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Liebe Freunde und Freundinnen des KULTURHUS BERLIN, noch bevor Weihnachten gefeiert wird, haben die Finnen etwas ganz anderes, etwas ganz eigenes zu feiern: 90 Jahre Unabhängigkeit. Dem historischen Ereignis widmen wir zwei Hintergrundberichte und ein Interview mit dem ARD-Journalisten Klaus Bednarz. Einen neuen isländischen und einen neuen norwegischen Spielfilm zeigt der NORDISCHE FILMKLUB Ihnen in diesem Dezember. Die beiden Filme, die in Ihren Ländern für einiges Aufsehen sorgten und jetzt im Felleshus der Nordischen Botschaften zu sehen sind, stellen wir Ihnen in unserem Newsletter näher vor. Skandinavische Kultur, Neues und Klassisches – im Dezember in Berlin. Wir sagen Ihnen was und wo. KULTURHUS BERLIN zeigt Ihnen, wo Sie die skandinavischen Weihnachtsmärkte in Berlin finden und wünscht Ihnen damit schon jetzt viele schöne Dezembertage. Ihr Kulturhus Berlin Inhalt1 VORSCHAU: Nordischer Filmklub – Neues Kino aus Island und Norwegen 2 THEMA: 6. Dezember – Finnland feiert die Unabhängigkeit 3 INTERVIEW mit Klaus Bednarz über das finnisch-russische Grenzland 4 Skandinavische Weihnachten in Berlin 7 KULTURNOTIZEN AUS DEM NORDEN
1 VORSCHAU: Veranstaltungen des KULTURHUS BERLINErstmals in Berlin zu sehen ist der isländische Film Blóðbönd. In seiner Heimat und auch international sorgte der Streifen für Aufsehen, Sie können den Film sehen am: 04.12.2007 | 19:00 Erzählt wird die dramatische Geschichte einer Familie aus Reykjavik, für die plötzlich alles zerbricht. Pétur und Ásta sind glücklich miteinander verheiratet, sie haben einen jungen Sohn und erwarten in wenigen Tagen ihr zweites Kind. Doch dann stößt Pétur auf eine zehn Jahre alte Lüge: Er ist nicht der biologische Vater seines Sohnes. Für seinen ersten Spielfilm schrieb Arni Olafur Asgeirsson selbst das Drehbuch. Mit Blóðbönd sorgten der junge Regisseur und sein exzellentes Schauspielerensemble in Island, aber auch auf zahlreichen internationalen Festivalen bereits für große Überraschung. Der hochemotionale, intensive Film wurde mehrfach ausgezeichnet und 2006 für den Nordic Council Film Prize nominiert. 19.12.2007 | 19:00 Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Leben aus dem Katalog: Andreas hat einen guten Job, Frau, Kind, Eigenheim. Etwas aber ist sonderbar. Alles, was ihn umgibt, ist ihm fremd. Er weiß nicht, wie er in die Stadt kam, in der er lebt, er kennt weder seine Frau noch seine Kollegen, die zwar herzlich und liebevoll sind, aber keinen tieferen Kern zu haben scheinen. Alles wirkt viel zu glatt. Die Wahrheit herauszufinden ist schwierig und – gefährlich. Jens Liens Hörspieladaption gehört zu den erfolgreichsten norwegischen Filmen des Jahres 2006. Wegen seiner avancierten Formsprache und des beißenden Humors als ›unnorwegischer‹ Film gefeiert, gilt Den brysomme mannen als ein Vorgeschmack auf Norwegens Filmzukunft, als der Beginn eines ›neuen norwegischen Filmes‹. Felleshus der Nordischen Botschaften Das komplette Programm des NORDISCHEN FILMKLUB finden Sie auf unserer
Website 2 THEMA: Finnland feiert die UnabhängigkeitAm 6. Dezember begeht Finnland den 90. Jahrestag seiner staatlichen Souveränität. Was genau ist damals vor 90 Jahren passiert? René Nyberg, Botschafter von Finnland in Deutschland erklärt das Ereignis und beleuchtet die historischen Hintergründe: „Das Bestreben, in Russland eine Revolution zustande zu bringen, war ein Kriegsziel des kaiserlichen Deutschlands. Russland – ebenso wie Frankreich – sollten dauerhaft geschwächt werden. Hieraus entstand, um den deutschen Publizisten und Historiker Sebastian Haffner zu zitieren, der „Teufelspakt” mit Lenin. Das Endergebnis ist bekannt: die Zerstörung des russischen Zarenreichs und des deutschen Kaiserreichs im Strudel der Revolution.“ Dabei wurde auch Finnland frei und erlangte seine Unabhängigkeit, geriet jedoch in den Bürgerkrieg, bei dem Deutschland die „weiße” Regierung Finnlands unterstützte. „Den Kern des Offizierskorps der Weißen Armee Finnlands bildeten die sogenannten Jäger, die seit 1914 ihre militärische Ausbildung in Deutschland erhalten hatten. Die durch den Bürgerkrieg erschütterte, aber dankbare Regierung Finnlands bat den Sohn Kaiser Wilhelms des II., König von Finnland zu werden. Schließlich wurde der Schwager des Kaisers, Friedrich Karl Prinz von Hessen, zum König gewählt.“ Das finnische „Königsabenteuer”, so Nyberg, blieb jedoch nur eine Episode, die mit der Niederlage Deutschlands im November 1918 endete. „Finnland schlug wieder den Weg zu einer Republik ein und begann, die Demokratie in dem vom Bürgerkrieg gespalteten Land aufzubauen.“ Bis dahin aber war Finnland vollständig vom zaristischen Russland abhängig. Eine Ständegesellschaft, die der gesellschaftlichen Entwicklung in Europa stark hinterherhinkte. Marjaliisa Hentila leitet das Finnland-Institut in Deutschland. Sie sagt: "Finnland litt unter den russischen Repressionen und Unterdrückungen. Es war schwer, finnisch zu sprechen, das Parlament war abhängig vom Zaren - der Gesetze regelmäßig ablehnte und Erneuerungen nicht zuließ. Der revolutionäre Geist aus Russland ging damals auch auf Finnland über. Es gab viele landlose Arbeiter auf dem Land, die Armut spitzte sich zu, und die Arbeiterbewegung radikalisierte sich. Man wollte ein unabhängiges Finnland." Gerade unter den Arbeitern, in der Arbeiterbewegung, die in Finnland sehr stark war, habe dieser Gedanke eine wichtige Rolle gespielt. "Gleich nach der Revolution war Rußland das erste Land, das die Unabhängigkeit Finnlands anerkannte. Für uns begann damit eine gute Zeit: Finnland entwickelte die Sozialgesetzgebung, es wurden gesetzliche Arbeitszeiten, der 8-Stunden-Arbeitstag eingeführt, man begann mit sozialen Reformen, und das Parlament hat überhaupt erst richtig arbeiten können." Entwickelt habe sich damals eine sehr ausgeprägte finnische nationale Identität. Und heute? Wie sieht es aus, erinnern sich die Finnen überhaupt noch dieses Ereignisses von vor 90 Jahren? „Aber ja. Dieser Tag wird jedes Jahr gefeiert. Finnland ist eine Ausnahme in Europa. Wo sonst gibt es eine so lange demokratische Tradition? Das Frauenwahlrecht wurde in Finnland zuerst eingeführt. Und wir existieren immerhin neben einem so riesigen Land, unabhängig und haben mit eigenen Kräften unsere Selbstverantwortung bewahren können. Wir wissen das, und wir sind sehr stolz darauf.“ 3 INTERVIEW: "Eine tragische Geschichte als Grenzland" – Klaus Bednarz im Gespräch mit Kulturhus Berlin
KULTURHUS BERLIN: „Das Kreuz des Nordens“ heißt Ihr neues Buch. Sie stellen darin mit Karelien eine Region vor, die weit weg und etwas abseits in Europa zwischen Finnland und Russland liegt. Was war Ihre Motivation, worin lag Ihr Interesse für Karelien? Klaus Bednarz: Karelien ist eine vergessene Region im äußersten Norden Europas. Eine traumhafte Landschaft, bedeckt fast ausschließlich von Seen und Wäldern. Als Kontrast zu dieser friedlich und unberührt erscheinenden Landschaft gibt es eine vielhundertjährige tragische Geschichte als Grenzland zwischen Finnland und Russland nordöstlich von Sankt Petersburg. Diese Region, die ursprünglich bewohnt wurde von Kareliern, Wepsen und Samen - den Finnen verwandten Angehörigen der finnisch-ugrischen Sprachfamilie - ist seit dem Mittelalter ständig umkämpft worden. Von Russen und Schweden, später Finnen, die sich noch im vergangenen Jahrhundert blutige Schlachten lieferten. Zugleich ist Karelien trotz seiner extrem harten widrigen Klimas eine uralte Kulturregion. An der Küste des Weißen Meeres und in Höhe des Polarkreises finden sich auch heute noch guterhaltene Steinzeichnungen, die davon zeugen, dass schon vor 6000 Jahren hier Taiga- und Meeresjäger sesshaft waren. KULTURHUS BERLIN: Waren Sie zuvor schon einmal in dem Gebiet? Klaus Bednarz: Ja, während meiner Korrespondentenzeit einige Male. Aber damals galten weite Teile Russisch-Kareliens als Sperrgebiet, und es war ausgeschlossen, dort zu drehen. Jetzt waren wir mit meinem russischen Kamerateam zweimal im Sommer je vier Wochen und einmal im Winter vier Wochen unterwegs. Heute gibt es zwar auch noch Sperrgebiete – Karelien liegt an der EU-Außengrenze – aber die Situation ist nicht zu vergleichen mit einst. Früher war die finnisch-russische Grenze nach der innerdeutschen die am mächtigsten ausgebaute und schärfstens bewachte Grenze in Europa. Heute ist es einfach, ein Visum für das andere Land zu bekommen. Und die Grenzabfertigung ist unkompliziert. KULTURHUS BERLIN: Wie sehen Sie die Beziehung der beiden Länder Russland und Finnland heute: Wie wichtig ist - politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich - das eine Land für das andere? Wie funktioniert das normale Leben in diesem Grenzland? Klaus Bednarz: Man muß sich vor Augen halten, wie heftig und blutig umkämpft die Region zwischen Finnland und Russland immer war. 1939 überfiel die Sowjetarmee Finnland, um sich weite Teile Kareliens einzuverleiben. In diesem „Winterkrieg“ leisteten die Finnen erbitterten Widerstand, dennoch mussten sie weite Teile im Frühjahr 1940 abtreten. Im Zweiten Weltkrieg dann ist die finnische Armee an der Seite der deutschen Wehrmacht in Russisch-Karelien einmarschiert. Aber auch diesmal siegte die Rote Armee, und Finnland verlor endgültig große Teile seines Landes im Osten. 400 000 finnische Karelier wurden aus Ostkarelien vertrieben, vergleichbar den vertriebenen Deutschen bei Kriegsende. Und dennoch haben wir bei unseren Dreharbeiten beiderseits der Grenze, sowohl in Russisch- wie auch in Finnisch-Karelien festgestellt, dass es keinen Haß mehr gibt. Wohl Trauer um die Toten auf beiden Seiten und um verlorenes Land. Aber es gibt keinerlei Revanchegelüste. Russen arbeiten auf den Feldern der karelischen Bauern in Finnland. Und die finnischen Karelier sagen, ohne die Arbeiter aus Russland würde ihre Landwirtschaft zusammenbrechen. KULTURHUS BERLIN: Das zeugt aber auch von großen ökonomischen Unterschieden ... Klaus Bednarz: Das ist so, ja. Wir haben z. B. mit einer alten finnischen Bäuerin gesprochen, die beide russisch-finnischen Kriege erlebte, während dieser Kriege in der legendären finnischen Frauenorganisation Lotta arbeitete und als Sanitäterin in Feldlazaretten der Finnischen Armee tätig war. Diese Frau sagte uns, natürlich denke sie noch immer mit Tränen in den Augen an das verlorene Karelien im Osten. „Aber“, so sagt sie, „ich frage mich, wäre es wirklich für das finnische Volk von Vorteil, ein so ausgebeutetes, geschundenes Land zurückzubekommen?“ Kulturell gibt es sehr alte Bindungen. Sowohl die finnischen als auch die russischen Karelier sind orthodoxe Christen, und auch das verbindet. KULTURHUS BERLIN: Und die Sprache? Karelisch ist eine eigene Sprache. Klaus Bednarz: Diese dem Finnischen verwandten Sprachen Karelisch und Wepsisch, die Sprachen der Vorfahren, können nur noch wenige. Aber junge russische Karelier und Wepsen, die heute nach Finnland reisen, machen die Erfahrung, dass sie sich mit der Sprache ihrer Vorfahren in Finnland unterhalten können und dass sie damit ganz gute Aussichten auf dem finnischen Arbeitsmarkt haben. KULTURHUS BERLIN: Finnland feiert am 6. Dezember 90 Jahre Unabhängigkeit - was seinerzeit nicht ganz unabhängig vom Geschehen in Russland war. Historische Abhängigkeit von Russland, Unabhängigkeit jetzt. Wie sieht man dies heute? Spielt es in der Wahrnehmung der Menschen eine Rolle? Klaus Bednarz: Natürlich spielt das eine Rolle. Die Finnen sind sehr glücklich darüber, dass sie ein unabhängiges Land sind. Die Finnen wissen diese Unabhängigkeit sehr wohl zu schätzen. Und meiner Meinung nach ist es eine glückliche Entscheidung der damaligen finnischen Regierung gewesen, im Jahr 1944 den Krieg frühzeitig zu beenden, auch wenn man Gebiete im Osten verloren hat. KULTURHUS BERLIN: Zum Schluß noch: Wie funktioniert das mit der Kommunikation während Ihrer Drehs? Verstehen Sie denn Finnisch? Klaus Bednarz: Das ist ziemlich schwer. Nein, ich kann kein Finnisch. Ein paar Worte vielleicht, aber wir verständigen uns hauptsächlich mit Russisch, Englisch und haben eine ausgezeichnete Finnisch-Dolmetscherin. Das Gespräch führte Ulrike Schulz 28. November | 19.30 Uhr | Schleichers Buchhandlung Schleichers Buchhandlung Eintritt € 10.- / erm. € 5.- in der Buchhandlung und an der
Abendkasse 4 Skandinavische Weihnachten in Berlin26. November bis 26. Dezember Kulturbrauerei ------- 1. Dezember, 13 bis 18 Uhr und 2. Dezember, 13 bis 17 Uhr Wie immer gibt es: "Smørrebrød", Snaps, "Æbleskiver",
Hotdog, Gløgg, Textilien, Glas, Mobiles, Kerzen, Weihnachtsschmuck,
"Nisser" und vieles mehr. ------- 1. Dezember, 10-19 Uhr und 2. Dezember, 12-18 Uhr Was gibt es auf dem Basar der Schweden? Krabbenbrote, Lachsbrote, Waffeln und die giftgrüne aber ach so leckere Prinzesstorte. In der Märchenstube erzählt Heinrich Geschichten für die Kleinsten (auf Deutsch). Wer etwas mit nach Hause nehmen will, kann in einem der Lebensmittelstände botanisieren. Dort gibt es Lachs, Käse, eingelegten Hering, Marmelade, Pfefferkuchen schwedischer Art, schwedischen Senf, Knäckebrot, Rentierwurst ja, der Vielfalt scheint keine Grenze gesetzt. Wer für die Advents- und Weihnachtszeit die Wohnung neu schmücken will, findet auf jeden Fall Neues. Strohsterne fürs Fenster, verschiedene Strohböcke, die so gut und fest gebunden sind, daß man fast drauf sitzen kann, Glasleuchten für Teekerzen, Kerzenständer und natürlich Kerzen aus 100 Prozent Stearin. Tischdecken mit weihnachtlichen Motiven, als Stoffdruck oder als Handarbeit und Dalapferde in vielen Größen kann man sowohl bestaunen als auch kaufen. Draußen kann man sogar selbst am Grill Elchwürste grillen. In der Tombola ist der Hauptpreis unter den 300 Gewinnen eine Fährreise nach Schweden. An beiden Tagen, wenn es dämmert, zieht die Lucia mit ihrem Gefolge über das Gelände. Und was ganz aufregend ist: Ein Teil vom schwedischen Basar ist norwegisch!
Der Basar ist nicht kommerziell. Die Erlöse werden für die Gemeindearbeit verwendet. Svenska Victoriaförsamlingen ------- 1. Dezember, ab 16.30 Uhr (Bühnenprogramm ab 17 Uhr) Zum achtzehnten Mal wird mit dem norwegischen Weihnachtsbaum die Adventszeit eingeläutet. Um an diesem Nachmittag Weihnachtsstimmung auf dem Pariser Platz zu schaffen, werden die Sängerinnen Wencke Myhre, Gitte Haenning und Siw Malmkvist skandinavische und deutsche Weihnachtslieder singen. Der Baum ist ein Geschenk der Frogn Kommune in Norwegen und wird von dem dortigen Bürgermeister Thore Vestby an die Stadt Berlin übergeben. Wie üblich werden auch weitere Gäste aus Norwegen erwartet: Unter anderem wird der "Julenisse", der norwegische Weihnachtsmann, anwesend sein und seine Helfer werden Süßigkeiten an die Kinder verteilen. Pariser Platz 5 TIPPS & TERMINE5.1 Ausstellung8.11.2007 bis 4.1.2008 Das Schaffen des finnischen Designers Eero Aarnio wird in einer umfangreichen von der Kunsthalle Helsinki produzierten Ausstellung Eero Aarnio – Retropop, Phantasie und Tagträume in Berlin präsentiert. In der Ausstellung werden die Besucher nicht nur zum Betrachten, sondern auch zum Ausprobieren der originellen Kreationen Aarnios eingeladen. Felleshus der Nordischen Botschaften 5.2 Literatur3.12. | 19 Uhr Claes Andersson, geboren 1937 in Helsinki, gehört der schwedischsprachigen Minderheit Finnlands an. Nach dem Studium der Medizin war er langjährig als Psychiater tätig. Darüber hinaus trat er als Autor, Mitbegründer und Herausgeber einer literarischen Avantgardezeitschrift der 60er Jahre, als Publizist, Jazzpianist, Parlamentsabgeordneter und von 1995–1999 als finnischer Kulturminister in Erscheinung. Felleshus der Nordischen Botschaften 5.3 Musik11.12. | 22 Uhr Big Bang, eine der größten und beliebtesten Rockbands aus Norwegen. Das sind Øystein Greni, Olaf Olsen und Erik Tressel. Seit ihrem Debüt 1992 haben sie sich mit sieben Alben, unablässigen Tourneen und Auftritten eine große Fangemeinde erspielt. Ihr letztes Album „Too Much Yang“ sprang direkt auf Platz eins der norwegischen Charts. Sie sind bekannt für ihre energischen Konzerte und ihr Live-Doppelalbum „Radio Radio TV Sleep“ ist das erfolgreichste Live-Album Norwegens. Knaack Klub 6 DER NORDEN IM TV6.1 Sehen
Einige Tipps haben wir schon hier für Sie: 3sat | 25.11.2007 | 16:00 Uhr Am Klima sei nur eines beständig, nämlich, dass es sich ständig ändere, so die Forscher an Bord der "Merian", dem derzeit modernsten deutschen Forschungsschiff. Die "Merian" ist unterwegs in Grönland. Ozeanografen prüfen dort die Schadstoffbelastung des Meeres, Geologen die des Eises. Beides liefert Hinweise auf Luftzirkulation und Umweltverschmutzung. Biochemiker sitzen in einem Klimalabor, das die Bedingungen am Meeresboden simuliert, und prüfen das Verhalten winziger Bakterien. "hitec" ist mit dem Forschungsschiff "Merian" in Grönland unterwegs. ------- RBB | 1. Dezember | 20.15 Uhr ------- ZDF | 9.12. | 22 Uhr Zwei Polizisten werden in einem Waldstück ermordet aufgefunden. Kommissar Beck übernimmt die Ermittlungen. Vor allem für Gunvald Larsson, Becks engster Kollege, wird dieser Fall zu einer Zerreißprobe, da er mit einem der ermordeten Polizisten eng befreundet war. In seiner Wut und Trauer ignoriert Larsson Becks Anweisungen und handelt auf eigene Faust. Als er erneut Becks Mahnungen in den Wind schlägt, sieht er sich gezwungen, Larsson zu suspendieren. Nach Motiven der Romane von Maj Sjöwall und Per Wahlöö 6.2 HörenDeutschlandRadio Kultur | 7. Dezember| 0.05 Uhr sowie Montag, Produktion: NRK Oslo und DeutschlandRadio Kultur 2007 Dieses Klangpoem ist das Ergebnis einer mehr als einjährigen Zusammenarbeit des deutschen Klangkünstlers W.P. Menzel mit dem norwegischen Komponisten Ola Moen. Für Menzel hat „My father, the Sea“ einen persönlichen Hintergrund: sein Vater fand im Frühjahr 1945 sein Seemannsgrab an Bord eines deutschen U-Bootes, das durch alliierte Kriegsschiffe versenkt wurde. Aber über das Biografische hinaus wird der stählerne Körper des U-Bootes zur Klangmetapher für die existenzielle Einsamkeit des eingeschlossenen Menschen im Ozean und für unsere heutige fragile Existenz überhaupt. Wolfgang Peter Menzel, in Wilhelmshaven geboren, wanderte 1974 nach Schweden aus, wo er als bildender und Klangkünstler arbeitet. Ola Moen, geboren 1970 in Oslo, Geiger und Komponist elektroakustischer Musik für Bühne und Konzert
7 KULTURNOTIZEN AUS DEM NORDENDK: Musical über die Olsen BandeDer Regisseur und Drehbuchautor Anders Thomas Jensen hat den Text zu dem Musical ”Die Olsen Bande und das russische Juwel” geliefert, das 8. Februar bis zum 12. März 2008 im Konzertsaal des Tivoli in Kopenhagen zu sehen ist. Sein Theaterdebüt handelt von einem kostbaren russischen Schatz, der aus Anlass des Besuchs von Präsident Putin bei Naders Fogh Rasmussen auf dem Weg nach Dänemark ist. Natürlich geht bei dem Plan von Egon Olsen, sich den Schatz unter die Nägel zu reißen, alles schief, was schiefgehen kann. Die Musik zu dem Stück schreiben die bekannten dänischen Komponisten Bent Fabricius-Bjerre, Jesper Winge Leisner. (Quelle: Politiken) FIN: Streik beim Film beendetDie finnischen Filmemacher haben ihren Streik beendet. Ab 3. September waren die Arbeiten an den meisten Filmprojekten eingestellt worden, lediglich bei bereits begonnenen Produktionen war weitergearbeitet worden. Gefordert wurde mehr Geld für die Filmförderung. Beendet wurde der Streik nun, obwohl noch keine konkreten Zusagen gemacht wurden. Jedoch vertrauten die Filmemacher auf das Parlament, das nun entscheiden müßte. (Quelle: Nordisk Film & TV Fonds) DK: Neues EU ReferendumDie neue dänische Regierung unter Anders Fogh Rasmussen hat angekündigt, dass voraussichtlich 2009 ein Referendum über die vier EU Opt-out’s Dänemarks von 1993 abgehalten werden soll. Die EU Politikbereiche, aus denen sich Dänemark heraushält, wurden mit dem Referendum über den Vertrag von Maastricht festgelegt. Es handelt sich dabei um die Einführung des Euro, die Unionsbürgerschaft, die gemeinsame Verteidigungspolitik und bestimmte Punkte im Bereich Justiz und Inneres. Mit dem neuen in Portugal beschlossenen Vertrag sind die Opt-outs jedoch veraltet und stehen nun vor einer möglichen Revision. (Quelle: EUobserver) |
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