Liebe Freundinnen und Freunde des KULTURHUS
BERLIN,
Willkommen zu den Filmabenden im Felleshus der Nordischen Botschaften!
Sehen Sie am 25. Februar Thomas Vinterbergs Film "En mand kommer
hjem" (A man comes home), der 2007 in Dänemark gedreht
wurde und am 11. März den schwedischen Film "Fyra veckor i
juni" (Four weeks in june).
Außerdem laden wir zu einem Vortrag ins Finnland-Institut ein.
Am 19. Februar wird dort Professor Boel Westin aus Stockholm erwartet.
Sie spricht über Tove Jansson. Ein neues Buch dieser Autorin stellen
wir Ihnen in diesem Newsletter vor. Denn: Um Tove Jansson und ihre Mumins
wird es ab März gehen, wenn KULTURHUS BERLIN zusammen mit dem Finnland-Institut
un der Botschaft Finnlands mit einem neuen Lese- und Ausstellungsprojekt
die Welt der Mumins nach Berlin holt. Mehr Informationen finden Sie
unter www.kulturhus-berlin.de/mumin.
Der Norden ist in diesem Jahr wieder groß auf der Berlinale vertreten,
aber auch außerhalb des Berlinaleprogramms laufen in den Kinos
aktuell einige skandinavische Produktionen. KULTURHUS BERLIN sagt Ihnen,
welche Filme zu sehen sind.
Wenn Sie eine nordeuropäische Sprache lernen möchten –
das ist in Berlin und im Umland kein Problem. Unser Februar-Service
bietet Ihnen eine aktualisierte Übersicht über die neuen Sprachkurse.
Fabelhafte Februartage wünscht
Ihr KULTURHUS BERLIN
Inhalt
1 KULTURHUS BERLIN lädt ein
2 THEMA: Berlinale und nordische Filme
2.1 Skandinavien: Sehr präsent
2.2 Außerdem im Kino
3 KULTURHUS BERLIN – SERVICE: Die neuen Sprachkurse
der Volkshochschulen in Berlin und im Umland
4 REZENSION: Mumins Jagd nach einem Kometen
5 Der NORDEN in Berlin: Tipps und Termine
5.1 Literatur
5.2 Für Kinder
5.3 Neu in Berlin: Dänisches Design
5.4 Theater
5.5 Festival
5.6 Tanz
5.7 Musik
6 Der NORDEN im TV
7 KULTURNOTIZEN aus dem Norden
1 KULTURHUS BERLIN lädt ein
1.1 NORDISCHER FILMCLUB: Dänemark
25. Februar 2009 | 19 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
En mand kommer hjem (A man comes home)
DK 2007 | R: Thomas Vinterberg | 96 Min. | OmeU
Brigitte Christensen, Morten Grunwald, Ulla Henningsen
Die
Rückkehr eines mittlerweile weltbekannten, aber lebensmüden
Opernstars versetzt eine kleine dänische Provinzstadt in Aufregung.
Und ausgerechnet dann verliebt sich Sebastian, ein Küchenjunge,
der so gut wie verheiratet ist, Hals über Kopf in das neue Zimmermädchen
Maria. Und die Turbulenzen nehmen kein Ende ... Der neue Film von Thomas
Vinterberg wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet.
1.2 Vortrag von Boel Westin: Tove Jansson –
Author, Artist and Lighthouse-Keeper
19. Februar | 19 Uhr | Finnland-Institut
Tove Jansson, Author, Artist and Lighthouse-keeper
Vortrag von Boel Westin, Universität Stockholm, in englischer
Sprache

Boel Westin
Foto: privat
|
Boel Westin präsentiert ihr Buch "Tove Jansson. Worte, Leben,
Bild" – die erste autorisierte Biographie über Tove
Jansson, die 2007 in Schweden erschien. Für ihr Buch konnte Boel
Westin auf Aufzeichnungen früherer Gespräche mit der Autorin
zurückgreifen und sie recherchierte im Archiv und Atelier der Schriftstellerin.
Sie interviewte Familienangehörige, Tove Janssons Lebensgefährtin
und Freunde und schuf so die umfangreichste Biografie, die es bisher
gibt. Ihr Buch ist nicht nur eine Darstellung der finnlandschwedischen
Autorin, sondern auch ein Spiegelbild der finnischen Kulturgeschichte.
Tove Jansson, die zunächst davon geträumt hatte, Leuchtturmwärterin
zu werden, wurde eine weltberühmte Autorin, die in einem kühlen
Turm in Helsinki wohnte. Ihr Leben war geprägt von großer
Schaffenskraft, von Malerei und Mumintrollen, Schreiben und Suchen,
Arbeit und Liebe. Hinter den Bildern und den Geschichten der Mumins
verbirgt sich ein ständiger Kampf zwischen Lust und Pflicht, dem
Willen und der Verantwortung. Tove Jansson suchte ihr ganzes Leben nach
neuen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten, von ihrer ersten
Zeichnung bis zu ihrem letzten Buch.
Dr. Boel Westin ist Professorin für Literaturwissenschaft und Ideengeschichte
an der Universität Stockholm. Sie hat zahlreiche Bücher über
Kinderliteratur und über Tove Jansson und die Mumins veröffentlicht
und mehrere Preise für ihre Arbeit erhalten.
Eintritt frei!
Finnland-Institut
Georgenstr. 24 (1. OG)
10117 Berlin-Mitte
Tel: 520 02 60 10
Fax: 520 02 60 29
Email: info@finstitut.de
2 THEMA: Berlinale und nordische Filme
2.1 Skandinavien sehr präsent
Die Berlinale hat in diesem Jahr viel nordisches Kino im Programm,
bekannte Namen – vor und hinter der Kamera
Schweden schickt Lukas Moodysson, der mit seinem neuen Film "Mammoth"
ins Rennen um den "Goldenen Bären" der 59. Internationalen
Filmfestspiele Berlin 2009 gehen wird. Ebenfalls in der Hauptkonkurrenz
der Berlinale ist "Little soldier" (Lille soldat)
von Annette K. Olesen zu sehen; die dänische Regisseurin ist damit
bereits zum dritten Mal im Berliner Wettbewerb dabei. Lone Scherfigs
englischsprachiger Film "An Education" ist auf dem Berlinale-Special
im Friedrichstadtpalast zu sehen.
Rune Denstad Langlos Filmdebüt "NORD" eröffnete am
6. Februar, gleichzeitig mit der Premiere in Norwegen, das Panorama
Special im Zoo Palast. Der norwegische Film bewirbt sich unter anderem
um den Preis für den besten Debütantenfilm, der mit 50.000
Euro dotiert ist, und um den Publikumspreis, der an einen Film im Panorama-Programm
geht. Rie Rasmussens "Human Zoo" läuft ebenfalls im Panorama.
Lotte Svendsens Spielfilm "Max Embarrassing" (Max Pinlig)
ist im Kinderprogramm und in der Generation Kplus, wo sie um den Gläsernen
Bären für den besten Kinderfilm ringt, ebenso wie Pil Maria
Gunnarsson mit ihrem Film "Musen". Von René Bo Hansen
stammt "Die Stimme des Adlers" (Örnjägarens
son), der in Generation Kplus läuft. In Generation 14plus
ist Mads Matthiesens Kurzfilm "Cathrine" zu sehen. Außerdem
dabei: Lisa Siwe's "Glowing Stars" (I taket lyser stjärnorna),
"Slaves" (Slavar) von David Aronowitsch und Hanna Heilborn,
"Spot and Splodge" (Prick och Fläck snöar in)
von Uzi Geffenblad und Lotta Geffenblad. Ins Forum hat es der Dokumentarfilm
"Defamation" von Yoav Shamir geschafft. Island ist mit einer
Koproduktion (Stormland) in Berlin vertreten. Finnland allerdings
ist in diesem Jahr vollständig abwesend abwesend und nur in einigen
Fachforen dabei.
Das Dänische Filminstitut will nicht unbemerkt lassen, dass in
diesem Jahr besonders viele Dänen – als Schauspieler oder
Filmemacher – an internationalen Produktionen beteiligt sind,
die zur Berlinale kommen: Ulrich Thomsen ist beispielsweise einer der
wichtigsten Darsteller in Tom Tykwers Krimi "The International",
der die Berlinale eröffnete, und in dem der Däne einen Schurken
spielt. In Hans-Christian Schmids deutsch-dänischem "Sturm"
sind Jesper Christensen und Bent Mejding in den Hauptrollen zu sehen.
Und Sally Potters Wettbewerbsfilm "Rage" zeigt Jakob Cedergren,
der hier - ebenfalls – einen Schurken gibt.
Und mit Cyron Melville ist es auch ein Däne, der als einer von
zehn europäischen Nachwuchsschauspielern für den "Shooting
Star" 2009 nominiert ist.
(Quellen: Skandinavische Filminstitute und Nordisk Film og TV Fonds,
Zusammenfassung von Ulrike Schulz)
Alle
Termine für nordische Filme auf der Berlinale finden Sie auf der
Berlinale-Website.
2.2 Aktuell im Kino
O'Horten
Der neue Film von Bent Hammer
NO 2008 | Regie: Bent Hammer
Ein Zug rollt durchs winterliche Norwegen. In der Führerkabine
sitzt Odd Horten, 67, auf seiner vorletzten Fahrt von Oslo nach Bergen.
Morgen will er zum letzten Mal seinen Dienst antreten. Aber zum ersten
Mal in fast vierzig Jahren verschläft der sonst so besonnene Horten
und verpasst tatsächlich seinen letzten Zug. Das Missgeschick ist
erst der Anfang einer unglaublichen Odyssee, in die Horten mit roten
Stöckelschuhen an den Füßen stolpert.
Der Film läuft in Berlin in folgenden Kinos:
Kino in der Kulturbrauerei
FT Yorck
Filmtheater am Friedrichshain
Broadway
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The Boss of It All (Direktøren for det hele)
DK 2006 | Regie: Lars von Trier
Ravn, der Eigentümer einer dänischen IT-Firma, gibt gegenüber
seinen Angestellten die Existenz eines von ihm erfundenen Chefs vor,
den er für alle unpopulären Entscheidungen verantwortlich
macht. Als die Firma an den isländischen Investor Finnur –
dargestellt vom bekannten isländischen Regisseur Fridrik Thór
Fridriksson – verkauft werden soll, besteht dieser darauf, "The
Boss of It All" auch persönlich zu treffen. Daraufhin engagiert
Ravn den Schauspieler Kristoffer. Doch der neigt zu einer besonders
übertriebenen Darstellung seiner Rolle und gefährdet so Ravns
Pläne.
Der Film läuft mit Untertiteln in folgenden Berliner Kinos:
BABYLON,
Rosa-Luxemburg-Straße 30
Lichtblick,
Kastanienallee 77
Central, Rosenthaler
Straße 39
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Die Kunst des negativen Denkens (Kunsten Å Tenke
Negativt)
NO 2006 | Regie: Bård Breien
Geirr, 33, steht auf Weltuntergangs-Kino und fette Joints. Dazu dröhnt
düster Johnny Cash aus den Boxen, denn Geirr sieht die Welt in
schwärzesten Farben, seit er nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt.
Seine Freundin Ingvild hält die üble Laune bei aller Liebe
kaum noch aus und lädt darum die Gruppentherapeutin Tori samt ihrer
Truppe vorbildlich Behinderter ein, alle mit zuckersüßem
Lächeln und eiserner Hand darauf getrimmt, ihr Schicksal "positiv"
zu sehen. Als das Feelgood-Kommando gegen Geirrs Widerstand die Villa
entert, dreht er den Spieß um und pariert Toris Psycho-Phrasen
mit rabenschwarzem Sarkasmus und schlagenden Argumenten. Bald kommt
es zum Aufstand gegen die Sozialdompteuse und alle verordnete Heuchelei.
Dies ist die Stunde der beißenden Wahrheiten, eine Nacht der anarchischen
Lebenslust, rückhaltlosen Konfrontationen und unerwarteten Einsichten.
Als der Morgen anbricht, sehen sie die Welt in einem anderen Licht.
Kritik: Der norwegische Film ist seit einem halben Jahr sehr erfolgreich
in den deutschen Kinos. Der High Noon, auf den Geirr und seine Mitmenschen
mit Macht zusteuern und auf den man fröhlich wartet, bleibt aber
leider aus. So endet alles mehr oder weniger doch – sehr positiv.
(KULTURHUS BERLIN)
Der Film läuft im Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77
Berlin-Prenzlauer Berg
Tel. 44 05 81 79
3 KULTURHUS BERLIN – SERVICE: Die neuen Sprachkurse
der Volkshochschulen in Berlin und Umland
3.1 Sprachkurse: Wir bieten den Überblick!
Die nordeuropäischen Sprachen sind bei den Lernenden nach wie
vor beliebt. Entsprechend groß und vielfältig ist das Kursangebot
der öffentlichen und privaten Weiterbildungseinrichtungen in und
um Berlin. Gelernt wird im klassischen Gruppenunterricht nach Feierabend
ebenso wie in Wochenend- und Intensivkursen. Vor allem private Anbieter
haben Kurse für Kleingruppen und Einzelunterricht im Programm.
Manch einer setzt zudem auf neue Lernformen wie Telefontraining oder
online-Lernen per e-Mail oder Chat. Und auch das Lernen im Tandem stößt
auf großes Interesse.
KULTURHUS BERLIN verrät Ihnen, wo in Berlin und Umgebung Sie Dänisch,
Finnisch, Isländisch, Norwegisch und Schwedisch lernen können.
Spezielle Angebote – z.B. Intensiv- oder Konversationskurse –
sind durch Ausrufezeichen (!) besonders hervorgehoben.
Die Übersicht finden Sie auf unserer Website: www.kulturhus-berlin.de
3.2 Tandem-Programm des Goethe-Institutes
Wenn Sie schon eine der nordischen Sprachen gut beherrschen und jemanden
suchen, mit dem Sie regelmäßig Ihre Sprachkenntnisse in Gesprächen
praktisch erproben können, dann ist vielleicht das Tandem-Programm
des Goethe-Instituts genau das Richtige für Sie.
Oder kommen Sie aus Skandinavien und möchten Berliner kennenlernen,
die an Ihrer Sprache und Kultur interessiert sind? Im Tandem-Programm
können Sie sich mit Ihrem Sprach-Partner regelmäßig
treffen, um sich auf Deutsch und in Ihrer Muttersprache über interessante
Themen auszutauschen und gemeinsam etwas zu unternehmen – und
so also miteinander zu lernen. Sie haben die Chance, mehr von einer
Kultur zu erfahren und zu verstehen.
Tandembüro
Goethe-Institut
Neue Schönhauser Str. 20
10178 Berlin
Tel. 25906-441
Fax. 25906-400
4 REZENSION: Mumins Jagd nach einem Kometen
Was
soll man nur tun, wenn die Erde kurz vor dem Untergang steht und man
rein gar nichts dagegen unternehmen kann? Mit dieser schwerwiegenden
Frage muss sich der kleine Mumin in dem Buch "Komet im Mumintal"
auseinandersetzen.
Zu Beginn der Geschichte verändert sich die Natur, apokalyptische
Zeichen häufen sich, und alles deutet auf eine näher kommende
Katastrophe. Doch was heißt das für das Mumintal? Stimmt
es, was der Bisam prophezeit hat: Rast wirklich ein Komet auf die Erde
zu? Um das zu überprüfen, machen sich Mumin und Schnüfferl
zusammen auf den Weg zu der in den hohen Bergen gelegenen Sternwarte.
Doch was sie dort erfahren, klingt beängstigend. Denn: Der Komet
nähert sich viel schneller der Erde als gedacht. Was nun ...?
In dieser Geschichte werden die kleinen Trolle mit einem überirdischen
Gegner konfrontiert, einem nicht aufzuhaltenden Kometen. Damit wird
in diesem Buch eine düstere Grundgeschichte gelegt, die jedoch
durch einzelne kleine Episoden, die sich während Mumins Abenteuerreise
ereignen, aufgelockert wird. Neben den Vorbereitungen auf die Ankunft
des Kometen gilt es Monster zu besiegen, Schätze zu entdecken und
neue Freunde zu finden.
Das Positive an dem Buch ist, dass man keinerlei Vorkenntnisse über
die Welt der Mumins benötigt. Die drei Hauptcharaktere werden einem
unkundigen Leser mit ihren wichtigsten Eigenschaften vorgestellt, während
der Muminspezialist über die Beschreibungen schmunzeln kann. Sie
wollen wissen, wo und unter welchen Umständen Mumin und Snorkfräulein
einander das erste Mal begegnen? Hier erfahren Sie es.
Etwas weniger gelungen ist die vorzeitlich anmutende Geschlechterrollenverteilung
in dem Buch: Die einzigen weiblichen Hauptcharaktere, die Muminmutter
und das Snorkfräulein, werden eindeutig als schwächeres Geschlecht
dargestellt, denen die ritterhaften (männlichen) Helden gegenüberstehen.
Für Kinder dürfte das jedoch weniger relevant sein, und der
erwachsene Genießer wird darüber hinwegsehen können.
"Komet im Mumintal" ist das zweite von der Finnlandschwedin
Tove Jansson geschriebene Buch innerhalb der Muminreihe. Ergänzt
wird die phantasievolle und pfiffige Geschichte durch die zahlreichen,
von Jansson selbst angefertigten Zeichnungen. Brigitta Kicherer übersetzte
dieses und andere Muminbücher für den Arena Verlag neu ins
Deutsche. Alles in allem ist "Komet im Mumintal" für
Neueinsteiger ebenso empfehlenswert wie für alteingesessene Muminfans.
Susanne Pflügner
Tove Jansson
Komet im Mumintal
Originaltitel: Kometen kommer
Arena Verlag, 2007
gebundene deutschsprachige Ausgabe
ISBN 978-3-401-06095-8
5 Der NORDEN in Berlin: Tipps und Termine
5.1 Literatur
19. Februar | 20 Uhr | Literarisches Colloquium Berlin
Neue Prosa aus Schweden
Lesung: Lotta Lotass und Jonas Hassen Khemiri
Moderation: Christian Döring
Zwei Schweden sind 2009 Gast des Berliner Künstlerprogramms des
DAAD: die 1964 in Göteborg geborene Lotta Lotass und der 1978 in
Stockholm zur Welt gekommene Jonas Hassen Khemiri. Khemiri, Sohn eines
tunesischen Vaters und einer schwedischen Mutter, ist mit den deutschen
Autoren der zweiten und dritten Zuwandergeneration verwandt. Seine Bücher,
zwei davon sind von Susanne Dahmann ins Deutsche übersetzt worden,
zeichnen sich durch eine spezifische Mischung aus Humor und Melancholie
aus. Lotta Lotass' Roman "Dritte Fluggeschwindigkeit" (Deutsch
von Sabine Neumann) erzählt vom Leben des Juri Gagarin, aber nicht
biographisch, sondern vielmehr als eine Allegorie auf die immerwährende
Suche des Menschen überhaupt.
Eintritt 6 Euro / 4 Euro
Literarisches Colloquium
Berlin
Am Sandwerder 5
D-14109 Berlin
Tel. 816 996-0
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27. Februar | 20.30 Uhr | Begine
"ISLAND …
… wählte ich, weil ich da eine Natur zu finden hoffte, wie
nirgends in der Welt" Lesung: Ida Pfeiffer
1845 reist Ida Pfeiffer (1797-1858), die erste weltreisende Frau, nach
Island. Von einheimischen Führern begleitet, erkundet sie, meist
zu Pferd, das Innere der Insel. Mit geringsten finanziellen Mitteln
und wenig Gepäck ist ihr kein Nachtlager zu schäbig, keine
Mühe zu groß in einem Land, in dem es zu der Zeit weder Gasthäuser
noch Hotels gibt. Aus ihrem Reisetagebuch liest Susan Muhlack. Auf abenteuerlichen
Wegen begleitet sie Astrid Graf mit Klarinette und Saxophon.
Begine Treffpunkt und
Kultur für Frauen
Potsdamer Str. 139
10783 Berlin
Tel: 215 14 14
5.2 Für Kinder
Das Musiktheater Atze und die Astrid-Lindgren-Bühne des FEZ haben
Astrid Lindgrens Klassiker für sich entdeckt. Alle großen
und kleinen Kinder dürfen auf deren Umsetzung gespannt sein ...
Zahlreiche Veranstaltungstipps für Kinder finden sie auf unserer
Website www.
kulturhus-berlin.de in der Rubrik > Kinderprogramm.
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23., 24. Februar | 10 Uhr | Atze Musiktheater, Studiobühne
22. Februar | 15 Uhr | Atze Musiktheater, Studiobühne
Die kleine Meerjungfrau
Nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen
Für Kinder von der Vorklasse bis zur 3. Klasse.
Regie: Hermann Vinck
In
der ATZE Produktion verliebt sich eine Meerjungfrau sterblich in den
Prinzen von Lowland, denn für die Liebe zu einem Menschen muss
sie zunächst die den Unterwasserfeen eigene Unsterblichkeit aufgeben.
Schlimmer noch: Um ihre Flosse gegen zwei wunderschöne Beine einzutauschen,
trinkt sie ein Zaubergetränk, das ihr für immer die Stimme
raubt. Bei einem Schiffbruch rettet die Sirene den schönen Prinzen,
der sie danach zwar auf sein Schloss mitnimmt, aber eine andere Frau
für seine Retterin hält.
Die kleine Meerjungfrau ist eine bittersüße Liebesgeschichte
zwischen einer Meerjungfrau und einem irdischen Prinzen und wurde seit
den 1970er Jahren in mehreren Verfilmungen zu einem großen Erfolg
in Ost und West. Sowohl die tschechische Produktion von 1975 als auch
die russische Variante ("Rusalochka") von 1976 gelten heute
als Klassiker des internationalen Kinderfilms, die dann 1989 (und 1998
als Remake) durch die Walt Disney Adaption "Arielle die Meerjungfrau"
leider ein wenig in Vergessenheit gerieten. Auch die japanische Anime-Serie
"Die Meerjungfrau Marina" aus den 1990er Jahren dürfte
einem größeren Publikum bekannt sein.
Ort:
Atze
Musiktheater
(Max-Beckmann-Saal)
Luxemburger Straße 20
13353 Berlin
U-Bhf Amrumer Straße (U9), Bus 221, 147
---
19., 20., 21. Februar | 10.30 Uhr | Atze Musiktheater, Großer
Saal
Kletter-Ida
Ein Krimi auf Leben und Tod
Für Familien mit Kindern ab 8 Jahren
Bühnenadaption des gleichnamigen dänischen Erfolgsfilms
Idas Leidenschaft ist das Klettern, obwohl ihre Eltern gerade das ausdrücklich
verboten haben. Ihr Vater, einst ein berühmter Bergsteiger, der
acht Jahre zuvor bei einem Kletterunfall fast ums Leben kam, bricht
plötzlich bewusstlos zusammen. Sein Leben hängt an einem seidenen
Faden...
Idas Freunde Sebastian und Jonas sind schwer in sie verknallt und bereit
alles für sie zu tun Also begibt sich das Trio auf eine gefährliche
Mission um mit ihr das Geld für die lebensrettende Operation in
den USA aufzutreiben. Dabei sind Nerven wie Drahtseile gefragt und die
Grenzen von Moral und gängigen Wertvorstellungen kommt ins Wanken.
Wird es Ida gelingen, ihren Vater zu retten?
Die aufwändige technische Ausstattung mit 15 Bildquellen, live
gemixt für 8 Monitore, machen besonders den eigentlichen Banküberfall
zu einem unglaublich spannenden Theatervergnügen.
Ort:
Atze
Musiktheater
(Max-Beckmann-Saal)
Luxemburger Straße 20
13353 Berlin
U-Bhf Amrumer Straße (U9), Bus 221, 147
5.3 Neu in Berlin: Dänisches Design
Im ConceptRoom am Stuttgarter Platz 15 entstand mit viel Liebe und
Fleiß eine Ausstellungs-, Verkaufs- aber auch Eventfläche.
Zu bestaunen gibt es dänisches Design bekannter Hersteller wie
Rosendahl, Georg Jensen Damask, Elvang und Holmegaard aber auch Weltneuheiten
wie das Schmucklabel Bertram Copenhagen. Das Thema am 19. Februar (ab
17 Uhr) wird Karen Blixen sein. Sie erhalten Einblicke in das Leben
der Karen Blixen und der ihr gewidmeten Produkte und werden erstaunt
sein, wo Ihnen der Name überall begegnet.
Montag bis Freitag 11-19 Uhr
Samstag 11-15 Uhr
Conceptroom
Stuttgarter Platz 15
10627 Berlin
5.4 Theater
Das Volkstheater Rostock lädt ein:
Einige der besten Werke finnischer Autoren und Komponisten werden auf
den verschiedenen Bühnen des Volkstheaters Rostock gezeigt. Zahlreiche
Künstlerinnen und Künstler aus Finnland arbeiten in dieser
Spielzeit mit den Rostocker Ensembles zusammen: Autorinnen und Autoren,
Dirigenten, Regisseurinnen und Bühnenbildner.
Ausführliche Informationen beim Volkstheater Rostock und im nächsten
Newsletter des KULTURHUS BERLIN
Volkstheater
Rostock
Patriotischer Weg
18057 Rostock
5.5 Festival
26.-28. Februar 2009 | Eckernförde
Provinzlärm – Lettland zu Gast beim Festival Neuer
Musik
Provinzlärm ist ein junges, ambitioniertes, internationales Festival
für zeitgenössische Musik. Es findet alle zwei Jahre im Ostseebad
Eckernförde in Schleswig-Holstein statt. Die Biennale startete
2007 mit dem Länderschwerpunkt Island und stellt vom 26.bis zum
28. Februar 2009 Lettland als Gastland vor.
Das Festival bietet verschiedene Uraufführungen und deutschen
Erstaufführungen. Außerdem gibt es Vorträge über
die Musikgeschichte Lettlands und Einführungen zu den Kompositionen.
Am ersten Festivaltag wird in der Galerie NEMO ein Videokunst-Projekt
gezeigt: "Rigas Zauberflöte" war 2001 der offizielle
Beitrag Lettlands zur Biennale in Venedig.
Provinzlärm
- Festival Neuer Musik
Reeperbahn 20a
24340 Eckernförde
Tel: 4351 767075
Email: laerm@provinzlaerm.de
5.6 Tanz
12. Februar | 20 bis 22.30 Uhr | Kaspar-Hauser-Forum
Schwedische Folkstänze zum Mitmachen
Workshop "Von Snoa bis Polska" mit der schwedischen Tanzlehrerin
Ulrika Högvalls, anschließend bal folk session.
Eintritt 7 EUR (erm. 5 EUR)
Kaspar Hauser Forum
Rolandstr. 18-19
13156 Berlin
5.7 Musik
21. Februar | 20 Uhr | Radialsystem V
Schwedisches Barockkonzert: Johan Helmich Roman
Maria Magdalena Motettkör und Stockholm Baroque Band
Mit Unterstützung der schwedischen Botschaft
Sopran: Anna Jobrant Dalnäs, Mezzosopran: Anna Zander, Bariton:
John Kinell, Dirigent: Olof Boman

Der Dirigent Olof Boman |
Ein schwedischer Komponist der Barockzeit und Zeitgenosse des großen
Händel ist der in Deutschland kaum bekannte Johan Helmich Roman
(1694-1758). Als "schwedischer Händel" zählt er
zu den wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte der schwedischen
Musik. Dem Vorbild graziöser italienischer Barockmusik folgend,
entwickelte Roman einen einzigartigen Stil. Stets sah er jedoch zu seinem
Vorbild Händel auf, bei dem er in London studiert hatte. Die Stockholm
Baroque Band und der Maria Magdalena Motettkör spielen an diesem
Abend einige der bedeutendsten Werke des schwedischen Komponisten, unter
anderem die "Schwedische Messe" für Solisten, Chor und
Orchester von 1752.
Im Anschluss an das Konzert lädt die schwedische Botschaft zu
einem Umtrunk ein.
Karten 18 - 22 €
RADIALSYSTEM V
Holzmarktstraße 33
10243 Berlin
Kontakt:
Christina Margenfeld
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
RADIALSYSTEM V GmbH
c.margenfeld@radialsystem.de
Fon: +49 (0)30 288 788 532
Fax: +49 (0)30 288 788 599
6 Der NORDEN im TV
Die ganze Wahrheit über Erik, den berühmten Wikinger,
erfahren Sie am 17. Februar im Fernsehen. Außerdem im Februar
zu sehen: Dokumentationen, die sich mit dem "schwedischen Sozialvertrag"
oder der Jugendstilarchitektur in Riga beschäftigen, ein Film über
eine mörderische Männerfreundschaft (mit Rolf Lassgård)
und ein Bericht über den Neubeginn dreier deutscher Krankenschwestern,
die nach Schweden gehen. Mehr nordische Fernsehtipps liefern wir Ihnen
auf www.kulturhus-berlin.de.
3SAT | Donnerstag, 12.02.2009 | 18:00 Uhr
Schwestern für Schweden
Drei Pflegerinnen wandern aus - 37 Grad
Eigentlich war Krankenschwester Lisas Traumberuf. Doch die Überstunden
und ständigen Wochenendeinsätze haben sie über die Jahre
hinweg zermürbt. Manchmal ist die 24jährige so müde und
erschöpft, dass sie Angst hat, Medikamente zu verwechseln.
Um an ihrem Beruf nicht zu zerbrechen, sieht Lisa nur einen Ausweg -
Deutschland verlassen. Sie hat bereits eine Stelle am bekannten Karolinska-Krankenhaus
in Stockholm angenommen...
ARTE | Samstag, 14.02.2009 | 05:00 Uhr
Mein Traum, dein Alptraum
Dokumentation Norwegen 2005
Der Dokumentarfilm schildert die Geschichte des Pakistaners Hussain,
der mit seiner Familie 30 Jahre lang in Norwegen lebte und nun in seine
Heimat zurückkehren möchte.
Seine inzwischen erwachsenen Kinder haben sich allerdings in Norwegen
beruflich etabliert und stehen einer Rückkehr nach Pakistan eher
skeptisch gegenüber. Auch Hussains Frau Asia hat Zweifel.
SWR RP | Mittwoch, 18.02.2009 | 07:30 Uhr
Kinder Europas
Wir kommen aus Norwegen (5/22)
Norwegen, da denken viele Kinder nur an Kälte und Schnee. Dass
Norwegen sehr viel mehr bietet, zeigen die Kinder der Insel Hidra, die
dicht vor der norwegischen Südküste liegt. Viele Norweger
sind sehr naturverbunden und das Leben auf einer kleinen Insel zeigt
viel Typisches vom norwegischen Leben. Viele Kinder haben ein eigenes
Pferd oder zumindest ein eigenes Boot. Die meisten lernen nebenbei von
ihren Eltern die Hummerfischerei und alle Kinder wissen, wie man junge
Lachse aufzieht. Die Kinder identifizieren sich mit ihrer Insel und
engagieren sich für die Ziele und Vorstellungen der Inselbewohner.
RBB | Samstag, 21.02.2009 | 06:00 Uhr
Das Auge des Adlers
Dänemark 1996, Regie: Peter Flinth
In Zeiten brutaler Kriege an der Grenze zwischen Holstein und Jütland
muss der dänische König an die Front und schickt seinen Sohn
Valdemar ins Kloster Rauenburg und, wie er meint, in Sicherheit. Aber
Valdemar soll als Geisel benutzt werden, doch er kann fliehen und versucht
seinen Vater vor den Intrigen des Bischofs zu warnen. Leider zu spät:
Der König gerät in die Fänge seiner Widersacher. Auf
einem gefahrvollen und abenteuerlichen Weg können Valdemar und
seine Freunde Aske und Signe sowohl den König befreien als auch
das Böse für immer in die Flucht schlagen.
3SAT | Mittwoch, 25.02.2009 | 03:45 Uhr
Kimmo Pohjonen
JazzBaltica 2001
Kimmo Pohjonen ist, was man einen bunten Vogel nennt. Aber hinter der
farbenfrohen Fassade steckt ein finnischer Akkordeonspieler, der die
Musik sehr ernst nimmt. Zusammen mit dem Geiger Kari Reiman leitete
Pohjonen die Band Ottopasuuna. Diese Formation mischte finnisches Liedgut
mit keltischen und vom Bluegrass beeinflussten Phrasierungen. Zuvor
absolvierte Kimmo Pohjonen ein Klassikstudium in Helsinki, aber in seiner
Musik finden sich Elemente aus Rock und Techno ebenso wie Improvisationen.
Mit Hilfe elektronischer Samples und Effektgeräte verwandelt er
sein Soloinstrument in ein vielstimmiges Akkordeonorchester. Begleitet
wird er von zwei Perkussionisten, die ebenfalls von Samples unterstützt
werden. Mal ekstatisch, mal in sich gekehrt präsentiert die Formation
um Pohjonen ihre Musik stets mit einer konzentrierten Ernsthaftigkeit
und Kompromisslosigkeit, die ihre Konzerte zum Erlebnis werden lassen.
7 KULTURNOTIZEN aus dem Norden
IS: Isländische Schriftsteller protestierten gegen Regierung
Isländische Schriftsteller trugen mit Protestaktionen und kritischen
Schriften ihren Teil zum Rücktritt der isländischen Regierung
letzte Woche bei. Ganz vorne dabei mit Kritik an der Regierung und dem
bestehenden System ist der Schriftsteller Einar Már Gudmundsson.
Er hat viele Protestschriften verfasst und war auch selbst bei den wöchentlichen
Protesten vorm Regierungsgebäude dabei. Die Schriftsteller und
auch ihre Verlage glauben, dass die isländische Literatur und vor
allem Romane (im Gegensatz zu den seit einigen Jahren sehr populären
Kriminalromanen) in der nächsten Zeit eine entscheidende Funktion
einnehmen werden und dies auch schon tun. Dabei geht es vor allem darum,
den isländischen Lesern eine Hilfestellung zu geben, wie sie sich
ihre Identität in einem neuen Island bewahren und mit der Situation
der Finanzkrise umgehen können. Die Autoren nehmen dabei auch eine
bedeutende Rolle als Stimme des Volkes ein, wie man an ihren Aktivitäten
beim Protest gegen die Regierung sehen konnte. (Quelle: Svenska bokhandel
www.svb.se)
SE: Pippi und Bergman sind jetzt amerikanisch
Der schwedische Filmgigant Svensk Filmindustri (SF) hat die Rechte
an den Filmen über Pippi Langstrumpf und von Ingmar Bergman verloren.
Weil die Filmgesellschaft offene Rechnungen nicht beglich, wurden die
Rechte von über 1200 Filmen an die amerikanische Firma Isis übertragen.
Die verfügt damit über die Filme, die nach den Geschichten
aus Astrid Lindgrens Büchern entstanden, und Bergman-Klassiker
wie "Persona" und "Fanny und Alexander". Die amerikanische
Firma besitzt jetzt außerdem die Rechte an Lasse Hallströms
„Mit liv som hund“, Hans Alfredsons „Den enfoldige
morder“ und Bo Widerbergs „Elvira Madigan“ und auch
Peter Schønau Fogs „Kunsten at græde i kor“
aus Dänemark, der derzeit einer der weltweit erfolgreichsten skandinavische
Filme ist. Nachdem SF im Jahre 2000 auf den immensen Kosten eines Konkursgeschäftes
in den USA sitzen geblieben war, wurde die schwedische Gesellschaft
per Urteil verpflichtet, die Schulden in Höhe von 10 Millionen
Dollar an Isis zu bezahlen. Die Amerikaner sicherten sich im Gegenzug
die Rechte an den Filmen, die zum schwedischen Filmerbe schlechthin
zählen. (Quelle: Danmarks Radio/Information)
FIN: Schwedisch verliert an Bedeutung
Laut einer aktuellen Umfrage des finnischen Meinungsforschungsinstituts
Taloustutkimus hält die Mehrheit der Finnen (93 Prozent) die Zugehörigkeit
zu den nordischen Ländern für sehr wichtig. Mehr als 90 Prozent
der Befragten ist allerdings dagegen, dass die Verständigung mit
den Nachbarländern auf Schwedisch geschehen soll. Vielmehr wird
stattdessen die Bedeutung des Englischen betont. Die Stellung des Schwedischen
als in der finnischen Verfassung verankerte offizielle Sprache ist in
Finnland schon lange ein viel diskutiertes Thema. Widerstand ruft vor
allem Schwedisch als Pflichtfach in finnischsprachigen Schulen hervor.
Seit 2005 ist diese Regelung sogar schon etwas aufgelockert, da Schwedisch
kein verpflichtendes Prüfungsfach beim Abitur (studentexamen) ist.
Weitere Informationen findet man unter http://www.norden.org (Quelle:
Norden i veckan)
SE: Ulf Lundell mit königlicher Medaille ausgezeichnet
Für seine Verdienste als Schriftsteller, Musiker und Künstler
erhält das schwedische Multi-Talent Ulf Lundell am 8. Juni eine
Ehrenmedaille achten Grades. Diese überreicht der schwedische König
Carl XVI. Gustaf. In Schweden bekannt wurde Lundell durch seinen in
den 1970er Jahren erschienenen Generationenroman Jack. Darüber
hinaus hat er zahlreiche Musikalben und Kunstwerke veröffentlicht.
(Quelle: Svenska dagbladet, www.svd.se)
DE/SE: Mankels "Chinese" als Zweiteiler
Der schwedische Krimiautor Henning Mankell bekommt einen weiteren
Sendeplatz in der ARD. Nun soll der Bestseller «Der Chinese»
verfilmt werden. Das teilte die ARD mit. Die Produktion wird die Münchner
Firma Yellow Bird Pictures übernehmen, die das Projekt 2010 starten
will. Der Krimi um 18 Tote, der von Schweden bis nach China führt,
werde derzeit für einen zweiteiligen Fernsehfilm bearbeitet. Gedreht
werden solle dann in Schweden und Asien, Produzenten sind Oliver Schündler
und Boris Ausserer. Für die ARD laufen zurzeit die Dreharbeiten
für eine weiteren Mankell-Verfilmung unter dem Arbeitstitel «Kennedys
Hirn» mit Iris Berben und Heino Ferch. (Quelle: http://www.donaukurier.de)
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