Berlin, September 2006

Liebe Freunde des Kulturhus Berlin e.V.,

die Ferien sind zu Ende. Der NORDISCHE FILMKLUB beginnt. Wir freuen uns, die erfolgreiche Veranstaltungsreihe fortsetzen zu können und zeigen Ihnen ab September wieder skandinavische Filme im Felleshus. Mit einer Komödie, die in Finnland zum erfolgreichsten Film aller Zeiten wurde, starten wir am 6. September. Alles zum NORDISCHEN FILMKLUB finden Sie im Newsletter.

Ab September gehen auch die Berliner Volkshochschulen ins neue Semester mit einer Reihe von Kursen für skandinavische Sprachen. Wie beliebt sind diese Sprachen in Berlin? Und warum? Welche Sprachen sind gefragt? KULTURHUS BERLIN hat sich die Entwicklung der letzten Jahre näher angesehen und gemeinsam mit den Berliner Volkshochschulen einen Überblick zum Kursangebot für skandinavische und baltische Sprachen in Berlin erarbeitet.

Die finnische Sauna mitten auf dem Weißen See können Sie übrigens nur noch in diesem Monat besuchen – einer unserer aktuellen Veranstaltungshinweise.

Für den September mit den besten Grüßen
Ihr Kulturhus Berlin e.V.

Inhalt

1 Vorschau
NORDISCHER FILMKLUB geht in neue Saison

2 Rückblick
Preview "Adams Äpfel"

3 Nachgefragt
Skandinavische Sprachen in Berlin und Umland immer beliebter

4 Tipps und Termine

5 Der Norden im TV

6 Kulturnotizen aus dem Norden

1. Vorschau

NORDISCHER FILMKLUB mit neuem Programm 2006/2007

Die Resonanz zeigt uns: Sie wollen skandinavische Filme sehen. Sie haben uns in Ihren Zuschriften unterstützt, Ihre Anregungen und Hinweise übermittelt, und Sie haben eine Fortsetzung des NORDISCHEN FILMKLUB gewünscht. Das neue Programm des NORDISCHEN FILMKLUBS enthält, was Ihnen wichtig war: So liegt in der Programmreihe 2006/2007 der Schwerpunkt auf dem aktuellen skandinavischen Kino. Und: Wir haben die Preise für die Mitgliedschaften im NORDISCHEN FILMKLUB flexibler und einfacher gestaltet.

Eine Komödie, die zum erfolgreichsten finnischen Film aller Zeiten wurde, der aktuellste Dogma-Film aus Dänemark, ein Dokumentarfilm über die isländische Sängerin Björk oder eine Regiearbeit der norwegischen Schauspielerin Liv Ullman nach einer Vorlage des schwedischen Regisseurs Ingmar Bergmann sind einige der Höhepunkte des neuen Programms. Alle Filme sind ab sofort unter www.kulturhus-berlin.de zu finden.

Programm im September

Szenenbild

6.9.2006, 19:00 Uhr
Pahat pojat [Bad Boys]
Finnland 2003, finnisch mit engl. UT

„Pahat Pojat“ führte wochenlang die Spitze der Kinohitliste Finnlands an und ist mit 800 000 Zuschauern der erfolgreichste finnische Film aller Zeiten. Die Komödie greift die wahre Geschichte der Koistinen-Brüder auf, die in Finnland für mehr als 100 Diebstähle und Raubüberfälle verurteilt wurden. Die vier Brüder leben mit ihrem strengen Vater in einem abgelegenen Haus, bis dieser wegen Schizophrenie in eine Anstalt eingewiesen wird. Zunächst können sich die Brüder mit dem Knacken von Geldautomaten helfen. Damit erfolgreich, gehen sie nach und nach zu größeren Aktionen über. Bei allen Verbrechen werden die naiven Jungen jedoch nie gewalttätig.
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Szenenbild

20.9.2006 | 19 Uhr
Lilja 4-ever
Schweden 2003, schwedisch mit dt. UT

Zum Weltkindertag!
In Kooperation mit der World Childhood Foundation Deutschland

Lilja 4-ever ist der dritte Spielfilm des schwedischen Regisseurs Lukas Moodysson. Der mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen versehene Film greift das aktuelle Thema der Zwangsprostitution und des Kinderhandels auf. Die 16jährige Lilja ist ganz auf sich allein gestellt und führt an einem tristen osteuropäischen Ort ein Leben zwischen Prostitution und Drogen. Ein Ausweg scheint das Versprechen eines viel älteren Mannes zu bieten, der sie mit nach Schweden nehmen will. Dort aber wird Lilja zur Prostitution gezwungen. Lilja 4-ever ist ein erschütternder, ernster und sehr kritischer Film, der eine große Nachdenklichkeit erzeugt, aber auch zum Handeln auffordert.

Dieser Film läuft außerhalb der Filmklubreihe.
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Freiluftkino Friedrichshain am Abend

Äpfel
Foto: © U. Schulz /
Kulturhus Berlin

2 Rückblick

Preview „Adams Äpfel“

Regen und Freiluftkino? Schirm auf, Schirm zu? Eine bedenkliche Konstellation. Wenn es dann aber mitten im Wolkenbruch Applaus gibt, muß wohl gut sein, was auf der Leinwand passiert. Noch bevor der dänische Erfolgsfilm „Adams Äpfel“ in die deutschen Kinos kam, war er zuerst am 22. August in Berlin im Freiluftkino Friedrichshain zu sehen – im Regen. KULTURHUS BERLIN und Delphi Filmverleih hatten Sie eingeladen, die ersten Zuschauer zu sein. Neben Regenschirmen waren an diesem Abend die danebrog-gepieksten Kulturhus-Äpfel wichtig. Und ganz kurzfristig verloste auch das dänische Fremdenverkehrsamt VisitDenmark unter den Erstlingsguckern eine Reise nach Kopenhagen. Zuschauerin Ines Schach schrieb uns: „Danke für die beiden Freikarten zur Kinopreview "Adams Äpfel"! Trotz wiederholter Regenschauer haben wir den Abend im Freilichtkino Friedrichshain genossen. Viel Erfolg weiterhin mit Eurer Arbeit, jag håller alltid ett öga på ert program!“

KULTURHUS BERLIN empfiehlt Ihnen „Adams Äpfel“ – zu sehen ab September in den Berliner Kinos Kulturbrauerei, Hackesche Höfe, Filmkunst 66 und Eiszeit.

www.adams-aepfel.de

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3 Nachgefragt

Skandinavische Sprachen in Berlin und Umland immer beliebter

Volkshochschulen reagieren auf gestiegenen Bedarf

Ganz selbstverständlich nehmen die skandinavischen Sprachen mittlerweile einen festen Platz in den Kursplänen der Berliner Volkshochschulen ein. Doch die Nachfrage, Schwedisch, Dänisch oder Norwegisch zu lernen, ist in Berlin und auch im Berliner Umland in den letzten Jahren stark gestiegen, so dass die Volkshochschulen ihr Angebot zum Teil erheblich erweitert haben. Nach Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch folgen die skandinavischen Sprachen häufig bereits auf der 5. oder 6. Position.

Joachim Wiese, in der VHS Pankow für Sprachen zuständig, stellt gegenüber KULTURHUS BERLIN fest: „Dänisch ist seit einigen Jahren unverändert nachgefragt, bei Schwedisch wächst die Nachfrage auf allen Stufen - vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Zu erklären ist diese Entwicklung, weil Schweden immer mehr als Auswanderungsland begriffen wird.“

Eine ähnliche Tendenz macht Michael Constantin von der VHS Reinickendorf aus: „Während die Teilnehmerzahlen pro Semester in Dänisch (40-46) und Schwedisch (80-85) etwa gleich geblieben sind, sind sie in den letzten 4 Jahren in Norwegisch angestiegen von 58 im ersten Semester 2002 auf 119 im ersten Semester 2006.“ Auch Constantin sieht die Ursache für die große Nachfrage darin, dass viele der Norwegischteilnehmer Aussicht auf einen Arbeits-, Ausbildungs- oder Studienplatz in Norwegen haben. Die Dozenten seiner VHS sind ausschließlich Muttersprachler und legen sehr viel Wert auf eine korrekte Aussprache der Lernenden.

Ein Punkt, der auch in der VHS Tempelhof wichtig ist. „Wert wird bei uns vor allem auf kommunikative Kompetenz und landeskundliche Aspekte gelegt, so dass meist Mutterprachler/innen den Kurs leiten.“ erklärt Helga Senden. „Die Anfängerkurse sind meist ausgebucht und haben bis zu 18 Teilnehmer.“ Auch hier „besuchen immer mehr Teilnehmer die Kurse, weil sie eventuell in den Ländern leben und arbeiten oder studieren möchten“. Senden sagt, das Angebot könne jedoch nicht so differenziert sein wie in den „größeren“ Sprachen. Auch ließen die Lehrwerke teilweise zu wünschen übrig. Und: „Es gibt leider auch wenig Bewerbungen von qualifizierten Kursleitern.“

Erstmalig werden jetzt in der VHS Dahme-Spreewald (Lübben) Kurse in Norwegisch und Schwedisch im Programm sein. Auch die beiden baltischen Sprachen Litauisch und Lettisch können zum ersten Mal ab September in der VHS Pankow/Prenzlauer Berg/Weißensee erlernt werden.

(Kulturhus Berlin)

In welcher Volkshochschule kann ich welche nordeuropäische Sprache lernen?

Dänisch
Marzahn-Hellersdorf, Neukölln, Pankow, Reinickendorf, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg

Schwedisch
Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Neukölln, Pankow, Reinickendorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Treptow-Köpenick, Tempelhof-Schöneberg

Finnisch
Steglitz-Zehlendorf

Norwegisch
Reinickendorf, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg

Litauisch
Pankow

Lettisch
Pankow

Polnisch
Pankow, Steglitz-Zehlendorf, Lichtenberg, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick, Mitte

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4 Tipps und Termine

4.1 Lesungen

Buchcover Morten Ramsland "Hundsköpfe"

Morten Ramsland "Hundsköpfe"
1. Oktober | 19 Uhr

Mit HUNDSKÖPFE gelingt Morten Ramsland ein großer Familienroman von magischem Realismus, der von den dreißiger Jahren bis in die Gegenwart führt. Eine mitreißende Geschichte über Liebe und Albträume, Sehnsüchte, Demütigungen und Fragen, voll schwebender Phantasie und verborgener Schätze.

Informationen: www.schoeffling.de

Felleshus der Nordischen Botschaften
Rauchstr. 1
Eintritt: 6, -
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Cover Ake Edwardson "Zimmer Nr. 10"

Åke Edwardson "Zimmer Nr. 10"
14. September | 20.15 Uhr

Åke Edwardson ist auf Leserreise durch Deutschland.
In einem verrufenen Hotel mitten in Göteborg wird eine junge Frau tot aufgefunden – sie wurde erhängt. Ihre mit weißer Farbe bemalte Hand gibt Erik Winter Rätsel auf. Weitere Morde geschehen, und plötzlich gerät Winter selbst in Gefahr...

Weitere Informationen: www.lob.de / www.ullsteinbuchverlage.de/claassen

Lehmanns Fachbuchhandlung
Haus Hardenberg
Hardenbergstr. 5
Eintritt: 5,-
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6. Internationales Literaturfestival Berlin
5. - 16. September 2006

u.a. mit
Dag Solstad (Norwegen)
Paal-Helge Haugen (Norwegen)
Eugenijus Ališanka (Litauen)
Slavenka Drakulic (Kroatien/Schweden)
Lilian Brøgger (Dänemark)
Jostein Gaarder (Norwegen)
Gaute Heivoll (Norwegen)
Klaus Mühlhahn (D/Finnland)

weitere Informationen: www.literaturfestival.com
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4.2 Veranstaltungen für Kinder

Szenenfoto: Prinzessin und König
Foto: Monika Rittershaus

Die Prinzessin auf der Erbse
Musikmärchen für Kinder ab 8 Jahren
17. September | 11 Uhr

»Die Prinzessin auf der Erbse« ist eines der bekanntesten Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Der Prinz eines kleinen Königreichs steht im Spannungsfeld zwischen männlichen Würdenträgern, die ihn zur Heirat drängen, und den übersteigerten Ansprüchen der Königin, die niemanden als würdig erachtet, und ist davon geradezu gelähmt. Als ein Mädchen auftaucht, in das er sich augenblicklich verliebt, muss sie erst die bekannte Prüfung bestehen, um den Prinzen heiraten zu dürfen. Die nach strengen Normen organisierte Welt des Hofes und die von Emotionen geprägte Sicht des Prinzen bilden die gegensätzlichen Positionen der Geschichte um die Erbse.

Im Rahmen eines Kinderfestes zur Eröffnung des neuen Spielplans ist der Eintritt frei!

Weitere Informationen: www.komische-oper-berlin.de/

Komische Oper Berlin
Stiftung Oper in Berlin
Behrenstraße 55-57
10117 Berlin
Telefon 030 202 60 0
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4.3 Ausstellungen

Foto von Esa Kivivuori

Esa Kivivuori – Architekturfotografie
15. September - 20. Oktober

Das Finnland-Institut präsentiert Werke aus der künstlerischen Reihen 15 views und Less Is More.
In 15 views schafft der Künstler ein Bild der Kirche von Tapiola in Espoo bei Helsinki, deren Atmosphäre und Größe aus dem Detail erwächst. Esa Kivivuori gilt als einer der bedeutendsten Architekturfotografen Finnlands, dem 2004 sogar die ehrenvolle Mitgliedschaft in der Royal Photographic Society zuerkannt wurde

Weitere Informationen: www.finnland-institut.de

Finnland-Institut
Georgenstr. 24
10117 Berlin
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Architektur und Design in und aus Dänemark
1. - 24. September

Weitere Informationen: www.daz.de und www.daenischesdesign.de

Deutsches Architekturmuseum
Scharoun-Saal
Köpenicker Str. 48/49
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Sauna

Normal Null: Sauna Obskura

Hier kann jeder hin! Auf dem Weißen See lässt man sich zur schwimmenden Sauna Obscura rudern, um in der schwankenden Hitze des Herbstes einen klaren Kopf für alles weitere zu bekommen.

Sauna während des Badebetriebs Mo-Sa ab 9 Uhr, So ab 12 Uhr bis Dunkelheit oder Ende offen,
Nachsaison ab 14 Uhr bis Dunkelheit

www.normalnull.info

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Modell
Foto: Brendeland & Kristoffersen
Arkitekter A/S

Norwegischer Holzbau – 1000 Jahre Handwerk & Architektur
24. August – 29. September

Die Ausstellung im Felleshus beleuchtet historische norwegische Holzbaukunst und moderne urbane Architektur. Das Ziel der Ausstellung ist, Holz auch heutzutage als ein vielseitig verwendbares Baumaterial darzustellen.

Weitere Informationen: www.norwegen.no

Felleshus der Nordischen Botschaften
Rauchstr. 1
10787 Berlin
Eintritt frei
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4.4 Musik

Klavierkonzert: Sami Väänänen und Bjørn Strandvold
4. September | 19 Uhr

Die Pianisten aus Norwegen und Finnland bringen Werke von Edvard Grieg, Erkki Melartin und Jean Sibelius zu Gehör. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit der Jean-Sibelius-Gesellschaft Deutschland e.V. veranstaltet.

Weitere Informationen: www.finnland-institut.de

Finnland-Institut
Georgenstr. 24
10117 Berlin
Eintritt: 8,- / ermäßigt 5,-
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13. Usedomer Musikfestival
22. September – 7. Oktober | Insel Usedom

In diesem Jahr ist Schweden das Themaland des Musikfestivals, und so werden zahlreiche, hochkarätige schwedische Musiker zu Gast auf der Insel Usedom sein. Künstler, wie die Sopranistin Nina Stemme, der Posaunist und Dirigent Christian Lindberg, der Pianist Peter Jablonski sowie das Kungsbacka-Trio und das Esbjörn Svensson Trio werden uns ihr Bestes zu Gehör bringen und bieten in diesem Herbst einen besonderen Ohrenschmaus.

Weitere Informationen: www.usedomer-musikfestival.de
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POPKOMM

Vom 20. bis 22. September findet in Berlin die POPKOMM statt, in deren Rahmen zahlreiche skandinavische Band spielen. Die Termine finden Sie auf unserer Website unter
www.kulturhus-berlin.de/kultur/kultur.htm
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4.5 Film

Finnischer Filmclub: „Täällä tullaan elämä! – Right on, Man!“
27. September | 19.30 Uhr

Weitere Informationen: www.fdk-berlin.de/de/home.html

Arsenal Kino
Potsdamer Str. 2
10785 Berlin
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4.6 Jugendtheater

Raus aus Åmal
Deutsche Erstaufführung nach dem gleichnamigen Film von Lukas Moodysson; Regie: Ulla Theißen
14.-16. September | 18 Uhr/19.30 Uhr

Die vierzehnjährige Elin ist die Königin der Schule. Alle Jungs sind hinter ihr her, aber ihr Lebenshunger wird durch den immer gleichen Rhythmus von Parties und Rumhängen nicht befriedigt. Agnes dagegen leidet darunter, Außenseiterin zu sein. Sie hat keine Freunde, liest viel und will später Schriftstellerin werden. Und sie ist unsterblich verliebt in die unerreichbare Elin. „Raus aus Åmål“ zeichnet mit viel Humor die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten Liebe und eines mutigen Aufbruchs aus vorgefertigten Rollenklischees. (Foto: Klaus Reinke)

Weitere Informationen: www.grips-theater.de

GRIPS Theater
Altonaer Str. 22
10557 Berlin
Eintritt: 12,50- / ermäßigt 9,-
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4.7 Theater

Henrik Ibsen - Peer Gynt
22. September | 19.30 Uhr

Ein Bauernjunge will Kaiser werden. Von seiner Mutter vergöttert und beschimpft, von den Leuten seines norwegischen Bergdorfes ausgegrenzt, erzählt er Wunderdinge über sich. Er raubt die Tochter des reichsten Bauern kurz vor ihrer Hochzeit und lässt sie stehen, weil er sich in das Mädchen Solveig verliebt hat. Von den Menschen für vogelfrei erklärt, flieht er aus dem Dorf und später aus seinem Heimatland, gerät unter Bergtrolle, Affen in Marokko und in ein Kairoer Irrenhaus, wird in Amerika ein berühmter Reeder, Sklavenhändler und Pelztierjäger, überlebt Liebesenttäuschungen und Schiffsuntergänge. Als alter Mann kehrt er nach Hause zurück, voller Selbstvorwürfe und Todesangst sucht er, trotz Gott und dem Teufel, nach einem Kern seines Lebens und findet Solveig wieder.

Weitere Informationen: www.berliner-ensemble.de

Berliner Ensemble
Theater am Schiffbauerdamm
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin
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4.8 Wissenschaft

Grenzraum Ostsee - Das Verhältnis DDR-Schweden
7. September | 19.30

Vortrag mit Dias von Dr. Christian Halbrock.
Moderation: Dipl.-Pol. Katrin Passens

Weitere Informationen: www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de/

Dokumentationszentrum Berliner Mauer
Bernauer Str. 111
13355 Berlin
Eintritt frei
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5 Der Norden in TV

RBB | 2. September | 10.30 Uhr
Fortsetzung folgt
Lukas bei den Wikingern – Familie Merten wandert nach Norwegen aus
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ARD | 2. September | 12.03 Uhr
Hilfe, ich bin ein Fisch [Hjaelp, jeg er en fisk]
Liebevoll gestalteter Animationsfilm, Dänemark/Deutschland/Irland 2000
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ARTE | 3.9. | 22:50
Das Geheimnis meiner Mutter
Dokumentarfilm, Dänemark 2002
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KI.KA | 8.9. | 19:25
Die unschlagbaren Andersens
Familienfilm, Dänemark 1997

Die großen Ferien stehen bevor. Die Nachbarschaft atmet auf: Endlich Ruhe vor den chaotischen Andersens. Doch Sune’s Familie ist wie jedes Jahr uneinig, was die Wahl des Urlaubsortes angeht. Und wie jedes Jahr wird ausgelost, wohin es gehen soll. Diesmal gewinnt Karin, Sune’s Mutter, deren
Traumziel Griechenland ist. Auch wenn Vater Rudolf sogar vor einer dicken Mogelei nicht zurückschreckt, um seinen Wunsch durchzusetzen. Er möchte in die Wildnis, zum Zelten und Kanu fahren. Da die Tickets für eine Flugreise unerschwinglich teuer sind, lassen sie sich notgedrungen auf Rudolfs Vorschlag ein, mit dem Wohnwagen nach Griechenland zu fahren. Bis es soweit ist, müssen jedoch noch etliche Hindernisse überwunden werden.
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ARTE | 9.9. | 15:15
Zapping International
Das Fernsehen der Norweger, Magazin, Frankreich 2006
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ARTE | 13.9. | 22:40
Kaltes Licht (Kaldaljos)
Spielfilm, Island / Norwegen / Großbritannien 2004
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ARTE | 14.9. | 19:00
Grönland - Das grüne Land
Dokumentation, Schweden 2003
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ARTE | 15.9. | 19:00
Island - Geboren aus Feuer und Wasser
Dokumentation, Schweden 2003
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ARTE | 21.9. | 08:25
Music For One Apartment And Six Drummers
Kurzfilm, Schweden 2001
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ARTE | 22.9. | 14:00
Weltverbesserer
Magazin, Deutschland 2006
Island: Literat bekämpft Wasserkraftwerk

Andri Snaer Magnason ist jung, erst 33 Jahre alt, aber in Island schon landesweit bekannt. Der dreifache Familienvater studierte erst Medizin, wandte sich dann aber dem Schreiben zu. Für seine Kinderbücher, Romane und Theaterspiele erhielt er zahlreiche Preise im In- und Ausland. Das letzte Buch von Andri Snaer Magnason aber handelt vom Ausverkauf der isländischen Natur an die vor allem ausländische Industrie. Besonders engagiert kämpft er gegen das geplante, riesige Wasserkraftwerk Kárahnjúkar, dessen einziger Zweck es ist, Energie für eine gigantische US-amerikanische Aluminiumhütte in Island zu liefern.
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KI.KA | 22.9. | 19:25
Kim und die Wölfe [Ulvesommer]
Abenteuerdrama, Norwegen 2003

Das Mädchen Kim ist eine leidenschaftliche Kletterin. Ihr Vater war der erste, der die Nordwand als Zehnjähriger bezwungen hat. Dieses möchte Kim ihm gleichtun. Ihre Mutter, mit der Kim alleine lebt, ist davon überhaupt nicht begeistert, da Kims Vater von eben dieser Nordwand tödlich abgestürzt ist, als Kim noch klein war. Die Mutter ist ohnehin mehr mit Männerbekanntschaften beschäftigt als mit der Erziehung ihrer Tochter. Durch Missverständnisse kommt es dazu, dass Kim in den Ferien plötzlich
alleine ist. Also beschließt sie, sich auf die Bergtour zu begeben.
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ARTE | 24.9. | 09:00
Grönland
Dokumentationsreihe, Deutschland 2002
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ARTE | 27.9. | 14:30
Schulgeschichten: Die "Viikin normaalikoulu" in Helsinki, Finnland
Dokumentation, Deutschland 2005
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ARTE | Fr 29.9. | 12:35 Chic
Freitagsspecial Schweden
Magazin, Frankreich / Deutschland 2006, Erstausstrahlung
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ARTE | 3.10. | 22:45
Ins Leben zurück
Fernsehfilm, Deutschland 2002 mit Martine Gedeck und Ulrich Thomsen

Nach dem Verschwinden ihrer 15jährigen Tochter Lilly ist das Leben von Clara Lorenz aus der Bahn geraten. Eine Reise nach Schweden zeigt eine letzte Möglichkeit auf, die Tochter doch noch zu finden. Vor allem aber wird es eine Reise zurück in ihr eigenes Leben.
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6 Kulturnotizen aus dem Norden

Komponist

NO: Berliner Komponistenpreis für Norweger
Die Orchester-Komposition „Es ist nicht Schnee, der fällt, sondern wir, die vom Boden abheben" brachte den Erfolg: Der norwegische Komponist Magnar Åm hat beim Festival young.euro.classic den siebten Europäischen Komponistenpreis der Stadt Berlin erhalten. Eine elfköpfige Publikumsjury hatte die Auszeichnung aus den insgesamt 12 Uraufführungen und Deutschen Erstaufführungen des Festivals ermittelt. Åms Komposition, die am 15. August vom Norwegischen Jugendorchester gespielt worden war, zeichne sich besonders „durch die Konzentration der Mittel und das Gefühl für den Raum“ aus.
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SV: Schwedische Akademie zu Grass
Das späte Eingeständnis des deutschen Literaturnobelpreisträgers Günter Grass, bei der Waffen-SS gewesen zu sein, hat auch die für die Vergabe des weltweit wichtigsten Literaturpreises zuständige Schwedische Akademie in Stockholm beschäftigt. Als Reaktion auf die Forderung nach Aberkennung des Nobelpreises durch die Schwedische Akademie, heißt es, noch nie in der 105jährigen Geschichte des Nobelpreises sei dieser nachträglich aberkannt worden. Pikanterweise verweist Odd Zschiedrich, Kanzleidirektor der Schwedischen Akademie, auf den Norweger Knut Hamsun, der 1920 den Literaturnobelpreis erhielt. Als einer der wenigen norwegischen Schriftsteller hatte Hamsun die Besetzung Norwegens durch die Deutschen unterstützt und war nach dem Zweiten Weltkrieg wegen Landesverrats verurteilt worden. Selbst im Fall Hamsun habe es keine Aberkennung gegeben. „Damals hat die Akademie das weder kommentiert, noch wurde ihm der Preis aberkannt.“
(Quelle: Schwedische Akademie)
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Villa

NO: „Villa des Verräters“ wird Museum
Die Osloer Villa des norwegischen Nazi-Parteiführers Vidkun Quisling ist als ein Museum zur Geschichte des Holocaust und Forschungszentrum zur Nazi-Vergangenheit in Norwegen eröffnet worden. 3000 Quadratmeter umfaßt die Ausstellungsfläche in dem pompösen Gebäude am Oslofjord, das Quisling nach dem deutschen Überfall auf sein Land 1941 als „Führerresidenz“ in seinen Besitz gebracht hatte. Der Name Vidkun Quisling gilt in ganz Skandinavien als Sinnbild für Landesverrat und Kollaboration. Mit dem Norweger Quisling verfügte der deutsche Reichskommissar für Norwegen, Josef Terboven, über eine willfährige Marionette als Premierminister, während sich die gewählte norwegische Regierung im Exil befand. Bis zur Befreiung Norwegens im Mai 1945 war Quisling Führer der faschistischen „Nasjonal Samling“ („Nationale Einheit“), im Oktober 1945 wurde er als Hochverräter hingerichtet. Weitere Infos zum Museum: www.hlsenteret.no
(Quelle: Der Standard/Wien)
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NO: Munch-Gemälde aufgetaucht
Die norwegische Polizei hat die beiden Munch-Gemälde gefunden, die vor zwei Jahren aus dem Osloer Munch-Museum gestohlen worden waren. Wie das Museum, das die Echtheit der wiederaufgetauchten Werke bestätigte, mitteilte, sind "Der Schrei" und die "Madonna" nur leicht beschädigt. Die beiden Gemälde zählen zu den bekanntesten Arbeiten des norwegischen Expressionisten. Ihr Wert wird auf knapp 100 Millionen Euro geschätzt. Unklar ist bislang, wie es zu dem Fahndungserfolg kam. Die norwegischen Medien spekulieren, ob die weltberühmten Bilder möglicherweise durch ein illegales Tauschgeschäft der norwegischen Polizei mit in Norwegen inhaftierten Kriminellen wieder zurückgekehrt sind. Im August 2004 waren zwei bewaffnete und maskierte Männer in das Museum eingedrungen und hatten in Anwesenheit des Wachpersonals und zahlreicher Gäste die Gemälde gestohlen.
(Quelle: Aftenbladet/Politiken)
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SV: Picasso in Göteborg
Das Kunstmuseum Göteborg zeigt seit dem 7. August 2006 erstmals eine Ausstellung, die sich auf die Werke Pablo Picassos konzentriert. Zu sehen sind etwa 40 Originalwerke sowie rund 20 Drucke. Das Hauptaugenmerk der Ausstellung liegt auf Picassos Frühwerk, das sowohl die blaue als auch die rosa Periode umfasst. Anhand dieser lässt sich die interessante Entwicklung hin zum Kubismus besonders gut verfolgen. Thematische Schwerpunkte sind Akrobaten und Harlekins sowie Familie und Frauen. Die Ausstellung ist bis zum 3. Dezember 2006 in Göteborg zu sehen.
Weitere Informationen unter www.konstmuseum.goteborg.se.
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DK: Dänen kaufen Wohnungen in Berlin
Der Berliner Immobilienmarkt ist für Dänen offensichtlich zunehmend interessant geworden. Wie die Zeitung Politiken schrieb, investieren immer mehr Dänen in eine Immobilie in Berlin. Peter Gotschalk von der Maklerfirma BoligBerlin sagte der Zeitung: "Wir verzeichnen eine geradezu explosive Entwicklung." Drei Monate nach Eröffnung seiner Berlin-Vermittlung seien bereits über 500 Anfragen eingegangen. Die Zeitung verweist auf die für dänische Verhältnisse niedrigen Preise etwa im Berliner Stadtzentrum.
(Quelle: Politiken)
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Mit besten Grüßen,
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