Berlin, Januar 2007

Liebe Freunde des Kulturhus Berlin e.V.,

bevor das neue Jahr mit KULTURHUS BERLIN richtig schön beginnt, lassen Sie uns in diesem ersten Newsletter 2007 noch einmal zurückblicken auf das Programm, das wir Ihnen 2006 präsentierten. Ebenso vielseitig möchten wir es auch im neuen Jahr fortführen: Wir verlosen 5x2 Freikarten und zwei Soundtracks zum Film für den dänischen Film „Nach der Hochzeit“ (Efter brylluppet), der am 1. Februar in die deutschen Kinos kommt und Dänemarks Publikumserfolg des Jahres 2006 war.

Finnland feiert in diesem Jahr seinen großen Komponisten Jean Sibelius. Wir feiern mit und zeigen Ihnen aus Anlaß des Sibelius-Jahres die oppulente Filmbiografie über den berühmten Finnen, zu sehen am 7. Februar im NORDISCHEN FILMKLUB im Felleshus der Nordischen Botschaften. Mehr zum Film und mehr zum Sibelius-Jahr finden Sie in unserem Newsletter, der wie immer auch Veranstaltungstipps für Skandinavisches in Berlin, Temine für den Norden im Fernsehen und die Kulturnotizen aus dem Norden enthält.

Alles Gute für's neue Jahr!
Ihr KULTURHUS BERLIN

Inhalt

1 "Nach der Hochzeit" – KULTURHUS BERLIN verlost 5x2 Freikarten

2 Vorschau
Beitrag zum Sibelius-Jahr im NORDISCHEN FILMKLUB

3 Rückblick 2006

4 Veranstaltungstipps

5 Der Norden in TV und Radio

6 Kulturnotizen aus dem Norden

Plakat zum Film "Nach der Hochzeit"

1. KULTURHUS BERLIN verlost 5x2 Freikarten

1.1 Nach der Hochzeit

Über 400 000 Zuschauer in Dänemark haben den Film bislang gesehen.

Nach den preisgekrönten Filmen „Brødre“ und „Open hearts“ erzählt Susanne Bier erneut eine dramatische Familiengeschichte, die 2006 in Dänemark zum Kinoerfolg des Jahres wurde und als bester nicht-englischsprachiger Film für den Oscar nominiert ist.

Es geht um zwei ganz unterschiedliche dänische Männer: Jacob leitet ein Kinderheim im indischen Bombay. Er ist Däne, wohnt aber seit langem nicht mehr in Dänemark. Sein Heim soll geschlossen werden, denn es fehlt Geld. Rettend taucht der dänische Geschäftsmann Jørgen auf. Er bittet Jacob nach Dänemark, wo er eine großzügige Unterstützung für sein Heim bekommen soll. Jacob wird eingeladen zur Hochzeit von Jørgens Tochter und muß eine Entdeckung machen, die sein ganzes Leben umwirft: Jørgens Frau Helene ist Jacobs große Jugendliebe und die junge Braut seine eigene Tochter.
In „Nach der Hochzeit“ geht es um Armut und Reichtum, um Machtmenschen, Prinzipien, um Idealismus, um Familie und - um Geld. Susanne Bier hat in einem Interview gesagt, der Film solle eine Frage stellen: Welches moralische Recht haben Menschen, in bestimmten Situationen in das Leben anderer einzugreifen?

1.2 Verlosung

KULTURHUS BERLIN verlost zwei Soundtracks zum Film und 5x2 Freikarten für einen Besuch in einem der unten stehenden Kinos und an einem Tag Ihrer Wahl.

Beantworten Sie einfach folgende Frage und senden Sie uns eine Mail an info[at]kulturhus-berlin.de:

Wie heißt der Filmtitel im dänischen Original?

1.3 Wo läuft der Film?

Ab dem 1. Februar können Sie „Nach der Hochzeit“ sehen in den Berliner Kinos:

Filmkunst 66
FAF 1
Yorck
Kulturbrauerei
Cinemaxx Potsdamer Platz

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Filmszene aus "Sibelius"
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2 Vorschau

Beitrag zum Sibelius-Jahr im NORDISCHEN FILMKLUB

7.2. | 19.00 Uhr | Felleshus, Nordische Botschaften
Sibelius
Finnland 2003, Timo Koivusalo, 115 Min., finnisch mit engl. UT
Mit: Martti Suosalo, Heikki Nousiainen, Miina Turunen, Seela Sella, Vesa Vierikko, Raimo Grönberg, Jarmo Mäkinen, Tapani Kalliomäki, Kunto Ojansivu, Rea Mauranen, Kirsi Tarvainen, Christian Sandström, Erkki Ruokokoski, Titta Antti-Poika, Eija Nousiainen, Konsta Hannonen, Kari Hietalahti, Risto Kaskilahti, Hannu Kivioja, Lars Svedberg

Als ein aufwändig gedrehter Epos wurde die Lebensgeschichte des großen finnischen Komponisten verfilmt. Ausgehend von den Erinnerungen des alten Mannes, passieren Kindheit, Jugend und das Studium in Helsinki, Berlin und Wien Revue. Nach seiner Studienzeit gerät Jean Sibelius mit seinem Tongedicht „Finlandia“ in die politischen Spannungen zwischen seiner Heimat und Rußland. Seine starke Frau Aino und die gemeinsamen Kinder prägen das private Leben von Sibelius. Mit dem Tod der jüngsten Tochter ereilt die Familie ein schwerer Schicksalsschlag. Und auch die politischen Spannungen begleiten das Schaffen Sibelius´. Am Lebensende wird die Arbeit immer schwieriger, und die achte Symphonie will nicht gelingen.

Der NORDISCHE FILMKLUB zeigt Filme aus Nordeuropa. Schwerpunkt bildet in der Programmreihe 2006/2007 das aktuelle nordische Kino. Der NORDISCHE FILMKLUB findet im Felleshus der Nordischen Botschaften statt, Rauchstraße 1, 10787 Berlin.

Weitere Informationen: www.kulturhus-berlin.de/kultur/kultur.htm

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3 Rückblick 2006

Das Programm und die Arbeit von KULTURHUS BERLIN beförderten auch im vergangenen Jahr den Kulturaustausch zwischen Nordeuropa und Berlin. Lesen Sie hier mehr zu skandinavischen Bildungssystemen, nordischen Filmen und nordischen Klängen.

Redner

3.1 Symposium

Am 10. Februar fand in Berlin das Symposium „Vorbildfunktion vs. Entsorgungspädagogik? Das deutsche und die skandinavischen Bildungssysteme im Vergleich“ statt. Wir fragten: Was charakterisiert die skandinavischen Schulsysteme im Unterschied zum deutschen? Welchem Menschenbild folgt die Schule hierzulande und bei unseren nördlichen Nachbarn? Was machen die Skandinavier anders? Welchen Stellenwert hat Bildung bei uns, welchen im Norden? Diesen Fragen gingen Pädagogen, Wissenschaftler und Vertreter der Politik aus den skandinavischen Ländern gemeinsam mit deutschen Kollegen nach. KULTURHUS BERLIN wird die Ergebnisse des Symposiums in Kürze als Tagungsband vorlegen. Dieser erscheint bei der Edition Kirchhof & Franke.

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Landschaftsaufnahme
Foto:
Dr. Hagen Stockhausen

3.2 Auftaktveranstaltung der Reihe "Musik für Augen und Ohren"

Wie ein dänisches Lied in den 1840er Jahren das gesamte europäische Musikleben durcheinanderbrachte, war in unserer Musikveranstaltung „Paa Sjølunds fagre Sletter“ am 15. Juni zu erfahren. Die Düsseldorfer Musikwissenschaftlerin Dr. Yvonne Wasserloos sprach über die „Musikalischen Landschaften bei Niels W. Gade und Edvard Grieg“. Zu sehen waren Fotografien von Dr. Hagen Stockhausen aus Norwegen. Das anschließende Konzert spielten Musiker der Universität der Künste Berlin. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

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Szene aus "Adams Äpfel"

3.3 Preview "Adams Äpfel"

Mit bislang über 100 000 Zuschauern ist der dänische Film „Adams Äpfel“ auch bei uns eine Kinosensation. KULTURHUS BERLIN lud Sie am 22. August ins Freilichtkino im Friedrichshain zur Preview dieses Filmdiamanten ein . Lesen Sie hier unser Interview mit dem Regisseur Anders Thomas Jensen.

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Ansicht der Website des Kulturhus Berlin

3.4 Internetpräsentation

Erheblich ausgebaut haben wir unsere Internetseite, die wir um viele neue Rubriken erweiterten. Sie finden unter www.kulturhus-berlin.de Infos für jederman: von den aktuellen Veranstaltungshinweisen und Schwerpunktbeiträgen zu skandinavischen Themen, über Interviews mit skandinavischen Künstlern ebenso wie Rezensionen aktueller Literatur aus dem Norden, bis hin zu Tipps fürs skandinavische Sendungen und Filme im deutschen Fernsehen und Rundfunk - und natürlich die Kulturnotizen aus dem Norden.

Ganz aktuell erhalten Sie all diese Informationen jeweils zum Beginn des Monats mit dem Newsletter von KULTURHUS BERLIN, den wir zu Beginn des Jahres neu konzipiert haben. Er ist ein journalistisches Produkt, gemacht für all diejenigen, die an Nordeuropa interessiert sind. Wir setzen bewusst auf diese Darstellung von Themen, die wir mit viel Sympathie für Nordeuropa, aber nicht ohne kritischen Blick wählen. Das schätzt offenbar auch eine zunehmende Zahl von Abonnenten. Wir freuen uns über Ihre Empfehlung an Freunde, Bekannte, Kollegen, die den kostenlosen Newsletter von KULTURHUS BERLIN hier bestellen können.

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Flyeransicht

3.5 NORDISCHER FILMKLUB

Der „NORDISCHE FILMKLUB“ ist die erfolgreiche gemeinsame Veranstaltungsreihe von KULTURHUS BERLIN und den Nordischen Botschaften. Auf die Leinwand kommt aktuelles Kino aus Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen und Island - das regelmäßig und nun schon seit über einem Jahr. Es gibt eine ausgewogene Mischung an Klassischem und Unbekanntem. Und für Skandinavier und Deutsche in und um Berlin ist der NORDISCHE FILMKLUB mittlerweile auch eine Kommunikationsplattform geworden. Die Filmabende finden im Felleshus der Nordischen Botschaften statt, wo auch aktuelle skandinavische Bücher erworben werden können. Alle Filme des NORDISCHEN FILMKLUB finden Sie hier. Sie können sich auch den Flyer als PDF downloaden.

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4 Veranstaltungstipps

Kristofer Aaström
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4.1 Musik

23. Januar | 21 Uhr
Kristofer Åström singt „Northern Blues“.

Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
Gebäude 11.1
10435 Berlin
www.kulturbrauerei.de

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Szene

4.2 Theater

7., 18. und 22. Januar | jeweils 19.30 Uhr
BAUMEISTER SOLNESS
von Henrik Ibsen
Regie: Armin Petras

Halvard Solness ist ein erfolgreicher Architekt. Seine Karriere begann mit dem Brand des Elternhauses seiner Frau. Beide Zwillingssöhne starben kurz darauf. Solness planiert seine Schuldgefühle durch monströse Bauprojekte. Zudem treibt ihn die Angst des Erfolgreichen vor dem Fall. Unerwartet taucht die junge Hilde Wangel auf. Sie fordert jetzt das Königreich, das der Baumeister ihr einst versprach.

Maxim Gorki Theater Berlin
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin
www.gorki.de

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10.-11. Januar | 20:00 Uhr
SONJA
von Tatjana Tolstaja, Regie: Alvis Hermanis / Jaunais Rigas Teatris, Riga
in russ. Sprache mit dt. Simultanübersetzung

„Es gab einmal eine Person, aber diese Person ist nicht mehr da. Nur ihr Name ist geblieben – Sonja...”
(T. Tolstaja)

In ihrer präzisen Beobachtung und metaphernreichen Sprache ist Tatjana Tolstajas Erzählung ein exzellentes Beispiel für die besondere Qualität moderner russischer Literatur. Ihre Sprache ist entlarvend und berührend, grotesk und traurig. „Sonja“ ist das impressionistische Miniaturgemälde einer einsamen Frau, deren Schicksal ihr einen bösen Streich gespielt hat, welcher gleichzeitig aber zum größten Glück ihres Lebens wird.

Sonja ist ein wenig beschränkt, ein wenig hässlich, ein wenig einsam. Aber sie verfügt auch über Talente: sie kann ausgezeichnet kochen und nähen und ist eine begnadete Nervensäge. Doch eines Tages erhält sie einen Liebesbrief, glühend und ernsthaft, und Sonjas Herz steht in Flammen. Nichts ahnt sie davon, dass den Brief die bösartige Ada geschrieben hat, die damit Sonjas Leben für immer verändert.

Die von T. Tolstaja erschaffene Figur vereint große Gegensätze in sich: eine unansehnliche äußere Erscheinung und ein hochsensibles Gemüt, ein hartes Leben und eine zarte Seele. Der lettische Regisseur Alvis Hermanis hat einen männlichen Darsteller (Gundars Abolins) gewählt, um diese Antipoden deutlich werden zu lassen. „Es geht nicht darum, sich in eine Frau zu verwandeln. Vielmehr geht es darum, diese Frau zu verstehen. Wir spielen nicht eine Frau, wir versuchen diesen weiblichen Charakter zu erschaffen und etwas über ihre Seele zu erzählen. Ich denke, dass eine Seele nicht an ein Geschlecht gebunden ist.“ (Hermanis)

Die Umgebung spielt in ihrer Besonderheit und Authentizität eine große Rolle in dieser Inszenierung und zeigt private Gegenstände und Möbel, die am meisten über einen Menschen aussagen. Man fühlt sich an das Bühnenbild von Hermanis’ „Long Life“ erinnert.

Koproduktion von Jaunais Teatris, Riga und schauspielfrankfurt

HEBBEL AM UFER – HAU 2
Hallesches Ufer 32
10963 Berlin

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13.01. | Schaubühne
»Nora« von 19 bis 21.15 Uhr
»Wunschkonzert« von 22 bis 23.15 Uhr

Am 13. Januar haben Sie an der Schaubühne die ganz besondere Gelegenheit, die Schauspielerin Anne Tismer an einem Abend gleich zweimal zu erleben: zuerst als Nora im gleichnamigen Ibsen-Stück und gleich im Anschluss als Fräulein Rasch in Kroetz’ »Wunschkonzert«. Dieser kombinierte Theaterabend verwirklicht die Idee der Fortsetzungsgeschichte – oder wie die taz es ausdrückte: »Nora darf nur als Fräulein Rasch weiterleben und muss schließlich als Fräulein Rasch zugrunde gehen.«

Wenn Sie Karten für beide Stücke erwerben, gibt es einen Rabatt von 3 Euro auf das »Wunschkonzert«-Ticket, Sie zahlen also nur 15 bzw. 10 statt 18 bzw. 13 Euro.

Schaubühne am Lehniner Platz
Kurfürstendamm 153
10709 Berlin
www.schaubuehne.de

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4.3 Veranstaltung für Kinder

PIPPI unterwegs in BERLIN
Kreativwettbewerb für Grundschüler und Familien.

Normalerweise lebt Pippi mit ihren Freunden ja in einer Kleinstadt, aber wie es der Zufall will, hat es sie nach Berlin verschlagen. Was erleben sie hier? Wie verhalten sie sich am Fahrkartenschalter der BVG, im steckengebliebenen Fahrstuhl des Fernsehturms, im Stau auf der Stadtautobahn? Welche Abenteuer erleben sie in der Großstadt und wie gehen sie damit um?

Ideen können eingereicht werden im FEZ. Die interessantesten Beiträge werden in einer Ausstellung im FEZ präsentiert.

www.fez-berlin.de

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Snellman

4.4 Ausstellungen

Noch bis zum 12.1.2007
Johan Vilhelm Snellman - ein europäischer Denker
Ausstellung der Nationalbibliothek Finnlands

Johan Vilhelm Snellman (1806–1881) – ein moderner europäischer Denker – war ein Radikaler seiner Zeit. Die Ausstellung beleuchtet, was für ein mutiger Vorreiter Snellman als Philosoph, Lehrer und Journalist war, der gesellschaftliche und kulturpolitische Erneuerung einforderte, die zu seiner Zeit als gefährlich und umstürzlerisch galten. Dabei wird der Lebensweg Snellmans genauso beleuchtet wie sein Wirken als Philosoph und seine Reisen durch Europa. Im letzten Teil werden Snellmans Gedanken zu den Themen Vaterland, Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und der Welt zusammengefasst.

Mo 10-17, Di-Do 11-19, Fr 9-15 Uhr

Finnland-Institut
Georgenstr. 24 (1. OG)
10117 Berlin-Mitte
Bahnhof Berlin-Friedrichstraße
www.finnland-institut.de

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Noch bis zum 28. Januar 2007
Lettische Photoinstallation in Berlin

Die junge lettische Künstlerin Monika Pormale gestaltete etliche aufsehenerregende Bühnenbilder in Inszenierungen des Neuen Theaters Riga (Jaunais Rigas teatris). Für die aktuellen Berliner Festspiele spielzeiteuropa hat sie nun ein Projekt verwirklicht, das sich ausnahmsweise auf kein konkretes Stück bezieht: "Ihre großformatige, auf der Fassade des Hauses der Berliner Festspiele weithin sichtbare Fotoinstallation begleitet das Motto ALLES WIRD GUT. Gemeinsam mit dem Berliner Photographen Burkhard Peter wählte Monika Pormale ebenso unverkennbare wie alltägliche Orte im alten West-Berlin aus. Inspiriert von Vladimir Sorokins Romanthriller Das Eis finden an diesen bekannten urbanen Schauplätzen seltsame Ereignisse statt: Menschen umarmen einander. Anonyme Passanten, Zufallspaare werden von der Künstlerin zu lebenden Skulpturen inszeniert. Es entstehen Momentaufnahmen im Zeitstillstand – menschliches Bollwerk gegen urbane Einsamkeit und die Vereinsamung des Urbanen.

Die Installation im Oberen Foyer ist an Festspieltagen jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn zugänglich.

Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10719 Berlin

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4.5 Vorträge

Im Rahmen von forum NORDEUROPA:

16.1.2007 | 18.15 Uhr | R. 3.134
The Marked and the Unmarked: National Flags in the Scandinavian Countries
Henrik-Steffens-Gastvortrag von Thomas Hylland Eriksen, Universität Oslo/Vrije Universität Amsterdam

23.1.2007 | 18.15 Uhr | R. 1.101
Abkehr und Wiederentdeckung ­ Deutsche Kultur in Dänemark nach dem 2. Weltkrieg
Georg-Brandes-Vorlesung, Prof. Per Øhrgaard, Literaturwissenschaftler an der Copenhagen Business School

Ort: Nordeuropa-Institut
Humboldt-Universität zu Berlin
Hegelplatz 2

Ausführliche Informationen zu den Vorträgen und weitere Termine finden sie hier.

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30.1.2007 | 12.15 Uhr
»Den Nya Kvinnans skugga. Diskurser kring kvinnlig homosexualitet«
Kristina Fjelkestam (Södertörns högskola), Gastvorlesung im Rahmen des HS "Zeitloses Ideal? Die ›neue Frau‹ in Skandinavien seit 1900" (in schwed. Sprache)

Ort: Nordeuropa-Institut
Humboldt-Universität zu Berlin
Hegelplatz 2
R. 3.134 (Georg Brandes)

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5 Der Norden in TV und Radio

 

5.1 Fernsehen


NDR | 13.1. | 16:20
Hanseblick

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WDR | 13.1. | 23:45
Dogville
Spielfilm, Dänemark 2003, Regie+Drehbuch: Lars von Trier, Mit Nicole Kidman

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ZDF | 14.1. | 22:00
Henning Mankell: Die Brandmauer
Teil 1

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WDR | 14.1. | 02:15
The five obstructions - Die fünf Hindernisse
Dokumentarfilm, Ein Film von Lars von Trier und Jorgen Leth

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ARTE | 17.1. | 18:30
Ein Laden in Schweden: Rikard Ohlins Landhandel
Dokumentarfilm, Schweden 2006, ZDF, Erstausstrahlung

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WDR | 19.1. | 13:00
Fortsetzung Folgt: Lucas bei den Wikingern
Familie Merten wandert aus: nach Fiksdal, Norwegen.

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ZDF | 21.1. | 22:00
Henning Mankell: Die Brandmauer
Teil 2

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WDR | 22.1. | 20:15
Mit dem Wassertaxi durch die Lofoten - Winter am Polarkreis
Ein Film von Sven Jaax

Schroffe Inseln, verschneite Hänge, fahles Licht: der Winter auf
den Lofoten vor der Küste Nordnorwegens

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NDR | 28.1. | 19:00
Ostseereport

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ARTE | 31.1. | 18:30
Willkommen bei Bosse
Dokumentationsreihe, Frankreich 2006

Die zehnteilige Reihe "Willkommen bei..." gibt Europa ein Gesicht, indem sie unterschiedlichste Menschen in ihrem alltäglichen Umfeld porträtiert. Heute zu Besuch in Finnland bei Bosse, der mit seiner Familie in Hanko, einer kleinen Hafenstadt im Süden Finnlands lebt. Er träumt davon, japanischen Touristen von einem selbst gebauten Wikingerboot aus die Schönheit seines Landes zu zeigen.

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5.2 Radio

Deutschlandradio Kultur | 31. Jan | 21:33
Einstein Weinstein Wittgenstein
Hörspiel, Autor: M. A. Numminen, Regie: A. Schuhmacher, DKultur 2005

Was wäre, wenn sich die Jahrhundertgrößen Einstein und Wittgenstein mit einem gewissen Herrn Weinstein zu einer Plauderei treffen könnten? Im Hörspiel des finnischen Allroundgenies Numminen ist alles möglich, man braucht nur etwas Fantasie, Wein und natürlich Musik.

Ausführliche Informationen: www.dradio.de

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Deutschlandradio Kultur | 31. Jan | 00:05
Die spinnen, die Finnen!
Musikalische Skurrilitäten aus Finnland
Von Peter Krause
Feature, Autor/Regie: Peter Krause, BR 2005

2006 verwandelte sich beim Eurovision Song Contest die Hardrock-Band Lordi mit Masken und Kostümen in eine Horde Weltall-Rowdys und gewann. Auch das Mundharmonikaorchester Sväng zeigt, dass es in Finnland keine Grenzen zwischen Pop und Wahnsinn, zwischen Folklore und Nonsens gibt. Kaum eine Nation bringt skurrilere Musikprojekte hervor.

Ausführliche Informationen: www.dradio.de

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6 Kulturnotizen aus dem Norden

 

DK: Rekordweihnacht in Dänemark
Am Heiligabend gab es so viele Einbrüche wie noch nie an einem einzigen Abend in Dänemark. Wie Danmarks Radio meldet, beträgt die Zahl der gemeldeten Einbrüche rund 640. Mit 110 Einbrüchen führt die Stadt Århus die wenig schmeichelhafte Liste an. Erst dann folgt Kopenhagen mit 86. Bornholm steht gut da. Die Insel verzeichnete keinen einzigen Fall. Die Gesamtzahl der Anzeigen wird nach den Erwartungen der Polizei noch höher werden, sobald die Urlauber nach den Feiertagen zurückkehren. (Quelle: Ostseemagazin)

 

NO: Der Schrei" ist irreparabel beschädigt
Die Munch-Gemälde "Der Schrei" und "Madonna" haben durch den Diebstahl schwer gelitten (siehe Kulturhus-Newsletter vom September). Wie der norwegische Rundfunk berichtet, stellten Experten des Oslo-Museums vor allem an dem berühmten "Schrei" irreparable Schäden fest. In monatelangen Untersuchungen dokumentierten sie vor allem Verfärbungen durch Feuchtigkeit, die nicht mehr ausgebessert werden können. Für Museumsbesucher sollen die Veränderungen aber nicht erkennbar sein. Die Bilder waren vor zwei Jahren geraubt worden. In diesem September wurden sie für wenige Tage wieder ausgestellt, bevor sie in den Labors der Kunst-Experten verschwanden. (Quelle: Deutschlandradio)

 

DK/SV: Tunnel zwischen Dänemark und Schweden?
Sechs Jahre nach Inbetriebnahme ist die Öresund-Brücke zwischen Dänemark und Schweden überlastet. Das Verkehrsaufkommen zwischen den Ballungsräumen Kopenhagen und Malmö sei derart angewachsen, dass sich zusehends Probleme bemerkbar machten. Auf einem 5 Kilometer langen Teilstück der Brücke seien Risse entdeckt worden. Verkehrsexperten fordern bereits Maßnahmen wie eine Verbreiterung der Öresund-Brücke oder den Bau eines zusätzlichen Tunnels unter dem Meeresarm zwischen Dänemark und Schweden. (Quelle: Sydsvenska Dagbladet)

  PL: Jesus soll „König von Polen“ werden
Wie soll´n dis gehen? Nun ja. Christus soll zum gekrönten Haupt Polens werden, so sieht es zumindest ein Gesetzenwurf mehrerer konservativer polnischer Parlamentarier vor, die sich auf die katholische Tradition Polens berufen. Bereits Maria, die Mutter des Kronprinzen, werde seit 350 Jahren als „Königin der Krone Polens“ verehrt. Die Autoren des Papiers verweisen auf die Beispiele der Staatskirchen in England, Dänemark und Griechenland und berufen sich auch auf die katholische Tradition der polnischen Nation, darunter die Ausrufung der Muttergottes Maria zur Königin Polens (Regina Poloniae) im Jahr 1656. Die damalige Entscheidung traf der polnische König Johann II. Kasimir (1609-1672) – allerdings ohne Maria. Jetzt allerdings stößt die Idee vom neuen König selbst in der katholischen Kirche Polens auf Kritik. Bischof Tadeusz Pieronek erinnerte an die Trennung von Staat und Kirche. Auch 51 Prozent der Bevölkerung sprachen sich in einer Umfrage der Tageszeitung „Dziennik“ dagegen aus. (Quelle: FAZ)
  FIN: Finnland im Sibelius-Fieber
Die Finnen feiern 2007 das Sibelius-Jahr. Jean Sibelius ist Komponist von "Finlandia", der inoffiziellen Nationalhymne Finnlands und gilt als wichtigster Komponist seines Landes. Höhepunkt wird das „Sibelius-Festival“ im September sein, das ganze Jahr über werden die 29 professionellen Orchester Finnlands Sibelius-Konzerte geben. Und nicht zu vergessen: der NORDISCHE FILMKLUB zeigt am 7. Februar im Felleshus den Film „Sibelius“. Mehr Infos zum Sibelius-Jahr unter
www.sibelius.fi und www.sinfonialahti.fi
 

DK: Königin Margrethe II. zu kreativ?
"Ihre Majestät muss daran gehindert werden, noch mehr Verwüstungen im Dom von Roskilde anzurichten", kommentierte unlängst die Zeitung "Information". Das Blatt bezog sich auf einen von der 66jährigen Monarchin daheim auf Schloss Amalienborg entworfenen, zusammengenähten und bestickten Altarteppich für die berühmteste Kirche im Königreich. "Royaler Vandalismus" lautete die Schlagzeile. Der Verband der Kunsthandwerker äußerte im Ton höflicher, aber doch auch irritiert, es sei "recht problematisch für die textile Kirchenkunst", dass Margrethe unter konsequenter Umgehung jeder Fachkompetenz als Designerin "fünf der zehn möglichen Bischofsgewänder in Dänemark" gestaltet habe. (Quelle: Information.dk)

  Europas Literaten wollen enger zusammenarbeiten
Mehr Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Übersetzern aus Litauen, Deutschland und Polen bietet seit Neustem das Kulturnetzwerk „Halma“. Wie im gleichnamigen Spiel, soll es für Autoren und Übersetzer zukünftig möglich sein, zwischen verschiedenen Häusern zu wechseln, um dort zu arbeiten, zu forschen und sich fortzubilden. Beteiligt sind unter anderem das Literaturhaus in Kiel, das Thomas Mann Kulturzentrum in Nida (Litauen) und die Villa Decius in Krakau (Polen). (Quelle: Ostseemagazin)
  LA: Erstes europäisches Sängerfest in Riga 2007
Das erste Europäische Sängerfest , das "Music Inspiration Landscape", wird vom 24.-29.07.2007 in Riga und Sece stattfinden. Im Mittelpunkt steht das traditionelle Summen, das von mehrstimmigem Gesang begleitet wird, wie es insbesondere im Balkan, den Pyrenäen, Georgien und Lettland bekannt ist. Die 30 bis 40 Chöre, die daran teilnehmen werden, kommen aus ganz Europa und werden auch Lieder ihrer eigenen Länder vorführen.
Der Wettbewerb beinhaltet Lieder aus Finnland, Griechenland, Italien, Deutschland, Österreich, Norwegen und Lettland. (Quelle: Baltikuminfo.de)
 

SE: Weniger Schweden im Erziehungsurlaub
Schwedische Eltern nehmen immer seltener die staatliche Unterstützung für Erziehungsurlaub in Anspruch. Dies geht aus einem gerade vorgelegten Bericht der staatlichen Versicherungskasse hervor. Demnach ist die Anzahl der Erziehungstage, die Eltern für sich beansprucht haben, seit den neunziger Jahren um einen Tag pro Kind und Jahr gesunken. Die Angestelltengewerkschaft kritisierte diese Entwicklung. Schuld an den rückläufigen Zahlen sei der Druck der Arbeitgeber. Junge Eltern würden es heute aus Sorge um den Arbeitsplatz seltener wagen, Erziehungsurlaub zu nehmen. (Quelle: Ostseemagazin)

 

SE: Unterschiedliche Weihnachtszulagen
Familien mit Kindern, die Sozialhilfe beziehen, erhalten in verschiedenen Teilen Schwedens unterschiedliche Weihnachtszulagen. In einigen Gemeinden bekommen Familien mit mehreren Kindern umgerechnet bis zu 200 Euro für Weihnachtsgeschenke, während andere Kommunen weniger oder gar nichts zahlen. Der Grund: Die Kommunen interpretieren die staatlichen Richtlinien für ihre Arbeit unterschiedlich. Danach sind eigentlich die Bedürfnisse der Kinder ausschlaggebend. (Quelle: Ostseemagazin)

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Mit besten Grüßen,
Kulturhus Berlin e.V. und Förderverein des Kulturhus Berlin e.V.
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