Berlin, 1. April 2006

Liebe Freunde des Kulturhus Berlin e.V.,

mit dem Finnland-Institut in Deutschland stellen wir Ihnen heute eine der Kultureinrichtungen näher vor, mit denen das Kulturhus Berlin freundschaftlich zusammenarbeitet. Daneben erhalten Sie mit unserer Post wie immer eine Auswahl von Berliner Veranstaltungen mit skandinavischen Themen, weitere Termine finden Sie auf unserer Internetseite www.kulturhus-berlin.de.

Unser Monatstipp – der isländische Film „Möwengelächter“, den wir am 18. April im NORDISCHEN FILMKLUB zeigen (Näheres unter Punkt 2). Wir laden Sie sehr herzlich ein. Und weil es kein Geheimnis bleiben soll, verraten wir Ihnen auch, dass wir zuvor einen skandinavischen Kurzfilm zeigen werden. Welchen? Lassen Sie sich überraschen!

Also: Wir freuen uns, Sie im Felleshus zu sehen!

Viel Spaß im April wünscht Ihnen Kulturhus Berlin e.V.

Inhalt

1 „Gemeinsam Kulturaustausch Finnland-Deutschland fördern“ – Interview mit Marjaliisa Hentilä, Leiterin des Finnland-Instituts in Deutschland

2 Vorschau April – NORDISCHER FILMKLUB mit preisgekröntem Film

3 Kulturtipps für Berlin

4 Der Norden im Fernsehen

5 Kulturnotizen aus dem Norden

1 „Gemeinsam Kulturaustausch Finnland-Deutschland fördern“ – Interview mit Marjaliisa Hentilä, Leiterin des Finnland-Instituts in Deutschland

Marjaliisa HentiläKULTURHUS BERLIN: Das Finnland-Institut Berlin ist Förderer des Kulturhus Berlin geworden. Das heißt, Sie unterstützen unsere ehrenamtliche Arbeit künftig auch mit finanziellen Mitteln. Warum haben Sie sich so entschieden?

MARJALIISA HENTILÄ: Weil wir sehr gute Erfahrungen mit der Arbeit des Kulturhus Berlin gemacht haben. Konkreter Anlass war unsere gemeinsame Veranstaltung zu den skandinavischen Bildungssystemen, die im Februar stattfand. Die Idee dazu ging von Kulturhus Berlin aus, wir fanden das gut und haben das Projekt mit unterstützt. Es war ein sehr erfolgreiches Symposium. Und wenn eine Zusammenarbeit fruchtbar und erfolgreich ist, will man sie natürlich aufrechterhalten. Und so haben wir gesagt: Wir wollen, dass Kulturhus Berlin arbeiten und mit uns als finanziellem Unterstützer auch rechnen kann.

KULTURHUS BERLIN: Wie stellen Sie sich die künftige Zusammenarbeit vor? Welchen Nutzen kann das Finnland-Institut aus dieser Kooperation ziehen?

MARJALIISA HENTILÄ: Für uns ist wichtig, dass möglichst viele Deutsche Zugang zu finnischen Themen finden, sich für finnische Kultur begeistern. Über Kulturhus Berlin erreichen wir junge interessierte Menschen. Unser Programm richtet sich an ein deutsches Publikum. Da ist es am besten, wenn die Initiative von deutscher Seite ausgeht. Wir sehen Kulturhus Berlin einfach als wichtigen Bestandteil des deutsch-finnischen Kulturaustauschs.
Natürlich erwarten wir auch etwas: frische Ideen, junge, dynamische Gedanken. Wir sind sehr offen und möchten unser Programm so vielseitig wie möglich gestalten: auf kulturellem wie auch auf wissenschaftlichem Gebiet. Und so ist unsere Fördertätigkeit von gegenseitigem Nutzen.

KULTURHUS BERLIN: Noch kurz ein aktueller Hinweis auf Finnisches in Berlin. Was empfehlen Sie?

MARJALIISA HENTILÄ: Ganz aktuell ist die Ausstellung zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“, die noch bis zum 5. April im Foyer der Humboldt-Uni zu sehen ist. Die Finninnen waren die ersten Frauen weltweit, die 1906 sowohl das aktive als auch das passive Wahlrecht erhielten. Zur Geschichte des Frauenwahlrechts haben wir jetzt ein Buch herausgegeben: „Von heute an für alle!“ ist im Finnland-Institut, in der Humboldt-Uni oder im Buchhandel zu erwerben. Das Buch beleuchtet die Geschichte des Frauenwahlrechts in Finnland, im deutschsprachigen Raum - also Deutschland, Österreich, der Schweiz - und widmet sich der globalen Gleichberechtigung von Frauen heute.
Nahelegen möchte ich aber auch den Besuch der wechselnden Ausstellungen in unseren Räumen. Und: Wir verfügen über eine umfangreiche Bibliothek, die für jedermann geöffnet ist. Sie umfasst über 40 Zeitungen und Zeitschriften, die großen finnischen Tageszeitungen, CDs mit finnischer Musik, DVDs mit finnischen Filmen. Wir haben hier die auf deutsch erschienene Literatur Finnlands ebenso wie Nachschlagewerke zu finnischer Kunst, Kultur und Geschichte. Kulturgierige sind bei uns immer willkommen. Wir informieren über Festspiele in Finnland, geben Kulturtipps für Finnland-Reisende. Am 4. Mai wird übrigens im Rahmen der Melancholie-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie finnischer Tango gespielt und getanzt. Und nicht zu vergessen, die große Berliner Filmretrospektive im April, die die Klassiker-Filme des Regisseurs Risto Jarva zeigt.

Kontakt:
Finnland-Institut in Deutschland
Georgenstraße 24
10117 Berlin-Mitte
Tel. 030/52 00 26 010
info@finstitut.de
www.finnland-institut.de

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2 Vorschau April

NORDISCHER FILMKLUB mit preisgekröntem Film

Jetzt ist endlich Island an der Reihe. Und zwar mit einer mehrfach preisgekrönten skurrilen Komödie. Nachdem wir im NORDISCHEN FILMKLUB bereits Filme aus Dänemark, Norwegen und Finnland gezeigt haben, gilt unser nächster Kinoabend der Insel ganz am nordwestlichen Rand Europas. Mit „Möwengelächter“ bringen wir einen Streifen auf die Leinwand, der zum beliebtesten isländischen Film des Jahres 2001 gewählt wurde. Vorlage hierfür war der erfolgreiche Fischerdorf-Roman von Kristjana Marja Baldursdottir, der bereits in mehreren Sprachen übersetzt wurde. Bevor jedoch an diesem Abend das muntere Chaos in einem isländischen Fischerdorf ausbricht, zeigen wir Ihnen zusätzlich noch einen skandinavischen Kurzfilm vorweg.

Möwengelächter18.4.2006 | 19:00 | Mávahlátur | Möwengelächter (OmU)
IS 2001, R.: Ágúst Gudmundsson, 104 min.
mit: Margrét Vilhjálmsdóttir, Ugla Egilsdóttir, Heino Ferch, Hilmir Snaer Gudnason, Kristbjörg Kjeld, Edda Björg Eyjólfsdóttir, Gudlaug Elísabet Ólafsdóttir

In einem kleinen isländischen Fischerdörfchen ändert sich eines Tages die bis dahin recht fest gefügte Ordnung durch einen unerwarteten Gast: Freyja, einst Dorfbewohnerin, kehrt nach dem Tod ihres Mannes aus Amerika in ihren Heimatort zurück und quartiert sich prompt bei der Familie der 12jährigen Agga ein. Freyja, die "eine Figur wie eine Coca-Cola-Flasche hatte, eine Haut wie Alabaster und Augen wie Diamanten, dunkles Haar und Lippen wie Schneewittchen", wirbelt die ganze Familie gehörig durcheinander. Auch die Dorfbewohner bekommen bald zu spüren, dass sich einiges geändert hat. Freyja verdreht der gesamten Männerwelt den Kopf - und zieht sich damit natürlich den Missmut eines nicht unbeträchtlichen Teils der ansässigen Damen zu. Hinzu kommt, dass Freyjas Verhalten mehr als merkwürdig ist: sie erklimmt des Nachts unwirtliche Hügel, hat Wutanfälle und führt Selbstgespräche. Agga beobachtet dies alles aus nächster Nähe, und sie erfährt auf diese Weise manches über ihre Tante, das sie (trotz überschäumender Neugier) vielleicht dann doch lieber nicht gewusst hätte.

Der NORDISCHE FILMKLUB ist eine Kooperation der Nordischen Botschaften und des Fördervereins des Kulturhus Berlin e.V. - die Veranstaltungen sind für Mitglieder des Fördervereins kostenlos. Mitgliedschaften können vor Ort erworben werden (Schnuppermitgliedschaft für drei Monate erhalten Sie für 8.-/erm. 4.- EUR), die Konditionen und eine Beitrittserklärung finden Sie auf der Website des Kulturhus Berlin.

Die Veranstaltungen finden im Felleshus der Nordischen Botschaften statt (Rauchstr. 1, Bus 100, 200, 187, 343: Nordische Botschaften).

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3 Kulturtipps für Berlin

3.1 NORD Kulturforum

Vom 21. April bis zum 7. Mai findet in Berlin das zweite NORD Kulturforum statt. Hier werden Veranstaltungen der nordischen Kulturszene in Berlin präsentiert. Im eigens aus diesem Anlass am 15. April erscheinenden NORD Magazin werden Akteure der nordischen Kulturszene in Deutschland vorgestellt, wird über das Kulturgeschehen in und aus den skandinavischen Ländern berichtet und über Veranstaltungen in diesem Zeitraum informiert.

Weitere Informationen: www.nord.info

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3.2 Werkstatt der Kulturen - Themenschwerpunkt Island

Die Werkstatt der Kulturen setzt aus aktuellem Anlass einen Island-Schwerpunkt: Kürzlich trafen sich über 5.000 Isländer zu einem Rockkonzert in Reykjavik, um den Dammbau am Kárahnjúkar zu stoppen.
Im Osten Islands entsteht ein Staudamm von der Höhe eines Wolkenkratzers. Voraussichtlich soll ab September das Hjalladalur-Tal in einen riesigen See verwandelt und eine der letzten Wildnisse Europas unwiderruflich zerstört werden. Bedeutende isländische Fotografen und Filmemacher haben die Schönheit dieser Gegend festgehalten.
Eingeladen ist die Musikgruppe Klakki mit der in Dänemark lebenden Isländerin NINA BJÖRK ELIASSON.

Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32
12049 Berlin

Ausstellung
27.4.-28.5. | di-so 12-19 Uhr | Fotogalerie
Island.Einwegland

Fotografien von Fridjófur Helgason, Jóhann Ísberg, Gudmundur Páll Ólafsson und Ragnar Axelsson

Vernissage
Donnerstag 27.4. | 19 Uhr Fotogalerie

Musik: Das Duo Ilves spielt alte und moderne skandinavische Musik mit Kantele, Flöte, Akkordeon und Gesang.

Film
Donnerstag 27.4. | 20.30 | Club
In Memoriam?
von Ómar Ragnarsson

Island, 2003 | 52 min. | in englischer Sprache

Film
Freitag 28.4. | 18 Uhr | Club
World of Solitude
von Páll Steingrímsson

Island, 2004 | 52 min. | in englischer Sprache

Konzert
Samstag 29.4. | 20 Uhr | Saal
Klakki
NINA BJÖRK ELIASSON – Gesang und Harmonium | HASSE POULSEN – Gitarre | LARS JUUL – Schlagzeug | HENRIK SIMONSEN – Kontrabass

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen: www.werkstatt-der-kulturen.de

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3.3 Schwedische Schule in Berlin feiert 100jähriges Jubiläum

Aus Anlaß des 100jährigen Jubiläums veranstaltet die Schwedische Schule in Berlin am
Freitag dem 5. Mai 2006 ein Symposium.
Die Teilnehmer des Symposiums haben zunächst die Möglichkeit, die Schule zu besichtigen (18:00 Uhr). Nach der Begrüßung (19:00 Uhr) durch die Rektorin Liv Jofjell wird Prof. Dr. Mats Ekholm einen Vortrag zum Thema „100 Jahre Schwedische Schulentwicklung – Resümee und Ausblick“ (in deutscher Sprache) halten.
Prof. Dr. Mats Ekholm ist der ehemalige Generaldirektor der Schwedischen Schulbehörde, zurzeit Professor für Pädagogik an der Universität Karlstad und einer der aktivsten Akteure in der schwedischen und europäischen Schuldebatte. Als Redner ist er in Deutschland bereits mehrfach zu schul- und bildungspolitischen Themen in Erscheinung getreten, so etwa anlässlich der vom KULTURHUS BERLIN organisierten bildungspolitischen Tagung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin am 10.2.2005 und bei der Herbsttagung der Schulleitervereinigung in NRW 2004.

Um Anmeldung wird gebeten bis 26.04.2006 (per Telefon, Fax oder E-Mail):

Schwedische Schule in Berlin
Landhausstr. 26 - 28
107 17 Berlin
Telefon: (030) 86 49 59 30
Fax: (030) 86 49 59 31
e-mail: skolan@svenskaskolan-berlin.de
www.svenskaskolan-berlin.de

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3.4 Veranstaltungen für Kinder

11. & 14. April | 18 Uhr | Komische Oper
Die Prinzessin auf der Erbse
Musikmärchen nach dem gleichnamigen Stück von H. C. Andersen
Für Kinder ab 8 Jahre

Inszenierung des von Ernst Tochs 1927 uraufgeführtem Musikmärchens. „Es waren einmal eine Prinzessin und ein Prinz, die hatten sich unglaublich ineinander verliebt. Doch dann kamen der König und seine Frau und die ganzen anderen Erwachsenen und wollten erst einen Test machen: Ob das Mädchen auch eine echte Prinzessin sei – ob die Liebe hingegen echt war, hat dabei keinen interessiert.“
(Cordula Däupner über ihre ersten Inszenierung an der Komischen Oper Berlin)

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3.5 Ausstellungen

DK: synchron berlin / synkron københavn
25. März - 22. April
Fünf Künstlerinnen und Künstler der Kopenhagener LARMGalerie stellen ihre Arbeiten in Berlin aus. Die ausgesuchten Kunstwerke verweisen auf den Lebensstil einer jüngeren Kunst-Nomaden-Generation, die ihrerseits ständig in Bewegung ist. Wer weiß, vielleicht sieht man ja den in Berlin gezeigten, vielfältigen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Collage und Installation am Ende doch den vielbeschworenen Unabhängigkeitsgeist der Dänen an? Das Projekt wird unterstützt von Kunststyrelsen, Kopenhagen.
Gezeigt werden Bilder von Eske Knudstrup, Rasmus Lütken, Tomas Lagermand Lundme, Tim Jørgensen, Anne Sofie Meldgaad

 

Schmidt Galerie
Max-Beer-Str. 13
10119 Berlin, MitteTel.
Tel. 030 - 24 781 164
Fax. 030 - 24 781 164
kontakt@schmidt-galerie.de
www.schmidt-galerie.de

Baltikum: Landscapes & The Sun City of Dreams
Fotografie und Künstlerbücher aus dem Lukaschenko-Land Weißrußland
24. März – 13. Mai 2006 | Di – Sa 14 – 18 Uhr

Die lettische Galerie Giedre Bartlet in Berlin stellt meist Landsleute aus. In diesem Monat jedoch nicht: Die Balten haben zwei weißrussische Künstler eingeladen, die zu den international anerkanntesten Künstlern ihres Landes gehören. Sowohl Igor Savchenko als auch Artur Klinau leben und arbeiten in Minsk und widmen sich in ihren Arbeiten dieser Stadt, die Anfang des 11. Jahrhunderts gegründet und heute 1,74 Mio. Einwohner zählt. Die Hauptstadt Weißrusslands hat nie eine Rolle in der großen Politik gespielt. Im Zweiten Weltkrieg zu 95 Prozent zerstört, auf einem Schachbrettgrundriss mit Anlagen monumentaler Bauten im neoklassizistischen Stil neu entstanden. Sie sind breiten Boulevards untergeordnet und von Parkanlagen umsäumt. Klinau analysiert diese eigenartige Stilistik. Sein jüngstes Projekt ist eine Bilddokumentation mit dem Begleittext zur Architektur seiner Heimatstadt Minsk, die unter dem Titel „Sonnenstadt der Träume“ 2006 als Buch erschienen ist. Klinau, akademisch ausgebildeter Architekt, hat mit professionellem Gespür für den Stadtraum, Bauvolumina und -ornamentik Fotografien in Schwarzweiß- und in Farbe selbst angefertigt und die Publikation mit einem zweisprachigen Text (weißrussisch, englisch) versehen.
Savchenkos großes Thema ist eine Art zeitgleiche Analyse der großen Ereignisse im Rußland und Deutschland des 20. Jahrhunderts, speziell die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Seine Fotografien waren in vielen internationalen Ausstellungen zu sehen und befinden sich in wichtigen Fotosammlungen (u.a. in: Det Kongelige Bibliothek, Kopenhagen, Moderna Museet, Stockholm, Fotomuseum, München, Fotomuseum, Winterthur, KIASMA, Helsinki, Museum of Fine Arts, Houston, The Hasselblad Collection, Göteborg, Zimmerli Art Museum, New Jersey, The State Russian Museum, St. Petersburg). Igor Savchenko gehört zu den wenigen Fotokünstlern aus dem östlichen Europa, die im „Lexikon der Fotografen“ vorgestellt worden sind.

GIEDRE BARTELT GALERIE
Linienstr. 161/ Ecke Kleine Hamburger Str., 10115 Berlin
Tel. 030/88 520 86
Fax 030/88 67 55 68

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3.6 Nordischer Filmapril – Kurz-, Dokumentar- und Spielfilme im Felleshus der Nordischen Botschaften

Kurzfilme am 8. und 9. April, 14 Uhr (OmenglU)
mit Beiträgen aus Norwegen, Schweden, Finnland

16. und 17. April | 14 Uhr | NO (OmenglU)
Heftig og begeistret (2002)

22. und 23. April | 14 Uhr | FI (OmenglU)
Oabbá (2005)
Váttáseamos dain lea ráhkisvuohta (2005)
Gavdnasa goikkanasat - Alfred eallin ohcejogas (2005)
Ihan pihalla (2005)

29. April | 14 Uhr | SE (OmenglU)
Arkar (2004)
Enda bilden av pappa (2004)

30. April | 14 Uhr | SE
Glenn, the Great Runner (2004)
Hunden (2003)
En grå filt med broderade blommar (2004)

Nordische Botschaften
Felleshus/Gemeinschaftshaus
Rauchstraße 1
D-10787 Berlin

Nähere Informationen zu den Filmen demnächst auf unserer Website:
www.kulturhus-berlin.de/kultur/kultur.htm

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3.7 Musik

Jazz
21. April | 22 Uhr | Quasimodo
Torun Eriksen (NO)

Weitere Informationen: www.quasimodo.com

Jazz
28.+29. April | 22 Uhr | A-trane
Claes Janson und Johan Leijonhufvud (SE)
Weitere Informationen: www.a-trane.de

Klassik
24. April | 20 Uhr | Felleshus der Nordischen Botschaften
Klavierkonzert mit Oskar Ekberg (SE)

Weitere Informationen: www.nordischebotschaften.org

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4 Der Norden im Fernsehen

ZDF, 1. April, 10.40 Uhr
Tsatsiki, Mama und der Polizist
Preisgekrönter schwedischer Kinderfilm von 1999

ZDF, 3. April, 22.15 Uhr
Ein Schrei in den Wäldern | Den som frykter ulven
Norwegischer Spielfilm von 2004, Free-TV-Premiere

ZDF, 22. April, 0.20 Uhr
Mord im Spiel | Mørkeleg
Dänischer Spielfilm von 1996

ZDF, 30. April, 22 Uhr
Der Einsiedler
Krimireihe Kommissar Beck, Nach Motiven der Romane von Maj Sjöwall und Per Wahlöö

NDR, 2. April, 18 Uhr
Hanseblick
Berichte und Reportagen rund um das Baltikum

NDR, 17. April, 19.15 Uhr
Ostsee-Report
Berichte und Reportagen rund um die Ostsee

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5 Kulturnotizen aus dem Norden

Peter HøegDK: Neues Buch von dänischem Erfolgsautor
Nach zehn Jahren Pause veröffentlicht der dänische Bestsellerautor Peter Høeg („Fräulein Smillas Gespür für Schnee“) wieder einen Roman. Wie der Kopenhagener Rosinante-Verlag mitteilte, wird am 19. Mai "Das stille Mädchen" erscheinen, zunächst jedoch nur in der Originalsprache. In deutsche Buchhandlungen wird der neue Høeg wohl erst im Herbst 2007 kommen.
Erzählt wird die Geschichte um den weltberühmten Zirkusartisten Kasper Krone, der eine Schwäche für Poker und J.S. Bach und ein außergewöhnliches Gehör hat. Krone erfährt, daß eine frühere Schülerin, ein zehn Jahre altes Mädchen, entführt worden ist ... Neben H.C. Andersen ist Høeg literarisch und finanziell der erfolgreichste Autor Dänemarks, einer, der auch immer wieder Zivilisationskritik übt, nicht zuletzt an seinem Heimatland. In jedem seiner Werke wechselt der Sohn eines Juristen und einer Griechischlehrerin das Genre und spielt mit Form und Stil, stilistisch sensibel, detaillreich und vielseitig. Høeg lebt seit Jahren sehr zurückgezogen und tritt trotz seiner Weltoffenheit und seines Engagements in der Öffentlichkeit kaum in Erscheinung.
(Quelle: rosinante-Verlag)

DK: Goethe-Institut in Kopenhagen gefährdet
Die Zukunft des Goethe-Institutes in Kopenhagen ist offenbar ungewiß. Nach Angaben des Kopenhagener Instituts sei derzeit offen, ob das Institut größer oder kleiner werde oder bleibe wie es ist. Einige deutsche Zeitungen hatten zuvor berichtet, dass das als erfolgreich geltende Institut in der dänischen Hauptstadt drastisch verkleinert werden soll. Bestätigt wurde bislang, dass die geplante Anmietung neuer Räume wegen einer generellen „Überprüfung der Finanzsituation» vorerst gestoppt worden ist.
(Quelle: google-news)

LIT: Preis an litauischen Theaterdirektor
Die Europäische Theater Union ehrt den 36jährigen litauischen Theaterdirektor Oskaras Korsunovas mit dem Preis für Neue Theater Realität. Korsunovas bisherige Arbeit beinhaltet u.a. eine Adaption des russischen Klassikers "The Master and Magerita", eine minimalistische Inszenierung des "Mittsommernachttraums" und eine Inszenierung von "Romeo und Julia", in der die Montagues und Capilets von rivalisierenden Pizzarien dargestellt wurden. Kosunovas erhielt den Preis bei der Verleihung am 12. März in Turin, bei der auch englische Schriftsteller Harold Pinter und der französische Choreograph Joseph Nadj geehrt wurden.
(Quelle: The Baltic Times, 8. März 2006)

Siegfried-Unseld-Preis für Inger Christensen
Die dänische Lyrikerin Inger Christensen erhält den Siegfried-Unseld-Preis 2006. Mit 50.000 Euro ist die Auszeichnung der am zweithöchsten dotierte Literaturpreis Deutschlands. Gedichte von Inger Christensen sind zu hören und zu lesen auf Lyrikline.org.

Außerdem finden Sie auf Lyrikline.org u.a.:
DK: Thomas Boberg, Inger Christensen, Morten Klintø, Ursula Andkjær Olsen (alle Gegenwartslyrik)
FIN: Olli Heikkonen, Sirkka Knuuttila, Timo Lappalainen, Merja Virolainen,
ISL: Sjón
N: Øyvind Berg, Ingrid Storholmen
S: Aris Fioretos, Katarina Frostenson, Lars Gustafsson, Håkan Sandell, Marie Silkeberg, Eva Strøm
und mehrere litauische LyrikerInnen.

Erste skandinavisch-deutsche Raumfahrtmission
Zum ersten Mal in der Geschichte der Raumfahrt wird es zu einer Mission unter Beteiligung aller skandinavischen Länder und Deutschlands kommen. Wie Vertreter der Länder Finnland, Norwegen, Dänemark und Schweden gemeinsam mit Wissenschaftlern des isländischen Instituts für Astronomie am Samstag in Reykjavik bekannt gaben, wird die Mission bereits für Herbst 2006 geplant. Ziel sei ein bis vor wenigen Jahren unbekannter Kleinplanet zwischen Jupiter und Saturn, den isländische Wissenschaftler im Dezember 2004 entdeckt hatten. Startplatz wird das kasachische Baikonur sein. Das Flugleitzentrum wird sich im dänischen Holstebro befinden.
Nach Angaben der Forscher soll die Sonde "Larsen I" im Jahr 2007 auf dem Asteroiden landen. Deutschlands Beitrag wird in der Komposition einer Asteroiden-Hymne bestehen. Der genaue Termin des Fluges werde im Laufe des Frühjahrs bekannt gegeben.

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Mit besten Grüßen,
Kulturhus Berlin e.V. und Förderverein des Kulturhus Berlin e.V.
Dieser Newletter informiert in regelmäßigen Abständen über Veranstaltungen und Aktivitäten des Kulturhus Berlin e.V.
Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der Informationen.

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