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Berlin, September 2007

Liebe Freunde und Freundinnen von KULTURHUS BERLIN,

diese Extra-Nummer unseres September-Newsletters bringt Ihnen: ein Interview mit dem norwegischen Krimiautoren Jo Nesbø. Er wird sein neues Buch „Der Erlöser“ am 17. September in Berlin vorstellen. KULTURHUS BERLIN lädt Sie herzlich ein zu dieser Krimilesung der Extra-Klasse, die von dem Schauspieler Joachim Król begleitet wird.

Unser SPEZIAL zur „Kunst aus Nordeuropa“ stellt Ihnen skandinavische Künstler in Berlin vor und empfiehlt Ihnen eine neue ständige Ausstellung mit Bildern des Malers Emil Nolde, der zeit seines Lebens eine ganz besondere Beziehung zu Dänemark hatte.

Skandinavische Sprachen lernen - das ist in Berlin kein Problem. Wir haben die vielen Möglichkeiten für Sie aufgelistet, darunter Kurse an Volkshochschulen, Privatschulen und Universitäten.

Und dann merken Sie sich am besten schon einmal den 10. Oktober vor. Dann nämlich geht es weiter mit dem neuen NORDISCHEN FILMKLUB. Mit einer aktuellen dänischen Komödie, die in Deutschland noch nicht zu sehen war… Mehr dazu - bald!

Aufregende Tage wünscht
Ihr Kulturhus Berlin

Inhalt

1 INTERVIEW: "Das meiste in der Literatur ist ein Krimi". KULTURHUS BERLIN im Gespräch mit Jo Nesbø über Fußball, Whisky und – Krimis

2 SPEZIAL: Nordeuropäische Kunst in Berlin

3 SPRACHEN LERNEN: Das Sprachkursangebot in Berlin. Ein Überblick

4 HEJ ASTRID!: Unsere Veranstaltungen im September

5 LESEN: Aktuelle Ausgabe des NORDEUROPAforum

6 DER NORDEN IM TV

 

1 "Das meiste in der Literatur ist ein Krimi". KULTURHUS BERLIN im Gespräch mit Jo Nesbø über Fußball, Whisky und - Krimis

Portrait von Jo Nesbö

Cover von Jo Nesbös Roman 'Der Erlöser'

Er arbeitete als Broker, Journalist und Musiker. Heute ist er der erfolgreichste Autor Norwegens. Er schreibt Krimis, die in 17 Ländern erscheinen. Und er kommt mit seinem neuesten Buch nach Berlin. Jo Nesbø.

KULTURHUS BERLIN freut sich sehr, Sie zu einer hochkarätig besetzten Lesung einladen zu können. Mit dabei: Der norwegische Autor Jo Nesbø und der Schauspieler Joachim Król - Stichwort "Wir können auch anders".

Montag, 17. September, 20 Uhr
Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz
(Eintritt: 8,- EUR/erm. 6,- EUR)

In Nesbøs neuem Roman "Der Erlöser" jagt Kommissar Harry Hole einen Auftragsmörder. Der kommt aus Kroatien und hat einen hochrangigen Mitarbeiter der norwegischen Heilsarmee umgebracht. Alles spielt zur schönsten Vorweihnachtszeit in Oslo, doch zur Besinnung kommt die Stadt nicht. Es geschehen neue Morde, die - an Brutalität kaum zu überbieten - das Leben für Harry Hole ohne Whiskey unerträglich machen. Dass Nesbøs anarchistischer Ermittler im Staatsdienst die Reihe perfider Verbrechen aufklärt, lässt ihn am Ende eine Entscheidung treffen, der man durchaus mit mulmigem Gefühl begegnen kann. Ein richtig schönes, dickes, packendes Buch.

KULTURHUS BERLIN: In Ihrem neuen Buch würdigen Sie den Jahrhunderttorwart Lew Jaschin auf eine ganz besondere Weise. Ist er für Sie auch der größte Torwart aller Zeiten?

Jo Nesbø: Endlich eine anständige Frage in einem Schriftstellerinterview! Ich kann mich nicht an Lev Yashin - das ist unsere Schreibweise - erinnern, sondern habe ihn nur auf alten Aufnahmen gesehen, hauptsächlich von der WM 1966 in England. Die besten Torhüter in meiner Zeit sind ja Oliver Kahn von Bayern München / Deutschland und Peter Smeichel - von Manchester United / Dänemark. Aber da Sie danach fragen, Sepp Mayer gefiel mir gut. In einer Zeit, als der deutsche Fußball sehr maschinenartig war, war er gut, aber auch menschlich. An guten Tagen ganz hervorragend, aber ... der Satz braucht wohl keinen Schluss.

KULTURHUS BERLIN: Wieso trinkt Harry Hole eigentlich Bourbon und keinen Scotch?

Das vollständige Interview lesen Sie in der Rubrik "Interviews" auf
www.kulturhus-berlin.de/kultur/
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Weitere Stationen seiner Lesereise in Deutschland:

Stuttgart, 18. September 2007
Köln, 19. September 2007
München, 20. September 2007
Hamburg, 21. September 2007

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2 SPEZIAL: Nordeuropäische Kunst in Berlin

2.1 PREMIERE: Unter den Linden – Spiegelkunst im Opernhaus. Olafur Eliasson macht das Bühnenbild für Hans Werner Henzes „Phaedra“ in der Staatsoper Berlin

Eliasson - Portrait

Foto: © Constanze Gestrich, KULTURHUS BERLIN

Der international renommierte in Dänemark geborene Künstler Olafur Eliasson ist bekannt für seine Spiegel- und Labyrinthräume. Nun macht der 40jährige zum ersten Mal das Bühnenbild für eine Oper. Gemeinsam mit dem Regisseur Peter Mussbach arbeitet er seit ungefähr einem Jahr an der Umsetzung von Hans Werner Henzes jüngstem Werk: die Konzertoper „Phaedra“, die im Auftrag verschiedener deutscher Opernhäuser entstanden ist und am 6. September in der Berliner Staatsoper uraufgeführt wird.

Lesen Sie den gesamten Text von Constanze Gestrich in unserem September 2007-Spezial.

2.2 Bonde, Billy und Ivar haben Geschwister bekommen. Neues Design aus Skandinavien

Vase

"Four" Vase
Matti Klenell, Schweden 2006
www.scandinavianobjects.com

Skandinavisches Design ist zurück und das nicht zu knapp. Berlins neue Mitte rund um den Hackeschen Markt ist gepflastert mit Läden junger skandinavischer Modelabel. Im Prenzlauer Berg gibt es „Scandinavian objects“ zu kaufen, und unter scandstyle.de geht das auch virtuell. Das NORD Magazin, die selbsternannte unabhängige Plattform für moderne Kultur und Design aus Skandinavien, widmet die neueste Ausgabe jungen, dynamischen Vertreterinnen und Vertretern der skandinavischen Mode- und Möbelwelt. Als „New Nordic Wave“ wird dieser unübersehbare Boom bezeichnet, der sich seit einigen Jahren in der Hauptstadt ausbreitet. Es ist offensichtlich – „Bonde“, „Billy“ und „Ivar“ aus der großen IKEA-Familie haben Geschwister bekommen.

Lesen Sie den gesamten Text von Frauke Stuhl in unserem September 2007-Spezial.

 

2.3 Die Galerie Nordenhake Berlin – Stockholm

Die Galerie Nordenhake gehört zu den großen und wichtigen Galerien Berlins für zeitgenössische Kunst und ist hier diejenige mit der klarsten Anbindung an Nordeuropa. Und das nicht nur, weil Claes Nordenhake aus Schweden kommt, sondern weil er in seiner Galerie neben deutschen und amerikanischen Künstlern v. a. Künstler und Künstlerinnen aus Nordeuropa vertritt.

Claes Nordenhake eröffnete seine Galerie 1973 im südschwedischen Malmö. Von dort aus zog sie 1986 nach Stockholm, wo sie in der Königlichen Akademie der schönen Künste repräsentative Räume beziehen konnte. Im Jahr 2000 eröffnete Nordenhake eine Dependance seiner Galerie in Berlin. Ab September 2007 wird sie nicht mehr wie bisher in der Zimmerstr., sondern zusammen mit anderen interessanten Galerien in der Lindenstraße 34 zu finden sein.

Lesen Sie den gesamten Text von Sophie Wennerscheid in unserem
September 2007-Spezial
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2.4 INTERVIEW: "Hört nie auf zu zweifeln!" – KULTURHUS BERLIN im Gespräch mit dem norwegischen Künstler Lars Ø Ramberg

Der Palast des Zweifels

Der Palast des Zweifels,
Berlin 2005

In 8 x 40 Meter großen neon–hell leuchtenden Buchstaben blickte im Frühjahr 2005 ZWEIFEL vom Dach des Palasts der Republik auf Berlin herunter. Diese eindrucksvolle Installation des Norwegers Lars Ø Ramberg sorgte damals für ein enormes Medienecho, konnte sich die frisch vereinte Bundesrepublik doch einfach nicht über den Verbleib/Gebrauch/Verbrauch des Hauses einigen.

KULTURHUS BERLIN: Wie und wann ist die Idee zum Projekt „Zweifel“ entstanden?

Lars Ø Ramberg: Ich bin 1998 als Stipendiat des Künstlerhauses Bethanien nach Berlin gekommen und habe erstmal geguckt, wo ich überhaupt bin, was hier passiert, was der aktuelle Diskurs ist. Ziemlich schnell stieß ich auf die intensive und in den Medien stark präsente Debatte, um den Palast der Republik und was damit geschehen soll. Es war eine nationale Debatte, die fragte, wer wir überhaupt sind – ein Volk oder zwei und überhaupt. Ich habe mich sehr damit auseinandergesetzt, intensiv nachgeforscht und gelernt, dass es diese Debatte bereits seit acht Jahren gibt. Ich dachte mir, hier müsste ich irgendwas machen und habe zusammen mit Assistenten und Leuten, die sich bereits in der Debatte engagiert hatten, eine erneute Recherche begonnen.

Lesen Sie das gesamte Interview von Frauke Stuhl in unserem
September 2007-Spezial
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2.5 Nolde kommt. Im September eröffnet am Gendarmenmarkt eine ständige Ausstellung mit Bildern des großen Expressionisten

Haus

Foto: © Nolde Stiftung Seebüll

„Sie meinen Emil Nolde? Den Maler?“ Die dänische Frau am Strand kennt den Namen des berühmten Mannes aus Deutschland. Dass er zeitweise hier in Lildstrand wohnte, weiß sie aber nicht. Und auch der Fischer grübelt und kann uns doch nicht helfen.

Wir sind hier an Nordjütlands Westküste und auf der Suche nach dem Haus, in dem Emil Nolde mit seiner Frau Ada 1901 den Sommer verbrachte. Ein altes Schwarz-Weiß-Foto hat uns die Nolde-Stiftung in Seebüll gegeben. Es zeigt Noldes Gastgeber vor dem kleinen Fischerhaus, in dem die beiden Sommerfrischler im Erdgeschoss rechts von der Tür gewohnt haben. Das Haus soll bis vor einigen Jahren noch hier gestanden haben. Wir können es nicht finden. Aber das ist nicht schlimm, wenn man dafür an einem Ort wie Lildstrand ist.

Lesen Sie den gesamten Text von Ulrike Schulz in unserem
September 2007-Spezial
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2.6 Das Leben verbessern. Eine ungewöhnliche Ausstellung auf dem Kongens Nytorv – INDEX: AWARD 2007 – Design to improve Life

Foto: © Inken Dose, KULTURHUS BERLIN

INDEX: ist die Abkürzung für ein globales NGO-Netzwerk mit Sitz in Dänemark, dessen Schwerpunkt die Entwicklung von Design ist, das Leben verbessern soll. Ziel ist nicht einfach die Verschönerung von Häusern oder Gegenständen durch neues Design, vielmehr stehen nachhaltige Entwicklungen im Vordergrund des diesjährigen weltweiten Wettbewerbs, an dem sich 400 Teilnehmer aus 39 Ländern beteiligt haben. Alle zwei Jahre ruft INDEX: mit einem Wettbewerb dazu auf, interdisziplinär entwickelte Projekte einzusenden, die sich mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen auseinandersetzen.

Lesen Sie den gesamten Text von Inken Dose in unserem
September 2007-Spezial
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3 SPRACHEN LERNEN: Das Sprachkursangebot in Berlin. Ein Überblick

Die nordeuropäischen Sprachen erfreuen sich bei den Lernenden zunehmender Beliebtheit. Auch die Berliner Volkshochschulen, Universitäten und privaten Sprachschulen haben daher ihr Angebot entsprechend erweitert. Geboten werden der klassische Gruppenunterricht nach Feierabend ebenso wie Wochenend- und Intensivkurse. Vor allem private Anbieter haben Kurse für Kleingruppen und Einzelunterricht im Programm. Einige Veranstalter setzen zudem auf neue Lernformen wie Telefontraining oder online-Lernen per e-Mail oder Chat. Und auch das Lernen im Tandem stößt auf großes Interesse.

Wer bietet was?

KULTURHUS BERLIN verrät Ihnen, wo Sie welche nordeuropäische Sprache lernen können.

Die aktuelle Liste finden Sie auf unserer Website unter
www.kulturhus-berlin.de/kultur/sprachkurse.htm

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4 HEJ ASTRID! Unsere Veranstaltungen im September

Kinder in der 'Villa Kunterbunt' Auch im September können Kinder eine Reihe von Veranstaltungen im Rahmen unseres Projektes "Hej Astrid!" besuchen. Die "Villa Kunterbunt" in der Jerusalem-Jugendbibliothek wurde bezogen und bietet nun Raum für Abenteuer und Reisen mit Pippi Langstrumpf (Darüber wurde auch im Berliner Abendblatt berichtet. Den Artikel finden Sie auf unserer Website). Am Dienstag (18. September) wird die "Märchenhütte" in der Bibliothek der Heinrich-Seidel-Grundschule eingeweiht.

Unten finden Sie einen Überblick über die laufenden Veranstaltungen – ausführliche Informationen lesen Sie auf unserer Website www.kulturhus-berlin.de/HejAstrid/

Holzschuppenarbeit
Michel schnitzte sich Holzmännchen, wir bauen uns einfache Instrumente aus Holz...

Abenteuer im Mattiswald
Räuberpizza backen, Stücke für die Räuberkostüme filzen, Ölfasstrommeln und Räuberlieder lernen...

Wir bauen uns ein Bild aus Ton
Mit Ton kneten, formen und gemeinsam ein Bild (Relief) erschaffen...

Seeräuberopa Fabian….
Wir singen und spielen bekannte Lieder aus Astrid Lindgrens Liederschatz...

Knirpsschweinchen oder Kleiner Onkel
Wesen aus Astrids Bücherwelt – Arbeiten mit Ton

Darauf kann ich pfeifen
Okarinas selbst formen und gestalten – Arbeiten mit Ton

Logo der JFSBDas Projekt "Hej Astrid!" wird gefördert von der
Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin.

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5 LESEN: Aktuelle Ausgabe des NORDEUROPAforum

Die neue Ausgabe des NORDEUROPAforum ist da. Und das Schöne ist: Alle Artikel des neuen Heftes sind im Internet lesbar.

Die Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultwissenschaftlichen Analyse widmet sich dem deutsch/europäisch-skandinavischen Dialog und versteht sich als Forum für den Meinungsaustausch in der Ostsee-Region. So finden sich auch im neuen Heft Texte zu zeitgeschichtlichen Themen ebenso wie zu sozio- und kulturwissenschaftlichen Aspekten und aktuell-politischen Fragen. Rezensiert werden außerdem wissenschaftliche Bücher, darunter eine Arbeit über das historische Verhältnis zwischen Dänemark und Deutschland und ein neues Buch über den schwedischen Film.

www.nordeuropaforum.de

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6 DER NORDEN IM TV

WDR | Dienstag, 18.09.07 | 07:50 Uhr
Heimat in der Fremde
Vietnamesen in Norwegen

Die Sendung ist Teil einer umfangreichen Koproduktionsreihe der EBU (European Broadcasting Union) mit dem internationalen Titel "People on the Move". Diese Sendereihe ist der Geschichte und den Problemen der vielfältigen Migration von Ausländern in Europa gewidmet. Die Reihe, an der Sendeanstalten aus 10 Ländern beteiligt sind, gibt damit einen umfassenden Einblick in die Geschichte der europäischen Migration: Sie zeigt ihre Bedeutung, die Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten in einer europäischen Gesellschaft, die seit über 40 Jahren "in Bewegung" ist.

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Arte | Donnerstag, 20.09.2007 | 18.30 Uhr
Menschen im Wind
Gesichter Europas, D 2006, Folge 4

Der Kampf gegen die Windräder. Die Westküste Norwegens ist eine der windreichsten Regionen Europas. Wenn im Oktober die Herbststürme beginnen sind Windgeschwindigkeiten bis zu 120 Kilometer pro Stunde keine Seltenheit. An der Westküste liegt die Stadt Alesund, mit den Inseln Godoy, Valderoy und Alnes. Dort lebt eine Kommune überwiegend von der Fischerei und vom Tourismus. Seit kurzem wird diese malerische Region von einem ehrgeizigen Großprojekt bedroht. Norwegen plant hier einen der größten off-shore-Windradparks Europas. Vor den Inseln sollen über 300 Windräder mit einer Höhe von über 100 Metern gebaut werden. Für die Bewohner stellt das Projekt eine dramatische Bedrohung ihrer Umwelt dar, für den Staat Norwegen soll es ein möglicher Weg aus der drohenden Energiekrise werden. Die Angst vor dem Versiegen der Ölquellen zwingt die Regierung in Oslo dazu nach neuen Lösungen zu suchen. Der Film erzählt von den Ängsten und Sorgen der Bewohner in Bezug auf den geplanten Windpark. Für den Lehrer und Fischer Arne Tunheim und die Musikerin Runa Godo Sather wären die Windräder eine Katastrophe. Die unberührte Natur und der offene Blick auf das Meer bedeuten ihnen alles, und sie leben genau deswegen dort. Beide sind bis jetzt optimistisch, dass sie den Kampf gegen die Windräder gewinnen werden, denn in Norwegen hat die lokale Demokratie eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Die Regierung in Oslo hat sich noch nie über den Entscheid einer Volksabstimmung hinweggesetzt. Arne und Runa hoffen, dass es auch diesmal so sein wird.

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Arte | Montag, 24.09.2007 | 02.00 Uhr
Die reine Leere
EST 2006
Darsteller: Juhan Ulfsak (Nachbar), Maarja Jakobson (Helina), Mirtel Pohla (Marina), Rain Tolk (Mati), Taavi Eelmaa (Eduard)
Autor: Veiko Ounpuu
Original Titel: Tühirand
Regie: Veiko Ounpuu

Estland in den 70ern. Mati, ein junger Intellektueller, fährt auf die Insel Saaremaa, um dort mit seiner Frau und ihrem schnauzbärtigen Liebhaber Eduard ein Wochenende zu verbringen. Ob nun von Eifersucht oder Stolz getrieben - der depressive Schriftsteller versucht seine Frau zurück zu gewinnen, stößt dabei aber auf verschiedene Schwierigkeiten. Eigentlich ist er sich gar nicht sicher, ob er Helina wirklich zurückhaben will. Und was ist mit seinem Gegenspieler Eduard - liebt dieser Helina überhaupt, oder doch nur sich selbst?

Weitere Fernsehtipps finden Sie in unserer Rubrik "Seh- und Hörtipps" auf
www.kulturhus-berlin.de/kultur/.

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Mit besten Grüßen,
KULTURHUS BERLIN und Förderverein des Kulturhus Berlin e.V.
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