,
sie wollten noch einmal Eisberge sehen, bevor sie weg seien.
Das Erste | Freitag, 10.04.2009 | 07:10 Uhr | Länge: 77 Minuten
Eine Hexe in unserer Familie (En Häxa I Familje)
Spielfilm Schweden 2000
Der kleine Bruder der siebenjährigen Maria ist eine echte Nervensäge.
Kein Tag vergeht, ohne dass er irgendetwas mit ihren Sachen anstellt.
Mithilfe einer „magischen" Kristallkugel wünscht sich
das Mädchen eines Tages, ihr kleiner Bruder möge endlich verschwinden.
Doch als wenig später eine vermeintliche Hexe auftaucht, um den
Jungen zu holen, setzt Maria alles daran, ihren Bruder zu retten.
SWR BW | Samstag, 18.04.2009 | 07:15 Uhr | Länge: 30 Minuten
Orte des Erinnerns
Der dänische Freistaat "Christiania" (6/9)
1971 entdeckte eine Handvoll junger Leute die 20 Hektar Land mitten
in Kopenhagen, die eigentlich dem Staat gehörten. Ein verlassenes
Militärgelände, das sie besetzten und zum Freistaat erklärten.
Sie machten ihre Aktion öffentlich und setzten damit eine kleine
Völkerwanderung in Gang. Christiania entwickelte sich zu einem
Mittelpunkt der progressiven Kultur. 1976 sollte Christiania dann geschlossen
werden. Aber den Bewohnern der „Friedensstadt“ gelang es,
die Sympathie der dänischen Bevölkerung zu gewinnen. Dennoch
war das Leben im Freistaat nicht konfliktfrei: Drogenhandel und der
Konsum harter Drogen, Gewalt und immer wieder Auseinandersetzungen mit
Polizei und Regierung bedrohten die „Insel des Friedens“.
MDR | Montag, 20.04.2009 | 22:55 Uhr | Länge: 85 Minuten
Schwarze Nelke (Svarta nejlikan/El clavel negro/Den
Sorte Pimpernel) Schweden/Mexiko/Dänemark 2007
1973: Harald Edelstam ist schwedischer Botschafter in Chile. Er macht
keinen Hehl aus seiner Sympathie für den demokratisch gewählten
sozialistischen Präsidenten Salvador Allende. Am 11 September putscht
das Militär mit Hilfe der USA und übernimmt die Macht, zeitgleich
läuft eine unvorstellbare Verhaftungswelle gegen die linken Anhänger
des gestürzten Präsidenten Allende an, Zehntausende werden
verhaftet, gefoltert, ermordet. Edelstam, der schon im Zweiten Weltkrieg
als Diplomat im besetzten Norwegen hunderte Widerstandskämpfer
und Juden rettete und dort den Spitznamen „Schwarze Nelke“
erhielt, erlebt die Aktionen hautnah mit. Eine seiner ersten Taten ist
die Rettung kubanischer Bürger.
EinsFestival | Dienstag, 21.04.2009 | 00:30 Uhr | Länge: 30 Minuten
Rockpalast
Best of Eurosonic 2009
Jedes Jahr kommen im Januar Fans, Musikmanager, Journalisten und die
heißesten neuen Bands Europas in der nordholländischen Stadt
Groningen zusammen. Zu hören und zu sehen gibt es Gruppen und Musiker,
die es in ihren Heimatländern bereits zu Bekanntheit gebracht haben
und sich dem Rest Europas empfehlen wollen. Der WDR Rockpalast hat einige
der über 100 Clubkonzerte aufgezeichnet, Musiker und Macher getroffen
und eine Musikdokumentation mit den Höhepunkten zusammengestellt.
Mit dabei: VINCENT VAN GO GO (Dänemark), ZITA SWOON (Belgien),
LULU ROUGE (Dänemark), SOAP&SKIN (Österreich), ESSER (England),
BADDIES (England), BONAPARTE (Deutschland), HOLLYWOOD MON AMOUR (Frankreich),
MARIT LARSEN (Norwegen), NOVASTAR (Belgien), ROLO TOMASSI (England),
A BRAND (Belgien) und LE CORPS MINE DE FRANCOISE (Finnland).
7.1 Rundfunk (Vorschau für Mai)
Deutschlandradio Kultur | 3. Mai | 18.30 Uhr
Ich bin der Wind
von Jon Fosse, Übersetzung aus dem Norwegischen: Hinrich Schmidt-Henkel,
Hörspiel
Zwei Männer fahren aufs Meer hinaus in einem Segelboot. Sie vertrauen
einander, kennen sich aber nicht so gut, dass der eine um die Ängste
des anderen weiß. In einer Bucht gehen sie vor Anker: reden, trinken.
Beinahe hätte es der eine nicht wieder aufs Boot geschafft. Er
rutscht aus, während der andere schon das Segel setzt. Eigentlich
wollten sie umkehren, doch sie treiben aufs offene Meer. Der eine genießt
die ungewisse Fahrt, der andere fürchtet sich, weiß aber,
dass sie nur gemeinsam das Boot manövrieren können. Sein innerster
Wunsch, einfach zu verschwinden, wird immer dängender. Dann stürzt
er in die Wellen und ist ort, schwer wie ein Stein, leicht wie der Wind.
Jon Fosse, geboren 1959, norwegischer Dramatiker, Lyriker, Roman- und
Kinderbuchautor. Internationale Auszeichnungen, z.B. Ibsen-Preis 1995,
Nestroy-Theaterpreis 2000, Skandinavischer Nationalpreis 2003.
Anschließend: "Fosse inszenieren" von M und Ch. Schiller
Wendt
[nach oben]
8 Kulturnotizen aus dem NORDEN
SV: Im Geiste Astrid Lindgrens - Gedächtnispreis für Literatur
nach Ramallah
Der mit 500 000 EUR dotierte weltweit größte internationale
Kinder- und Jugendliteraturpreis und zweitgrößte Literaturpreis
überhaupt geht in diesem Jahr an das Tamer-Institute for Community
Education. Damit wird eine Organisation geehrt, die sich für die
Leseförderung in der Westbank und im Gazastreifen einsetzt. In
der Begründung der Jury heißt es: „Mit Ausdauer, Mut
und Ideenreichtum hat das Tamer-Institut in den vergangenen zwei Jahrzehnten
die Leselust und Kreativität palästinensischer Kinder und
Jugendlicher stimuliert.” Im Geiste Astrid Lindgrens betrachtet
das Tamer-Institut die Macht des Wortes und des Buches, die Kraft der
Erzählung und der Fantasie als wichtige Schlüssel zu Lebensmut,
Selbstbewusstsein und Toleranz.
Das Tamer-Institut in Ramallah ist eine unabhängige Organisation,
die seit 1989 lesefördernde Arbeit für Kinder und Jugendliche
in der Westbank und in Gaza leistet. Gegründet wurde es, um Kindern
einen Zugang zu Büchern und zu alternativen Lernmöglichkeiten
zu geben, da der Schulalltag der Kinder und Jugendlichen, ihre Freizeit
und ihr Leben unter den Unruhen in diesem Gebiet leiden. Als das Tamer-Institut
seine Arbeit aufnahm, gab es im Grunde keine palästinensischen
Kinderbücher. Bis heute hat die Organisation mehr als 130 Titel
herausgegeben, und mehrere der Kinderbuchautoren haben einst selbst
die Schreibwerkstätten des Tamer-Instituts besucht. (Quelle: www.alma.se)
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NO: Nordischer Preis 2009 für Kjell Askildsen
Der
norwegische Schriftsteller Kjell Askildsen wird mit dem Nordischen Preis
der Schwedischen Akademie 2009 (Svenska Akademiens nordiska pris) ausgezeichnet.
Der Preis wird seit 1986, dem Jahr des 200-jährigen Bestehens der
Akademie, an Menschen aus den nordischen Ländern für bemerkenswerte
Beiträge für die schwedische Literatur und Sprache verliehen
und ist mit 350.000 Schwedischen Kronen (ca. 30.000 €) dotiert.
Die diesjährige Preisverleihung findet am 1. April in Stockholm
statt. Kjell Askildsen (geboren 1929) wird als Meister der Short Story
bezeichnet. Er wurde u.a. zweimal mit dem Norwegischen Kritikerpreis
sowie mit dem Brage Ehrenpreis geehrt. Seine Bücher wurden in mehr
als 15 Sprachen übersetzt. Soeben erschien auf Deutsch seine Sammlung
von Kurzgeschichten „Ein schöner Ort“ (Sammlung Luchterhand).
Kjell Askildsen liest am 18. April in Hamburg aus seinen Werken. (Quelle:
Luchterhand Verlag)
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SV: Larssons-Romane nun bald alle verfilmt
Der erste Film der Stieg Larsson-Triologie „Män som hatar
kvinnor“ (dt: Verblendung) lockte über 654.200 Schweden in
die Kinos. Der ursprüngliche Entschluss der Produzentin des? SVT,
die beiden anderen Bücher dieser Reihe, „Flickan som lekte
med elden“ (dt: Verdammnis) und „Luftslottet som sprängdes“
(dt: Vergebung), lediglich als Serie im schwedischen Fernsehen auszustrahlen,
wurde umgestoßen. Nun sollen beide Bücher bis zum Herbst
2009 für die Kinoleinwand produziert werden. Eine TV-Serie soll
außerdem folgen. (Quelle: Svenska Dagblatt)
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