Berlin, Mai 2009

Liebe Freundinnen und Freunde des KULTURHUS BERLIN,

wie das neue Programm des NORDISCHEN FILMKLUB aussehen soll, können Sie mitbestimmen. Welche Filme möchten Sie sehen? Welche Titel, Regisseure, Formate sind Ihnen wichtig? Damit auch ab Herbst wieder die ganze Vielfalt des skandinavischen Kinos im NORDISCHEN FILMKLUB präsentiert werden kann, bitten wir Sie auch in diesem Jahr wieder um Ihre Mithilfe – Danke schön!

Wo die Mumins in diesem Frühjahr in Berlin zu finden sind, erfahren Sie von uns. Im Juni – so viel verraten wir – treffen sich die Mumins auf der Langen Nacht der Wissenschaften im Nordeuropa-Institut, zu der KULTURHUS BERLIN Sie schon jetzt herzlich einlädt.

Unser Mai-Interview dreht sich um das finnische Theater, das zurzeit in Rostock einen großen Auftritt hat. Wir haben Fakten zum Theaterland Finnland für Sie. Und ein Stück hervorragend geschriebener Zeitgeschichte sind die Tagebücher von Ruth Maier, die Katharina Bock rezensiert.

Nordische Kulturtipps für Berlin, Kulturnotizen aus dem Norden und Skandinavien im TV – finden Sie hier und mehr natürlich unter www.kulturhus-berlin.de

Bis dahin, beste Grüße

Ihr KULTURHUS BERLIN

Inhalt

1) NORDISCHER FILMKLUB. Ihre Wünsche, Ihre Meinung

2) Mumins unterwegs in Berlin

2.1 Die zweite Etappe der Muminreise: Bibliothek am Luisenbad
2.2 Freie Workshop-Termine für Schulklassen und Kitagruppen
2.2 RÜCKBLICK: Inmitten von Tove Janssons Leben

3) INTERVIEW: „In Deutschland ist finnisches Theater unbekannt“ Anu Saari vom Volkstheater Rostock über finnische Stücke und das Gegenwartstheater

4) REZENSION: „Wozu diese Blätter noch dienen können ...“ Die lesenswerten Tagebücher der Ruth Maier

5) REISEBERICHT: In den Lofoten. Ein Ausflug von Finnland ans Ende Norwegens

6) Der NORDEN in Berlin: Tipps und Termine

6.1 Für Kinder
6.2 Ausstellung
6.3 Vortrag
6.4 Theater

7) Der NORDEN im TV

8) KULTURNOTIZEN aus dem NORDEN

1 NORDISCHER FILMKLUB. Ihre Wünsche, Ihre Meinung

Sommerpause im NORDISCHEN FILMKLUB!

Weiter geht es mit einem neuen Programm nach – hoffentlich sonnigen Ferien – im September. Dann kommen wieder Original-Filme aus Skandinavien auf die Leinwand. KULTURHUS BERLIN lädt Sie auch in diesem Jahr ein, mit uns gemeinsam das neue Programm zu machen. Deshalb ist Ihre Meinung gefragt!

Welche Themen, Regisseure, Formate sind Ihnen wichtig? Welche Filme möchten Sie sehen? Haben Sie Kritik oder Anregungen?

Unsere Umfrage finden Sie Hier!

Oder senden Sie uns Ihre Hinweise an info(at)kulturhus-berlin.de.

Vielen Dank! Ihr KULTURHUS BERLIN

Das gesamte Programm des NORDISCHEN FILMKLUB finden Sie auf unserer Website www.kulturhus-berlin.de/kultur/filmklub.htm

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2 Mumins unterwegs in Berlin

2.1 Die zweite Etappe der Muminreise: Bibliothek am Luisenbad

Wärmender Sonnenschein und duftende Frühlingsblumen — ein solch phantastisches Frühjahr ist perfekt für die berühmtesten Trolle der Welt, um aus dem vergleichsweise kalten Finnland nach Berlin zu kommen.

Die Mumins sind da! Sie sind zwar klein, aber trotzdem weltbekannt. Kleine Knubbel, liebenswert naiv, humorvoll und tolerant. Und sie kommen aus dem Norden, aus Finnland.

Ihr neues Quartier: die Bibliothek am Luisenbad im Berliner Wedding.

Hier macht unsere Wanderausstellung „Schweben – Träumen – Leben. Tove Janssons Mumin-Geschichten“ im Mai Station. Ein buntes Troll-Programm für alle natürlich inklusive.

Während der Ausstellung finden zahlreiche Veranstaltungen für Familien, Schulklassen und Kita-Gruppen statt. Die Kinder hören Geschichten, lernen die verschiedenen Mumins mit ihren Besonderheiten kennen und begeben sich über die unterschiedlichsten Wege (fühlen, spielen, basteln, schmecken) in die abenteuerliche Welt der nordischen Trolle.

2.2 Freie Workshop-Termine für Schulklassen und Kita-Gruppen

Fr 29. Mai 2009 | 10 Uhr | Bibliothek am Luisenbad
Erzählwerkstatt: Geschichten vom letzten Drachen der Welt
Workshop für Gruppen (ab 4 J.) – Nur mit Anmeldung unter Tel.: 030.9018 45610

Mumin findet den letzten Drachen der Welt: er ist klein, glänzt golden und hinterlässt schwarze Spuren, wenn er vor lauter Ärger Feuer speit. Gelingt es Mumin, den Drachen zum Freund zu gewinnen? Wie reagieren Mumin-Vater und -Mutter? Was würdet ihr tun, wenn ihr einen kleinen Drachen finden würdet? Wir erfinden Drachengeschichten und basteln uns unseren ganz eigenen kleinen Drachen. Der Workshop wird voraussichtlich an fünf Terminen durchgeführt.

Di 2. Juni 2009 | 10 Uhr | Bibliothek am Luisenbad
Das Mumintal hängt in der Luft. Ein Mobilé-Workshop
Workshop für Gruppen (ab 4 J.) – Nur mit Anmeldung unter Tel.: 030.9018 45610

Die Mumins spazieren gerne mal auf den Wolken und lassen sich treiben. In diesem Workshop wollen wir gemeinsam ein Mobile basteln, an dem fluffige Wolken, Sterne, Häusschen, kleine Mumins und andere Trolle baumeln. Vielleicht bekommt das Mobile ja dann einen ganz besonderen Platz in deinem Kinderzimmer?

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Das Lese- und Ausstellungsprojekt „Schweben – Träumen – Leben“ wurde konzipiert vom KULTURHUS BERLIN. Zentrum für nordeuropäische Kultur und Wissenschaft e.V., dem Finnland-Institut in Deutschland, der Botschaft von Finnland und dem Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität.

Mehr Informationen zu unserem Projekt finden Sie unter www.kulturhus-berlin.de/mumin/projekt.html

Bibliothek am Luisenbad
Travemünder Straße 2
13357 Berlin

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2.3 RÜCKBLICK: Inmitten von Tove Janssons Leben

Um den interessierten Mumin- und Tove-Jansson-Fans etwas über die Rezeption der Mumin-Geschichten in Deutschland zu erzählen, kam die Wissenschaftlerin Dr. Mareike Jendis aus Umeå am 16. April ins Finnland-Institut nach Berlin. Ihre Doktorarbeit zu diesem Thema war bereits im Jahr 2001 erschienen. Der zweite Vortrag im Rahmenprogramm der Mumin-Ausstellung „Schweben-Träumen-Leben. Tove Janssons Mumin-Geschichten“, fand viele begeisterte Zuhörer. Und die saßen praktisch inmitten von Tove Janssons Leben: Denn zeitgleich zeigte eine umfangreiche Fotoausstellung im Haus eine Reihe Fotografien — Tove als junge Frau am Meer, Tove in ihrem Atelier oder auf ihrer Insel, als ältere Dame mit Blumenkranz im Haar.

Ausschlaggebend für Mareike Jendis Forschung rund um Tove Jansson und die Mumins war die Tatsache, dass sie selbst zum ersten Mal von der Autorin hörte, als sie zum Studieren nach Schweden ging. Die Frage nach Janssons Unbekanntheit in Deutschland, vor allem im Vergleich zu der überaus erfolgreichen Astrid Lindgren, beschäftigte sie fortan. Ihre Doktorarbeit zu diesem Thema wurde im Jahr 2001 publiziert.

Den vollständigen Text von Verena Morys können Sie HIER lesen!

Verena Morys

Mehr Informationen zum Mumin-Projekt des Kulturhus Berlin:
www.kulturhus-berlin.de/mumin

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3 INTERVIEW: „In Deutschland ist finnisches Theater unbekannt“ Anu Saari vom Volkstheater Rostock über finnische Stücke und das Gegenwartstheater

Eine Theatersaison unter finnischer Flagge

Von Rostock aus gesehen, liegt Finnland auf der „anderen“ Seite der Ostsee. Ein kleines Land mit einem reichen Kulturerbe, welches mit Versatzstücken des Alltagsbewusstseins wie Mika Häkkinen und Sauna, Leningrad Cowboys und Mücken, Sibelius und karelischen Piroggen kaum zu erfassen ist.

Einige der besten Werke finnischer Autoren und Komponisten werden derzeit auf den verschiedenen Bühnen des Volkstheaters Rostock gezeigt: Theaterkunst, die sich mit Themen und Fragestellungen auseinandersetzt, die im Leben der Menschen beider Länder eine Rolle spielen.

Interview mit Anu Saari

Anu Saari ist Schauspieldirektorin beim Volkstheater Rostock. Sie studierte von 1966 bis 1970 Regie an der Theaterhochschule in Helsinki und ist Mitbegründerin der Theatergruppe „Penniteatteri“ in Helsinki. Zwischen 1975 und 1981 arbeitete sie als Regisseurin in Berlin, Gera, Zittau, Altenburg, Cottbus; Göteborg, Malmö und Luleå (Schweden), sowie Helsinki und Oulu (Finnland). 1990 wurde sie als Regisseurin am Staatstheater Cottbus engagiert, wo sie ab 1991 als persönliche Referentin des Intendanten Christoph Schroth und als Geschäftsführende Regisseurin arbeitete. Von 2000 bis 2006 war sie in Oulu (Finnland) Intendantin des Stadttheaters und seit 2006 erneut freischaffende Regisseurin. Anu Saari war Dozentin für Schauspiel u. a. in Berlin, Malmö und Helsinki, übersetzte für das Theater aus dem Schwedischen und Deutschen ins Finnische sowie aus dem Finnischen ins Deutsche. Seit 1968 entstanden in ihrer Regie mehrere Filme für das finnische Fernsehen.

KULTURHUS BERLIN: Nach welchen Kriterien haben Sie die Stücke ausgesucht, die auf dem Programm des Volkstheaters in Rostock stehen und standen?

Anu Saari: Wir haben in Kooperation mit deutschen Dramaturgen und Regisseuren für das Programm im Rostocker Volkstheater solche finnischen Stücke ausgewählt, von denen wir glaubten, sie würden auch das deutsche Publikum interessieren: „Populaarimusiikkia Vittulanjängältä“ (dt.: Populärmusik aus Vittula) war auch als Film ein Erfolg. „Mobil Horror“ von Juha Jokela schien sehr aktuel nachdem Nokia Deutschland verlassen hatte.
Unter den Stücken gibt es zwei für Kinder: „Pelastetaan äiti“ dt.: (Retten wir die Mama) für die Kleinsten der Familie, eine charmante Regie von Otso Kautto und „Iso Paha Susi“ (dt.: Ede Wolf / Grosser böser Wolf), die an Kinder gerichtet sind, die zwischen Kindheit und Jugend balancieren. „Tunnottomuus” (dt.: Gefühllosigkeit) von Pirkko Saisio und „Yksinen” von Laura Ruohonen repräsentieren das Werk der erfolgreichsten finnischen Dramatiker.

KULTURHUS BERLIN: Das finnlandschwedische Theater hat in Finnland lange Tradition. Wird es auch in Rostock zu sehen sein?

Dieses Mal wird in Rostock kein ursprünglich auf Schwedisch geschriebenes Werk gezeigt. Aber in diesem Zusammenhang kann ich sagen, dass viele Stücke des finnlandschwedischen Autors Bengt Alfors in Deutschland aufgeführt worden sind; auch gerade zur Zeit ist „Viimeinen Sikari“ (Die letzte Zigarre) im Programm des Stendal-Theaters.

KULTURHUS BERLIN: Inwieweit unterscheiden sich das deutsche und das finnische Theater – ästhetisch und thematisch?

Es ist natürlich schwieriger zu generalisieren, je besser man die beiden Theaterländer kennt. Denn das finnische Theater ist alles Mögliche: amerikanische Musicals, englische Farcen und einheimische Lustspiele neben Gegenwartsdrama. Es gibt aber Unterschiede, die sich sichtbar machen. Das finnische Theater lässt zu, dass auf der Bühne ziemlich alltägliche Themen behandelt werden; das Schwierige an dem Zusammenleben von Mann und Frau, Probleme des Alltags in Familien, die dazu führen, dass unser Leben so ist, wie es ist. Und das finnische Publikum genießt es, diesen Geschichten von Kleinen Menschen gemeinsam zuzuschauen, über sie zu lachen und zu weinen, mit der Schlussfolgerung: “Genauso ist es.“
Was die Ästhethik angeht, ist die Vielfalt in beiden Ländern reich, aber vielleicht fehlt in Deutschland die Welt von „Flickenteppichen und Schaukelstühlen.“ Von den deutschen Gegenwartsautoren hat vielleicht Oliver Bukowski in seinen Dramen Geschehnisse in eine Umgebung verlegt, die mit der finnischen Dramenlandschaft Ähnlichkeiten hat. Der grösste Unterschied ist vielleicht, dass sich die Finnen – und das ist möglicherweise schade - nicht so sehr dafür begeistern, jedes Jahr eine neue Version von Shakespeares Hamlet oder von Molieres Tartuffe zu sehen.

HIER können Sie das gesamte Interview mit Anu Saari lesen.

Das Gespräch führte Jenniina Ylonen

Volkstheater Rostock: Finnisches Theater im Mai

30. Mai | 20 Uhr | Theater im Stadthafen
Mobile Horror

Den vollständigen Spielplan des Volkstheaters Rostock finden Sie HIER!

Volkstheater Rostock
Patriotischer Weg 33
18057 Rostock

Fakten zum THEATERLAND FINNLAND

  • Jährlich fast vier Millionen Besucher bei fünf Millionen Einwohnern im Land
  • Finnische Dramatik erfreut sich großer Beliebtheit : mehr als 40 Prozent der Karten werden für finnische Stücke verkauft
  • Jährliche Uraufführungen von 70 bis 80 neuen Stücken finnischer Autoren
  • Neue finnische Musik und finnische Oper gehören zu den „Exportschlagern“ des Landes

    In Finnland gibt es:
  • mehr als 100 öffentlich finanzierte Theater
  • eine lebendige Freilichttheaterszene in den Sommermonaten
  • ein Repertoire von insgesamt über 500 Stücken pro Spielzeit
  • 18 Konservatorien und ca. 70 Musikschulen
  • 12 professionelle und ebenso viele semiprofessionelle Orchester mit regelmäßigem Konzertbetrieb

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4 REZENSION: „Wozu diese Blätter noch dienen können ...“ Die lesenswerten Tagebücher der Ruth Maier

Ruth Maier war eine Wiener Jüdin, die 1939 vor den Nazis nach Norwegen floh. Dort, dachte sie, sei sie sicher. Doch im November 1942 wurde sie zusammen mit über 500 weiteren Juden verhaftet und nach Auschwitz deportiert. 346 der Gefangenen wurden als nicht arbeitsfähig eingestuft und sofort in den Gaskammern ermordet. Unter ihnen Ruth Maier. Sie starb am 1. Dezember 1942 mit 22 Jahren.

Ihre Tagebücher sind fast vollständig erhalten geblieben. Ihre Freundin Gunvor Hofmo, die eine der wichtigsten Lyrikerinnen Norwegens werden sollte, hatte sie aufbewahrt. Nach ihrem Tod 1995 fand Jan Erik Vold, ebenfalls ein bedeutender Lyriker Norwegens, die Tagebücher in Hofmos Nachlass, als er an der Biografie über sie arbeitete. Nachdem die Arbeit an der Biografie abgeschlossen war, machte er sich an die Edition der Tagebücher von Ruth Maier. Was er in ihnen fand, war nicht nur ein einzigartiges autobiografisches Zeugnis von der Verfolgung der Juden in Europa. Er fand auch eine hochbegabte junge Frau, deren sprachlicher Reichtum und analytische Intelligenz tief beeindrucken, die genau beobachtet und mit Humor die Eigenarten ihrer Mitmenschen beschreibt.

Die vollständige Rezension von Katharina Bock lesen Sie HIER!

Katharina Bock

Ruth Maier
Das Leben könnte gut seinTagebücher 1933 bis 1942
Herausgegeben von Jan Erik Vold, 2008 auf Deutsch erschienen
Gebunden, 544 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen
[D] 24.95 €
ISBN: 978-3-421-04372-6

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5 REISEBERICHT: In den Lofoten

Ein Ausflug von Finnland ans Ende Norwegens

Der Tag Mitte März in Rovaniemi verlief eigentlich wie ein ganz normaler: nach mehreren Stunden im Büro entschloss ich mich, nun nach Hause zu gehen. Doch beim Hinausgehen fragte mich mein Kollege: „Hast Du Lust, morgen mit auf die Lofoten zu fahren? Wir fahren hin, besuchen auf dem Weg Gällivare und Kiruna, verbringen 48 Stunden auf den Lofoten und fahren wieder zurück.“ Ich zögerte nicht lange und stimmte zu.

Am nächsten Tag saßen wir im Auto. Die Strecke von Rovaniemi nach Å, dem kleinen, am äußersten Zipfel der norwegischen Inselgruppe gelegenen Örtchen, beträgt ca. 920 Kilometer durch lappländische Wälder, Taiga und Tundra, sowie über norwegische Berg- und Inselserpentinen. Da wir erst am Nachmittag losfuhren, erreichten wir das kleine schwedische Städtchen Gällivare am frühen Abend in tiefster Finsternis. Es gab nicht viel zu sehen – Gällivare ist eine typisch nordschwedische Siedlung, deren Gründung auf eine Eisenerzmine zurückzuführen ist. Gleiches gilt für das Eisenerz-Städtchen Kiruna, das wir spät in der Nacht erreichten. Besonders in Kiruna ist jedoch, dass die Stadt aufgrund der hohen Bergbauaktivität komplett verlegt werden muss, da große Teile in die Stollen absacken und die gesamte Integrität der Stadt in Gefahr ist.

Den vollständigen Bericht von Nikolas Sellheim können Sie HIER lesen!

Nikolas Sellheim

Lofoten Infoseiten: www.lofoten-online.de | Ein Spiegel-Bericht über die Lofoten

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6 Der NORDEN in Berlin: Tipps und Termine

6.1 Für Kinder

3. Juni | 10 Uhr | Schaubude Berlin
Ronja Räubertochter

Kinder spielen für Kinder
Puppentheater für Kinder ab 5 Jahren

Ronja, Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, wächst in der wilden Natur des Mattiswaldes auf. Sie erlebt so manches Abenteuer mit Graugnomen, Wilddruden und Rumpelwichten. Als Borka, Mattis Erzfeind, mit seiner Räuberbande in eben diesen Wald zieht, brodelt es zwischen den Räuberlagern. Weil Ronja sich zudem noch mit Birk Borkason, Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns, anfreundet, bricht der Streit aus, den die beiden Kinder auf ihre Weise beenden.

Eine Geschichte über Freundschaft, Freiheit und den Zauber der Natur. Auch ein Stück über Konfliktlösung und über den Respekt vor Mensch und Umwelt.

Frei nach Astrid Lindgren · Spielleitung: Janette Keune, Ivana Sajevic, Inga Schmidt · Choreographie: Iken Keune · Spiel: Klasse 5 der Bouché-Grundschule · Dauer: ca. 35 Minuten · 3,- €

SCHAUBUDE BERLIN
Theater. PuppenFigurenObjekte
Greifswalder Str. 81-84
10405 Berlin – Prenzlauer Berg

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6.2 Ausstellung

4. Mai - 8. Juni 2009 | Potsdam
Alvar Aalto und Deutschland

Die Spuren des bekanntesten finnischen Architekten Alvar Aalto sind in einigen deutschen Städten zu sehen: Berlin, Bremen, Essen und Wolfsburg. Auch hatte Deutschland einen wichtigen Einfluss auf Aaltos Schaffen: Ohne seine Kontakte zu Deutschland hätte Aalto kaum eine so tiefgreifende Vorstellung vom Modernismus seiner Zeit entwickeln können. Auch die Bedeutung der Bauhaus-Bewegung war für das Finden der Formsprache Aaltos elementar.

Die von Studierenden der Universität Jyväskylä konzipierte und umgesetzte Wanderausstellung präsentiert Aaltos Beziehung zu Deutschland wie auch beispielhaft seine Arbeiten in Wolfsburg, Essen und Berlin.

Öffnungszeiten: Mo 10–18 Uhr, Di–Do 8–18 Uhr, Fr 8–14 Uhr, Sa 8–12 Uhr

Stadthaus der Landeshauptstadt Potsdam
Friedrich-Ebert-Straße 79–81
14469 Potsdam

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7. Mai - 30. Juni 2009 | Finnland-Institut
Klare Sachen. Design und mehr aus Finnland

Die nordische Natur war für das finnische Design schon immer eine Quelle, sowohl für die künstlerische Inspiration als auch für die verwendeten Materialien. Die Natur ist sowohl in den Gebrauchsgegenständen als auch in den Kunstwerken dieser Ausstellung in Formen, Tönen, Materialien oder Motivik, Licht und Kraft zu erkennen.

Manchmal ist sie in den Werken direkt und klar sichtbar, manchmal hingegen wird es indirekt und symbolisch deutlich. Oft ist es schwierig, die finnische „Einfachheit“ zu beschreiben, aber sie ist zu spüren.

Die Ausstellung Klare Sachen mit Werken aus Kunst, Kunsthandwerk und Design gibt einen Einblick in das Schaffen sechs finnischer Powerfrauen, die ihre Marke jeweils auch im eigenen Unternehmen vertreiben: Vertreten sind Möbel, Einrichtungsgegenstände, Textilien und künstlerische Exponate.

Öffnungszeiten: Mo 10 - 17 Uhr, Di-Do 11- 19 Uhr, Fr 9 - 15 Uhr.

Finnland-Institut
Georgenstr. 24, 1. OG.
10117 Berlin

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6.3 Vortrag

26. Mai | 14 Uhr | Nordeuropa-Institut (HU)
Settlements, Old and New. Icelandic Landscape in Urban Contexts
Gastvortrag des Professors Ástráður Eysteinsson (Universität Island, Reykjavík)

This presentation grows out of a study of how certain Icelandic places and particular landscapes figure in modern urban culture, as evidenced by a selection of literary texts.

Concentrated urban life has a very short history in Iceland, which was a dominantly rural society well into the 20th century; in fact, it wasn't until World War II that Reykjavik, the island's only city, started developing into a substantial modern urban centre. In this urban context, literature and painting constitute important arenas of aesthetic figuration and cultural memory as concerns Icelandic landscape, both in terms of the value of nature, landscape and countryside, and of the significance of particular places that are seen as nodal points of such value.

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten!

Eine Beschreibung dieses Vortrages und weitere Veranstaltungen des Nordeuropa-Institutes finden Sie HIER!

Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität
Dorotheenstraße 24
10099 Berlin Raum 3.134

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6.4 Theater

8. Juni 2009 | 20:15 | Gorki Studio Berlin
Lilja 4-ever

Nach dem gleichnamigen Film von Lukas Moodysson.
Deutsch von Hansjörg Betschart.
Für die Bühne eingerichtet von Felicitas Brucker und Andrea Koschwitz.

Irgendwo in der Trostlosigkeit einer einst sowjetischen Trabantenstadt: Wer diesen Ort verlassen kann, der zögert nicht. Der geht. Auch die Mutter der sechzehnjährigen Lilja folgt einem Mann und den Verheißungen eines neuen Lebens in den USA. Sie überlässt ihre Tochter der vermeintlichen Obhut einer Tante und damit ihrem Schicksal. Als Bezugspersonen bleiben Lilja die Kinder aus der Nachbarschaft, besonders der elfjährige Volodja. Bis sie dem charmanten Andrej begegnet, der sie nach Schweden zu bringen verspricht, in eine bessere Zukunft. Alle Warnungen Volodjas in den Wind schlagend bricht Lilja auf.

Lukas Moodyssons Film von 2002 wirft einen genauen Blick auf unsere erkaltende Gesellschaft und ihre Kämpfe um immer ungleicher verteilte Ressourcen. Im Gorki Studio Berlin inszeniert die Regisseurin Felicitas Brucker die Theaterfassung der Passionsgeschichte Liljas, deren Weg aus der Hoffnungslosigkeit des postsowjetischen Frühkapitalismus in die moderne Leibeigenschaft im westlichen Sozialstaat führt.

Maxim Gorki Studio
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin

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7 Der NORDEN im TV

ARTE | Dienstag, 26.05.2009 | 06:00 Uhr | Länge: 45 Minuten
Das Gewandhausorchester Leipzig spielt...
... Grieg und Stenhammar - Konzert zum 100. Geburtstag Norwegens

Das traditionsreiche Leipziger Gewandhausorchesters spielte unter der Leitung von Herbert Blomstedt. ARTE präsentiert Ausschnitte des Konzertabends im Konzerthus zu Oslo mit Edvard Griegs Holberg-Suite und der Serenade für Großes Orchester von Wilhelm Stenhammar.

Nach einer Volksabstimmung löste sich Norwegen 1905 friedlich aus der Union mit Schweden. Das "Hundredårsmarkeringen", der Jahrestag der norwegischen Souveränität, wird in Norwegen mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen und einer großen "Volksparty" gefeiert. ARTE zeigt das Festkonzert zur Feier der norwegischen Souveränität vor über 100 Jahren, das am 13. Juni 2005 den Abschluss der offiziellen norwegischen Festwoche in Oslo bildete.

NDR | Dienstag, 26.05.2009 | 23:00 Uhr | Länge: 90 Minuten
Kim Novak badete nie im See von Genezareth (Kim Novak badade aldrig i Genesaret s Sjö)
Spielfilm Schweden 2005

Der Film rollt in einer Rückblende, 40 Jahre zurückliegende Erlebnisse wieder auf: Ohne ihre Eltern verbringen Erik und Edmund in den frühen 1960er-Jahren die Sommerferien in dem Landhaus "Genezareth". Der Anlass ist eher traurig, denn die Mütter der beiden können sich, aus gesundheitlichen Gründen, nicht um die Söhne kümmern. Doch statt Trauer und Schmerz erleben die 14-Jährigen eine euphorische Hochstimmung: die beiden sind nämlich unsterblich in ihre Vertretungslehrerin Ewa Kaludis verliebt. Die jedoch beginnt eine Affäre mit Jungen Eriks älterem Bruder – und dass passt ihrem Verlobten "Kanonen-Berra", ein Handballstar, der für seine brutalen Schlägereien berüchtigt ist gar nicht. Er verprügelt Ewa fürchterlich und Henry, so Eriks Befürchtung, wird es wohl ähnlich ergehen. Doch als Berra erschlagen aufgefunden wird, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung.

EinsFestival | Donnerstag, 28.05.2009 | 09:45 Uhr | Länge: 45 Minuten
Traumschiff unter Segeln (1/2)
Ein Fünfmaster entsteht

Wie verrückt muss man sein, um heutzutage ein Segelschiff zu bauen, das so gesegelt werden kann, wie vor hundert Jahren zu den Zeiten der großen Windjammer?
Der schwedische Reeder Mikael Krafft begann vor zehn Jahren damit, Windjammer für den gehobenen Kreuzfahrttourismus zu entwickeln. Jetzt hat er sich mit dem Bau des größten Segelschiffes, das jemals konstruiert wurde, einen Jugendtraum erfüllt. Die 'Royal Clipper' kombiniert traditionelle Seemannschaft, Komfort und moderne Technik auf geniale Weise, angetrieben von 5000 qm Segeltuch an fünf Masten. Mehr als zwei Jahre lang haben Hunderte von Arbeitern an dem Projekt gearbeitet. Aus einem rostigen Rumpf, wurde ein imposanter Kreuzfahrtsegler, der keine Wünsche offen lässt. Doch das Bauvorhaben entwickelt sich zu einem Albtraum...

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8 KULTURNOTIZEN aus dem NORDEN

Schweden für Jeden

Im Rahmen des Programms "Schweden für Jeden" während der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2009 veranstaltet die Schwedische Botschaft in Berlin am 27. und 28. Juni 2009 auf dem Botschaftsgelände ein großes Sommerfest für alle, die es himmelblau und sonnengelb mögen. HERZLICH WILLKOMMEN! Das Programm für Familien, Musikfans, Filmfreunde, Designfreaks und Architekturliebhaber finden Sie in Kürze unter www.schwedenfuerjeden.eu. Für die Durchführung dieser Veranstaltung sucht die Schwedische Botschaft noch freiwillige HelferInnen – ausführliche Informationen finden Sie hier (PDF).

DK: Von Trier in Cannes

Das Filmfestival Cannes hat Lars von Triers „Antichrist“ eingeladen, am Wettbewerb um die „Goldene Palme“ teilzunehmen. Charlotte Gainsbourg und Willem Dafoe spielen die Hauptrollen in von Triers „Antichrist“. Zuletzt hatte von Trier 2000 die „Goldene Palme“ für „Dancer in the Dark“ gewonnen, den Preis der besten Schauspielerin erhielt die isländische Sängerin Björk, die in dem Film die Hauptrolle spielt. Dorte Bengtsons Animationskurzfilm „Sylfidden” ist ebenfalls in Cannes zu sehen (13. bis 24. Mai).

(Quelle: Dänisches Filminstitut)

SE: Schwedisches Nationalmuseum wird für sieben Jahre geschlossen

Ein bitterer Tropfen für Kunstliebhaber: Das schwedische Nationalmuseum in Stockholm soll für 775 Mio. Kronen (ca. 72,6 Mio. €) umgebaut und renoviert werden – und muss dafür sieben Jahre schließen. 2011 sollen die 700 000 im Museum befindlichen Werke evakuiert und auf Museen der Provinzen und Kommunen im ganzen Land verteilt werden. Einige Stücke werden sogar an ausländische Museen verliehen. Im Jahr darauf sollen dann die umfangreichen Bauarbeiten beginnen. Die Museumsleiterin Solfrid Söderlind wünscht sich neben der Renovierung auch einen Anbau, um dem Publikumsandrang und den gewachsenen Anforderungen an ein Museum gerecht zu werden. Ein solcher Anbau ist jedoch in den Bauplänen nicht vorgesehen. Allein im letzten Jahr kamen 474 000 Besucher in das Stockholmer Nationalmuseum. Nachdem die Arbeiten 2017 beendet sein sollen, wird das Museum schließlich im Jahr 2018 wieder seine Pforten öffnen. Unter anderem soll die Renovierung auch durch erhöhte Eintrittpreise finanziert werden.

(Quelle: Svenska Dagbladet, Dagens Nyheter)

DK: Rekord für Kindertheater

Das diesjährige Børneteaterfestival hat einen Rekord in seiner 39jährigen Geschichte aufgestellt. Das weltgrößte Kindertheaterfestival, das Szenekunst für Kinder und junge Menschen zum Schwerpunkt hat, fand Ende April im dänischen Ballerup statt. 109 professionelle Theater nahmen teil, insgesamt wurden 602 Aufführungen von über 177 Stücken gezeigt. Der Eintritt für alle Vorstellungen war frei. Im kommenden Jahr wird das Børneteaterfestival in Esbjerg stattfinden.

(Quelle: Teatercentrum und Statens Kunstfond)

NO: Per Petterson bekommt den Literaturpreis des Nordischen Rates.

Per Petterson bekommt für seinen Roman "Jeg forbanner tidens elv" („Ich verfluche den Fluss der Zeit“) den Literaturpreis des Nordischen Rates. Der Literaturpreis des Nordischen Rates gilt als wichtigster Literaturpreis Skandinaviens. Er wird für Prosaliteratur verliehen, die in einer der nordischen Sprachen geschrieben ist und hohe literarische und künstlerische Ansprüche erfüllt. Der Preis ist mit umgerechnet 47 000 Euro dotiert und wird jährlich seit 1962 vergeben. Für seinen Roman „Ich verfluche den Fluss der Zeit“ bekommt Petterson nicht zum ersten Mal einen wichtigen Preis, er gewann schon den norwegischen Kritikerpreis und den Bragepreis. Der Roman wurde in 15 Sprachen übersetzt. Pettersons früherer Roman „ Pferde Stehlen" wurde in 44 Sprachen herausgegeben und hat zahlreiche Preise, national wie international, bekommen. 700 000 Exemplare von „Pferde Stehlen“ sind bisher verkauft worden, was es zu einem internationalen Bestseller macht.

(Quelle: Norwegische Botschaft)

D/SE: Deutsch-Schwedische Sonderausgabe zu Stellan Arvidson

Rechtzeitig zum 200. Jubiläum des Todestages des bemerkenswerten schwedischen Aufklärers Thomas Thorild erschien ein Büchlein seines Biographen. Es ist der letzte Beitrag von Stellan Arvidson zur schwedischen Literaturgeschichte. „Unterm Sternenhimmel“ nannte der Autor sein poetisch-philosophisches Resümee eines langen Lebens. Er war fast 94 Jahre alt, als er seine Gedanken zu Papier brachte, von denen er sich eine weltanschaulich-ethische Debatte erhoffte. Professor Dr. Stellan Arvidson hatte einen Lebensweg, der mit dem von Thomas Thorild nicht wenige Parallelen aufwies. Beider Wirkungsfeld war die Universität Greifswald. Beide fühlten sich den Gedanken der Aufklärung verpflichtet und blieben den Idealen von einer gerechten menschlichen Gesellschaft treu. Beiden schlug Widerstand entgegen. Beide ließen sich nicht beirren. Zwei Bände der Thorild-Biographie hat Stellan Arvidson veröffentlicht, der dritte blieb leider unvollendet. Der Deutsch-Schwedische Verein Greifswald und die Deutsch-Schwedische Gesellschaft Berlin haben nun die letzte literarische Äußerung Arvidsons ins Deutsche übertragen und als zweisprachige Fassung in einem Band zu publiziert. Es ist die erste und einzige deutsche Übersetzung und nunmehr auch der einzige noch verfügbare schwedische Text. Durch die direkte Gegenüberstellung der zwei Sprachen Schwedisch und Deutsch ergibt sich ein besonderer Reiz auch für Sprachinteressierte und Lernende. Durch sein handliches Format – es passt in jede Jackentasche - ist es ideal als Reiselektüre und ausgezeichnet als Geschenk geeignet. Das Buch ist nicht im Buchhandel, sondern kann nur telefonisch unter 030/9818550 oder per mail unter fam.gabert@kabelmail.de bestellt werden.

(Quelle: Deutsch Schwedische Gesellschaft Berlin)

DK/SE/ICE: Roskilde in der Krise

In diesem Jahr hat das Rockfestival im dänischen Roskilde mit einem Rekordrückgang beim Kartenverkauf zu kämpfen. Vor allem, weil in Schweden die Krone auf einem historischen Tiefstand ist und auch das Geld auf Island horrend an Wert verloren hat, bleiben viele der nordischen Nachbarn in diesem Jahr zu Hause. Schweden und Isländer machten bislang stets einen Großteil der Festivalgäste aus. Gleichzeitig, so Festivaldirektor Henrik Rasmussen, seien die Honorare der Musiker auf ein Rekordniveau gestiegen, selbst das Jahresbudget von 37,5 Millionen Kronen reiche nicht aus, um die eingeladenen Musiker zu bezahlen.

(Quelle: Danmarks Radio)

DK: Olsenbande als Animationsfilm

Egon, Benny und Keld werden Trickfilmfiguren. Das erfolgreichste Trio Dänemarks tauchte zuletzt im Olsenbande-Junior-Film und in einem Musical auf. Diesmal planen die drei, H. C. Andersens originale Schreibfedern zu stehlen. Der Film wird am 15. Oktober 2009 Premiere haben.

(Quelle: Danmarks Radio)

 

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Mit besten Grüßen,
KULTURHUS BERLIN und Förderverein des Kulturhus Berlin e.V.

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Dieser Newsletter informiert in regelmäßigen Abständen über Veranstaltungen und Aktivitäten des Kulturhus Berlin e.V. Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der Informationen.

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Das Projekt "Schweben – Träumen – Leben. Tove Janssons Mumingeschichten" wird von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin und Svenska kulturfonden gefördert.

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