Liebe Freundinnen und Freunde des KULTURHUS
BERLIN,
er ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens und am 11.
März Gast des KULTURHUS BERLIN: Arne Dahl. Der Schwede stellt in
Berlin sein neues Buch „Totenmesse“ vor. Der Berliner Schauspieler
Bernd Michael Lade – bekannt vor allem als Leipziger Tatort-Kommissar
– wird den deutschen Text vortragen. Und wie immer gibt es, wenn
es bei uns um „Die dunkle Seite des Idylls“ geht, schaurig-schöne
Musik, und zwar live!
KULTURHUS BERLIN lädt außerdem zu einem Konzert in die Kulturbrauerei
ein: Popular music from Kristiansand. Am 2. April spielen vier
norwegische Nachwuchsbands im Maschinenhaus, anschließend Party
– und Sie können dabei sein. Gratis!
Freikarten gewinnen können Sie auch für ein finnisches Berlin-Konzert
im März.
In der gelben Villa in Kreuzberg startet am 23. März unsere große
Ausstellung zu Tove Jansson und ihren Mumin-Geschichten. Dann öffnet
sich unser buntes Mumin-Holzhaus für Kinder und entdeckt werden
kann: Die wunderbare Welt der Mumins. Im NORDISCHEN FILMKLUB stellen
wir Ihnen an unserem Themenabend am 25. März die finnlandschwedische
Autorin und ihre Mumins noch etwas näher vor.
Krimi, Film, Musik und Trolle – unser Programm für den März.
Mehr dazu und weiteres zum Norden in unserem Newsletter und unter www.kulturhus-berlin.de.
Auf in den Frühling!
Ihr KULTURHUS BERLIN
Inhalt
1 Veranstaltungen des KULTURHUS BERLIN
1.1 LESUNG: Arne Dahl stellt seinen neuen Krimi „Totenmesse“
vor
1.2 NORDISCHER FILMKLUB: Schweden und die Mumins im
nordischen Film-März
2 Die Mumins kommen! Zwei Ausstellungseröffnungen
in Berlin, Lesungen und Workshops
2.1 Schweben – Träumen – Leben. Tove
Janssons Mumingeschichten.
2.2 Tove Jansson in Bildern – Fotos von Per Olov
Jansson und Carl Gustav Hagström
2.3 REZENSION „Mumins lange Reise“
2.4 RÜCKBLICK: Autorin, Künstlerin und Leuchturmwärterin:
Boel Westin stellt ihre Biographie über Tove Jansson in Berlin
vor
3 KULTURHUS BERLIN lädt ein: Konzert und Party. Nordic
Sounds. Popular music from Kristiansand/Norway
4 KULTURHUS BERLIN verlost Freikarten für Suden
Aika
5 Der NORDEN in Berlin: Tipps und Termine
5.1 Filmfestival
5.2 Literatur
5.3 Musik
5.4 Theater
5.5 Für Kinder
6 Der NORDEN im TV
7 Kulturnotizen aus dem NORDEN
1 Veranstaltungen des KULTURHUS BERLIN
1.1 LESUNG: Arne Dahl stellt seinen neuen
Krimi „Totenmesse“ vor
11. März | 20 Uhr | Philipp-Schaeffer-Bibliothek Lesung
mit Musik: Arne Dahl liest aus „Totenmesse“
Deutscher Text: Bernd Michael Lade, Moderation und Übersetzung:
Sophie Wennerscheid, Musik: Michael Waterstradt
Ein
Banküberfall mitten in Stockholm, bei dem es nicht um Geld geht.
Zwei russische Bankräuber, die zwar Maschinenpistolen haben, aber
gepflegte Telefongespräche führen. Ein Fall für die A-Gruppe
um Kerstin Holm und Paul Hjelm. Doch deren gewohnt schrullige, charmante
Ermittlungsarbeit führt viel weiter, als es zunächst den Anschein
hat. Denn im Hintergrund stehen ein sehr aktiver Ex-Agent und ein verschollenes
Tagebuch aus dem Zweiten Weltkrieg. Und das soll eine sensationelle
Entdeckung enthalten, für die sich so einige Geheimdienste interessieren.
Arne
Dahl ist das Pseudonym des, 1963 geborenen, schwedischen Romanautors
Jan Arnald. Seine Kriminalromane um die Stockholmer Sonderermittlungsgruppe
bescherten ihm Millionen Leser weltweit und wurden mit zahlreichen internationalen
Preisen ausgezeichnet. »Totenmesse« ist nach »Ungeschoren«
der siebte Fall für das Team um Kerstin Holm und Paul Hjelm. Die
Verfilmung ist bereits nach Deutschland verkauft.
Fotoquelle: © Sara Axelsson
Lesung
des deutschen Textes: Bernd Michael Lade
Krimifans ist Bernd Michael Lade vor allem durch seine Fernsehauftritte
im MDR-Tatort an der Seite von Hauptkommissar Ehrlicher alias Peter
Sodann bekannt. Im Kino war er u. a. in „Karniggels“ (1991,
Regie: Detlev Buck), „Viehjud Levi“ (1998, Regie: Didi Danquart),
„Komm, süßer Tod“ (2000, Regie: Wolfgang Murnberger)
und „Die Reise nach Jerusalem“ (2003, Regie: Ivan Nichev)
zu sehen. Im Jahr 1995 inszenierte Lade erstmals einen eigenen Spielfilm
mit dem Titel „Rache“, eine Koproduktion mit dem MDR. Seine
zweite Regiearbeit fürs Kino war der Film „Null Uhr 12“
(2001), eine Produktion, in der er neben Meret Becker auch die Hauptrolle
spielte. 2005/06 führte Bernd Michael Lade dann bei der neuen ARD-Kinderserie
„Spur & Partner“ Regie, für die er ebenfalls eine
Hauptrolle übernahm.
Kontrabass: Michael Waterstradt
Der Kontrabassist Michael Waterstradt spielt in zahlreichen Bands quer
durch die Latin-, Jazz- und Folkszene. Im Programm "Basslese"
tritt er gemeinsam mit einer Märchenerzählerin auf und vertont
u. a. Märchen von Hans Christian Andersen. Außerdem ist er
ist als Basslehrer und Bandcoach tätig.
Veranstaltungsort:
Philipp-Schaeffer-Bibliothek
Brunnenstraße 181
10119 Berlin-Mitte
Tel. 030/90182411
U8 Rosenthaler Platz, Tram: M1, M8, M12, Bus240
Eintritt: 8,-/erm. 6,-
Um Anmeldung wird gebeten:
info@kulturhus-berlin.de oder
Tel. 030/90182411 oder 0173/17 200 60
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1.2 NORDISCHER FILMKLUB: Schweden und die Mumins
im nordischen Film-März
11. März | 19 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
Fyra veckor i juni (Four weeks in june)
S 2005 | R: Henry Meyer | 100 Min. | OmeU
Tuva Novotny, Ghita Nørby, Jessica Zandén, Lukasz Garlicki,
Anders Tolergård
Sandra und Lilly wohnen allein in einem Herrenhaus, das gerade saniert
wird. Obwohl beide Frauen ganz unterschiedliche Lebenserfahrungen und
Ansichten haben, wächst zwischen der grauhaarigen frohen Frau und
der um viele Jahre jüngeren Sandra eine tiefe Freundschaft: Beide
Nachbarinnen haben mehr gemeinsam als eine enttäuschte Liebe. Ein
Film über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei Frauen,
meisterhaft gespielt von Tuva Novotny und Ghita Nørby.
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25. März | 19 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
Thema: Tove Jansson und die Mumins
Themenabend | Moderation: Constanze Gestrich, KULTURHUS BERLIN
Die
berühmtesten Trolle der Welt kommen aus – Finnland. Kleine
Knubbel, liebenswert naiv, humorvoll und tolerant. Erfunden hat sie
Tove Jansson. Die Finnlandschwedin schrieb und illustrierte die vielen
Abenteuer der Mumins, die bislang in 34 Sprachen übersetzt und
verfilmt wurden. Der Themenabend zeigt ein buntes Porträt der Kinderbuchautorin;
dokumentarisches Material, Erinnerungen und Filmausschnitte, die für
Kinder wie auch Erwachsene unterhaltsam sind.
Gezeigt werden u.a. Ausschnitte aus folgenden Filmen:
Haru, The Island of the Solitary
8mm-Dokumentation über das Leben Janssons mit ihrer Lebensgefährtin
Tuulikki Pietilä auf der finnischen Insel Klovharu zwischen 1970
und 1991, gedreht von Pietilä selbst und von Jansson kommentiert.
(OmeU)
Tove and Tooti in Europe
Tuulikki Pietilä dokumentierte auf poetische und auch humorvolle
Weise die Reisen mit Tove Jansson in verschiedene europäische Städte
zwischen 1972 und 1993. (OmeU)
Moomin and Midsummer Madness
Animationsfilm
Finnland, Polen, Österreich 2008 (OmeU)
Mit freundlicher Unterstützung von
Das gesamte Programm des NORDISCHEN FILMKLUB finden Sie auf unserer
Website www.kulturhus-berlin.de
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2 Die Mumins kommen! Zwei Ausstellungseröffnungen
in Berlin, Lesungen und Workshops
2.1 Schweben – Träumen – Leben.
Tove Janssons Mumingeschichten.
Träumen,
Musizieren, Lesen, Spielen, Basteln, Entdecken. Ausstellung und Programm
rund um die Mumins.
KULTURHUS BERLIN veranstaltet in Kooperation mit dem Finnland-Institut
in Deutschland, der Botschaft Finnlands und dem Nordeuropa-Institut
der Humboldt-Universität das interaktive Ausstellungsprojekt „Schweben
– Träumen – Leben. Tove Janssons Mumin-Geschichten“.
Ab dem 23. März bis zum 17. April können kleine und große
Freunde und Fans der Mumins in der Gelben
Villa ihren Helden ganz nah sein.
Die Ausstellung ist dienstags bis donnerstags von 13.00 bis 17.00 Uhr
geöffnet. Am 25. März sowie am 1., 8. und 15. April gibt es
dazu eine musikalische Erzählstunde. Ilka Sonntag und Michael Waterstradt
erzählen Trollmärchen. Außerdem gibt es in den Ferien
in der Gelben Villa Workshops für Kinder, in denen gebastelt, musiziert
und gelesen wird – Herzlich Willkommen!
Gezeigt werden die wunderschönen Bilder, mit denen Tove Jansson
die Mumin-Geschichten illustriert hat. Die Autorin selbst ist auf Fotografien
zu sehen – bei ihrer Arbeit im Atelier oder zu Hause. Im Zentrum
der Ausstellung steht ein für Kinder begehbares Mumin-Haus aus
Holz, durch dessen Fenster man Einblicke in die Muminwelt erhält.
Die Seiten des Hauses spiegeln die vier Jahreszeiten im Mumintal wider.
Neben Mumin-Figuren und Relief-Bildern zum Anfassen und Ertasten gibt
es ein Abenteuer-Boot und viele andere Spiel- und Leseelemente, die
zum Spielen und Ausprobieren einladen. Die Mumin-Figuren und Reliefbilder
machen die Mumins ertast- und erfahrbar für Menschen mit und ohne
Behinderung, große und ganz kleine Kinder, Jung und Alt. Sucht
die Bilder anhand der Geschichten und lernt Schwedisch, Finnisch oder
Englisch mit dem Mumin-Comic!
Nächste Station der Ausstellung wird vom 5. Mai bis 8. Juni die
Bibliothek am Luisenbad sein, dann macht die Ausstellung einen Zwischenstopp
bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 13. Juni im Nordeuropa-Institut
der Humboldt-Universität und ist anschließend vom 20. Juni
bis 30. August in der KULTschule in Lichtenberg zu sehen. Danach kann
sie als Wanderausstellung deutschlandweit kostenlos über das Finnland-Institut
ausgeliehen werden.
Für die „großen“ Mumin-Freunde gibt es am 25.
März einen Themenabend im NORDISCHEN FILMKLUB, der Tove Jansson
als Künstlerin, Inselbesitzerin und Reisende präsentiert.
In ihrem Vortrag am 16. April berichtet Mareike Jendis über die
Rezeption und Vermarktung der Mumin-Bücher in Deutschland.
Sämtliche Termine und Ortsangaben, aber auch Informationen über
die Künstlerin, ihre Bücher und vieles mehr finden Sie auf
unserer Mumin-Seite unter www.kulturhus-berlin.de/mumin.
Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.
Veranstalter:
KULTURHUS
BERLIN e.V., Finnland-Institut
in Deutschland, Botschaft
von Finnland, Nordeuropa-Institut
der Humboldt-Universität zu Berlin
Partner:
Die gelbe Villa
(Berlin-Kreuzberg), die
Bibliothek im Luisenbad (Berlin-Wedding), der
Kulturverein Lichtenberg e.V. – KULTSchule (Berlin-Lichtenberg),
die
internationale Kinderbuchhandlung "Das Nashorn" &
der Verlag Reprodukt
Das Projekt wird gefördert von der
Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin und Svenska
kulturfonden.
Es steht unter der Schirmherrschaft von Sophia Jansson, Kreativdirektorin
von Moomin
Characters.
  
[nach oben]
2.2 Tove Jansson in Bildern Fotos –
Per Olov Jansson und Carl Gustav Hagström
Ab dem 20. März kann man im Finnland-Institut Fotoaufnahmen
von Tove Jansson (1914-2001) betrachten. Sie gehört zu den beliebtesten
und bekanntesten Autorinnen Finnlands. Für ihr Werk, das in ihrer
finnlandschwedischen Muttersprache entstand, erhielt sie weltweit viele
Auszeichnungen.
Berühmt geworden durch die Mumins, malte Tove Jansson und schrieb
zahlreiche Bücher für Erwachsene. Die zauberhaften und poetischen,
aber auch sehr „eigenen“ Welten, in denen jedes Individuum
sich entfalten kann, machen den besonderen Reiz ihrer Werke aus. Die
Fotoaufnahmen, die zwischen 1943 und 1994 herum entstanden, wurden zum
Teil von Janssons jüngerem Bruder Olov Jansson geschossen.
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Per Olov Jansson (geboren 1920) ist Fotograf und einer der Brüder
Tove Janssons. In den 1950er-Jahren gründete er mit seinem Bruder
Lars ein Unternehmen namens Aerofoto. Per Olov Jansson nahm
an zahlreichen Gruppenausstellungen teil und präsentierte sein
Werk auch in Einzelausstellungen. Seine Fotos von Tove Jansson stammen
aus den 1940er, 1950er und 1960er Jahren.
Carl Gustaf Hagström (geboren 1940) studierte in Stockholm Fotografie
und war seit 1963 als freier Fotograf tätig. Für renommierte
Zeitungen wie z.B. die New York Times fertigte er Fotoreportagen an.
Seine Fotoausstellungen waren in Helsinki, Stockholm, Kopenhagen und
Paris zu sehen; außerdem drehte Hagström Dokumentarfilme.
Seine Fotos von Tove Jansson machte er in den 1970er, 1980er und 1990er
Jahren. Sie entstanden teilweise bei Tove Janssons Sommerhaus in den
Schären von Porvoo, wo sie viele Sommer mit ihrer Lebensgefährtin
Tuulikki Pietilä verbrachte. Weitere Aufnahmen zeigen Tove Janssons
Atelier und den Ort ihrer Kindheit, den Helsinkier Stadtteil Skatudden/Katajanokka.
Weitere Tove-Jansson-Fotos sind parallel vom 23.3. bis 17.4.2009 in
der gelben Villa/Berlin-Kreuzberg zu sehen: siehe separater Eintrag
und www.kulturhus-berlin.de/mumin.
Die Veranstaltung findet in der Reihe „Schweben – Träumen
– Leben. Tove Janssons Mumin-Geschichten“ statt.
Programmflyer
zum Herunterladen
Finnland-Institut
Georgenstr. 24 (1. OG)
10117 Berlin-Mitte
[nach oben]
Das
erste Mal, als die Mumins in der Literatur auftraten, mussten sie eine
lange Reise hinter sich bringen. Die Muminmutter und ihr Sohn waren
auf der Suche nach dem Muminvater, der seinem Fernweh nachgegeben hatte
und mit den Hattifnatten aufgebrochen war, die Welt zu entdecken.
„Mumins lange Reise“ ist die erste der neun Geschichten,
die von Tove Jansson publiziert wurden, und sie ist, im Vergleich mit
ihren späteren Werken, eine relativ kurze Geschichte, steht aber
den anderen Erzählungen in nichts nach. Tove Jansson schrieb diese
Geschichte um 1945 herum, als Resultat des Kriegstraumas und bewies
damit sowohl Kreativität als auch Fantasie und Einfallsreichtum.
Der Leser wird mit den einzelnen Charakteren, die auch in späteren
Geschichten zentrale Positionen einnehmen, bekannt gemacht: Da ist die
Muminmutter, klug und gutmütig, die versucht sich mit ihrem neugierigen
und höflichen Sohn durch einen gefährlichen Dschungel zu schlagen,
um ihren abenteuerlustigen Ehegatten wieder zu finden. Auf ihrer Reise
treffen sie weitete Charaktere, wie z.B. das Snüfferl, ein kleines
ängstliches Tierchen und Tulippa, ein liebenswertes Mädchen,
dass in einer Blume wohnt. Da es das erste Buch der Mumin-Reihe ist,
entdeckt man der Leser den Mumins zusammen die Welt, die später
zu ihrer Heimat wird, wie die Mumins z.B. jenes Tal entdeckten, in dem
sie sich später ansiedelten und das daraufhin Mumin-Tal genannt
wurde, oder wie sie zu ihrem hübschen zweistöckigen blauen
Haus kamen.
Die grundlegenden Motive des Buches sind der Aufbruch in ein Abenteuer,
die Auseinander-setzung mit unerwarteten Problemen und die Suche nach
einer geliebten Person und einem neuen Zuhause.
Tove Jansson war nicht nur Schriftstellerin, sondern fertigte zu ihren
Büchern auch Zeichnungen an. Ein Merkmal für das höhere
Alter des Buches ist das Aussehnen der Mumins. Diese haben noch eine
etwas längere Nase und sind wesentlich dünner, als in den
folgenden Büchern. Noch wirken sie eher trollhaft, als niedlich.
2007 übersetzte Brigitta Kicherer dieses sowie andere Muminbücher
für den Arena Verlag neu ins Deutsche.
„Mumins lange Reise“ hat den Grundstein für das heutige
„Mumin-Universum“ gelegt. Häufig als Kinderbücher
gesehen, begeistert die Mumin-Reihe tatsächlich Jung und Alt. „Mumins
lange Reise“ ist, als das (chronologisch) erste Mumin-Buch, einfach
Jedem zu empfehlen!
Tove Jansson
Mumins lange Reise
Originaltitel: Småtrollen och den stora översvämningen
Arena Verlag, 2007
gebundene deutschsprachige Ausgabe
ISBN 978-3-401-06094-1
[nach oben]
Am 19. Februar präsentierte Boel Westin tiefe Einblicke in Leben
und Werk der finnlandschwedischen Autorin und Künstlerin Tove Jansson.
Der gut besuchte Vortrag, der zum Rahmenprogramm der Mumin-Ausstellung
„Schweben – Träumen - Leben“ gehörte, sprach
sowohl Tove Jansson „Kenner“ als auch „Neulinge“
an. Eingeleitet wurde der Abend durch Marjaliisa Hentilä, die Leiterin
des Finnland Institutes, sowie Inken Dose und Katrin Hecker vom KULTURHUS
BERLIN, die dem Publikum das Mumin-Ausstellungsprojekt und die Autorin
vorstellten.
Grundlage des wissenschaftlichen Vortrags Tove Jansson, Author,
Artist and Lighthouse Keeper war die von Boel Westin verfasste
Biographie über Tove Jansson Tove Jansson: Ord, bild, liv
(„Tove Jansson: Wort, Bild, Leben“). Weil sie die erste
Autorin war, die uneingeschränkten Zugang zu sämtlichen Quellen,
einschließlich Interviews mit Tove Jansson und ihrer Familie hatte,
gilt ihr Buch als die erste autorisierte Biographie über die Mumin-Autorin.
Großen Wert legte Boel Westin darauf, ihren Zuhörern die
Vielschichtigkeit von Tove Janssons Leben nahe zu bringen. Tove Jansson
wurde zwar als Autorin der Mumin-Bücher international bekannt,
aber sie hatte auch als Malerin großen Erfolg, der oft hinter
ihre literarischen Werke zurücktreten musste. Auch wollte sie einst
Leuchtturmwärterin werden, konnte diesen Wunsch aber nie in die
Tat umsetzen. Dennoch wurde er wahr – allerdings anders, als gedacht,
denn als Autorin wies sie durch ihre Bücher vielen Lesern den Weg,
leitete sie, schuf mit ihren Bücher ein lichtes „Zuhause“.
Als Tochter zweier Künstler war sie dazu geboren, ebenfalls eine
Künstlerin zu werden. Ihr Talent zeigte sich früh –
bereits mit 14 Jahren begann sie zu schreiben und zu malen. Ihre künstlerische
Identität war von Beginn an dual. Sie sah sich selbst immer als
Autorin und Künstlerin. Der internationale Durchbruch gelang ihr
mit der Mumin Comic-Serie, die in den 1950er Jahren gleichzeitig in
120 Zeitung in 40 Ländern erschien.
Der von Tove Jansson geschaffene Mumin veränderte seine Form im
Laufe der Zeit. Die kleine, schmale Figur mit spitzen Formen wurde in
den 1950er Jahren mit Erscheinen des Comics immer runder und dicker.
Boel Westin interpretierte dies als Zeichen dafür, dass der Mumin
bzw. der Erfolg der Mumin-Geschichten und Comics Tove Janssons anderer
künstlerischer Arbeit, dem Malen, im Weg stand und mehr und mehr
Platz vereinnahmte.
Typisch für Tove Janssons Arbeiten war, dass ihre Bilder erzählen
und ihre Bücher sehr visuell sind. Die Dualität zeigt sich
auch hier. Obgleich sie selbst nie eine Biographie über sich verfasste,
taucht Tove als Person doch in vielen ihrer Bücher auf: Ob in der
„Tochter des Bildhauers“ oder „Muminpappas Memoiren“
– ein bisschen von ihr selbst ist überall zu finden, auch
wenn sie andere Personen für sich sprechen lässt.
Durch den Vortrag von Boel Westin konnten sowohl Mumin-Fans als auch
Nicht-Kenner des Werkes von Tove Jansson einen ersten Einblick in das
facettenreiche Leben der Mumin-Autorin gewinnen. Ab März wird Tove
Jansson durch die Mumin-Austellung in der Gelben Villa in Kreuzberg
und eine Fotoausstellung über sie im Finnland-Institut den Berlinern
noch näher gebracht.
[nach oben]
3 KULTURHUS BERLIN lädt ein: Konzert und Party.
Nordic Sounds. Popular music from Kristiansand/Norway
2. April 2009 | 20 Uhr | Maschinenhaus
Ein Gratiskonzert mit Studenten der University of Agder, Kristiansand/Norwegen.
Als die University of Agder (Universitetet i Agder, UiA) 2007 gegründet
wurde, verkündete Rektorin Torunn Lauvdal in ihrer feierlichen
Eröffnungsrede: „Wir sind eine Rock-Universität.“
Tatsächlich besitzt die akademische Ausbildung von Pop-, Rock-
und Jazzmusikern in der südnorwegischen Stadt Kristiansand eine
lange und erfolgreiche Tradition, die von den Vorgängerinstitutionen
getragen wurde und bis 1986 zurückreicht. Die Absolventen des Studiengangs
„Populäre Musik“ – Sänger und Instrumentalisten
– gehören heute zu den herausragenden Vertretern der vielfältigen
Musikszenen in Norwegen. Zur Zeit sind 80 Studenten an der Popmusikabteilung
der UiA (Bachelor und Master) eingeschrieben; der Lehrkörper umfasst
mehr als 20 Angestellte. Seit 2008 wird außerdem das Doktorandenprogramm
„Performing popular music“ angeboten.
Am 2. April 2009 laden wir Sie zu einem Gratiskonzert ein, das von vier
Bands gestaltet wird. Der Abend beschließt eine mehrtägige
Exkursion nach Berlin, an der 35 Studenten und sechs Dozenten teilnehmen.
Es treten auf:
Schimmer:
Maylen Rusti (voc), Sindre Hovland (keyb), Halvor Strand (bg), Hans-Petter
Gyldenskog (dr), Pop und Singer/Songwriter mit einem Schuss Bluegrass,
Blues, funky Rhythmen und Folk
Schwung: Frida Ånnevik (voc) und Astrid Rennemo (bg &
surprises), eine Gratwanderung zwischen Pop und Experiment
Captain Knut and the Cabin Crew: Knut Marius Djupvik (voc),
Martin Tollefsboel (g), Anders Lillebo (hammond-org), Torjus Eggen (bg),
Eivind Fossland (dr), ein Mix aus Old School Blues, Funk und Soul
Gorg:
Halvor Strand (bg, samples, electronics), Einar Næss Haugseth
(keyb, electronics), Mads Lægreid Olsen (dr), Kjetil Domaas Pedersen
(g), eine komplexe Reise von Black Metal über Progressive Rock
und Electronica bis zu traditionellem Jazz
Nach dem Konzert legen DJs norwegischen Rock und Pop auf.
EINTRITT FREI!
Maschinenhaus
Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin-Prenzlauer Berg
[nach oben]
4 KULTURHUS BERLIN verlost Freikarten für: Suden
Aika
8. März 2009| 21 Uhr | Kulturbrauerei
Weltmusik-Konzert: Suden Aika
LIISA MATVEINEN, Gesang, Kantele
VEERA VOIMA, Gesang, Kantele, Moraharpa
KATARIINA AIRAS, Gesang
NORA VAURA, Gesang, Flöte, Udu
Suden
Aika bedeutet „Zeit des Wolfes“. Das Gipfeltreffen dieser
vier herausragenden Sängerinnen aus Finnland begeistert mit atemberaubenden
und bewegenden Stimm-Geflechten einen mittlerweile großen Fankreis
in Deutschland. Die Erfahrungen der Sängerinnen in verschiedenen
Chören und Bandprojekten, u.a. bei der legendären schwedisch-finnischen
Ethnoband Hedningarna, verbinden sich zu einer neuen und gleichzeitig
in der finnischen Tradition des Kalevala-Epos verwurzelten Vokalmusik,
voll stilistischer Vielfalt und klanglicher Schönheit. Mit Liebeslyrik
aus der Volksdichtung, überlieferten Segenswünschen und alten
Zaubersprüchen taucht die Gruppe tief in die finnougrische Mythologie
ein. Die ausschließlich eigenen Vertonungen spannen einen Bogen
von den Vokaltraditionen der finnougrischen Völker in Karelien
und Russland bis zu zeitgenössischer Chormusik.
Unsere Preisfrage: Moraharpa und Kantele – aus
welchen Ländern stammen die beiden Instrumente?
Ihre Antwort schicken Sie bis zum 7. März an: info@kulturhus-berlin.de.
Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir zwei mal zwei Freikarten,
Rechtsweg ausgeschlossen. Bitte unbedingt die Telefonnummer angeben.
Viel Glück!
Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin-Prenzlauer Berg
Tel. 030-44 31 51 51
Das Finnland-Institut
unterstützt die Konzerttournee. »
Weitere Termine in Deutschland.
[nach oben]
5 Der NORDEN in Berlin: Tipps und Termine
5.1 Filmfestival
20. bis 22. März 2009 | Kiel
Grönland Filmfest
Das „Kalallit-Mianit Alliuttorsiorneq“ – so der Name
der Veranstaltung in der Sprache der grönländischen Inuit
– ist das einzige Filmfest dieser Art weltweit. Nach dem Erfolg
in den drei vorangegangenen Jahren lädt die Deutsch-Dänische
Gesellschaft Kiel e.V. in Kooperation mit dem metro-Kino im Schlosshof
in diesem Jahr zum 4. Grönland-Filmfest ein.
Präsentiert wird ein abwechslungsreicher Programm-Mix aus Dokumentar-
und Spielfilmen, die kundig eingeführt und kommentiert werden.
Neben dem grönländischen Filmregisseur Otto Rosing wird auch
Bent Nielsen, der Direktor des Arktischen Instituts in Kopenhagen, anwesend
sein.
Zwischen den Vorführungen besteht Gelegenheit zum Gedankenaustausch
und
zum Informieren: Reiseveranstalter stellen ihr Arktis-Programm vor,
es gibt einen Verkaufsstand mit der neuesten Grönland-Literatur
sowie einen Tisch mit antiquarischen Büchern. Der Verein „Grønlandske
Børn“ zur Unterstützung grönländischer Kinder
ist mit einem Stand präsent.
Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Das komplette PROGRAMM finden Sie » hier.
Veranstaltungsort: metro
- Kino im Schloßhof
Holtenauer Straße 162-170
24105 Kiel
Eintrittspreise:
Einzelkarte: 4,50 Euro
Gesamtkarte : 28,00 Euro (alle Vorstellungen, mit Ausnahme des Kinderprogramms)
[nach oben]
5.2 Literatur
12. bis 15. März 2009 | Leipziger Buchmesse
Nordisches Forum auf der Leipziger Buchmesse
Mittlerweile Tradition ist das „Nordische Forum“, mit dem
sich die Botschaften und Kulturinstitutionen aus Finnland, Schweden,
Norwegen und Island gemeinsam auf der Leipziger Buchmesse präsentieren.
Ganz in der Nähe der Messebuchhandlung und dem „Café
Europa“ sind die Besucher tagsüber eingeladen, in aktuellen
Übersetzungen oder Originalausgaben zu schmökern und den Lesungen
zahlreicher Autoren und Autorinnen zuzuhören. Dabei reicht das
Spektrum von Kinder- und Jugendliteratur bis zum Krimi.
Eeva-Kaarina Aronen (Finnland), Guðbergur Bergsson (Island), H.
Reiner Domisch (Deutschland), Arnhild Lauveng (Norwegen), Sigmund Løvåsen
(Norwegen), Endre Lund Eriksen (Norwegen), Elina Hirvonen (Finnland),
Ninni Holmquist (Schweden), Klas Östergren (Schweden), Jón
Kalman Stefánsson (Island) und Maria Sveland (Schweden) präsentieren
hier ihre neusten Werke. Besonderer Gast wird Horace Engdahl sein, der
Vorsitzende der ehrwürdigen Schwedischen Akademie.
Als Höhepunkt des gemeinsamen Auftritts gilt die dritte „Nordische
Literaturnacht“ am 13. März in der „naTo“, dem
legendären Kulturzentrum der alternativen Szene im Süden der
Stadt. Auf der Bühne lesen dann Eeva-Kaarina Aronen (Finnland),
Gudbergur Bergsson (Island), Horace Engdahl (Schweden), Elina Hirvonen
(Finnland), Arnhild Lauveng (Norwegen), Sigmund Løvåsen
(Norwegen), Klas Östergren (Schweden) und Jón Kalman Stefánsson
(Island).
Mehr Informationen dazu finden Sie »
hier
Das nordische Forum
Halle
4, Stand C 304 auf der Leipziger
Buchmesse GMBH
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
Nordische Literaturnacht
die naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46
04275 Leipzig
[nach oben]
5.3 Musik
18. März 2009 | 20.30 Uhr/Einlass 19.30 Uhr | Kino Babylon Mitte
Jazzland Nights
Bugge Wesseltoft solopiano und Beady Belle
(special live guest Henrik Schwarz/ !K7 Recs)
Das
norwegische Musiklabel Jazzland Recs präsentiert seine erfolgreichsten
Künstler innerhalb einer neuen, spannenden Konzertreihe im Kino
Babylon Mitte.
Zur ersten Jazzland-Night kommen zwei der bekanntesten Jazzland Künstler:
Der preisgekrönte Jazzpianist Bugge Wesseltoft spielt eines seiner
bewegenden, akustischen Solokonzerte. Die Gruppe Beady Belle präsentiert
ihren einzigartigen Stilmix aus countryesken Slide Gitarren und nordisch
geprägten Soulstimmen. Als besonderer Livegast des Abends wird
der wohl stilsicherste Housemusikproduzent dieser Tage, Henrik Schwarz
(!K7 Recs/ Innervisions), gemeinsam mit Bugge Wesseltoft die Grenzen
zwischen Jazz und elektronischer Musik ausloten. Eine Weltpremiere!
Kino BABYLON
Rosa-Luxemburg-Str. 30
10178 BERLIN
[nach oben]
5.4 Theater
26., 27., 28., 29. März 2009| 20 Uhr | Schaubühne
Wir kommen gut klar mit uns
von Dorota Maslowska
Uraufführung | Gastspiel (Polen)
Regie: Grzegorz Jarzyna
In polnischer Sprache mit deutschen Übertiteln | Deutsch von Olaf
Kühl
Ein Haus in Warschau wie viele andere. Es sieht verdächtig einsturzgefährdet
aus, an unvorhersehbaren Stellen ragen Abwasserrohre heraus, es ist
von Schimmel bewachsen. Das Haus scheint vor Angst zu zittern und alles
andere als bewohnbar zu sein. Aber in dieser Welt hausen drei Frauen:
die alte Großmutter, ihre Tochter Halina und ihr kleines Metall-Mädchen.
Jede lebt für sich in einer ganz anderen Wirklichkeit. »Wir
sind überhaupt keine Polen, sondern Europäer, normale Menschen!«
Schaubühne
am Lehniner Platz
Kurfürstendamm 153
10709 Berlin
[nach oben]
5.5 Für Kinder
März | Spatzenkino
Aufregung bei Pettersson und Findus
Ein Hahn namens Caruso
Ein ganz besonderes Geschenk hat Pettersson den Hühnern mitgebracht,
denn was könnte eine Hühnerdame mehr freuen als ein stattlicher
Hahn? Findus gefällt das überhaupt nicht und er beschließt
etwas dagegen zu unternehmen!
Schlechte Laune
Draußen regnet es in Strömen und so schlecht wie das Wetter,
ist auch Petterssons Laune. Findus ist dagegen in blendender Stimmung.
Und weil er nicht alleine spielen will, muss er Pettersson ganz schnell
aufheitern.
Ein Feuerwerk für den Fuchs
"Der Fuchs treibt sich rum!", warnt Gustavsson. Aber der schlaue
Findus weiß natürlich, dass man Füchse austricksen muss.
Und Pettersson hat da auch schon eine Idee.
Die genauen Termine finden Sie unter
www.spatzenkino.de
» Programm Berlin » Aktuell
Spatzenkino
Obentrautstr.55
10963 Berlin
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6 Der NORDEN im TV
Das Fernsehprogramm im März bietet wieder Spannendes, Unterhaltendes
und Informatives aus dem Norden. Eine Auswahl an Programm-Tipps finden
Sie bereits
hier – viel mehr jedoch auf unserer Website, die ständig
aktualisiert wird. Viel Spaß!
Phoenix | 08.03.08 | 19:00
Anda und der Aufbruch in Riga
Anda Bankowska geht auf einen Streifzug durch das alte und neue Riga.
Sie ist Fotografin und allein erziehende Mutter. Mutter und Tochter
werfen einen jeweils eigenen Blick auf ihre Heimatstadt.
Phoenix | 08.03.08 | 21:45
Nordeuropas starke Frauen
Was wissen wir über Frauen in Nordeuropa? Sie gelten als
gleichberechtigt. Sie können Beruf und Familie besser vereinen,
da der
Staat ausreichend Betreuungsplätze für ihre Kinder zur Verfügung
stellt.
Das sind meist städtische Lebensentwürfe.
Das Erste | 14.03.08 | 00:20
Håkan Nesser: Die Frau mit dem Muttermal (1)
Zweiteiliger Spielfilm Schweden 2001
Kommissar Van Veeterens Kollege Ronald Malik wird in seinem Haus
erschossen, wenig später stirbt ein Gymnasiallehrer auf sehr ähnliche
Weise. Beide erhielten zuvor Anrufe, bei denen ihnen ein Musikstück
vorgespielt wurde. Nach zähem Rätselraten über eine mögliche
Verbindung
zwischen den Opfern stellt sich heraus, dass sie gemeinsam Militärdienst
leisteten. Der anonyme Schreiber eines Bekennerbriefes kündigt
indessen
weitere Morde an.
MDR | 14.03.08 | 07:45
Tinke – Kleines starkes Mädchen
Dänemark im Jahr 1850: Die neunjährige Tinke lebt nach dem Tod
ihrer
Eltern völlig verwahrlost und halb verhungert im Wald. Dort trifft
sie
auf Larus, einen Hirtenjungen, der sich mit ihr anfreundet und sie mit
zu den Bauern nimmt, für die er arbeitet. Die Bäuerin möchte
Tinke gerne
als Tochter annehmen, aber der geizige Bauer will, dass sie
verschwindet und sei es ins Armenhaus. Doch Tinke fügt sich nicht
in
das, was andere von ihr verlangen.
Phoenix | 14.03.08 | 11:45
Ich bin Finne
Der finnische Mann gilt als melancholisch und schweigsam. Nicht zu
verwechseln mit gefühlskalt. Ganz im Gegenteil: Die Gefühle
der Finnen
sind manchmal zu stark für Worte.
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7 KULTURNOTIZEN aus dem NORDEN
DK: Grundtvig soll ins Netz
Nikolai Frederik Severin Grundtvigs Werke sollen digitalisiert und
im Internet zugänglich gemacht werden. „Grundtvig spielte
und spielt eine große Rolle für unser Selbstverständnis
als Dänen, aber viele seiner Schriften sind für uns nicht
mehr zugänglich“ erklärt Michael Schelde, Leiter des
Grundtvig Centret an der Universität Århus. Grundtvig, der
als eine der wichtigsten Personen in der Geschichte Dänemarks gilt,
begründete u. a. die Volkshochschulbewegung. Seine Gedanken spielen
nach wie vor eine große Rolle im gesellschaftlichen Leben Dänemarks.
(Quelle: Danmarks Radio)
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BALT: Baltische Länder vergleichsweise unreligiös
Die baltischen Länder zählen zu den am wenigsten religiösen
Staaten der Welt. Das ergab die letzte Gallup-Umfrage, die in 143 Ländern
durchgeführt wurde. Danach führt Estland weltweit die Top
Ten der „Unreligiösen“ an. Nur 14 Prozent aller befragten
Esten bejahten die Frage, ob Religion ein Teil ihres alltäglichen
Lebens sei. Weiter unten auf der Liste folgen Litauen und Lettland,
Schweden und Dänemark. Auf eine zweite Liste, die die religiösesten
Länder der Welt aufführt, schaffte es keiner der EU-Mitgliedsstaaten.
Hier belegten Ägypten und Bangladesh die vordersten Plätze.
Innerhalb der EU sind Polen, Griechenland und Italien die Länder,
in denen Religion heute die größte Bedeutung hat. (Quelle:
Baltic Times)
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DK: Neues Buch – diesmal schneller
Der Schriftsteller Peter Høeg, einer der größten
dänischen Namen in der internationalen Literaturszene, schreibt
einen neuen Roman. An seinem neuen Buch arbeite er nach eigener Aussage
„schneller als an dem vorangegangen“. „Den stille
pige“ war 2006 nach über 10-jähriger Pause erschienen.
Peter Høeg feierte seinen Durchbruch mit „Frøken
Smillas fornemmelse for sne“ (dt: Fräulein Smillas Gespür
für Schnee). (Quelle: Herning Folkeblad/Danmarks Radio)
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NO: Vier neue Landschaftsschutzgebiete
Der Ålfotbreen als Norwegens westlichster Gletscher, die Quellen
der Glomma, des längsten Flusses des Landes, die Insel Smøla
mit ihrem großen Bestand an Seeadlern und Ottern sowie die Bergregionen
von Naustdal-Gjengedal im Bezirk Sogn og Fjordane wurden vom norwegischen
König zu neuen Naturschutzgebieten erklärt. Mit dem am 9.
Januar getroffenen Beschluss vergrößert sich die Fläche
der norwegischen Naturschutzgebiete um rund 1220 Quadratkilometer. (Quelle:
www.regjeringen.no)
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NORDEN: Verfilmumg von Stieg Larssons “Men Who
Hate Women”
Das erste Mal in der Filmgeschichte, startet Nordisk Film
eine Produktion zeitgleich in den skandinavischen Ländern. Der
Film nach Stieg Larssons Bestseller-Millennium-Trilogie “Men Who
Hate Women” von Niels Arden Oplev kam Ende Februar in Dänemark,
Schweden und Norwegen in die Kinos, Finnland folgt im März. Bereis
bis zum ersten Wochenende wurden allein in Dänemark 167.000 Eintrittskarten
verkauft und in Schweden kamen noch einmal 174.00 dazu.
Unter den weltweit über zehn Millionen Menschen, die Larssons drei
Bücher gelesen haben, sind drei Millionen Schweden, 1,1 Millionen
Dänen und eine Millionen Norweger.
Die schwedische Schauspielerin Noomi Rapace spielt Lisbeth Salander,
Michael Nyqvist ist Michael Blomkvist. (Quelle: Nordisk Film og TV Fond)
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SE/DE: Henning Mankell stiftet Preisgeld
Der schwedische Schriftsteller ist erster Preisträger
des Europäischen Preises für Kriminalliteratur, er erhielt
den „Ripper Award“ des Krimifestivals Mord am Hellweg
- Tatort Ruhr in Unna. Das Preisgeld in Höhe von 11.111 Euro
spendet Mankell für Alphabetisierungs-Projekte. „Wir schreiben
2009, und immer noch haben Millionen von Kindern keinen Zugang zum Lesen
und Schreiben, das macht mich wirklich böse.“ Er betrachte
es als seine Aufgabe, an diesen Missständen etwas zu ändern.
„Das geschriebene Wort ist eines der wichtigsten Werkzeuge, um
Fortschritt und Freiheit zu erringen.”
(Quelle: Netzzeitung/W.A.Z.)
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DK: Film des Jahres
Henrik Ruben Genz´ Film “Frygtelig lykkelig”
(Terribly Happy) ist der große Gewinner der diesjährigen
Bodil-Verleihung. Sechs von elf Preisen der dänischen Filmkritik
erhielt der Film, der als bester dänischer Film des Jahres gewählt
wurde. (Quelle: Dänisches Filminstitut)
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