Kulturhus Berlin.
Zentrum für nordeuropäische Kultur und Wissenschaft e.V.

Im Kulturhus Berlin haben sich Literatur- und KulturwissenschaftlerInnen zusammengeschlossen, um den kulturellen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Nordeuropa und Deutschland zu fördern.

Wir gehen dabei vom Begriff des 'weiten Nordens' aus. Er umfasst die Menschen und Kulturen der nordischen Länder und des Ostseeraumes. Das Kulturhus Berlin nimmt die vielfältigen kulturellen Impulse aus dieser Region auf und eröffnet jenseits gängiger Klischees neue Perspektiven auf den Norden.

 

 

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Nordeuropa, die sich auf nahezu alle Bereiche des kulturellen Lebens erstrecken, haben eine lange Tradition. Spätestens seit dem 17. Jahrhundert besteht über die Ostsee hinweg ein reger Austausch zwischen KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen. Als Zentrum dieser Beziehungen ist Berlin aus nordeuropäischer Perspektive eine der bedeutendsten Städte Europas.

Henrik Ibsen gab in Berlin der dramatischen Moderne wesentliche Impulse. Georg Brandes begeisterte sich für die 'kühnen und hellen' Köpfe der hiesigen Wissenschaftsszene; August Strindberg sorgte gemeinsam mit Edvard Munch, Stanislaw Przybyszewski, Laura Marholm und anderen VertreterInnen der Ostsee-Avantgarde für Aufregung in Berlin-Mitte, wo man sich regelmäßig im legendären Lokal 'Zum Schwarzen Ferkel' traf.

 

Unser Ziel ist es, den Dialog mit Kulturschaffenden aus den Ländern Nordeuropas anzuregen. Mit jungen AutorInnen und MusikerInnen bringen wir aktuelle Themen in neuen Formen auf die Berliner Bühne. Gemeinsam mit ExpertInnen diskutieren wir neue Entwicklungen im kulturellen und politischen Geschehen. Besonderes Augenmerk legen wir auch auf Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche.

So kann im Austausch zwischen Kultur und Wissenschaft Neues entstehen und die Präsenz nordeuropäischer Kultur in Deutschland verstärkt werden.