Berlin, August 2006

Liebe Freunde des Kulturhus Berlin e.V.,

Sie brauchen ein Kilogramm Boskop-Äpfel, Zucker, Zimt, Butter, Frischkäse, drei Eier, ein Toastbroat und gehackte Mandeln. Wozu? Für einen original dänischen Apfelkuchen, und das Rezept hierfür gibt’s im Newsletter.

Einen solchen Apfelkuchen soll auch Adam backen, doch so einfach ist das nicht. Und um genau diese Schwierigkeit geht es in der neuen Komödie des dänischen Regisseurs Anders Thomas Jensen, der mit „Adams Äpfel“ in Dänemark den Kinoerfolg des Jahres 2005 verbuchte (Kulturhus-Interview).

Am 22. August ist es auch bei uns so weit: „Adams Äpfel“ kommt ins deutsche Kino, zuerst ins Freilichtkino am Friedrichshain. Kulturhus Berlin und der Delphi Filmverleih laden Sie herzlich ein und verlosen 25 x 2 Freikarten für die Preview.

Übrigens können Sie an diesem Abend auch gleich das druckfrische neue Programm des NORDISCHEN FILMKLUBS mit nach Hause nehmen. Ab September geht es schließlich weiter mit skandinavischen Filmen im Felleshus! Mehr dazu demnächst auf www.kulturhus-berlin.de.

Viel Spaß im August wünscht
Ihr Kulturhus Berlin e.V.

Inhalt

1 Filmklub & "Adams Äpfel"

2 Kulturtipps für Berlin

3 Der Norden im TV und Radio

4 Kulturnotizen aus dem Norden

1. Filmklub und "Adams Äpfel"

1.1 KULTURHUS BERLIN verlost 25 x 2 Freikarten für „Adams Äpfel“ im Freilichtkino Friedrichshain


Adam (Ulrich Thomsen)

Gunnar (Nicolas Bro) und Khalid (Ali Kazim)

Ivan (Mads Mikkelsen) und Adam (Ulrich Thomsen)

Zum Film:
Können Sie sich vorstellen, freiwillig ein Lied wie „How deep is your love?“ von den Bee Gees mitzusingen? Nach „Adams Äpfel“ werden Sie sich über sich selbst wundern.

Das Lied ist oft zu hören in der neuen Komödie des dänischen Regisseurs Anders Thomas Jensen: Es ist ja auch Ivans Lieblingslied. Ivan (Mads Mikkelsen) ist Landpfarrer und vertraut auf die gute Seite des Menschen. Die böse bevorzugt Adam (Ulrich Thomsen), der ein brutaler Gewalttäter und soeben in Ivans Oase der Nächstenliebe angekommen ist, um nach einem Gefängnisaufenthalt seine Resozialisierungszeit zu absolvieren. Mit Hilfe einer selbstgewählten Aufgabe soll Adam sich seiner Missetaten bewusst werden und auf ein neues Leben vorbereiten. Adams Aufgabe: Aus den Äpfeln am kirchlichen Apfelbaum soll er einen Apfelkuchen backen. Nicht sehr schwierig, wenn da nicht Ivans gnadenlos positives Weltbild wäre. Das unbarmherzig Gute prallt auf das Böse, und das ist mit Adam und seinen alten Neo-Nazi-Freunden ziemlich stark.

Ein politisch-unkorrekter Film. Große Schauspieler. Wundervolle Figuren. Und eine Geschichte, eine richtige Geschichte, die mit filmischer Leichtigkeit und bestem dänischen Frohsinn erzählt wird.

Wir verlosen 25 x 2 Freikarten
Je zwei Freikarten für „Adams Äpfel“ im Freilichtkino Friedrichshain (22. August, 20.30 Uhr) können Sie gewinnen, wenn Sie uns folgende Frage beantworten:

Im NORDISCHEN FILMKLUB zeigen wir Ihnen einen weiteren Film, für den Anders Thomas Jensen das Drehbuch schrieb (In der dänischen Originalversion können Sie diesen am 1. November sehen.). Frage: Wie heißt der Titel des Streifens, der 2006 in der Regie von Susanne Bier (Open hearts) in die dänischen Kinos kam und in Dänemark ein großer Erfolg wurde?

Schicken Sie Ihre Lösung einfach per mail an info@kulturhus-berlin.de

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1.2 Der Regisseur Anders Thomas Jensen im Gespräch mit KULTURHUS BERLIN


Anders Thomas Jensen
Foto: © Kulturhus Berlin / U. Schulz

Arbeitsfoto: der Regisseur Anders Thomas Jensen mit seinen Schauspielern

Der 1972 geborene Däne gehört zu den erfolgreichsten Kinoregisseuren seines Landes. Für seinen Kurzfilm WAHLNACHT erhielt Jensen 1999 den Oscar für den besten Kurzfilm. Er schrieb die Drehbücher u. a. für MIFUNE, IN CHINA ESSEN SIE HUNDE, OPEN HEARTS und OLD MEN IN NEW CARS. Als Regisseur selbst verfilmte er seine Drehbuchvorlagen für FLICKERING LIGHTS und DÄNISCHE DELIKATESSEN.

Kulturhus Berlin: In Ihrem neuen Film geht es um das Böse und um das Buch Hiob. Lasen Sie die Bibel, als Sie das Motiv für „Adams Äpel“ fanden?

Anders Thomas Jensen: Die Idee entstand eines Abends, als ich mit Mads Mikkelsen zusammensaß und wir über die vielen dänischen Filme sprachen, die so in den letzten Jahren entstanden. In diesen Filmen gibt es nichts, was wir den Charakteren nicht zugemutet hätten: Wir haben sie überfahren, wir haben sie in einen Rollstuhl gesetzt, sie krank gemacht, sie dem Inzest ausgesetzt ... Die Idee für „Adams Äpfel“ kam, als wir dachten: Was wäre, wenn alle diese Unglücke aus den dänischen Filmen der letzten 10 Jahre einer Person passiert wären. So entstand Ivan, und hierher kam die Grundidee.

Kulturhus Berlin: Eine der beiden Hauptfiguren ist ein Skinhead. Ulrich Thomsen sieht beängstigend real aus. Gibt es viele Skinheads in Dänemark? Eigentlich habe ich noch keinen gesehen ...

Anders Thomas Jensen: Es gibt wirklich nicht sehr viele Skinheads in Dänemark. Auf jeden Fall nicht so viele, daß man es vergleichen könnte mit den Problemen, die Deutschland damit hat. Ich denke insgesamt sind es vielleicht 50, und sie sind eher eine Parodie ihrer selbst als etwas anderes. Die Figur Adam sollte man nur sehen als ein Bild für die Bosheit, als ein Symbol. Aber sicher hat der Film eine etwas andere Bedeutung für das deutsche Publikum. Doch das macht im Grunde nichts.

Kulturhus Berlin: Sie arbeiten mit einer Reihe sehr guter und auch sehr populärer Schauspieler zusammen. Was können Sie sagen über diese dänische Schauspielergeneration?

[...]

Das komplette Interview können sie auf unserer Website lesen:
www.kulturhus-berlin.de/kultur/kultur.htm

Biografie und Filmografie zu Anders Thomas Jensen auf
http://www.adams-aepfel.de/bios.php

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1.3 Dänischer Apfelkuchen

1 kg Boskop-Äpfel, 5 EL Zucker (1), 1 Tl. Zimt, 75 g Butter, 100 g Zucker (2), 200 g Frischkäse, 3 Eier, 100 g Toasbrot, 100 g gehackte Mandeln

Äpfel schälen und in Scheiben schneiden. Mit Zimt und Zucker (1) bestreuen und in eine gefettete Auflaufform geben. Eier trennen und Eiweiß steif schlagen. Butter, Zucker (2), Frischkäse, Eigelb, Mandeln und das zerkrümelte Toastbrot zu einer Masse rühren. Eischnee unterheben und alles auf die Äpfel geben. Bei 200 ° C etwa 30 Minuten backen.

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2 Kulturtipps für Berlin

2.1 Veranstaltungen für Kinder

Lillebi und Lillebo
Foto: © Sigrid Schubert

Lillebi und Lillebo, Trollmärchen

Geschichten um eine liebenswerte Trollfamilie inspiriert durch die Bücher von Tove Jansson: Geschichten aus dem Mumintal

Die Zuschauer lernen klitzekleine Waldtrolle kennen: Zur Familie gehören der verträumte Lillebo, die wilde Lillebi, Mama, Papa, Onkel Ungkarl und Tante Fastermoster. Es ist Frühling, und die Trollfamilie erwacht aus dem Winterschlaf. Ein kleines Tier bekommt einen Namen und macht sich selbständig. Onkel Ungkarl hat für seinen kleinen Freund Lillebo aus Afrika einen superstarken Angelhaken mitgebracht. Damit soll er endlich auch mal alleine einen Fisch fangen. Aber diesmal ist alles anders. Ein Frühlingssturm bringt alles durcheinander. Tante Fastermoster findet ein neues Zuhause. Lillebo rettet die Familie, weil er ... (das wird noch nicht verraten). Wer ist diese Morra? Das kleine Tier verwandelt sich. Aus Lillebo wird Bo, aus Lillebi wird Bibi. Das schönste Fest im Norden aber ist das Mittsommernachtsfest, zu dem das Geheimnis von Mamas Tasche gelüftet wird.

Puppentheaterstück für Kinder ab 4 Jahre vom und mit dem Puppentheater Laura Grashüpfer

5. & 6. August | 17:00
9. & 10. August |10:00 & 15:00
12. & 13. August | 17:00

Figurentheater Grashüpfer im Treptower Park
Puschkinallee 16a - 12435 Berlin
Tel.: 030 / 53 69 51 50
www.theater-grashuepfer.de

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2.2 Ausstellungen

Mads Dahl Pedersen - Parallel Universen | 29. Juli – 2. September

Der dänische Künstler Mads Dahl Pedersen findet einen Weg kaum Darstellbares darzustellen. Er eröffnet uns eine fröhliche Serie von Gemälden, Collagen und Zeichnungen, die merkwürdig Vertrautes vertraut befremdlich zeigen. So tummeln sich in seinen Bildern ausschließlich Tiere. Sein Interesse richtet sich dabei auf die Silhouette der Tiere sowie die reine, volle Farbe.

Schmidt Galerie | Andrea Schmidt
Max-Beer-Straße 13 | 10119 Berlin
030 24781164 | kontakt@schmidt-galerie.de

Weitere Informationen: www.schmidt-galerie.de
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Timo Tolonen Ausstellung | 18. August – 14. September
Eine Einzelausstellung mit den Gemälden des finnischen Künstlers Timo Tolonen.

Öffnungszeiten: Mo, Di, Fr 15-19 Uhr

Finnland-Zentrum | Schleiermacherstr. 24 a | 10961 Berlin

Weitere Informationen: www.finnland.de
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Lange Nacht der Museen | Präsentation des Museums Arktikum | 26. August | 18-2 Uhr

Das Museum, Wissenschafts- und Kongresszentrum Arktikum stellt sich im Rahmen der 20. Langen Nacht der Museen im Finnland-Institut vor. Gelegen ist das Arktikum in Rovaniemi/Lappland und dient als Informationszentrum für den Norden und die arktischen Gebiete. Zugleich ist es ein Museum für die ganze Familie, das spannende Ausstellungen über Natur und Menschen des hohen Nordens bietet.

Finnland-Institut | Georgenstr. 24 | 10117 Berlin

Weitere Informationen: www.finnland-institut.de und www.lange-nacht-der-museen.de
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2.3 Musik

Jazz & Folk
Josef och Erika | 10. August | 21 Uhr

Das besondere schwedische Duo Josef och Erika überzeugt mit ihrem doppelten Bass und Vokalgesang. Ihr Debütalbum „Wallpaper Stories“ beeindruckte Musikkritiker aus Schweden und Europa, die das Album in höchsten Tönen lobten. Nun sind die beiden Künstler auch in Berlin zu hören.

b-flat Acoustic Music & Jazzclub | Rosenthaler Str. 13 | 10119 Berlin
T: 030 283 31 23

Weitere Informationen: www.b-flat-berlin.de
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Jugendorchester
Young Euro Classics 2006 | 15. August | 20 Uhr

Young Euro Classic ist eine Plattform für die besten Jugendorchester Europas und für junge MusikerInnen aus aller Welt eine attraktive Adresse. Ungdomssymfonikerne, das Jugendsinfonieorchester aus Norwegen, sind nach langer Abwesenheit in diesem Jahr wieder dabei. Unter der Leitung von Joseph Swensen und mit der Sängerin Solveig Kringelborn (Sopran) kann man ihren Auftritt bereits jetzt mit Spannung erwarten.

Eintritt: 12,- auf allen Plätzen

Kartenhotline: 01805 56 81 00

Konzerthaus am Gendarmenmarkt | Gendarmenmarkt | 10117 Berlin

Weitere Informationen: www.young-euro-classic.de
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2.4 Film

Globians Dokumentarfilm Festival | 13.-20. August

Die zweite Potsdamer „world and culture“ Dokumentarfilm Session 2006 u.a. mit folgenden dänischen Beiträgen:

17. August | 16 Uhr: Finding Phoebe & Karen Blixen – Out of this World
20. August | 17 Uhr: Welcome, Mr. Potsman

Altes Rathaus Potsdam | Am Alten Markt | 14467 Potsdam

Weitere Informationen: www.globians.com
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„Talouselämäni“ („Mein Wirtschaftsleben“) | 31. August | 19.30 Uhr

Dokumentarfilm über die Entstehung von „Talouselämäni“. Die Regisseurin Jaana Puhakka und der Komponist der Filmmusik Ilari Edelmann berichten über die Entstehung dieser Dokumentation über die Macht des Geldes.

Dauer: ca. 30 Minuten

Finnland-Institut | Georgenstr. 24 (1. OG) | 10117 Berlin
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2.5 Theater

Der Troll in Mir oder IBSEN gegen IBSEN | 10. August – 3. September | 20.30 Uhr

In jedem von uns steckt ein Troll, so wie in den meisten Figuren Ibsens. Ist er gut? Ist er böse? Das hängt vom Umgang mit ihm ab. Er hat auf jeden Fall eine unglaubliche Kraft, welche die Macht hat ganze Existenzen zu erschüttern…
Ein Stück zum Ibsen Jahr 2006 von Sabine Kuhnert und Christopher Melching.

Mit der Premiere zu „Der Troll in Mir oder Ibsen gegen Ibsen“ eröffnet das Theater im Greenhouse die neue Reihe „ Das TiG spielt im …“. Als neuer Spielort dient das atmosphärische Stadtbad Steglitz, das dem Zuschauer ein ganz neues Theatererlebnis bietet.

Kartenhotline: 030 791 61 47

Theater im Greenhouse spielt im
Stadtbad Steglitz | Bergstraße 90 | 12169 Berlin

Weitere Informationen: www.theaterimgreenhouse.kulturserver.de/
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3 Der Norden im TV und Radio


Deutschlandradio Kultur | 2. August | 21.33 Uhr | 56 min
Das träumende Haus
von Klaus Rifbjerg
Übersetzung aus dem Dänischen: Lutz Volke
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Arte | 5. August | 20.40 Uhr
Mission X: Der Lohn des Schreckens
Dokumentationsreihe

Am 3. September 1864 zerstört eine gewaltige Explosion das kleine Versuchslabor des berühmten Chemikers Alfred Nobel in der Nähe Stockholms. Jahrzehntelang wird in der schwedischen Hauptstadt von dem "Nobel-Knall" gesprochen. Nobels jüngster Bruder hatte versucht, einen neuartigen, bahnbrechenden Sprengstoff herzustellen, das hochexplosive Nitroglyzerin. Die Katastrophe kostete ihn und fünf Assistenten das Leben. Alfred Nobel macht sich daran, einen sicheren Sprengstoff zu entwickeln. Das Vorhaben wird zur Herausforderung seines Lebens und zu einer Odyssee, an deren Ende nach blutigen Rückschlägen mit dem Dynamit der erste sichere Sprengstoff der Welt steht. Doch zugleich schickt diese Erfindung die Welt in ein Labyrinth schrecklicher Zerstörungskräfte. Sich selbst als Pazifist sehend, wird Nobel von der Welt als Handlungsreisender des Todes angefeindet. Und mit der wohl berühmtesten Stiftung der Welt macht sich Nobel nach seinem Tod für die Nachwelt unsterblich.
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Arte | 17.August | 20.40 Uhr
Lieben Sie Brahms?
Spielfilm, USA 1960, mit: Ingrid Bergman
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Arte | 20. August | 9.30 Uhr
Best of La Route du Rock 2005: Das dänische Duo „The Raveonettes”
Film über das dänische Duo „The Raveonettes“. Mit ihrer energiegeladenen Bühnenpräsenz und ihren Songs, die dem verderbt-samtigen US-Rock der 50er Jahre frönen, haben die Dänen ihr Publikum trotz Platzregens im Sturm erobert. Ein fabelhaftes Konzert - das sich auch gut im Trockenen genießen lässt.
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ARTE | 25. August | 20.15 Uhr
Der Himmel über Europa: Skandinavien
Die Dokumentationsreihe zeigt die drei skandinavischen Länder Dänemark, Schweden und Finnland mal von oben“ und mal „von unten“.
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WDR | 19. August | 17.03 Uhr
Rund ums Weiße Meer – Russlands wilder Norden
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ARD | 27. August | 23.30 Uhr
Musik für Hochzeiten und Begräbnisse [Musikk for bryllup og begravelser]
Spielfilm, Norwegen/Schweden 2002
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NDR | 20.August | 18.00 Uhr
Ostsee-Report
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4 Kulturnotizen aus dem Norden


Foto: © U. Schulz / Kulturhus Berlin

DK: Jütland feiert die Olsenbande
Seit 1990 war die Silhouette der Olsenbande am Kino 1-2-3 in Thisted. Doch als 2004 ein Teil des Gebäudes verkauft wurde, verschwand das Bild von Egon, Benny und Kjeld, das bis dahin ein Magnet für Olsenbandenfans war. Nun hat das Fremdenverkehrsamt der Stadt und das Kino 1-2-3 in Thisted die Rückkehr der Silhouette beschlossen. Gemeinsam mit dem deutschen Olsenbandenfanclub wurde dafür ein großes Sommer-Olsenbanden-Spektakel organisiert, das vom 11. bis 13. August stattfindet und das gesamte Gebiet Thy zur „Olsenbanden-Region“ werden läßt. Zentrum der Veranstaltungen wird die Stadt Thisted im nordwestlichen Teil Dänemarks sein, wo die neue Silhouette am Kino 1-2-3 durch Morten Grunwald (Benny) festlich eingeweiht wird. Bigbands werden Olsenbandenmelodien spielen, und Drehorte können besichtigt werden. Auf dem Marktplatz wird die Olsenbande als Theaterstück aufgeführt, im Museum gibt es eine Olsenbanden-Ausstellung, im Kino 1-2-3 läuft natürlich „Die Olsenbande fährt nach Jütland“ (auf Deutsch und Dänisch), quer durch die gesamte Stadt gibt es eine große Schatzsuche und die Sparkasse Thy, in welcher Egon das Geld tauschen wollte, bietet etwas für Kinder.
Darüber hinaus erscheint „Olsenbandens Jütland - Ein Drehortführer zu allen Olsenbanden Drehorten in Thy“, geschrieben von Jens Andersen mit Hilfe von Bo Christensen und Rolf Konow. Das komplette Programm: www.film3.de, www.thy.de
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SV: Lars Gustafsson und die deutsche Sprache
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat den schwedischen Schriftsteller Lars Gustafsson als korrespondierende Mitglieder in ihre Reihen aufgenommen. Lars Gustafsson, geboren 1938 in Västerås/Mittelschweden, studierte Literatur, Philosophie und Soziologie an den Universitäten von Uppsala und Oxford und wurde in Philosophie promoviert. Sein reiches und komplexes Œuvre umfasst alle klassischen Gattungen: bedeutende essayistische und philosophische Arbeiten, Lyrik und Prosa. Sein Debüt datiert der Schriftsteller auf 1959, dem Erscheinungsjahr des Romans „ Letzte Tage und Tod des Dichters Brumberg“. Von 1965-1972 war Gustafsson Chefredakteur der schwedischen Literaturzeitschrift „Bonniers Litterära Magasin“. Zuletzt erschien sein Roman „Der Dekan“ (2004). Gustafsson lebt heute, nachdem er 1982 nach Texas/USA umgesiedelt war, wieder in Schweden.
Gustafsson zählt international zu den bekanntesten Schriftstellern Skandinaviens. Für sein beeindruckendes Werk erhielt er u.a. den europäischen Essay-Preis Charles Veillon und den Bellman-Preis der Schwedischen Akademie.
Im dtv Verlag erscheinen dieses Jahr u.a. „Die dritte Rochade des Bernard Foy“, „Geheimnisse zwischen Liebenden“, „Nachmittag eines Fliesenlegers“ und „Die Sache mit dem Hund“
(Quellen: F.A.Z, www.literaturfestival.com und www.dtv.de | Foto: © Lothar Deus)
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DK: Filmfestival in Odense
Insgesamt 205 Filme werden in diesem Jahr auf dem 21. internationalen Filmfestival in Odense gezeigt. Zu sehen sind dänische und internationale Produktionen. Wie jedes Jahr findet sowohl ein nationaler sowie ein internationaler Wettbewerb statt. Die dänische Konkurrenz, so die Leiterin des Festivals Cecilia Lidin, solle das beste vom besten des letzten Filmjahres ihres Landes zeigen. Das Programm beinhalte daher die Filme bekannter Regisseure ebenso wie die Produktionen jüngerer Filmemacher, die in Odense ihr Festivaldebüt geben werden. 10 000 Besucher werden zu Dänemarks wichtigstem Filmfestival erwartet.
(Quelle www.filmfestival.dk)
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FI: Finnland informiert in Latein über die EU-Ratspräsidentschaft
Während der gegenwärtigen EU-Ratspräsidentschaft gibt Finnland Wochenübersichten auch in lateinischer Sprache heraus. Bereits bei der Ratspräsidentschaft 1999 wurde diese Idee verwirklicht und mit großem Interesse aufgenommen. Die Wochenübersichten in Latein sollen die Europäer an ihre Wurzeln erinnern. Unter www.eu2006.fi findet man diese Übersichten, die man sich auch an die eigene E-Mail-Adresse senden lassen kann.
(Quelle: www.finnland.de)
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EST/FIN/ISL: Bachpreisträger aus dem Norden
Der Norden und das Baltikum sind im diesjährigen Leipziger Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb besonders erfolgreich gewesen. Den 1. Preis im Fach Violine/Barockvioline erhielt die 21jährige Isländerin Elfa Rún Kristinsdóttir, Im Fach Klavier gewann Irina Zahharenkova, 30 Jahre, aus Estland. Den 2. Platz im Fach Cembalo belegt Ilpo Laspas. Alle drei erhielten darüber hinaus den Publikumspreis, den die Vereinigung der Freunde des Bach-Archivs stiftet. 109 Musiker aus 28 Ländern hatten sich um den Musikpreis beworben, der in einem der bedeutenden internationalen Wettbewerben für junge Interpreten vergeben wird. Der Bachpreis wurde 1950 erstmals ausgeschrieben, von 1964 bis 1996 im Vierjahresturnus mit fünf Fächern durchgeführt und findet seit 1996 alle zwei Jahre in drei wechselnden Fächern statt. (Quelle: Bach-Archiv Leipzig)
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Mit besten Grüßen,
Kulturhus Berlin e.V. und Förderverein des Kulturhus Berlin e.V.
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