Berlin, Mai 2007

Liebe Freunde und Freundinnen des Kulturhus Berlin e.V.,

vom 9. bis zum 13. Mai kommt dänischer Jazz in unsere Stadt – KULTURHUS BERLIN verlost zwei Freikarten für das Copenhagen Jazz Festival in Berlin! Wie Sie an die Karten kommen, lesen Sie in unserem Newsletter.

Erfreuliches gibt es zum Film „Adams Äpfel“ zu vermelden: Über 180 000 Zuschauer haben den dänischen Wunderfilm in Deutschland bislang gesehen. Jetzt kommt „Adams Äpfel“ als DVD auf den Markt. KULTURHUS BERLIN verlost fünf Exemplare der vom Delphi-Filmverleih produzierten sehr umfangreichen DVD, die wir Ihnen überaus empfehlen möchten.

Sommerpause heißt es für unseren NORDISCHEN FILMKLUB. Bis es im Spätsommer mit skandinavischen Originalfilmen weiter geht, planen wir - wieder gemeinsam mit Ihnen - das neue Programm. Wir bitten Sie um Ihre Anregungen und Ideen für die mittlerweile dritte Saison im NORDISCHEN FILMKLUB.

Unser SPEZIAL haben wir in diesem Monat einem östlichen Ostseeanrainer gewidmet: Polen. Es geht z. B. um polnische Bücher, polnisches Theater, polnische Würste und polnisches Bier. Und dass es im Juni-Newsletter kunterbunt wird, liegt an Astrid Lindgren. Sie wäre am 14. November 100 Jahre alt geworden. KULTURHUS BERLIN startet ihr zu Ehren in diesem Sommer das Lese- und Ausstellungsprojekt „Hej, Astrid!“ mit vielen bunten Aktionen für Berliner Kinder - rund um die bekanntesten Kinderbücher der Welt.

Viel Vergnügen wünscht Ihnen
Ihr KULTURHUS BERLIN

Inhalt

1 NORDISCHER FILMKLUB

2 RÜCKBLICK: Lesung mit Dag Solstad

3 VERLOSUNG

4 SPEZIAL: Polen

5 AKTUELL: Christiania

6 Tipps und Termine

7 Der Norden im TV

8 Kulturnotizen aus dem Norden

 

1 NORDISCHER FILMKLUB

Der NORDISCHE FILMKLUB geht in die Ferien. Das neue Programm beginnt im Spätsommer. Skandinavisches Kino im Original werden Sie also auch weiterhin in Berlin sehen können.

KULTURHUS BERLIN fragt auch in diesem Jahr nach Ihrer Meinung: Welche Themen, Regisseure, Formate sind Ihnen wichtig? Welche Filme möchten Sie sehen? Bitte senden Sie uns Ihre Anregungen, Vorschläge und Hinweise an info(a)kulturhus-berlin.de.

Wir danken dafür. Lassen Sie uns gemeinsam den NORDISCHEN FILMKLUB planen, damit auch in der neuen Saison skandinavischer Film in all seiner Vielfältigkeit, großem Handwerk und mit Frohsinn in unsere Stadt kommt.

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2 Rückblick: Lesung mit Dag Solstad

Dag Solstad liestEr ist der wohl wichtigste zeitgenössische Schriftsteller seines Landes: Der Norweger Dag Solstad. KULTURHUS BERLIN lud am 26. April ins Felleshus der Nordischen Botschaften, wo Solstad aus seinem neuen, gerade auf Deutsch erschienenen Buch „Scham und Würde“ las. Das war Ohrenfreude. Ina Kronenberger trug den von ihr ins Deutsche übersetzten Text vor. Zu erfahren war an diesem Abend übrigens auch, wie die schönen im Zürcher Dörlemann-Verlag veröffentlichten Bücher zu ihrem Aussehen kamen: Es war immerhin eine buntgestreifte Hose, die als Vorbild für die drei farbenfrohen Solstad-Buchtitel diente. Mehr zu diesen Büchern finden Sie unter www.dörlemann.ch und auf unserer Website www.kulturhus-berlin.de

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3 Verlosung

3.1 Zwei Freikarten für das Copenhagen Jazz Festival in Berlin

Ein dänisches Jazz-Konzert Ihrer Wahl können Sie im Mai kostenlos besuchen, wenn Sie uns sagen: Welches Instrument spielt der Namensgeber des Hans-Ulrik-Quartetts?

3.2 Je fünf DVD der dänischen Komödie „Adams Äpfel“

Ab dem 10. Mai 2007 ist die DVD der schwarzen dänischen Komödie ADAMS ÄPFEL im Handel erhältlich. Mit KULTURHUS BERLIN können Sie schon jetzt eines von insgesamt fünf Exemplaren der synchronisierten DVD gewinnen. Schreiben Sie uns unter info(a)kulturhus-berlin.de einfach den Namen des Erzengels, nach dem der außergewöhnliche Preis benannt ist, den ADAMS ÄPFEL in Dänemark gewann. Viel Glück!

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4 Spezial: Polen

Das polnische Berlin

Wußten Sie, daß nahezu 45 000 Polen in Berlin leben? Damit bilden die Polen nach den Türken die zweitgrößte ausländische Gruppe der Stadt. Wir wollen einen kleinen Einblick geben, wie die Polen das Leben in Berlin mitprägen, welche Impulse sie der Stadt in Kunst und Kultur, in Gesellschaft und Wirtschaft geben.

Polen in Berlin, das hat seit Mitte des vorigen Jahrhunderts Tradition. Dabei hat es immer wieder "Einwanderungswellen" gegeben, die letzte seit 1989 im Laufe der 90er Jahre. Aber was wissen Deutsche und Polen wirklich voneinander? Ressentiments gibt es auf beiden Seiten. Die typischen Vorurteile: Deutsche seien bürokratisch und humorlos, Polen Autoknacker und Lohndrücker. Verstimmungen gibt es neuerdings auch auf der politischen Ebene. Die Polen schauen mit Argwohn auf den Bund der Vertriebenen. Dabei spielt dessen Vorsitzende Erika Steinbach in der Wahrnehmung eine sehr nachrangige Rolle. Das Ostsee-Pipeline-Projekt mit Russland stößt bei unseren Nachbarn auf sehr wenig Sympathie...

Neugierig geworden? In unserem Spezial zu Polen finden Sie viele weitere interessante Artikel mit Adressen und Fotos zu folgenden Themen:

1 Das polnische Berlin - Editorial: 1.1 "Quasi nackt auf der Bühne" - Interview mit Professor Teresa Nawrot, Leiterin der Theaterschule REDUTA --- 1.2 Entdeckt: Feinkost aus Polen - Das kleine Ladengeschäft der Grzybowskis --- 1.3 Projekt LITERATURDEPOT

2 Polnisches für Berlin - Veranstaltungshinweise

3 Rezensionen: 3.1 Wojciech Kuczok: Dreckskerl --- 3.2 Annette Dittert: Palmen in Warschau

4 Wjadomosci - Nachrichten

5 Nützliches: 5.1 Polnisch lernen --- 5.2 Schnupperurlaub --- 5.3 Essen und Trinken

Hier können Sie weiterlesen:
www.kulturhus-berlin.de/spezial/polen.htm

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5 Aktuell: Ein Wahrzeichen Kopenhagens weniger?

Die Zukunft Christianias ist ungewiß

Nicht nur die kleine Meerjungfrau ist eines der berühmtesten Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt, auch der als alternatives Wohnprojekt bekannte Stadtteil Christiania zählt zu ihnen. Nun steht die Existenz der Freistadt auf dem Spiel: Das Gelände soll nach staatlichem Willen umstrukturiert werden, weshalb die Bewohner einen schwierigen Beschluss über ihre zukünftige Existenz treffen mussten...

Den vollständigen Text von Inken Dose lesen Sie auf unserer Website unter der Rubrik "Thema"

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6 Veranstaltungshinweise

6.1 Film

SzeneAb dem 10. Mai 2007 im Kino
1:1
Originaltitel: EN TIL EN
Dänemark/Großbritannien 2006
Ein Film von Annette K. Olesen

Der dänische Spielfilm „1:1 (Eins zu Eins)“ war der große Gewinner der 48. Nordischen Filmtage Lübeck 2006. Die von Annette K. Olesen inszenierte Geschichte über die Entstehung von Angst zwischen sozialen Gruppen wurde mit insgesamt drei Preisen ausgezeichnet.

Romeo und Julia in einem Kopenhagener Vorort: Die Dänin Mie und der Palästinenser Shadi lieben sich. Doch dann wird Mies Bruder Per brutal zusammengeschlagen. Während Per im Koma liegt, tappt die Polizei im Dunkeln; die Medien sehen in dem Fall nur eine weitere Bestätigung für die Zunahme der Ausländerkriminalität in dem sozialen Brennpunkt. Mie sucht Trost bei ihrem Freund Shadi. Der jedoch weicht ihr aus, denn er hat Grund zur Annahme, daß sein eigener Bruder hinter dem Überfall auf Per steckt.

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Ab dem 24. Mai 2007 im Kino
Der Traum
Originaltitel: Drømmen
Dänemark/Großbritannien 2005
Ein Film von Niels Arden Oplev

Im Jahr 1969 erfährt die Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King auch in Europa großen Widerhall. Es ist die Zeit der Anti-Atomwaffen-Bewegung, dem Beatles-Haarschnitt, von Rock 'n' Roll und Rebellion.

Nach den Sommerferien 1969 kommt der 13jährige Frits in eine neue Schule. Dort schaltet und waltet der autoritäre Schulleiter Lindum Svendsen, der sich nicht um das Verbot körperlicher Bestrafung schert. Als Frits vom Direktor beinahe ein Ohr abgerissen wird, verstärkt sich in ihm der Widerstand und die Rebellion, motiviert von Martin Luther Kings Vorstellungen von einem besseren Leben und größerer Gerechtigkeit. Unterstützt von dem jungen, unkonventionellen Lehrer Freddie Svale und seinen Eltern Stine und Peder, die jedoch auch alle ihre Probleme haben, nimmt Frits den Widerstand gegen den Schulleiter auf… Der Film wurde mehrfach mit internationalen Preisen gekrönt.

In Berlin läuft der Film in den Kinos:

    Broadway
    Filmtheater Am Friedrichshain
    (weitere Kinos im Laufe Mai)

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6.2 Messe

11.-12. Mai | 10-18 Uhr
Thema: Studieren in Skandinavien

StudyWorld 2007

„Studieren in Skandinavien“ ist in diesem Jahr Schwerpunkt der internationalen Messe StudyWorld 2007. Sie bietet Orientierung und Informationen zu den Themen Studieren in aller Welt, Praktika im Ausland sowie akademische Weiterbildung. Universitäten, Fachhochschulen und Business Schools aus Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland präsentieren sich mit Informationen zu Studienangeboten und Fachvorträgen. Die StudyWorld richtet sich an Abiturienten, Studierende, Hochschulabsolventen, Mitarbeiter von Hochschulen sowie Berufstätige mit Interesse an akademischer Weiterbildung. Aussteller sind u. a. nationale und internationale Hochschulen, Stipendien- und Förderinstitutionen, Studieninformations- und Beratungsdienste, Praktikumsvermittler, Austauschdienste und Anbieter von akademischen Weiterbildungsprogrammen.

Über 140 Aussteller aus mehr als 20 Ländern und 10.000 Besucher werden erwartet. Die Messe wird von einem umfangreichen Fachprogramm begleitet. Ausführliche Informationen unter www.studyworld2007.com.

StudyWorld 2007
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur
Friedrichstraße 176-179
10117 Berlin

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6.3 Musik

3.-13. Mai
Copenhagen Jazz Festival in Berlin

Auch in diesem Jahr bringt das „Copenhagen Jazz Festival“ wieder dänischen Jazz in die deutsche Hauptstadt. Club-Konzerte gibt es im A-Trane, im b-flat, in der Kunstfabrik Schlot und im Quasimodo. Aber auch tagsüber wird in diversen S-Bahnhöfen dänischer Live-Jazz zu genießen sein. Die Jazzer sorgen außerdem für Überraschungen an einigen historischen Stätten Berlins.

Alle Termine finden Sie hier
oder unter www.jazz.dk

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4. bis 13. Mai 2007
Kulturfestival Nordischer Klang in Greifswald – das Fest des Nordens!

Der Nordische Klang, das größte alljährliche Festival für nordeuropäische Kultur außerhalb Skandinaviens, wird auch in diesem Jahr den Festivalsommer der Hansestadt einleiten. Vom 4. bis zum 13. Mai werden Leckerbissen verschiedenster Kunstsparten in mehr als 45 Programmpunkten geboten. Zahlreiche Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und Filmaufführungen sowie ein wissenschaftliches Programm am Nordischen Institut der Universität bringen die Vielfalt der nordeuropäischen Kulturen näher.

Weitere Informationen und Programm:
www.nordischerklang.de

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7. Mai 2007, 19.00 Uhr
Kammerkonzert „Liedrepertoire und Liedkammermusik aus Estland“

Zu Gast: die estnischen Interpreten Pille Lill, Oliver Kusin, Kadri-Ann Sumera
Künstlerische Leitung: Claar ter Horst
Die Aufführenden sind Lehrende und Studenten der Hochschule für Musik Hanns Eisler
Anschließend lädt die Botschaft zu einem Glas Wein
Zusagen bitte an Frau Rita Warfia rita.warfia(a)berlin.estemb.de

Botschaft der Republik Estland
Hildebrandstraße 5
10785 Berlin

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6.4 Nationalfeiertag

17. Mai - Norwegens Nationalfeiertag wird gefeiert
Ein Hurra auf den 17. Mai!

Kein anderes Land feiert seinen Nationalfeiertag so wie Norwegen, und in kaum einem anderen Land begeht man den Tag mit einem solch farbenprächtigen Fest. Der 17. Mai ist der größte nationale Festtag, an dem Norwegen seine Verfassung aus dem Jahre 1814 feiert. Auch in Deutschland wird dies gefeiert.

Zur Feier des Nationalfeiertages lädt das norwegische Restaurant „Munch’s Hus“ ab 12 Uhr zum 17. Mai-Buffet mit herrlichen norwegischen Gerichten ein, und in der norwegischen Seemannskirche in der Landhausstraße 26-28 findet ab 15 Uhr ein traditionelles Familienfest mit Kinderumzug und Spielen statt.

Mehr Infos unter:
www.munchshus.de
www.sjomannskirken.no/Berlin

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6.5 Literatur

Sjón24. Mai | 20 Uhr
Sjón

Er gilt als die literarische Entdeckung Islands: Sjón (Sigurjón B. Sigurdsson), geboren 1962, schreibt Gedichte, Songtexte, Romane und Drehbücher. Seine Texte für Lars von Triers Film "Dancer in the Dark" wurden für den Oscar nominiert. Für sein soeben auf Deutsch erschienenes Buch "Schattenfuchs" erhielt er den Literaturpreis des Nordischen Rates 2005.

Zum Buch: Island im Winter 1883. Eine Frau ist gestorben und ein Mann geht auf die Jagd. Abba wird zu Grabe getragen, aber Friðrik will sie nicht dem Pastor überlassen. Denn der hütet ein dunkles Geheimnis und verfolgt in der eisigen Landschaft eine Füchsin, pirscht im Schneesturm an ihren Schatten heran. In einer poetisch klaren Sprache ertastet Sjón den schmalen Grat von Mensch und Natur und entführt uns in eine mythische Zwischenwelt am Rande des Polarkreises, wo an den existentiellen Abgründen der Mensch zeigt, wer er wirklich ist.

Literaturhaus Berlin
Fasanenstraße 23
10719 Berlin

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6.6 Kinderveranstaltung

Szene11.5. | 10 Uhr
Schwanenweiß
Von August Strindberg

Eine große Hochzeit im Hause des Herzogs steht an: Seine Tochter Schwanenweiß soll mit einem König verheiratet werden. Bevor es dazu kommt, bricht die Liebe aus - überwältigend, gefahrbringend und zugleich zart und wunderschön. Schwanenweiß und ein Prinz, der eigentlich geholt worden ist, um Schwanenweiß das Betragen einer Königin beizubringen, verlieben sich. Aber Schwanenweiß' Stiefmutter, mit einer Stahlpeitsche bewaffnet, durchkreuzt das junge Glück. Sie schafft es beinahe, das Paar auseinander zu bringen. Aber nur beinahe, denn die Liebe hat bekanntlich eine unbändige Macht, die Berge versetzen kann. Wenn da nur nicht der König wäre, der seine zukünftige Braut in Augenschein nehmen will.

August Strindberg erschafft bildreich und poetisch eine magische Märchenwelt, in der die Logik außer Kraft gesetzt und von der geheimnisvollen Macht der Liebe abgelöst wird. (Foto: Christian Brachwitz)

Theater an der Parkaue
Parkaue 29
10367 Berlin

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6.7 Ausstellung

10. Mai bis 17. Juni
100 Jahre dänische Plakatkunst

Vom großen Klassiker der Tuborg-Bier-Werbung „Der durstige Mann“ von 1900 über hochrangige Beispiele der dänischen Art nouveau zur blühenden Periode der 40er und 50er, in der die meisten der dänischen Plakatklassiker gestaltet wurden. Eine Zeitreise durch die Kunstrichtungen und Stile, die mit den 1990er Jahren endet. Die Werke der kreativsten Plakatkünstler Dänemarks!

Felleshus der Nordischen Botschaften
Rauchstraße 1
10787 Berlin

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Dr. Bucks12. Mai bis 7. Juni 2007
Eröffnung 11. Mai 2007, 20 Uhr
Knud Odde

Ein wichtiges Element in der Bildwelt von Knud Odde sind seine vielen Jahre bei der führenden skandinavischen Rock-Band „Sort Sol“, die als erste Punkband Dänemarks begannen und dann mit konventionellerem Rock Hits schrieben und einen Grammy bekamen. Über 100 000 Platten verkaufte die Band von ihrem Album „Glamourpuss“ allein in Dänemark – der nationale Soundtrack der 90er.

Nach fast 21 Jahren als Bassist und Songschreiber der Band stieg Knud Odde 2001 aus dem Rockerleben aus und arbeitet seitdem vor allem als bildender Künstler, bringt für die Ausstellung aber auch eine neue Platte mit.

Seit Anfang der 80er Jahre hatte er immer mehr gemalt, gestaltete unter anderem Poster für Jazzfestivals, den Vergnügungs- und Erholungspark Tivoli und die dänische Bahn, die das Stadtbild Kopenhagens mit prägten.

Galerie Praxis Hagen
Sonnenburgerstr. 76
10437 Berlin

6.8 Tag der Offenen Tür

4. Mai 2007 | 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Tag der Offenen Tür der Europäischen Kulturinstitute in Berlin

Das Finnische Kulturinstitut entspricht genau dem Bild, das wir uns von finnischem Design machen: klar, freundlich und hell. Am Tag der Offenen Tür kann sich jeder mal in Finnisch und / oder Finnlandschwedisch versuchen! (Ab 12.30 Uhr stündllich abwechselnd.) Um die Mehrsprachigkeit geht es auch in einem kleinen Vortrag um 18.00 Uhr: „Finnisch, Schwedisch, und Samisch“. In einer Ausstellung wird das Team Helorinne & Kallio vorgestellt, das mit seinen vielseitigen Arbeiten zu den Erneuerern des finnischen Design zählt. Gezeigt werden die aktuelle Kollektion, Konzepte und neue Ideen für die Wohnumgebung der Zukunft.

Finnland-Institut
Georgenstraße 24
10117 Berlin-Mitte

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7 Der Norden im TV und Radio

7.1 Fernsehen

arte | 2. Mai 2007 | 13.05 Uhr
Wunderwelten
Heimat Karelien; Dokumentation Finnland 2001; Regie: Petteri Saario

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HR | 6. Mai 2007 | 8.45 Uhr
Albert
Spielfilm Dänemark 1998

Albert ist ein zehn Jahre alter, frecher, aber dennoch lieber Junge, der in einem kleinen verschlafenen Dorf namens Gimble Town lebt und die Bewohner mit allerhand Streichen auf Trab hält.

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arte | 8. Mai 2007 | 18.30 Uhr
Willkommen bei …
Die Reihe gibt Europa ein Gesicht, indem sie Menschen in ihrem alltäglichen Umfeld porträtiert. Heute: Claes. Der 52jährige blonde Hüne ist Polizist im schwedischen Ystad – genau wie Mankells Wallander

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3SAT | 11. Mai 2007 | 20.15 Uhr
Mein Vater, der Feind
Deutschenkinder in Norwegen (2/3)

1940: Die deutsche Wehrmacht besetzt Norwegen. Viele der Soldaten sind zum ersten Mal von zu Hause fort. Sie treffen norwegische Frauen, flirten, feiern, lieben. Als sie 1945 abziehen, hinterlassen sie etwa 10.000 bis 12.000 Kinder.

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MDR | 12. Mai 2007 | 8.00 Uhr
Salam, Aksel
Dänemark 2002

Der zehnjährige Aksel lebt in einem dänischen Vorort und bewundert die muslimischen Jungs in der Nachbarschaft. Die sind echt cool! Aber er hat keine Chance, bei ihnen mitzumischen.

Der Spielfilm "Salam, Aksel", der mit dem "Großen Preis der Internationalen Jury" beim Kinderfilmfest der Berlinale 2003 ausgezeichnet wurde, weckt auf unterhaltsame Weise Verständnis für andere Kulturen und Religionen. In der Begründung für die Preisverleihung beim Kinderfilmfest der Berlinale heißt es: "Die Geschichte wird voller Humor erzählt und fördert das Verständnis anderer Kulturen. Der Film lebt von großer Energie und fantastischer Darstellung, und wird eindeutig aus der Perspektive der Kinder erzählt. Realitätsnah und sentimental erzählt, ist dieser Film dennoch unterhaltsam und warm."

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MDR | 13. Mai 2007 | 10.15 Uhr
Zwischen Bohrinsel und Bauernhof
Eine Norwegerin auf der Nordsee

Die Norwegerin Aase Abrahamsen ist die Frau von der Bohrinsel. Sie pendelt zwischen zwei Welten: dem Kontrollraum auf Aseberg mitten in der Nordsee und dem Bauernhof mit Ehemann und drei Kindern daheim.

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ARD | 13. Mai 2007 | 13.45 Uhr
Bilderbuch: Dänemark rund um Mön

„Der große Sprecher“ hieß wegen seines Echos einer der markantesten über 120 Meter hohen Kreidefelsen von Mön. In diesem Jahr rutschte der Berg als Folge eines Orkans ins Meer. Wieder hat sich die über acht Kilometer lange Steilküste verändert. Der Fotograf Sigurd Bojesen dokumentiert die Veränderungen von Natur und Menschen seiner Heimatinsel. Das Bilderbuch folgt ihm auf hohe See zur größten Offshore-Windenergieanlage der Welt, unter das Dach der mittelalterlichen Elmelundkirche, wo Kinder durch einen Zufall bedeutende Kalkmalereien entdeckten, und auf Möns Nachbarinsel Nyord, auf der Menschen in einem Dorf leben, das aussieht wie vor 100 Jahren. Im Archipel der dänischen Südsee begleitet das Bilderbuch-Team den Inseldoktor Niels Svensson, der als wohl einziger Arzt Dänemarks seine Patienten im eigenen Boot besucht. Aber nur bis Windstärke 9. Dann sind die 150 Einwohner Femös wie seit uralten Zeiten wieder ganz auf sich gestellt.

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RBB | 14. Mai 2007 | 23.00 Uhr
Der Mann ohne Vergangenheit
Mies Vailla Menneisyytta, Finnland / Deutschland / Frankreich 2002

Ein arbeitsloser Schweißer auf Jobsuche fährt mit dem Zug nach Helsinki und wird vor dem Bahnhof von einer Jugendbande brutal zusammengeschlagen.

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Hessischer Rundfunk | 15. Mai 2007 | 18.50 Uhr
Småland in Schweden
service reisen besucht das „kleine Land“ in Schweden, in dem auch Astrid Lindgren aufwuchs

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HR | 16. Mai 2007 | 12.00 Uhr
25 Tage in Europa
Dänemark (3/25) - Wissen und mehr

25 Länder der Europäischen Union hat Peter Onneken besucht. Seine Berichte zeigen Europäer in allen Lebenslagen. Sie sind jung und haben etwas zu erzählen, sie arbeiten, leben und feiern.

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ARTE | 16. Mai 2007 | 21.35 Uhr
Zoom Europa

Europäerin der Woche: Jannie und ihr Hotellet - 2. Chance fürs Junkies und Drogensüchtige

Jannie Petersen ist Betreiberin des vielleicht ungewöhnlichsten Hotels der Welt. In Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen führt sie eine Pension, die Gästen eine günstige Unterkunft bietet - und den Angestellten einen Neuanfang. Ob ehemalige Drogenabhängige, Kleinkriminelle oder Prostituierte, bei Jannie bekommen sie alle eine zweite Chance.

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3SAT | 17. Mai 2007 | 14.30 Uhr
Island. Geboren aus Feuer und Wasser

Island wurde aus Feuer und Wasser geboren, und noch heute beherrschen die beiden Elemente das Land. Schwarze Schlote auf dem Meeresgrund, der tiefe Mittelatlantische Graben, eisige Gletscher, kochend heiße Geysire und Vulkane - dies sind nur einige wenige Beispiele der vielfältigen Naturwunder Islands.

Der Film von Bo Landin und Zoltan Tötök zeichnet die Naturgeschichte der Insel nach und zeigt das heutige Leben auf Island.

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NDR | 18. Mai 2007 | 8.35 Uhr
Hilfe, ich bin ein Fisch
Hjaelp, jeg er en fisk, Dänemark / Deutschland / Irland 2000

Die Eltern des aufgeweckten Fly und der kleine Stella möchten sich einmal einen schönen Abend zu zweit machen und bitten Tante Anna, auf die Kinder aufzupassen.

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NDR | 18. Mai 2007 | 9.45 Uhr
Liebe in Blechdosen
Den bästa sommaren, Schweden 2000

Sommer 1958 in Schweden. Die beiden 11-jährigen Waisenkinder Annika und Marten landen in den Ferien bei dem skurrilen Beerdigungsunternehmer Johannsson. Der regelt sein Leben fast zwanghaft nach bestimmten Ritualen und festen Zeiten.

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arte | 22. Mai | 18.30 Uhr
Besondere Orte – besondere Menschen
Verzaubert vom Licht des Nordens

Dokumentation Deutschland 2006, Regie: Astrid Dermutz

In der Finnmark, im hohen Norden Norwegens taucht die Sonne die Landschaft noch einmal in faszinierendes Licht, bevor sie zu einem langen Winterschlaf am Horizont versinkt.

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WDR | 22. Mai 2007 | 20.15 Uhr
Die Nordsee, Teil 1: Von Friesland zu den Fjorden
Eine zweiteilige Dokumentation von Thoralf Grospitz und Jens Westphalten

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arte | 23. Mai 2007 | 22.40 Uhr
Kitchen Stories
Salmers fra kjokkenet - Spielfilm Norwegen / Schweden 2003, Regie: Bent Hamer

Mit Wohnwagen, Hochsitz und Notizblock ausgestattet soll Folke Nilsson in einem kleinen norwegischen Dorf im Auftrag eines Forschungsinstituts für Heim und Haushalt das Verhalten des kauzigen Junggesellen Isak in der Küche unter die Lupe.

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RBB | 25. Mai 2007 | 16.15 Uhr
Länder - Menschen - Abenteuer
Onkel Wanjas Dorf
Bei den Heiden von Mari El

Es gibt ein Land in den Weiten des russischen Imperiums, das kaum jemand kennt: Mari El - das Land der Mari. 14 Zugstunden östlich von Moskau liegt die kleine, autonome Republik, in der die Mari zusammen mit Russen und Tataren leben.

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arte | 29. Mai 2007 | 19.00 Uhr
Der Bernsteinzug - Eine Reise durchs Baltikum
Dokumentation Deutschland 2006; Regie: Eva Gerberding, André Schäfer

7.2 Radio

Deutschlandradio Kultur | 20. Mai | 18.30 Uhr
Das Buch von Blanche und Marie
Hörspiel nach dem Roman von Per Olov Enquist

Blanche Wittman, die Hysteriepatientin des bekannten Neurologen Charcot, und Marie Curie, die Nobelpreisträgerin für Physik und bald auch für Chemie. - Blanche assistiert Marie bei der Isolierung von Radium. Ein Stoff, der so todbringend ist wie sonst nur die Liebe, über die Blanche ein Buch schreibt - mit der einen, ihr noch verbliebenen Hand.

Denn Blanches Extremitäten waren verstrahlt und wurden amputiert: Blanche, ein Rumpf, in einer rollenden Kiste. Sie reflektiert über die Liebe zu Charcot, die Liebe zu ihrem Vater, die zu Marie. Was ist die Essenz von Liebe?

Per Olov Enquist, geboren 1934 in Hjoggböle, Schweden, preisgekrönter Romancier und Dramatiker. Hörspiele nach seinen Romanen: u.a. "Aus dem Leben der Regenwürmer" (RIAS/SR 1986), "Der Besuch des Leibarztes" (NDR/SWR 2002). "Das Buch von Blanche und Marie" erhielt den Belletristikpreis CORINE 2005.

Übersetzung aus dem Schwedischen: Wolfgang Butt
Bearbeitung und Regie: Andrea Getto
Komposition: Sabine Worthmann

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8 Kulturnotizen aus dem Norden

NO: Neues Wissenschaftszentrum in Bergen

Im Mai öffnet das Bergen Science Center VILVITE (auf Deutsch: wissen wollen) seine Pforten öffnet. Auf einer Ausstellungsfläche von insgesamt 7.000 Quadratmetern informiert das Museum über Klima, Meer und Energie. Mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche spielerisch für Wissenschaft und Technologie zu begeistern und nebenbei Wissen zu vermitteln, spricht das Zentrum in erster Linie diese Zielgruppe aber auch Erwachsene an. Insgesamt 75 Installationen binden Besucher interaktiv in das Geschehen ein. So kann z.B. auf dem eigenen Ölfeld nach Öl gebohrt oder als Kapitän eines Frachtschiffes dessen Steuerung übernommen werden.

Weitere Infos: www.vilvite.no

FIN: Erste Regierung mit Frauenmehrheit

In Helsinki besteht erstmals eine Regierung mit einer Frauenmehrheit. Das neue Kabinett von Ministerpräsident Matti Vanhanen hat zwölf Ministerinnen und acht Minister. Der zweiten Koalitionsregierung unter Vanhanen gehören neben dessen Zentrumspartei die konservative Sammlungspartei, die Grünen und die Partei der schwedischsprachigen Minderheit in Finnland an. Die Finnen hatten vor kurzem einen neuen Reichstag gewählt. Die neue Koalition verfügt im Parlament über 125 der insgesamt 200 Mandate. Die Sozialdemokraten gehören ihr erstmals seit 1991 nicht mehr an.
(Quelle: EuroNews)

Skandinavische Frauen sind Könner am PC

Die skandinavischen Frauen verfügen europaweit über die besten Computerkenntnisse. Dies hat eine Eurostat-Untersuchung ergeben, die der deutsche Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) veröffentlicht hat. 64 Prozent der Däninnen haben demnach mittlere bis gute PC-Kenntnisse vorzuweisen. In Schweden und Finnland sind es noch 55 beziehungsweise 53 Prozent. Deutschland landete mit einer Quote von 51 Prozent auf Rang vier. In Italien, Griechenland und Polen beträgt der Anteil der computer-versierten Frauen nicht einmal mehr ein Drittel. Am schlechtesten kennen sich die Bulgarinnen aus (19 Prozent). Kriterien für das Ranking waren laut BITKOM das Kopien von Dateien, die Nutzung von Kalkulationstabellen und das Erstellen eines Computerprogramms.
(Quelle: BITKOM)

ISL/NO: Norwegen soll Island schützen

Auf Island soll künftig die norwegische Luftwaffe für militärische Präsenz sorgen. Damit hat sich die Inselrepublik, die Gründungsmitglied der Nato ist, aber über keine eigenen Truppen verfügt, zumindest symbolischen Ersatz für die US-Einheiten gesichert, die 2006 ihre Militärbasis Keflavik räumten. Norwegische Kampfflugzeuge werden im isländischen Luftraum operieren, dort Militärübungen abhalten und die Keflavik-Basis nutzen. Außerdem umfasst das Kooperationsabkommen die zivile Bereitschaft, die Überwachung des Schiffsverkehrs und die Seerettung. Während des Kalten Krieges war Keflavik für die USA ein wichtiger Stützpunkt im Nordatlantik, bis zu 6000 Soldaten waren dort stationiert. Zuletzt war jedoch die US-Präsenz auf 1250 Soldaten und vier bis sechs Jagdflugzeuge reduziert. 2006 beschloss die US-Regierung trotz heftiger Proteste aus Reykjavik, die Basis zu schließen. Das führte zu hektischen Aktivitäten der isländischen Regierung, die sich bei anderen Nato-Partnern nach Ersatz umschaute. Nun steht Norwegen dem nordatlantischen Nachbarn bei, allerdings nur in Friedenszeiten. Für Sicherheitsgarantien seien weiterhin die Nato und die USA zuständig, heißt es.
(Quelle: Die Presse)

NO: "Der Schrei" als Tauschobjekt

Der spektakuläre Kunstraub in Oslo, bei dem 2004 am helllichten Tag die expressionistischen Meisterwerke "Der Schrei" und "Madonna" gestohlen wurden, war offensichtlich ein Ablenkungsmanöver für einen ähnlich spektakulären Geldtransport-Überfall in Stavanger. In einem Berufungsverfahren in Oslo wurde ein enger Zusammenhang zwischen den beiden Überfällen gezogen. Der vermeintliche Drahtzieher David Toska soll den Munch-Raub "bestellt" und später im Austausch für leichtere Haftbedingungen das Versteck der Gemälde verraten haben. Doch im Prozess gegen die Munch-Räuber wurde die Rolle Toskas ausgeklammert. Die Verteidiger suchten vergeblich um Einblick in die Protokolle der Polizeiverhandlungen mit dem Schwerkriminellen. Diese wurden "geheim" gestempelt, um die "Sicherheit von Zeugen" nicht zu gefährden. Toska kam für den Stavanger-Coup um lebenslänglich herum und wurde zu 19 Jahren Gefängnis verurteilt.

Das Berufungsgericht hat indes die Strafen für drei Beteiligte am Raubüberfall auf das Munch-Museum verschärft. Die Brutalität der Räuber und die Tatsache, dass es sich bei der Beute um unersetzliche Kunstwerke gehandelt habe, rechtfertigten die strengeren Urteile, erklärten die Richter. Als Organisator der Tat wurde Bjørn Hoen nun zu neun anstatt sieben Jahren Haft verurteilt. Der Fahrer des Fluchtautos erhielt gar neuneinhalb Jahre Gefängnis. Billiger kommen die Täter beim Schadenersatz davon: Da inzwischen die Gemälde wieder aufgetaucht sind, lastet das Gericht den Räubern "nur" die Kosten für die Ausbesserung der beim Diebstahl entstandenen Schäden in Höhe von 190.000 Euro an. (Quelle: Die Presse)

NO: Hotel ehrt seinen berühmtesten Gast

Das Ullensvang Hotel am Hardangerfjord zählt zu den traditionsreichsten Hotels Norwegens und wurde viele Jahre von Edvard Grieg besucht. In einer eigens für ihn errichteten Komponistenhütte entstanden zahlreiche seiner Musikstücke. Das Ullensvang Hotel würdigt Grieg nun mit einer Reihe von Konzerten, die vom 7. Juni bis 30. August jeden Donnerstag in der Ullensvang Kirche stattfinden. Auch das diesjährige Hardanger Musikfestival steht thematisch ganz im Zeichen des Komponisten. Vom 24. bis 28. Mai werden im frühlingshaften Lofthus am Hardangerfjord viele seiner Werke vorgetragen.
Weitere Informationen:
www.eventyrveien.no
www.hotel-ullensvang.no
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Lettland: Weiter eingeschränkte Bürgerrechte

Die rund 400 000 sogenannten "Nicht-Bürger" Lettlands erhalten auch in Zukunft kein Wahlrecht. Das Parlament in Riga (Seimas) lehnte einen entsprechenden Antrag der von Russischsprachigen dominierten Partei "Für Menschenrechte in einem geeinten Lettland" (PCTVL) mit 51 zu 17 Stimmen ab. Der Abstimmung ging eine längere und deutlich polarisierte Debatte voraus. Bereits im Vorjahr hatte das Parlament einen ähnlichen Gesetzesantrag der PCTVL abgelehnt. In Lettland dürfen die "Nicht-Bürger" - großteils ehemalige Sowjetbürger mit russischer, ukrainischer oder weißrussischer Muttersprache - nicht einmal bei Regionalwahlen ihre Stimme abgeben. Im Gegensatz dazu steht ihnen im benachbarten Estland diese Möglichkeit offen. Dort haben Einwohner nicht-estnischer Herkunft einen ähnlichen Status als Nicht-Bürger. Sie verfügen über eine Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung, haben ansonsten aber eingeschränkte Bürgerrechte. Sie erhalten eigene Reisedokumente mit der englischen Bezeichnung "Alien's Passport". Europäische Politiker und Institutionen wie die OSZE und der Europarat haben in der Vergangenheit immer wieder versucht, Lettland dazu zu bewegen, seinen Nicht-Bürgern das regionale Wahlrecht einzuräumen. Moskau verwendete in der Vergangenheit dieses Manko immer wieder als politisches Druckmittel gegen Riga. (Quelle: Der Standard)

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