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Liebe Freunde des Kulturhus Berlin e.V., im Sommer lockt der Norden, nicht wenige von Ihnen verbringen Ihre Ferien in Skandinavien. In Berlin zu bleiben und hier nordische Kultur erleben, das geht aber auch sehr gut. So einige erstaunliche Veranstaltungen haben wir für Sie gefunden. Auf eine besondere dänische Sommer-Delikatesse können Sie sich jetzt schon freuen. Die allerdings gibt es erst Ende August und mehr deshalb in unserem August-Newsletter! Und während der Sommer in voller Blüte steht, denken wir schon wieder an den Herbst. Dann nämlich soll der NORDISCHE FILMKLUB in die nächste Runde gehen. Sie können uns hierfür Ihre Wünsche, Ihre Anregungen mitteilen, per mail und am besten mit dem Fragebogen, den Sie unter Punkt 2 finden. Nun aber viel Spaß und schöne Sommerferien! |
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Inhalt1 Rückblick 2 Nordischer Filmklub |
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1. Rückblick
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2 NORDISCHER FILMKLUBIhre Wünsche, Ihre MeinungDer NORDISCHE FILMKLUB schließt eine Lücke in der Kinolandschaft Berlins, denn: Er bringt regelmäßig Filme aus Skandinavien in den Originalversionen auf die Leinwand. Gemeinsam mit den Nordischen Botschaften präsentierte Ihnen Kulturhus Berlin im NORDISCHEN FILMKLUB Streifen aus Dänemark, Finnland, Norwegen, Island und Schweden. Spielfilme, Dokumentar- und Experimantalfilme ebenso wie historische Klassiker oder Kinderfilme. Nun ist erst einmal Sommerpause. Doch wir nutzen die Zeit, um das neue Programm des NORDISCHEN FILMKLUB zu planen. Und Sie haben die Chance mitzumachen: Sagen Sie uns Ihre Meinung! Sagen Sie uns, was Ihnen wichtig ist! Sagen Sie uns, welche Filme Sie sehen möchten! Gestalten Sie mit uns ein vielseitiges Angebot im NORDISCHEN FILMKLUB! Schicken Sie einfach den Fragebogen (PDF) ausgefüllt zurück per Post an Kulturhus Berlin oder per Fax an 20 93 96 26 oder nutzen sie ganz einfach das Email-Formular. Ihre Meinung und Ihre Wünsche sind im NORDISCHEN FILMKLUB wichtig. Und wir danken Ihnen dafür. |
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3 Rezension ZeitgeschichteZäsur in Schweden.
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4 Nachgefragt4.1 Kulturhus Berlin verlost drei mal zwei Karten für einen Besuch an der Komischen Oper Berlin. Seien Sie schnell und schreiben Sie uns bis Freitag 10:00 Uhr eine
Mail an Nähere Infos finden Sie in dem folgenden Artikel oder unter www.komische-oper-berlin.de 4.2 Mozart-Festtage an der Komischen Oper Berlin.
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Wenn die Komische Oper Berlin vom 14. bis zum 16. Juli letztmalig in dieser Spielzeit noch einmal drei Mozart-Opern zum Besten geben wird, dann gibt das dem Berliner Publikum Gelegenheit, eine Vielzahl von OpernsängerInnen aus den nordischen Ländern zu hören. So singt am Freitag den 14. der in Oslo geborene Bariton Tom Erik Lie in der Hochzeit des Figaro den Grafen Almaviva und die Schwedin Maria Bengtsson die Gräfin Almaviva. Am darauf folgenden Tag singt dann der in Reykjavik geborene Tenor Finnur Bjarnason in Don Giovanni den Don Ottavio und die norwegische Sopranistin Anne Bolstad übernimmt die Rolle der Donna Elvira. Und am Samstag den 16. schließlich singt Maria Bengtsson noch einmal die Fiordiligi in Cosi fan tutte.
Als Grund für diese nordische Präsenz an der Komischen Oper verweist Katharina Sattler, Mitarbeiterin der Pressabteilung, darauf, dass mit Per Boye Hansen mehrere Jahre lang ein norwegischer Operndirektor an der Komischen Oper tätig war, der auch jetzt noch dem Haus als Castingdirektor verbunden ist. Ausschlaggebend aber, so Sattler weiter, sei die hervorragende Qualität und Frische der SängerInnen aus den nordischen Ländern.
Überzeugen konnte man sich von dieser Frische bei dem Liederabend mit Maria Bengtsson, der am 29. Juni im Foyer der Komischen Oper Berlin stattfand. Mit schelmischer Mimik und stimmlicher Brillanz gab Maria Bengtsson einen erfrischenden Einblick in die romantischen Liebeslieder des 18. Jahrhunderts. In einem Gespräch nach dem Konzert erklärte Maria Bengtsson, was Berlin für sie als Sängerin bedeutet.
Die schwedische Sopranisten, die in Malmö aufgewachsen ist, kam bereits Anfang der neunziger Jahre nach Deutschland, um dort deutsch zu lernen. Von 1995 bis 2000 studierte sie an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg und arbeitete danach an der Volksoper Wien. Seit 2002 ist sie festes Ensemblemitglied an der Komischen Oper Berlin. Begeistert lobt sie die Komische Oper als ein überaus „experimentierfreudiges Haus“, an dem sich hervorragend arbeiten lässt. So wie sie zuvor schon häufig und gerne unter der Regie von Calixto Bieito und Sebastian Baumgartner gearbeitet hat, freut sie sich nun über die Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny, der für die Inszenierung von Don Giovanni und Così fan tutte verantwortlich zeichnet.
Weil Berlin für Maria Bengtsson eine „geniale Kulturstadt“ ist, zieht es sie momentan nicht nach Schweden zurück. Sie erklärt: „Man freut sich immer, hier Skandinavier zu sehen“, aber einen engeren Kontakt zur „nordischen Szene“ hat sie nicht. Wichtiger als nationale Gemeinsamkeiten ist allemal die künstlerische Zusammenarbeit. In dieser Hinsicht reizen würde es sie aber, demnächst einmal Werke von Ture Rangström zu singen – einem der bedeutendsten schwedischen Komponisten des 20. Jahrhunderts auf dem Gebiet des Liedes.
Zunächst einmal aber freuen wir uns am 14. Juli auf eine Maria Bengtsson in der Rolle der Gräfin Almaviva und am 16. Juli in der Rolle der Fiordiligi.
Sophie Wennerscheid
![]() © Thomas Grünholz |
Pippi im Taka-Tuka-Land | 18. Juni bis 17. September
Auf der Freilichtbühne an der Zitadelle/ Spandau ist in diesem Sommer großes Familientheater angesagt. Kleine und große, junge und alte Pippi Langstrumpf Fans sind herzlich dazu eingeladen sich an den lustigen, spannenden und abenteuerlichen Geschichten ihrer kleinen Heldin zu freuen.
Das Stück basiert auf Astrid Lindgrens dritter Pippi Langstrumpf Geschichte „ Pippi im Taka-Tuka-Land“. Pippi, Annika und Tomas erleben unzählige Abenteuer auf der Pirateninsel und sorgen für großen Familientheaterspaß im Sommer 2006!
Eintritt: 10,- / Kinder 8,- / Ermäßigung für Gruppen
Freilichtbühne an der Zitadelle
Am Juliusturm
13599 Berlin-Spandau
Kartenhotline 030-627 059 26
Weitere Informationen: pippilangstrumpf.info.ms
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Olle
Baertling Ausstellung | 30. Juni bis 29. Juli | Di-Sa 11-18 Uhr
Eine Einzelausstellung mit den Werken des bekannten schwedischen Künstlers Olle Baertling.
Galerie Nordenhake
Zimmerstr. 88-91
10117 Berlin
Weitere Informationen: www.nordenhake.com
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ABC-Bücher. Eine Ausstellung über die Geschichte der finnische ABC-Fibel | 12.Juni- 13. Juli
In
dieser Ausstellung macht der Besucher eine Reise in die Geschichte der
finnischen Fibel. Das erste Buch in finnischer Sprache erschien 1543,
dabei handelte es sich um das ABC- Buch des finnischen Reformators Mikael
Agricola.
Die Nationalbibliothek Finnlands will mit dieser Ausstellung auf die
Werte, die mit finnischen Fibeln von der Zeit Agricolas bis in 1960er
Jahre übermittelt werden sollten, aufmerksam machen. Die Fibel
trug dazu bei die christliche Lehre zu verstehen und aus den Kindern
und Jugendlichen gesellschaftstaugliche Mitbürger zu machen. Familie,
Kirche und Vaterland waren Werte, die zentrale Motive der Fibel bis
in die 60er Jahre darstellten. Die Ausstellung führt den Besucher
in die Welt der finnischen Fibeln und spiegelt den Bedeutungsgehalt
anschaulich wider.
Finnland-Institut
Georgenstr. 24
Öffnungszeiten
Mo-Fr 10-19 Uhr Sa 9-13 Uhr
Weitere Informationen: www.finnland-institut.de
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Improvisation
Internationales Orgelimprovisationsfestival | 10. Juli | 20.00
Uhr
Im Rahmen des Festivals wird der schwedische Künstler Anders Bondemann aus Stockholm zu Gast sein.
Eintritt: 10,- / ermäßigt 5,-
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz
Weitere Informationen: www.orgelimprovisationsfestival-berlin.de
Die öffentliche Vortragsreihe mit dem Titel "Nordeuropa und die beiden deutschen Staaten 1949–1989" am Nordeuropa-Institut geht weiter. Themen im Juli sind:
Di, 11. Juli 2006 | 16-18 Uhr! Mosse-Zentrum, Schützenstr.
18-21, Raum 116
Andreas Linderoth [Lund]
Kampf um Anerkennung:
Die Außenpolitik der DDR gegenüber Schweden 1949–1972
Do, 13. Juli 2006 | 16-18 Uhr! Mosse-Zentrum, Schützenstr.
18-21, Raum 116
Charlotta Brylla [Södertörn/Berlin]
Sozialistische Utopie oder bedrohlicher Oststaat?
Das DDR-Bild im schwedischen öffentlichen Diskurs 1961–1989.
Di, 18. Juli 2006 | 12-14 Uhr! Mosse-Zentrum, Schützenstr.
18-21, Raum 116
Nils Abraham [Greifswald/Berlin]
Zur Public Diplomacy der DDR gegenüber Schweden nach der diplomatischen
Anerkennung 1972
Das gesamte Programm finden sie unter:
www2.hu-berlin.de/skan/aktuelles/deutschnorden06.html
Deutschlandradio Kultur | 9. Juli | 18.30 Uhr | 80´55 min
Aus dem Leben der Regenwürmer
Ein Familiengemälde von 1856
von Per Olov Enquist
Übersetzung: Angelika Gundlach
Bearbeitung und Regie: Hans Ulrich Minke
Produktion: RIAS Berlin / Saarländischer Rundfunk 1986
Es ist das Jahr 1856. Der Märchenerzähler Hans Christian
Andersen bewegt sich auf unsicherem Parkett. Man lernt den berühmten
dänischen Dichter von einer anderen Seite kennen: als Autor, der
„richtige Literatur“ zu schreiben versucht und dabei scheitert.
Sein Bemühen, sich der „besseren Gesellschaft“, der
herrschenden intellektuellen Elite anzupassen, wird zur persönlichen
Niederlage.
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NDR | 9. Juli | 18.00
Hanseblick
WDR | 15. Juli | 0.20 Uhr
Königsberg is dead
Dokumentarfilm, Deutschland, 2004, Erstausstrahlung
ARD | 22. Juli | 12.00 Uhr
Salam Aksel
Kinderspielfilm Dänemark 2002
ARD | 19. Juli | 0.35 Uhr
Auf der Suche nach Finbar
Spielfilm Großbritannien/ Irland / Schweden 1996
NO: Festival-Sommer in Norwegen: Jazz!
Norwegen gilt fuer Jazzer seit einiger Zeit als das Land. Gleich zwei
hochkarätige Jazzfestivals locken in den kommenden Wochen "Jazzer"
aus dem Norden und Europa nach Norwegen: Den Auftakt macht das Hemsedal
Jazz Festival vom 29. Juni bis 2. Juli. Das Festival gilt besonders
als Plattform für junge Jazzmusiker. Zu hören sind zeitgenössischer
Jazz, aber auch klassische Rhythmen wie Swing.
Vom 17. bis 22. Juli ist Molde dann wieder Gastgeber des Festivals Moldejazz.
Stargast ist der Brite Sting, der gemeinsam mit seinem Sohn auftreten
wird. Weitere bekannte Namen sind die Kings of Convenience oder The
Fins. (Quelle: www.hemsedaljazzfestival.com
und www.moldejazz.no)
SE:
Aufbau eines Mankell Kulturzentrums
In der nördlichen Provinz von Härjedalen wird das “Kulturcentrum
Mankell” errichtet, das nach dem schwedischen Bestsellerautor
Henning Mankell benannt ist. Der Schriftsteller wurde vor allem durch
seine Kriminalromane, mit Kommissar Wallander in der Hauptrolle, bekannt.
Seine über 40 Bücher wurden in 35 Sprachen übersetzt.
Das Zentrum dient als Begegnungsstätte für Autoren und Kulturfreunde
und sieht seine Aufgabe darin, einen intensiven literarischen Austausch
anzuregen. Es sollen zum einen wechselnde Ausstellungen zum Thema Literatur
stattfinden, zum andern ist eine Daueraustellung über Henning Mankell
und sein Werk geplant.
Das Zentrum wird in Sveg, der Heimatstadt Mankells errichtet. Die Eröffnung
ist für den 24. Mai 2007 geplant. (Quelle: www.sweden.se
| Foto: Ulla Montan)
Mehr Informationen unter: www.herjedalen.se/mankell
(auf Schwedisch)
NORDEN: Kinderbuch Wettbewerb
Grönländische, färöerische und samische Kinderbuchautoren
sind dazu eingeladen an einem Schreibwettbewerb teilzunehmen. Der Wettbewerb
wurde vom Nordischen Literatur und Bibliotheks Komitee (NORDBOK) und
dem Nordischen Komitee für Kinder- und Jugendkultur (BUK) ins Leben
gerufen, die diese drei Sprachen stärken möchten. Die Zielgruppe
sind Kinder zwischen 8 und 10 Jahren. Für jede der drei Sprachen
wird ein Gewinner gewählt. In separaten Jurys entscheiden Experten
für die jeweilige Sprache, welche der eingereichten Texte gewinnen
werden. Die Sieger sollen veröffentlicht und in dänisch, schwedisch
oder norwegisch übersetzt werden.
Der Einsendeschluss ist der 10. Januar 2007. Ende Februar werden die
Gewinner bekannt gegeben.
(Quelle: /www.norden.org
| Foto: Johannes Jansson/norden.org)
IS: Armeerundfunk auf Island endet
Bevor die amerikanischen Truppen vom Luftwaffenstützpunkt in Keflavik
abgezogen werden, endet nach 55 Jahren auch die Ausstrahlung des Armeerundfunks
auf Island. Der Sender, der von den Isländern „Yankee Radio“
genannt wird, brachte dem Land die amerikanische Musik, Mode und Denkweise
näher und prägte somit zwei Generationen isländischer
Jugendlicher.
(Quelle: F.A.Z.)
DK: Rassistische Drohbriefe an Ausländer in Nordjütland
Eine große Anzahl Auswanderer und Flüchtlinge in Nordjütland
hat in den letzten Monaten rassistische Drohbriefe erhalten, so daß
die Zeitung MetroXpress von einer "Hexenjagd" spricht.
Die anonymen Drohbriefe seien an Personen mit ausländischen Namen
verschickt worden und enthielten eine Warnung an die Empfänger,
wonach die Schreiben die letzte Aufforderung seien, das Land zu verlassen,
bevor der "Krieg gegen die Bastarde beginnt".
Ein Empfänger der Drohbriefe sagte gegenüber Danmarks Radio
(DR), die Polizei habe seine Anzeige mit dem Hinweis quittiert, er solle
den Brief einfach in den Papierkorb entsorgen. Ein weiterer Adressat,
der eine mit Bildern von Hitler und Rudolf Hess versehene Drohbotschaft
erhalten hatte, sagte, er fühle sich verfolgt, wolle aber der Nervosität
nicht nachgeben.
Seine Behörde, so der leitende Kriminalinspektor der Aalborger
Polizei Aage Nørgaard Jensen, nehme die Vorfälle aufgrund
der großen Anzahl von Drohbriefen, die inzwischen gemeldet worden
seien, sehr ernst. Der Direktor des Instituts für Menschenrechte,
Morten Kjærum, warnte davor, die Situation zu unterschätzen.
Man solle nicht davon ausgehen, daß die Briefe das Werk ein paar
harmloser Verrückter seien. (Quelle: danmarks radio, 19.06.06)